Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Ja aber das ist es doch, wer soll das denn machen?
So Leute haben wir nicht.
Das ist genau das Problem. Wer im Verein hat das Standing bei den Spielern und strahlt auch Erfolgshunger genug aus und hat die kritische Distanz zum spielenden Personal, das man seine Aussagen/Kritik/Motivation gleichermaßen als Kritik aber auch als Antrieb versteht. Diese Frage habe ich schon häufig gestellt. Wer verkörpert eigentlich bei Werder die Instanz, die Regeln vorgibt und fordert. Für den Verein spricht, die Ziele verfolgt, aber nicht mit diesen aufgesetzten Floskeln, sondern authentisch und präzise und fordernd, aber mit einer Blume in der Hand. Wer macht bei uns den Uli ....? Überall nur Desinteresse und Gelassenheit, so nach dem Motto "Kann man eh nicht ändern". Kein Feuer, keine Lust in die Debatte zu gehen ..... alles nur laaaaaangweilig und auf Konformität ausgerichtet. Kein Wunder das die Spieler nur Dienst nach Vorschrift machen und in Druck Situationen versagen. Sowas kennen die gar nicht! Für die Bremer Spieler im Abstiegskampf muß sich das anfüllen wie für das verhätschelte Kind, das mit Punkt 18 Jahren aus dem Haus geschmissen wird und auf einmal alles alleine schaffen soll. Das ist pädagogisch sowas von Banane.

Bei Werder herrscht vermutlich so ne Abklatschkultur, da kommen dann Fritz und Peter beim Training vorbei, machen kurz "Give me 5" mit den Spielern und fühlen sich kurzzeitig wieder wie Mitte 20. So´n typisches best Buddy Gehabe. Ganz ehrlich, wenn der Chef auch nur in 100 Metern um die Ecke kommt, dann sollten die Spieler sich vor Respekt direkt 1,5 Meter auf der Stelle in den Boden Graben beim Sprinttraining, soviel Ehrfurcht sollte da sein.

Bei uns laufen die Spieler im Spiel am wenigsten, blamieren den Verein reihenweise mit Schlechtleistung, kassieren ab und katapultieren den Verein gleichzeitig in eine existentielle Krise und Fritz macht sich Gedanken was bei den Spielern im Kopf nicht stimmt. Das kann ich ihm direkt beantworten "die tanzen ihm auf der Nase rum".

Ergo ... Familienklima und Leistungsprinzip schließen sich gegenseitig aus. Werder hat es Jahrzehntelang probiert und bewiesenermaßen funktioniert es nicht.
 
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Das ist genau das Problem. Wer im Verein hat das Standing bei den Spielern und strahlt auch Erfolgshunger genug aus und hat die kritische Distanz zum spielenden Personal, das man seine Aussagen/Kritik/Motivation gleichermaßen als Kritik aber auch als Antrieb versteht. Diese Frage habe ich schon häufig gestellt. Wer verkörpert eigentlich bei Werder die Instanz, die Regeln vorgibt und fordert. Für den Verein spricht, die Ziele verfolgt, aber nicht mit diesen aufgesetzten Floskeln, sondern authentisch und präzise und fordernd, aber mit einer Blume in der Hand. Wer macht bei uns den Uli ....? Überall nur Desinteresse und Gelassenheit, so nach dem Motto "Kann man eh nicht ändern". Kein Feuer, keine Lust in die Debatte zu gehen ..... alles nur laaaaaangweilig und auf Konformität ausgerichtet. Kein Wunder das die Spieler nur Dienst nach Vorschrift machen und in Druck Situationen versagen. Sowas kennen die gar nicht! Für die Bremer Spieler im Abstiegskampf muß sich das anfüllen wie für das verhätschelte Kind, das mit Punkt 18 Jahren aus dem Haus geschmissen wird und auf einmal alles alleine schaffen soll. Das ist pädagogisch sowas von Banane.

Bei Werder herrscht vermutlich so ne Abklatschkultur, da kommen dann Fritz und Peter beim Training vorbei, machen kurz "Give me 5" mit den Spielern und fühlen sich kurzzeitig wieder wie Mitte 20. So´n typisches best Buddy Gehabe. Ganz ehrlich, wenn der Chef auch nur in 100 Metern um die Ecke kommt, dann sollten die Spieler sich vor Respekt direkt 1,5 Meter auf der Stelle in den Boden Graben beim Sprinttraining, soviel Ehrfurcht sollte da sein.

