Übrige Spielethread

Zumal einige Osnabrücker Spieler teilweise mit ihrer aufgeheizten, völlig übermotivierten Art zum guten Teil dazu beigetragen haben, dass es eskaliert.
Einfach dämlich sowas, damit haben alle dem VFL Osnabrück einen Bärendienst erwiesen.
 
Wieso muss der Vorfall schon wieder klein geredet werden? Es ist doch nur ein Feuerzeug geflogen. Klar ist das nicht viel, aber es ist eines zu viel. So ein Vollidiot, der so etwas macht, hat im Stadion nichts zu suchen.
Bei solchen Vorfällen bin ich für Null-Toleranz und hoffe sehr, dass der Typ gefunden wird.

Fast noch schlimmer ist, dass das mögliche Ausscheiden von RBL jetzt nicht passiert. Dieser Vorfall spielt RBL doch nur in die Karten, und bei der Untersuchung des Falls wird RBL das Spiel zugesprochen werden.
 
Es ist übrigens nicht NUR das Feuerzeug geflogen. Auch Bierbecher lagen auf dem Feld... Also war es nicht nur einer der was geworfen hat. Von Einzeltäter kann man doch nicht sprechen, auch wenn der Rest niemanden getroffen hat, das spielt ja keine Rolle. Spielabbruch ist gerechtfertigt und das Spiel müsste für Leipzig gewertet werden. So wurde das in der Vergangenheit auch schon gemacht.
 
Und nun? "Freuen" wir uns auf einen jammernden, aufgewühlten und Hilfe suchenden Ralf Rangnick, der mit jeder Menge Melodramtik in seinen durch Brause aufgepuschten Worten wieder alles verdammen wird, was älter als zehn Jahre ist, der für künftige Auswärtsspiele seiner selbsternannten Robin-Hood-Brigade den guten alten Satz von der "Bundeswehr im eigenen Land" aufleben lassen wird, der natürlich nicht umhin kommt, in seiner Glaskugel blutüberströmte Ratten zu sehen, wenn man diesem blinden Hass auf RB keinen Einhalt gebietet, und der damit als Rattenfänger von Leipzig Heerscharen von Journalisten, Politikern, Funktionären und wahren Fußballfans hinter sich herziehen wird, die betroffen, fassungslos und auch etwas aufgebracht sind, um Worte ringen und dabei doch so viel Blödsinn reden - und vor allem vergessen, dass zwischen Kiel und Burghausen, zwischen Aachen und Cottbus schon Feuerzeuge geflogen sind, als Leipzig noch Bier im Auerbachs Keller trank und keine Brause im Zentralstadion.

Sprich: Niemand muss diskutieren, wie dumm es ist, Gegenstände aufs Spielfeld zu werfen. Manche Menschen begehen nun mal Dummheiten, wenn sie emotional noch nicht im Stadium der Leichenstarre angekommen sind, und die einzig logische Konsequenz, um das zu verhindern, liegt darin, Fußball komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Das wird nicht passieren, also bleibt vielen anderen Fans - auch bei den Auswärtsfahrten von Werder - zu hoffen, dass Idioten auch künftig wie Mädchen werfen und niemals treffen werden. Osna hat heute Pech gehabt, dass da wirklich mal einer getroffen hat, geht jetzt ein paar Tage durch die mediale Hölle und wartet darauf, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Am Irrsinn der Sippenhaft wird sich nichts ändern.
 
Es ist übrigens nicht NUR das Feuerzeug geflogen. Auch Bierbecher lagen auf dem Feld... Also war es nicht nur einer der was geworfen hat. Von Einzeltäter kann man doch nicht sprechen, auch wenn der Rest niemanden getroffen hat, das spielt ja keine Rolle. Spielabbruch ist gerechtfertigt und das Spiel müsste für Leipzig gewertet werden. So wurde das in der Vergangenheit auch schon gemacht.

Das wollte ich auch schon schreiben. Es war nicht nur ein Idiot, der etwas geworfen hat, es war nur ein Idiot, der getroffen hat. Selke hatte Glück, dass es ihn nicht auch noch erwischt hat. Und wäre es nicht dieses rote Feuerzeug gewesen, wäre es ein schwarzes oder ein Bierbecher oder was die sonst noch so geworfen haben gewesen.
 
