...Man sollte ihn natürlich dort hinstellen, wo er am Wertvollsten ist!
Wo anfangen?
Trainerwechsel: Wer wäre bei Werder zuständig, diese Frage zu entscheiden? Im Zweifel auch der/die, die für die Fehleinschätzung des Kaders mitverantwortlich sind.
Vorstandschef weg: KA könnte doch nur der Aufsichtsrat entlassen, der KA seinen Job verschafft hat (wohl auch, damit nicht Bayern oder so ihn wegschnappt).
Beide auf einmal: wäre der Verein führungslos. Ein Wirtschaftsunternehmen mit über 100 Mios. Jahresumsatz kickt sich nicht einfach so die gesamte Spitze weg.
Bilanz TS: Hat in der Vergangenheit immer wieder Spieler genau so eingesetzt, dass diese am wirkungsvollsten waren. Dies zeigte sich dann am deutlichsten, wenn die abgegebenen Spieler in der neuen Mannschaft nicht so stark waren wie bei Werder.
Bilanz KA: Die neuen Spieler wirkten bei Werder besser als in ihren alten Mannschaften.
2010/11: siehe Zitat oben, manche spielen ohne große Vorbereitung woanders besser als bei Werder (schiefer Vergleich, da alle, die jetzt bei Werder spielen, in der Vergangenheit besser waren).
Neueinkäufe werden zwar vorgestellt (ich habe den Eindruck, weil man ja irgendeine Aktivität zeigen muss), sollen aber offenkundig gar nicht spielen, weil sie für den vorgestellten Einsatz nicht zu gebrauchen sind.
Die Tabelle zeigt die wahren Leistungen auf: mit einem Kader, der zumindest zu Saisonbeginn einer der wohl fünf teuersten der Liga war, droht Werder abzusteigen.
Eigentlich müssen auf allen Ebenen Konsequenzen gezogen werden, doch niemand kann Garantien dafür geben, dass diese personellen Konsequenzen zum Erfolg führen. In Anbetracht des wirtschaftlichen Aufwands wäre mittlerweile alles unterhalb eines EC-Platzes ein Misserfolg, dabei reicht jetzt schon der Nichtabstieg.
Lösungen: Garantien gibt es keine, der fehlende sportliche Erfolg führt zum fehlenden wirtschaftlichen Erfolg, der aber zügig dazu führen wird, dass die gesamte Mannschaft grundlegend umgebaut wird.
Welchen Spielraum der Verein überhaupt hat, werden wir bald sehen. Die gebetsmühlenhafte Wiederholung, Werder hätte starke erfolgsabhängige Komponenten in den Verträgen lässt sich bekanntlich nicht überprüfen, da niemand in die Verträge schauen kann. Das Verhalten in der Winterpause deutet eher darauf hin, dass die Erfolgsabhängigkeit nur für Werder, nicht aber für die überbezahlten Profis gilt, sonst wäre mehr Spielraum für Verstärkungen möglich gewesen. Jetzt werde ich gemein: die Gehälter dürften für die meisten Spieler kaum zu einem nachhaltig hohen Lebensstandard führen. Bei der jetzigen Truppe gilt sicher das, was auch die Vergangenheit zeigte: die Hälfte ist nach der Profizeit pleite.
Fazit: 1. Liga mit KATS retten, dann wirtschaftlich runterfahren und neu aufbauen. Mal sehen, wer dann überhaupt noch da ist (Schmidt ja wohl nicht, der hat ja schon 6 Angebote).
Mein Laientipp: spielt mit Raute und zwei Stürmern, das konntet ihr wenigstens mal, alles andere hat doch nie funktioniert
:svw_schal: