7 - Samuel Mbangula

Ich finde, man merkt ihm die fehlende Lust auf Werder an.

Und diese zu steigern, ist nicht nur die Aufgabe des Trainerteams, sondern hauptsächlich seine eigene.

Hierbei habe ich allerdings meine Bedenken.

Seine Fähigkeiten kann man nicht bestreiten. Diese alleine reichen aber eben nicht aus.

Ich würde ihm eine Vorbereitungsphase und Hinrunde geben und dann neu über die Personalie entscheiden.
Fehlende Lust wage ich zu bezweifeln.
Ich könnte mir eher vorstellen, dass es ein Problem ist, dass er von seiner Familie getrennt ist. Er ist frisch gebackener Vater. Wenn ich mich an diese Zeit zurückerinnere, hätte ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht von meiner Familie getrennt sein wollen.
Die Frage stellt sich, weshalb die Familie überhaupt noch in Italien weilt?
 
"Ja, es gibt zahlreiche wissenschaftliche und methodische Quellen, die belegen, dass Analysen durch die Subjektivität des Erstellers beeinflusst werden. In der Forschung wird dieses Phänomen oft unter dem Begriff „Researcher Bias“ (Forscher-Voreingenommenheit) oder „Cognitive Bias“ (kognitive Verzerrung) untersucht." Quelle: google.de

Subjektive Analysen stützen sich auf persönliche Wahrnehmungen, Erfahrungen und Meinungen

Objektive Analysen
basieren auf messbaren, nachprüfbaren Fakten und Daten Die bessere Variante ist in der Regel die objektive Analyse, da sie eine höhere Glaubwürdigkeit, Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit bietet.

Die objektive Analyse hatte ich in #508 angemahnt.
 
Ich hab da ehrlich gesagt gerade keine Lust mehr auf die Zitate-Schlacht. Führt auch viel zu sehr am Thema vorbei. Gerne können wir das per PN weiter klären. Hier ist es fehl am Platze.

Belassen wir es dabei. Hab mittlerweile vergessen, worum es eigentlich ursprünglich ging.
 
Ich würde Mbangula gerne mal auf einer 10 Position sehen, also wesentlich zentraler.
Gerne würde ich der Vermutung glauben, dass einige Spieler eine längere Eingewöhnungszeit brauchen,
zumal ich überhaupt nicht einschätzen kann, wie er so drauf ist und tickt, ich seh ihn ja auch nur auf dem Platz.
Unbestritten find ich seine technischen Fähigkeiten, seine Leichtigkeit und den Mut zum Dribbeling.
Wir sollten ihm Zeit geben.
 
Man tut gut daran, sich bei solchen Analysen näher mit der Situation zu beschäftigen, als so oberflächlich.

Steffen hat am Anfang sehr wohl auf Mbangula gesetzt. Da hat er ja auch 6 Scorer gemacht.
Das Problem: Steffen hat sehr schnell festgestellt, dass die Defensive in seinem 4:2:3:1 die reinste Katastrophe ist, was jetzt nicht unbedingt an Mbangula lag, sondern an Steffens Unfähigkeit. (Hatte ich damals auch drauf hingewiesen, wo die Probleme liegen)
Um die Defensive in den Griff zu kriegen, hat er sein System defensiver ausgelegt und fortan Mbangula immer vor dem eigenen Strafraum eingesetzt, teilweise sogar als LV.
Die Folge war, dass man defensiv zwar ein wenig besser stand, aber offensiv gar nicht mehr stattfand - und das war vorher schon nicht so gut (selbe Offensiv- Probleme, die Thioune auch noch hatte).
Der Leidtragende war Bangs, der nun immer schlechter aussah, weil er defensiv spielen musste.

Dann kam die 3er-Kette und Bangs war komplett raus, da er dort LV wäre, was keinen Sinn ergibt.
Das Problem zog sich dann bis heute, wobei Thioune auch generell Im Abstiegskampf eher auf sichere Optionen setzte.

Sehr richtig, "man tut gut daran, sich bei solchen Analysen näher mit der Situation zu beschäftigen, als so oberflächlich."

Deine Betrachtung, oder wie du es nennst Analyse, ist falsch, weil sie grundlegend auf taktische Fehleinschätzungen, wie
auch auf eine grundlegende Antipathie gegen Horst Steffen basiert. Du führst alle Missstände auf ihn zurück und daher
verbietet es sich eigentlich deine "Analysen" als mit Fach- und Sachverstand zu betrachten und zu bewerten.
Ich gehe trotzdem darauf ein und dies gewiss nicht zum ersten Mal.
Das 4-2-3-1 war und ist nicht für katastrophale individuelle Leistungen in der Kette verantwortlich. Besonders der LV (Agu) mit
grottenschlechten Leistungen, später auch Friedl mit überschaubaren Leistungen. Die IV stand zu der Zeit ganz ordentlich.
Auf der RV-Position waren die Leistungen auch eher schwankend. Weiter schwankend waren die Leistungen von Lynen und Stage,
welcher nach längerer Verletzung sicherlich eine Anpassungszeit benötigte.
Gerade zu Beginn war die Leistung zwar schlecht, aber die Ergebnisse passten zunächst.
Das Problem lag zu diesem und auch späterem Zeitpunkt an der Form vieler Führungsspieler Lynen/Stage/Schmid und auch komplett
die Offensive, welche so gut wie gar nicht stattfand.
Aha, er hat sein System also defensiver aus gelegt. Sach ma, ab wann denn so??
...... und ab wann hast du ausgemacht, dass er Mbangula vor dem eigenen Strafraum eingesetzt hat? Du weißt schon, dass in der
Grundordnung defensiv die 2 im System für zwei def. MFS steht, welche sich verschieben.
Wo und wann hat er SM als LV eingesetzt, außer vielleicht einmal bei einem kurzfristigen Wechsel?
Du solltest mal beginnen deine Vermutungen hier nicht als Grundlage für dein Gebashe gegen Steffen zu nutzen sondern vielmehr
deine Behauptungen fachlich zu belegen.
Die Offensivprobleme lagen weitesgehend im MF und grundlegend bis heute ganz vorne.
Mbangula musste defensiv spielen? Richtig ist in der Hauptsache, dass er im Rahmen seiner Spielposition bei gegnerischem Ballbesitz
auch Defensivaufgaben zu übernehmen hat. Das und nur das war Thema seitens Trainer und Team und offensichtlich auch unter Thioune.
Der Leidtragende hat offensichtlich Probleme konstant seine Einstellung/Leistung zu bringen.

Nur so:
In einer Analyse wird ein bestimmtes Thema genau untersucht. Dabei geht der Analyst nicht nur auf die verschiedenen Aspekte des Themas ein, sondern er bezieht auch die möglichen Ursachen oder die Entstehungsgeschichte mit in die Analyse ein.
Analysierte Einzelaspekte werden dabei mit allen Verflechtungen dargestellt, um ein umfassendes Gesamtverständnis des Themas zu erzielen.
 
Subjektive Analysen stützen sich auf persönliche Wahrnehmungen, Erfahrungen und Meinungen

Objektive Analysen
basieren auf messbaren, nachprüfbaren Fakten und Daten Die bessere Variante ist in der Regel die objektive Analyse, da sie eine höhere Glaubwürdigkeit, Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit bietet.

Die objektive Analyse hatte ich in #508 angemahnt.
Erklärt mir mal jemand, wo die Diskrepanz zwischen einerseits Erfahrung und andererseits messbaren, nachprüfbaren Fakten und Daten liegt.
 
Erfahrungs(-wissen) basiert auf dem persönlichen "Bauchgefühl" oder der praktischen Anwendung von Wissen im Alltag. Es formt die Persönlichkeit und die Entscheidungsfindung, ist aber nicht für jeden gleichermaßen nachvollziehbar.

Fakten lassen sich eindeutig dokumentieren und sind überprüfbar. Sie bilden die theoretische Grundlage und dienen der analytischen Problemlösung, unabhängig davon, ob eine Person sie selbst erlebt hat.

Capiche
 
Also Deutsch ...
Erfahrungs(-wissen) basiert auf dem persönlichen "Bauchgefühl" oder der praktischen Anwendung von Wissen im Alltag. Es formt die Persönlichkeit und die Entscheidungsfindung, ist aber nicht für jeden gleichermaßen nachvollziehbar.

Fakten lassen sich eindeutig dokumentieren und sind überprüfbar. Sie bilden die theoretische Grundlage und dienen der analytischen Problemlösung, unabhängig davon, ob eine Person sie selbst erlebt hat.

Capiche
Komm mir doch nicht mit Bauchgefühl. Erfahrungen sind sehr wohl AUCH Objektiv. Erfahrung ist nur das Wort für Informationsbewegung. Ohne das Wort Erfahrung wäre mir deine Unterscheidung zwischen Objektiv und Subjektiv vom Sprachgebrauch her lieber.
Kopf
 
Also Deutsch ...

Komm mir doch nicht mit Bauchgefühl. Erfahrungen sind sehr wohl AUCH Objektiv. Erfahrung ist nur das Wort für Informationsbewegung. Ohne das Wort Erfahrung wäre mir deine Unterscheidung zwischen Objektiv und Subjektiv vom Sprachgebrauch her lieber.
Kopf

Selbst wenn mehrere Personen eine Situation ähnlich bewerten, bleibt die Erfahrung subjektiv, da sie auf persönlichen Interpretationen beruht und nicht universell und unabhängig vom Beobachter gilt.

Beispiel:

Du und ich sehen denselben Hund. Du, der Hunde liebt und positive Erfahrungen mit ihnen gemacht hat, bewertet die Situation als angenehm und freut sich über den Anblick. Ich, der bereits einmal von einem Hund gebissen wurde, empfindet die Situation als bedrohlich und bekommt Angst.