Es ist übrigens nicht NUR das Feuerzeug geflogen. Auch Bierbecher lagen auf dem Feld... Also war es nicht nur einer der was geworfen hat. Von Einzeltäter kann man doch nicht sprechen, auch wenn der Rest niemanden getroffen hat, das spielt ja keine Rolle. Spielabbruch ist gerechtfertigt und das Spiel müsste für Leipzig gewertet werden. So wurde das in der Vergangenheit auch schon gemacht.

Das ist ja alles schön und gut und sicherlich sachlich richtig, nur wenn man diese Kriterien anlegt, dann müsste man so gut wie jedes Bundesligaspiel abbrechen und am grünen Tisch werten, denn ich habe noch kein Spiel erlebt, wo in der Kurve nicht die Bierbecher flogen und oft genug habe ich die Sauerei auch selber abbekommen. Wo bleibt denn da die Verhältnismäßigkeit? Und erst recht ist das kein neues Phänomen oder Spiegelbild der heutigen Zeit. Ich kann mich an nicht wenige Spiele in den letzten 35 Jahren erinnern (weiter reicht meine persönliche Erinnerung nun wirklich nicht), wo Glasfläschchen (Wiese in Hamburg!, Kahn mit blutendem Gesicht) und Plastiksitze flogen, Leute mit Holzlatten aufeinander losgingen und Böller und Leuchtraketen aufs Spielfeld geworfen und geschossen worden sind, von Bengalos und Wunderkerzen reden wir gar nicht erst. Ich kann mich auch erinnern, dass Werderfans früher Schals der gegenerischen Mannschaft im Block verbrannt haben (saugefährlich!) Diese Spiele wurden allesamt nicht abgebrochen und da hätte ich Spielabbrüche verstanden. Aber bei Feuerzeugen und Bierbechern? Das ist scheiße, dennoch leider alltäglich und zwar seit Jahrzehnten.
 
Der Wurf gegen den Schiedsrichter muss bestraft werden, alles andere wäre Verarsche gegenüber anderen Vereinen. Was ich an manchen Kommentaren hier im Forum nicht verstehe, ist die Verharmlosung des Vorfalls. Ich glaube da kommt nicht die Sympathie für Osnabrück zum tragen, sondern die Antipathie gegen RB. Ich möchte mir nicht vorstellen was heute in den Medien los gewesen wäre, wenn der Wurf aus dem RB-Fanblock gekommen wäre. Ich bin sogar der Meinung der Wurf galt nicht dem Schiedsrichter, sondern Selke, dies ist aber genauso zu verurteilen. Selbst wenn einige meinen das Angebot von RB zu einem Wiederholungsspiel ist eine PR-Maßnahme, viele Vereine hätten dies nicht gemacht und das schließe ich Werder mit ein.
 
Das ist ja alles schön und gut und sicherlich sachlich richtig, nur wenn man diese Kriterien anlegt, dann müsste man so gut wie jedes Bundesligaspiel abbrechen und am grünen Tisch werten, denn ich habe noch kein Spiel erlebt, wo in der Kurve nicht die Bierbecher flogen und oft genug habe ich die Sauerei auch selber abbekommen. Wo bleibt denn da die Verhältnismäßigkeit? Und erst recht ist das kein neues Phänomen oder Spiegelbild der heutigen Zeit. Ich kann mich an nicht wenige Spiele in den letzten 35 Jahren erinnern (weiter reicht meine persönliche Erinnerung nun wirklich nicht), wo Glasfläschchen (Wiese in Hamburg!, Kahn mit blutendem Gesicht) und Plastiksitze flogen, Leute mit Holzlatten aufeinander losgingen und Böller und Leuchtraketen aufs Spielfeld geworfen und geschossen worden sind, von Bengalos und Wunderkerzen reden wir gar nicht erst. Ich kann mich auch erinnern, dass Werderfans früher Schals der gegenerischen Mannschaft im Block verbrannt haben (saugefährlich!) Diese Spiele wurden allesamt nicht abgebrochen und da hätte ich Spielabbrüche verstanden. Aber bei Feuerzeugen und Bierbechern? Das ist scheiße, dennoch leider alltäglich und zwar seit Jahrzehnten.

Aber das ein Schiedsrichter oder Spieler von einem Gegenstand getroffen wird ist nicht alltäglich und da ist ein Abbruch gerechtfertigt.
 
Aber das ein Schiedsrichter oder Spieler von einem Gegenstand getroffen wird ist nicht alltäglich und da ist ein Abbruch gerechtfertigt.

Wenn man das gleich behandeln würde, ja. Aber die Beispiele hat Mezzo schon aufgezählt, Golfballwurf gegen Kahn, Trommelstockwurf in Hamburg der Kölner, Würfe gegen Wiese, noch früher der Snickers-Wurf gegen Reck (??). Alles Beispiele, in denen Spieler getroffen und teilweise verletzt wurden. Diese Spiele wurden nicht abgepfiffen. Wird aber ein Linienrichter von einem Bierbecher getroffen oder ein Schiri vom Feuerzeug, wird abgebrochen? Warum werden Offizielle mehr geschützt als Spieler? Das kann ich nicht verstehen. Es ist doch überall ein vierter Offizieller da, der im Notfall einen der Schiris ersetzen kann. Dann muss halt mal für ne gewisse Zeit keiner darauf achten, dass die Trainer ihre Coachingzone nicht verlassen.
 
Wieso muss der Vorfall schon wieder klein geredet werden? Es ist doch nur ein Feuerzeug geflogen. Klar ist das nicht viel, aber es ist eines zu viel. So ein Vollidiot, der so etwas macht, hat im Stadion nichts zu suchen.
Bei solchen Vorfällen bin ich für Null-Toleranz und hoffe sehr, dass der Typ gefunden wird.

Fast noch schlimmer ist, dass das mögliche Ausscheiden von RBL jetzt nicht passiert. Dieser Vorfall spielt RBL doch nur in die Karten, und bei der Untersuchung des Falls wird RBL das Spiel zugesprochen werden.

:tnx:


Der Wurf gegen den Schiedsrichter muss bestraft werden, alles andere wäre Verarsche gegenüber anderen Vereinen.

:tnx:

...gegenüber den Referees und gegenüber dem Fairplay-Gedanken im Sport an sich!

Was ich an manchen Kommentaren hier im Forum nicht verstehe, ist die Verharmlosung des Vorfalls. Ich glaube da kommt nicht die Sympathie für Osnabrück zum tragen, sondern die Antipathie gegen RB.

Das glaube ich auch! :zweifeln:

Ich möchte mir nicht vorstellen was heute in den Medien los gewesen wäre, wenn der Wurf aus dem RB-Fanblock gekommen wäre.

;)


Ich bin sogar der Meinung der Wurf galt nicht dem Schiedsrichter, sondern Selke, dies ist aber genauso zu verurteilen.

:tnx:

Selbst wenn einige meinen das Angebot von RB zu einem Wiederholungsspiel ist eine PR-Maßnahme, viele Vereine hätten dies nicht gemacht und das schließe ich Werder mit ein.

Das sehe ich, gerade bzgl. Werder, anders! Die PR-Wirkung RedBulls scheint aber schon einzutreten. Das "Projekt" gilt plötzlich als generös. Allein diese Aussage Rangnicks ist ein Hohn für alle Fans von Austria Salzburg und für alle Beobachter der Machenschaften REdBulls rund um den Profi-Fußball:

Rangnick: „Unser Verein steht für Fairness, Fair Play, Familienfreundlichkeit, soziales Engagement, sportlichen Wettkampf und gegenseitigen Respekt.“



Imho ist ein Wiederholungsspiel nichts, was einer der beteiligten Vereine vorzuschlagen hätte, sondern, solange der Angriff tatsächlich dem Schiri galt, ausschließlich der DFB! Betroffen bzw. (getroffen) war in diesem Fall der Referee, nicht irgendein Akteur RB Leipzigs!
 
:tnx:
Das hab ich mich gestern auch gefragt. Wieso springt da der 4. Offizielle nicht ein?

Ich denke, da gibt es einen deutlichen Unterschied, ob der Schiri verletzt wird, indem er ein geworfenes Feuerzeug an den Kopf bekommt oder beispielsweise beim Rückwärtslaufen umknickt und nicht mehr richtig auftreten kann.
Im zweiten Fall wäre dann wohl der 4. Offizielle eingesprochen und der Hauptschiedsrichter hätte sich zwischen die Bänke gestellt.
 