Bei uns laufen die Spieler im Spiel am wenigsten, blamieren den Verein reihenweise mit Schlechtleistung, kassieren ab und katapultieren den Verein gleichzeitig in eine existentielle Krise und Fritz macht sich Gedanken was bei den Spielern im Kopf nicht stimmt. Das kann ich ihm direkt beantworten "die tanzen im auf der Nase rum".

Ergo ... Familienklima und Leistungsprinzip schließen sich gegenseitig aus. Werder hat es Jahrzehntelang probiert und bewiesenermaßen funktioniert es nicht.

In einigen Nuancen sicherlich gewollt überspitzt formuliert, aber im Kern gehe ich da voll mit.
Dienst nach Vorschrift sehe ich allerdings nicht, aber eben fehlende Gier nach mehr und "eindrehen" sollte sich kein Spieler sondern
einfach nur professionell ihren Job machen ob der Chef da ist oder nicht.
Letzter Satz: Dieser ganze Schwachsinn beginnt schon bei den Vertragsverhandlungen. Familienklima muss sich ergeben, kann man nicht
vorgeben.
 
Machst du das auch immer so bei deinem Chef, bzw hast es so gemacht (ich weiß nicht, ob du noch im Arbeitsleben stehst)?
Das war Satire, aber ich erkläre Dir gerne wie ichs meine!
Ich kann Dir sagen was die Mitarbeiter machen wenn kein Chef da ist ...... was sie wollen! Ist die Katze erst aus dem Haus, dann tanzen die Mäuse auf dem Tisch. War früher so, ist heute so. Natürlich hat sich zu früher etwas geändert. Ich weiß das sich im Profifußball die Machtverhältnisse annähernd umgedreht haben (nicht zuletzt durch Bosman), ich weiß auch das es schwierig ist junge gute Fußballer wirklich handfest zu führen. Mir ist ebenfalls klar das die Fußballer heute befristete Wandervögel sind und nicht wie Fritz Walter oder Uwe Seeler intrinsisch motiviert sind sich für Ihren Verein zu zerreissen. Ebenfalls ist mir klar das die Presselandschaft und Internet, sowie soziale Medien sämtliche Handlungen kontrollieren und auch persiflieren. Vor allem öffentliche Aussagen. Und trotzdem besteht Führung immer noch i. W. aus der Überzeugung seine Werte weiterzugeben und auch auf die Einhaltung derer zu achten. Das heißt ja nicht das man unbeliebt sein muß, aber kritische Distanz muß da sein und die Spieler müssen wissen, das der Erfolg des Vereins mit aller Bissigkeit verteidigt und eingefordert wird. Das ist halt schwer unter best Buddys. Der Verein muß in Form von mindestens einem Taktgeber, besser 2 bis 3 vorangehen und das macht er nicht. Das merken die Fans doch auch seit Jahren, das in Punkto Erfolg und Zielorientierung nur heiße Luft kommt. Und die Spieler haben das auch längst raus. Nicht Ruhe und Vermeidung von Druck ist gut für die Köpfe der Spieler, sondern verbale Orientierung des Vereins und der gelernte Umgang mit Drucksituationen.
Der Chef sollte die Rolle als Chef auch annehmen. Heute meinen viele sie sind eher ein Vorgesetzter Kumpel, wollen irgendwie Augenhöhe vermitteln. Ist auch nichts gegen zu sagen, aber der Job muss halt laufen und das tut er bei Werder schon sehr lange nicht.

Wer ist das bei Werder? Der Chef dem man abnimmt das er Erfolg mit dem Verein haben will...... also wenn ich Fritz wäre und mir würde so ein Druck zu Teil werden, würde ich mir die Spieler alle einzeln intern greifen und öffentlich klar einen Sieg einfordern und die Situation des Verein ultra klar benennen. Überlebenskampf und jeder ist angehalten mitzumachen. Er nimmt viel auf seine Schultern und meint glaub ich das er damit den Druck von den Spielern nimmt. Das wirkt unreif denn letzten Endes verschafft er Ihnen damit eine Hängematte. Schlimmer noch, vielleicht würde Gegendruck sogar helfen, aber das ist personenspezifisch. Aber wenn er nur einen dadurch motiviert, könnte das letztlich allen helfen. Andernfalls verlieren alle außer die Spieler, die dann weg sind. Der Verein und er bleiben im Regen stehen .... und wir Fans sowieso
 
