Man tut gut daran, sich bei solchen Analysen näher mit der Situation zu beschäftigen, als so oberflächlich.
Steffen hat am Anfang sehr wohl auf Mbangula gesetzt. Da hat er ja auch 6 Scorer gemacht.
Das Problem: Steffen hat sehr schnell festgestellt, dass die Defensive in seinem 4:2:3:1 die reinste Katastrophe ist, was jetzt nicht unbedingt an Mbangula lag, sondern an Steffens Unfähigkeit. (Hatte ich damals auch drauf hingewiesen, wo die Probleme liegen)
Um die Defensive in den Griff zu kriegen, hat er sein System defensiver ausgelegt und fortan Mbangula immer vor dem eigenen Strafraum eingesetzt, teilweise sogar als LV.
Die Folge war, dass man defensiv zwar ein wenig besser stand, aber offensiv gar nicht mehr stattfand - und das war vorher schon nicht so gut (selbe Offensiv- Probleme, die Thioune auch noch hatte).
Der Leidtragende war Bangs, der nun immer schlechter aussah, weil er defensiv spielen musste.
Dann kam die 3er-Kette und Bangs war komplett raus, da er dort LV wäre, was keinen Sinn ergibt.
Das Problem zog sich dann bis heute, wobei Thioune auch generell Im Abstiegskampf eher auf sichere Optionen setzte.
Sehr richtig, "
man tut gut daran, sich bei solchen Analysen näher mit der Situation zu beschäftigen, als so oberflächlich."
Deine Betrachtung, oder wie du es nennst Analyse, ist falsch, weil sie grundlegend auf taktische Fehleinschätzungen, wie
auch auf eine grundlegende Antipathie gegen Horst Steffen basiert. Du führst alle Missstände auf ihn zurück und daher
verbietet es sich eigentlich deine "Analysen" als mit Fach- und Sachverstand zu betrachten und zu bewerten.
Ich gehe trotzdem darauf ein und dies gewiss nicht zum ersten Mal.
Das 4-2-3-1 war und ist nicht für katastrophale individuelle Leistungen in der Kette verantwortlich. Besonders der LV (Agu) mit
grottenschlechten Leistungen, später auch Friedl mit überschaubaren Leistungen. Die IV stand zu der Zeit ganz ordentlich.
Auf der RV-Position waren die Leistungen auch eher schwankend. Weiter schwankend waren die Leistungen von Lynen und Stage,
welcher nach längerer Verletzung sicherlich eine Anpassungszeit benötigte.
Gerade zu Beginn war die Leistung zwar schlecht, aber die Ergebnisse passten zunächst.
Das Problem lag zu diesem und auch späterem Zeitpunkt an der Form vieler Führungsspieler Lynen/Stage/Schmid und auch komplett
die Offensive, welche so gut wie gar nicht stattfand.
Aha, er hat sein System also defensiver aus gelegt. Sach ma, ab wann denn so??
...... und ab wann hast du ausgemacht, dass er Mbangula vor dem eigenen Strafraum eingesetzt hat? Du weißt schon, dass in der
Grundordnung defensiv die 2 im System für zwei def. MFS steht, welche sich verschieben.
Wo und wann hat er SM als LV eingesetzt, außer vielleicht einmal bei einem kurzfristigen Wechsel?
Du solltest mal beginnen deine Vermutungen hier nicht als Grundlage für dein Gebashe gegen Steffen zu nutzen sondern vielmehr
deine Behauptungen fachlich zu belegen.
Die Offensivprobleme lagen weitesgehend im MF und grundlegend bis heute ganz vorne.
Mbangula musste defensiv spielen? Richtig ist in der Hauptsache, dass er im Rahmen seiner Spielposition bei gegnerischem Ballbesitz
auch Defensivaufgaben zu übernehmen hat. Das und nur das war Thema seitens Trainer und Team und offensichtlich auch unter Thioune.
Der Leidtragende hat offensichtlich Probleme konstant seine Einstellung/Leistung zu bringen.
Nur so:
In einer Analyse wird ein bestimmtes Thema genau untersucht. Dabei geht der Analyst nicht nur auf die verschiedenen Aspekte des Themas ein, sondern er bezieht auch die möglichen Ursachen oder die Entstehungsgeschichte mit in die Analyse ein.
Analysierte Einzelaspekte werden dabei mit allen Verflechtungen dargestellt, um ein umfassendes Gesamtverständnis des Themas zu erzielen.