Es ist doch auch schon tausendmal diskutiert worden, dass sowas auch in der Vergangenheit vorgekommen ist, mit unterschiedlichem Ausgang, nur haben wir heutzutage eine andere Presselandschaft, die sowas bis zum Erbrechen ausdiskutieren muss und daraus irgendwelche gesellschaftlichen Rückschlüsse ziehen will, alles Bullshit.

Sowas darf nicht passieren, wird aber trotz aller Vorkehrungen im Vorfeld auch nie ganz zu verhindern sein.
Osnabrück wird bestraft werden und das ist auch gut so.

Ich bin auch der Meinung dass die Tatsache dass Lieblingshassgegner RB Leipzig involviert ist gerade auch hier zusätzlich unnötig Zündstoff reinbringt und den Blick auf die Tat verklärt.
 
Ich denke, da gibt es einen deutlichen Unterschied, ob der Schiri verletzt wird, indem er ein geworfenes Feuerzeug an den Kopf bekommt oder beispielsweise beim Rückwärtslaufen umknickt und nicht mehr richtig auftreten kann.
Im zweiten Fall wäre dann wohl der 4. Offizielle eingesprochen und der Hauptschiedsrichter hätte sich zwischen die Bänke gestellt.

Hätte man da nicht auch einen Ordner für die 20 Min. hinstellen können?
;)
 
Imho ist ein Wiederholungsspiel nichts, was einer der beteiligten Vereine vorzuschlagen hätte, sondern, solange der Angriff tatsächlich dem Schiri galt, ausschließlich der DFB! Betroffen bzw. (getroffen) war in diesem Fall der Referee, nicht irgendein Akteur RB Leipzigs!

Es wäre auch Sache des dfb wenn ein rbl Spieler getroffen worden wäre. Bei fast jedem anderen Verein würde man das wohl tatsächlich sportlichen fair finden, wenn er äussert die Sache gern auf dem Rasen austragen zu wollen.
Bei rbl ist es auf einmal schlecht:confused:
 
Es wäre auch Sache des dfb wenn ein rbl Spieler getroffen worden wäre. Bei fast jedem anderen Verein würde man das wohl tatsächlich sportlichen fair finden, wenn er äussert die Sache gern auf dem Rasen austragen zu wollen.
Bei rbl ist es auf einmal schlecht:confused:

Ja, selbstverständlich. Dann aber wäre z.B. eine Anhörung der Betroffenen und eine Abwägung zumutbarer Alternativen imho eher angebracht gewesen als es jetzt der Fall ist.

Nein, die Absicht selbst ist nicht schlecht.
Ein anderer Verein hätte es aber möglicherweise weniger nötig gehabt, sich in der Öffentlichkeit zu seinen angeblich "rechtschaffenen Zielen" zu bekennen, bevor der verantwortliche Verband Stellung zu den Vorfällen bezogen hätte.

Rangnick nutzt den "roten Teppich", der ihm unverhofft ausgerollt wurde. Dass seine Aussagen zum Fairplay bei RBL so nicht zutreffen, weiß jeder, der die Entwicklung dort und in Salzburg beobachtet hat!
 
Dass seine Aussagen zum Fairplay bei RBL so nicht zutreffen, weiß jeder, der die Entwicklung dort und in Salzburg beobachtet hat!

:tnx:

So ist es.

Es ist schon etwas schizophren:
Da machen sich die hohen Herrschaften von DFB und DFL zig Knoten ins Gehirn, um eine 50+1-Regel zu creieren, um sie sodann für ausgesuchte Vereine sofort wieder zu brechen (wahrscheinlich, weil sich das in der Privatschatulle der darüber Befindenden vorteilhaft bemerkbar macht) und am Ende wundert man sich auch noch, wenn die Fans anderer Vereine auf die Barrikaden gehen.

Ich sag´s ja, der Profifußball macht mir keine Laune mehr...
 
Ich finde es ja eher schizophren das wenn es um Rbl geht, fast egal ist das dort die Spieler im ganzen spielverlauf beworfen wurden, sie sind sowieso die bösen und es wird hier wieder über das Projekt gewettert. Und dann wundert man sich hier allen ernstes das Angriffe und Gewalt zum Fussball dazugehören.
 
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