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Und kann man da nicht ein wenig nachhelfen das sie wieder mehr wollen? Die Konzentration und der Wille beim Abschluss ist doch ganz klar die zu erbringende Aufgabe eines Fußballprofis .... schließlich will er ja auch am Ende des Monats Geld. Oder soll Fritz ihm da sagen, wenn die Zahlung ausbleibt, "Du ich hab versucht auf den Überweisungsknopf zu drücken, aber ich habe dreimal vorbei gedrückt". ...

Klar hat Werder strukturelle Defizite, Klar saßen die Entscheidungen von Fritz nicht, Klar hatte HS keine wirkliche Spielidee, Werder hat Probleme ohne Ende, weiß man ja ..... aber warum werden die Spieler nicht mehr in die Pflicht genommen, schlußendlich vergeigen sie es ja jede Woche und schlußendlich verdienen sie am meisten.... ich finde hier werden alle gängigen Leistungs- und Führungsprinzipien einfach nicht angewendet.
Es wird es nicht besser machen wenn der Verein in dieser Situation sagt , du kriegst weniger Geld.Deshalb fängt man ja nicht an plötzlich Tore zu schießen oder bessere Ecken zu treten.
Wenn du einen Monat hast wo deine Arbeitsleistung nicht stimmt oder du einige Fehler machst kann dein Arbeitgeber dir auch nicht einfach so 30 % weniger überweisen.
Im Normalfall wird ein Spieler mit schlechter Leistung auf die Bank verbannt,aber bei uns sind es einfach zu viele .

Bei uns liegen die Probleme neben rein sportlichen Gründen mittlerweile auch in den Köpfen der Spieler.
 
We
Ergibt keinen Sinn, denn im Falle eines Abstiegs ist DT weg vom Fenster, da sich sein Vertrag nur im Klassenerhalt verlängert. Daher auch das Angebot für Liga 1 u 2 für den Spieler. Denn unabhängig von DT will man ja anscheinend den Spieler verpflichten.

Und zum Thema Stürmer: Wer soll die Flanken auf den Stürmer schlagen, wenn du keine Außenbahnspieler hast? Mal abgesehen davon, dass DK ebenfalls unter DT Leihspieler in Düsseldorf war und deiner Logik nach zur Bubble von Thioune gehören soll....

Du verstehst anscheinend nicht, dass viele Spieler gehen werden wenn wir absteigen und jetzt zumindest mal schon agiert statt nur reagiert wird.
Passt ja zu unserem Profil , in den letzten drei Spielzeiten 4, 8 und 4 Spiele verletzt gewesen . Glaube am häufigsten wegen dem Sprunggelenk.Aber du hast Recht wenigstens schaut man sich schon um
 
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Es wird es nicht besser machen wenn der Verein in dieser Situation sagt , du kriegst weniger Geld.Deshalb fängt man ja nicht an plötzlich Tore zu schießen oder bessere Ecken zu treten.
Wenn du einen Monat hast wo deine Arbeitsleistung nicht stimmt oder du einige Fehler machst kann dein Arbeitgeber dir auch nicht einfach so 30 % weniger überweisen.
Im Normalfall wird ein Spieler mit schlechter Leistung auf die Bank verbannt,aber bei uns sind es einfach zu viele .

Bei uns liegen die Probleme neben rein sportlichen Gründen mittlerweile auch in den Köpfen der Spieler.
Ich habe ja geschrieben das es mir vor allem um ein gelebtes Anspruchsdenken und Leistungsprinzip im Verein geht, das auch öffentlich erkennbar ist. Nicht um Gehaltsverzicht. Aber ist ja nicht gewollt .... von daher egal
 
Weiß ich nicht ob das so einfach ist, da ist wohl auch ne Blockade, sind eben Menschen.


