Bei der Betrachtung, wie gut die Jugendarbeit der Buyern ist, muss man ein paar Dinge mit beachten, die hier bisher nicht so beleuchtet wurden:
1.) Geld ist bei den Buyern eben auch für ihre vorderen (1.+2.) Jugendmannschaften im Überfluss vorhanden.
2.) Viele erfolgsgepolte Eltern aus der ganzen Republik versuchen, ihre zukünftigen Messies bei den Buyern unterzubringen. Wie zB. die Eltern Kroos es bei ihrem Toni erfolgreich und bei ihrem Felix weniger erfolgreich (da reichte es nur zu Hansa und dann Werder) probiert haben. Die Buyern müssen da gar nicht so viel scouten, in der näheren Umgebung haben sie nur die 60er als halbwegs ernstzunehmenden Kontrahenten und dazu kommt die Sogwirkung in den gesamten Rest unserer Republik + Alpenrepublik.
Wenn also schon wer weiß wie viele Eltern aktiv versuchen, ihre Kinder bei den Buyern unter zu bringen und darunter naturgemäß auch die Eltern von Spitzentalenten sind, kommen die anderen Clubs an diese Talente erst gar nicht ran, egal was für ein Scouting die betreiben.
Vielfach bleibt da nur das an Talenten über, was bei den Buyern von vornherein keine Chance hat oder bei den Buyern nicht unter kommt oder wo die Eltern (im Norden) Wert auf Heimatnähe legen.
Fussballinternate mit professioneller Rundum-Betreuung gibt es ja mittlerweile bei so vielen Clubs und Jugend setzt sich mittlerweile ja auch bei so vielen Clubs durch, dass Werder (und einige andere Clubs wie der SC Freiburg oder der VfB Stuttgart bspw.) frühere Vorteile mittlerweile verloren haben.
Heisst also: Es liegt nicht unbedingt an einer besseren Jugendarbeit, dass die Buyern so viele sehr gute Eigengewächse heraus bringen, sondern es liegt eben auch an den "allgemeinen Marktbedingungen" dass dies so ist.