Obwohl die objektiven Fakten (Größe, Rasse, Farbe des Hundes) für uns beide identisch sind, ist die subjektive Erfahrung – die emotionale Bewertung und das daraus resultierende Gefühl – völlig unterschiedlich.

Got it
 
Nein

Es sind multible Erfahrungen und bis zu den multiblen subjektiven Interpretationen sind es Objektive. Das nackte Wort "Erfahrung" ist gedacht für einen objektiven Vorgang. Dass viele das beschwurbeln als ein "Ich empfinde das so", nehme ich mal so hin.
Subjektiv gesehen, nimmst du eine "objektive (mathematisch etc erklärbare) Tatsache als unveränderlich hin, was okay ist.
Es geht mir nicht um die subjektive Erfahrung. Sondern um eine objektive Erfahrung, die es natürlich auch geben muss.
Erfahrung eilt der subjektiven Einschätzung voraus.
Und wenn du - zurück zum Ursprung - Erfahrung als Gegenpart zum Objektivität nutzt, ist das deine subjektive Interpretation von Wort und Sinn.
Meine nicht.
 
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen...
;-)
Lt. afrikanischen Medien habe Mbangula sich entschieden für die DR Kongo aufzulaufen, die Heimat seiner Eltern. Das Verfahren zum Verbandwechsel wurde begonnen.
Lt. deichstube stimmen die Berichte aus Afrika nicht. Mbangula strebt keinen Verbandswechsel an.
Zudem hegt er auch keine Abwanderungsgedanken. Er wolle sich bei Werder durchbeißen.
 
Es wird spannend zu sehen, wie man Bangs einbinden möchte.
Ich gehe mal u.a. von einem Abgang von Romano aus und einem Verbleib von Weiser. Ist aber auch erstmal nur zur Veranschaulichung. Geht ja um Bangs.

3:5:2

Mehr macht im 3:52 bei ihm eigentlich keinen Sinn.

4:51 / 4:3:3



4:4:2



Zugegeben, die Raute finde ich weird.
 
Interessanter Artikel in der Deichstube:

Was wird aus Mbangula? Flügelstürmer hat Werder seine Pläne mitgeteilt

Auszug des Artikels:

Samuel Mbangula hat im Laufe der Saison zunehmend abgebaut - was wird nun aus ihm? Der Zehn-Millionen-Euro-Mann hat dem SV Werder Bremen seine Pläne mitgeteilt.

Bremen – Als Samuel Mbangula im Sommer 2025 den Rasen des Parkstadions in Zell am Ziller betrat, wirkte er fast schüchtern. So als hätte er mit vielem gerechnet, nur nicht mit diesem Empfang. Etwa 200 Menschen hatten auf der Tribüne des kleinen Stadions Platz genommen, um sich während des Trainingslagers des SV Werder Bremen die erste Einheit des frisch verpflichteten Neuzugangs anzusehen. Des Hoffnungsträgers, für den Werder stolze zehn Millionen Euro an Juventus Turin bezahlt hatte. Mit Sprechchören und lautstarkem Applaus wurde Mbangula gefeiert. Ein knappes Jahr später ist es hingegen sehr ruhig geworden um den 22-Jährigen.
 

... wesentlicher ist aber folgendes:

Zitat:
"Hinzu kam, dass es auch in Samuel Mbangulas Privatleben eine zwar schöne, aber einschneidende Veränderung gab: Der Profi wurde zum ersten Mal Vater, Kind und Lebensgefährtin leben allerdings weiterhin in Turin, was natürlich zur Belastung werden kann."

und noch wichtiger:

Zitat:
"Wie die DeichStube erfahren hat, gibt es beim Spieler keinerlei Gedanken, die in Richtung eines Abschieds aus Bremen gehen. Im Gegenteil: Samuel Mbangula will bei Werder Bremen nach der anstehenden Sommerpause noch einmal neu angreifen – und voll durchstarten. Das entsprechende Signal hat die Spielerseite im Verein bereits hinterlegt."
(letzteres hat @Chrissi282 oben angedeutet)
 
......... und noch, noch wichtiger:

Zitat:

Nach vielversprechendem Start baute Mbangula mehr und mehr ab – und rückte Stück für Stück in den Hintergrund. Sechs seiner bis dato sieben Scorerpunkte (drei Tore, vier Vorlagen) hat er während der Hinrunde verbucht. Auffällig: Sowohl Horst Steffen als auch Daniel Thioune, der Nachfolger auf dem Cheftrainer-Posten, sahen beim Offensivspieler taktische Mängel und setzten ihn lieber auf die Bank.

Lasst das mal nicht den Welt-Analysten schlechthin hören, da bricht ja alles in ihm zusammen.

"Was erlauben so Fachleute wie Steffen und Thioune" :-)
 
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