Für die Lösung dieser Blockade gibt es Lösungen:
Fünf Partien, in denen die Bremer im Abstiegskampf dringend punkten sollten, am besten dreifach. Doch seit zwölf Spielen in Folge haben sie nicht gewonnen. Das ist auch mental schwerer Ballast für die Profis. Sportpsychologin Frauke Wilhelm erklärt im Gespräch mit Bremen Eins, wie sich Werder aus der Misere befreien könnte.
Wilhelm geht davon aus, dass es helfen kann, sich "auf die Basics zu konzentrieren und nichts Besonderes zu machen. Und vor allem: den Teamgedanken nach vorne stellen". Trainer Thioune sollte die Sorgen und Ängste seiner Spieler in dieser Phase ernst nehmen und erreichen, dass sie sich mitgenommen fühlen. [...] Daher sind die Bremer Profis jetzt auch selbst gefragt: "Wenn der Teamgeist an sich stimmt, geht es darum, dass die Spieler sich untereinander zusammenraufen und zusammensetzen. Der Mannschaftsrat ist jetzt ganz entscheidend. Zu schauen, was haben die Führungsspieler noch für Ideen?"
Entscheidend ist in dieser Phase für Wilhelm, "das gemeinsame Ziel in den Vordergrund zu stellen. Was können wir hier gemeinsam erreichen? Was bedeutet das für uns als Team, aber auch für jeden Einzelnen? [...] So oder so liegt noch ein anstrengender Weg vor Werder. Doch zumindest im mentalen Bereich gibt es Lösungsansätze, die hilfreich sein könnten.
 
Für die Lösung dieser Blockade gibt es Lösungen:



Psychologie hin, Psychologie her. Der Kader hat ein Qualitätsproblem, denn er ist ohne Sachverstand zusammengestellt worden. CF hat überhaupt nicht darauf geachtet, ob Spieler X mit Y zusammenpassen. Das ist ein gordischer Knoten, der nicht mit einem Schwerthieb gelöst werden kann. CF versucht jetzt zwar, seine Personalpolitik zu verteidigen, aber die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und diese ist bitter.
 
Ich habe hier nichts durcheinander gebracht, weil wir nur gegen Gegner gewonnen haben wo was zu erwarten war. Dazu noch ein paar Untentschieden wo man schon ein Punkt möglich gewessen ist.
Eben nicht. Im Mannschaftssport funktioniert Leistung nicht wie eine einfache Addition von Einzelqualitäten bzw. deren Gegenüberstellungen. Selbst wenn ein Team „auf dem Papier“ stärker ist, kann man nach vielen personellen Veränderungen keine Siege erwarten. Denn:

- Einer in großen Teilen neu zusammengestellten Mannschaft fehlen zu Saisonbeginn nachvollziehbarerweise ein großes Maß an Automatismen (z.B. Abstimmung, Laufwege, Umschaltspiel). Alles Dinge, in denen (Bruchteile von) Sekunden (mit) spielentscheidend sein können.
Wiederholung im Training und in Pflichtspielen.

- Neue Spielideen brauchen Zeit, bis diese verinnerlicht werden. War übrigens auch schon öfters bei Teams mit höherer Kaderqualität zu beobachten (auch weil, deren Spielweisen anspruchsvoller sind)

- Teamhierarchien müssen sich neu finden

- Hinzu können auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie Tagesform, Motivation, ggf. ein (fehlendes) Quäntchen Spielglück etc.

Dies hat in den Spieltagen 3-10 ganz gut geklappt. Doch mittlerweile ist es ins Gegenteil verkehrt. Und inzwischen reden wir eben nicht mehr von „nur“ sechs oder sieben sieglosen Spielen – sondern es sind dreizehn (!) Partien ohne Sieg, mit gerade einmal vier mickrigen Punkten (!) und ein Torverhältnis von 8:26 (!). Bei solchen Zahlen kann man doch ernsthaft nicht mehr von bloßer Unterperformance sprechen. Das ist keine kurzfristige Schwächephase, kein Pech, kein Ausrutscher. Wenn sich diese Bilanz über einen so langen Zeitraum zieht, dann deutet das immer weniger auf individuelle Formprobleme hin – sondern vielmehr auf strukturelle Defizite, v.a in der Kaderzusammenstellung. Die, wie schon vor Tagen eingangs in unserer beider Diskussion erwähnt, in unterschiedlichen Fußballmedien thematisiert wurden.
 
Psychologie hin, Psychologie her. Der Kader hat ein Qualitätsproblem, denn er ist ohne Sachverstand zusammengestellt worden. CF hat überhaupt nicht darauf geachtet, ob Spieler X mit Y zusammenpassen. Das ist ein gordischer Knoten, der nicht mit einem Schwerthieb gelöst werden kann. CF versucht jetzt zwar, seine Personalpolitik zu verteidigen, aber die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und diese ist bitter.
Das ist selbstverständlich die Hauptursache der sichtbaren Sympthome.
 
Eben nicht. Im Mannschaftssport funktioniert Leistung nicht wie eine einfache Addition von Einzelqualitäten bzw. deren Gegenüberstellungen. Selbst wenn ein Team „auf dem Papier“ stärker ist, kann man nach vielen personellen Veränderungen keine Siege erwarten. Denn:

- Einer in großen Teilen neu zusammengestellten Mannschaft fehlen zu Saisonbeginn nachvollziehbarerweise ein großes Maß an Automatismen (z.B. Abstimmung, Laufwege, Umschaltspiel). Alles Dinge, in denen (Bruchteile von) Sekunden (mit) spielentscheidend sein können.
Wiederholung im Training und in Pflichtspielen.

- Neue Spielideen brauchen Zeit, bis diese verinnerlicht werden. War übrigens auch schon öfters bei Teams mit höherer Kaderqualität zu beobachten (auch weil, deren Spielweisen anspruchsvoller sind)

- Teamhierarchien müssen sich neu finden

- Hinzu können auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie Tagesform, Motivation, ggf. ein (fehlendes) Quäntchen Spielglück etc.

Dies hat in den Spieltagen 3-10 ganz gut geklappt. Doch mittlerweile ist es ins Gegenteil verkehrt. Und inzwischen reden wir eben nicht mehr von „nur“ sechs oder sieben sieglosen Spielen – sondern es sind dreizehn (!) Partien ohne Sieg, mit gerade einmal vier mickrigen Punkten (!) und ein Torverhältnis von 8:26 (!). Bei solchen Zahlen kann man doch ernsthaft nicht mehr von bloßer Unterperformance sprechen. Das ist keine kurzfristige Schwächephase, kein Pech, kein Ausrutscher. Wenn sich diese Bilanz über einen so langen Zeitraum zieht, dann deutet das immer weniger auf individuelle Formprobleme hin – sondern vielmehr auf strukturelle Defizite, v.a in der Kaderzusammenstellung. Die, wie schon vor Tagen eingangs in unserer beider Diskussion erwähnt, in unterschiedlichen Fußballmedien thematisiert wurden.

Dann erklär mir mal warum wir in den ersten 10 Spielen performt haben aber danach nicht mehr. Deiner Erklärung nach hätte es genau andersherum laufen müssen.

Dann aber wären wir jetzt nicht am Ende der Tabelle und hätten wohl doppelt soviele Punkte als jetzt.

Denn deiner Meinung müsste die Mannschaft jetzt gut funktionieren aber das Gegenteil ist der Fall.

Also muss sich doch von heute auf morgen in der Mannschaft etwas passiert sein, damit diese als Ganzes nicht mehr funktioniert.

Deiner Meinung nach hätten wir eigentlich erst nach dem 10. Spieltag Punkten dürfen. Das Gegenteil ist der Fall.

Ich sage dir wo wirklich das Problem ist, die Spieler können nicht miteinander spielen da es drei verschiedene Interessen Gruppen gibt. Das wurde weder von HS noch von jetzigen Trainer gesehen, das ist meine Erklärung zum Totalversagen.

Vier Punkte in 13 Spielen lässt sich nicht so einfach wegen fehlender Qualität oder fehlender einspielen erklären. Schon gar nicht wenn es schon 10 Spiele zu vor gab, wo sich die neuen Spieler intrigieren mussten.

Also erklär mir das mal warum das jetzt nicht mehr Funktioniert. Und komm mir nicht mit Überperformen. Das waren alles Punkte in den ersten 10 Spielen die genau so zu erwarten gewessen wären selbst bei den allerbesten Voraussetzungen sogar noch mehr zu erwarten gewesen wäre. Und es ist keines Falls vermessen das man gegen St.Pauli oder Heidenheim Siege erwartet, egal wann man gegen die spielt sind Siege zu erwarten und wenn du die um drei Uhr morgens weckst und auf drn Platz Scheuchst um gegen die zu spielen auch dann kann man gegen die drei Punkte erwarten.

Gladbach ist eine Mannschaft gegen die wir sehr häufig mal gewinnen und genau so häufig auch unerwartet verlieren. Da es aber dieses mal eben Erwartbar war, das wir das Spiel gewinnen wegen äußeren Umständen, die auf unsere Seite waren, war das nun auch gegen die kein Spiel was man überraschend gewonnen hatte.

Wie gesagt für mich war kein Sieg unerwartet in dieser Saison. Und in den ersten 10 Spielen gab es auch kein überraschendes Unentschieden. Auch da also kein Überperformen und Qualitätsabbau.
 
Das ist selbstverständlich die Hauptursache der sichtbaren Sympthome.
Das Problem ist nicht nur in D, dass man sich an dem amerikanischen System mit statistischen Bewertungen wie bei Moneyball orientiert. Baseball und auch Football hat einzelne Spielsituationen, die man anhand von Wahrscheinlichkeiten weitestgehend berechnen kann. Im Fußball rennen 22 Spieler permanent umeinander. Wir haben doch am letzten WE erlebt, als Backhaus den Ball einfach über die Linie rutschen lässt. Das ist der menschliche Faktor, den man nicht berechnen kann. Er kann in die Gleichung zwar mit aufgenommen werden, aber wie will man ihn gewichten? Oder Beispiel Puertas: ich hatte auch gedacht, dass der ein echtes Upgrade sein könnte. Pustekuchen.
CF stellt sich jetzt hin, verweist auf die Statistiken der geholten Spieler und fragt sich: warum klappt das nicht? Weil er den menschlichen Faktor völlig unterschätzt hat. Anstatt im Winter die Gefahr zu erkennen und ins Risiko zu gehen, verstieg er sich in eine Leihposse und holte einen 20jährigen. Entlässt HS und holt einen unerfahrenen Newcomer für die 1.Liga. Den Preis zahlt der Verein. Aber laut KF und HHG haben sie damit anscheinend kein Problem, so lange die Werderfamilie weiterhin so wurschteln darf. Das ist am aller wichtigsten.
 
Psychologie hin, Psychologie her. Der Kader hat ein Qualitätsproblem, denn er ist ohne Sachverstand zusammengestellt worden. CF hat überhaupt nicht darauf geachtet, ob Spieler X mit Y zusammenpassen. Das ist ein gordischer Knoten, der nicht mit einem Schwerthieb gelöst werden kann. CF versucht jetzt zwar, seine Personalpolitik zu verteidigen, aber die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und diese ist bitter.
Werder versucht halt Pferderennen mit Eseln zu laufen...
Werner hat die Esel über beachtliche Strecken zu Höchstleistungen gebracht und bat Fritz um das ein oder andere Pferd. Zu viel für die Eitelkeiten dieses Vollblenders und Dilettanten.

Dieser Verein ist komplett am A#%sch, solange diese Führungsriege auch nur IRGENDWAS noch zu melden hat. Dem zu 90% aus Leihspielern bestehenden Kader ist Werder ohnehin shizeegal, weil die nach der Saison weiter von ihrem Hauptarbeitgeber bezahlt werden und deren Berater schon nach Alternativen suchen. Fritz Masterclass hat diesen glorreichen Verein in eine Güllegrube geführt, aus die er nicht mehr herauskommen wird. Und er selbst ist sich im Grunde keiner Schuld bewusst - selbst wenn er Standardfloskeln in Interviews hinkotzt. Nicht mehr mein Verein, solange die aktuelle Führungsriege am Werk ist.
 
Dann erklär mir mal warum wir in den ersten 10 Spielen performt haben aber danach nicht mehr. Deiner Erklärung nach hätte es genau andersherum laufen müssen.

Dann aber wären wir jetzt nicht am Ende der Tabelle und hätten wohl doppelt soviele Punkte als jetzt.

Denn deiner Meinung müsste die Mannschaft jetzt gut funktionieren aber das Gegenteil ist der Fall.

Also muss sich doch von heute auf morgen in der Mannschaft etwas passiert sein, damit diese als Ganzes nicht mehr funktioniert.

Deiner Meinung nach hätten wir eigentlich erst nach dem 10. Spieltag Punkten dürfen. Das Gegenteil ist der Fall.

Vermutlich hast du die eine oder andere meiner Erklärungen (wichtig: plural) in unserer bisherigen Diskussion versehentlich missverstanden. Denn deine Schlussfolgerung, ich sei der Meinung, es müsse „jetzt“ zwangsläufig gut funktionieren, steht diametral zu dem, was ich – auch unabhängig von unserem direkten Austausch – dargestellt habe, dass a) Formschwankungen, insbesondere zu Beginn einer Saison, keineswegs ungewöhnlich sind, sofern sie sich in einem vertretbaren Rahmen bewegen b) Leistungen im Mannschaftssport nicht wie eine bloße Addition individueller Qualitäten oder deren isolierte Gegenüberstellung funktionieren, und c) darüber hinaus stets weitere Einflussfaktoren eine Rolle spielen können.
Gerade der Mannschaftssport ist ein komplexes System, in dem – wie bereits erwähnt – viele Zahnräder ineinandergreifen müssen.

Vor diesem Hintergrund könnte auch das, was du hier angeführt hast
Ich sage dir wo wirklich das Problem ist, die Spieler können nicht miteinander spielen da es drei verschiedene Interessen Gruppen gibt. Das wurde weder von HS noch von jetzigen Trainer gesehen, das ist meine Erklärung zum Totalversagen.
durchaus einen Beitrag zur aktuellen Misere leisten. Wobei es sich jedoch nicht um ein ausschließliches Problem der laufenden Saison handeln würde. Bereits in der vergangenen Spielzeit kursierten mediale Gerüchte über spürbare Spannungen im Mannschaftsumfeld, die unter anderem mit Unzufriedenheit hinsichtlich der Transferpolitik in Verbindung gebracht wurden. Insofern erscheint es zumindest nicht ausgeschlossen, dass es auch in dieser Saison innerhalb der Mannschaft weiterhin rumoren könnte.
 
Vermutlich hast du die eine oder andere meiner Erklärungen (wichtig: plural) in unserer bisherigen Diskussion versehentlich missverstanden. Denn deine Schlussfolgerung, ich sei der Meinung, es müsse „jetzt“ zwangsläufig gut funktionieren, steht diametral zu dem, was ich – auch unabhängig von unserem direkten Austausch – dargestellt habe, dass a) Formschwankungen, insbesondere zu Beginn einer Saison, keineswegs ungewöhnlich sind, sofern sie sich in einem vertretbaren Rahmen bewegen b) Leistungen im Mannschaftssport nicht wie eine bloße Addition individueller Qualitäten oder deren isolierte Gegenüberstellung funktionieren, und c) darüber hinaus stets weitere Einflussfaktoren eine Rolle spielen können.
Gerade der Mannschaftssport ist ein komplexes System, in dem – wie bereits erwähnt – viele Zahnräder ineinandergreifen müssen.

Vor diesem Hintergrund könnte auch das, was du hier angeführt hast

durchaus einen Beitrag zur aktuellen Misere leisten. Wobei es sich jedoch nicht um ein ausschließliches Problem der laufenden Saison handeln würde. Bereits in der vergangenen Spielzeit kursierten mediale Gerüchte über spürbare Spannungen im Mannschaftsumfeld, die unter anderem mit Unzufriedenheit hinsichtlich der Transferpolitik in Verbindung gebracht wurden. Insofern erscheint es zumindest nicht ausgeschlossen, dass es auch in dieser Saison innerhalb der Mannschaft weiterhin rumoren könnte.
Den Vorwurf das ich dich Missverstehe und du mir schon fast Absicht unterstellst. Gebe ich dir zurück.

Du als Moderator nimmst dir entschieden zu viel raus. Leider kann man Moderatoren nicht auf Ignorieren stellen ich würde es bei dir tun wollen.

Es lsngt bei dir allmählich, das Maß ist voll.

Das ist nicht das erste Mal bei dir, das du es einfach nicht verstehen möchtest was ich möchte oder Aussagen möchte.

Deine Meinung ist total verdreht. Und dann bezieht du dich doch auf Dinge die nichts mit dieser Saison zu tun haben. Als ich es einbeziehen wollte war es falsch. Jetzt weil es zu deiner Meinung passt auf einmal richtig.

Lies deine eigenen Beiträge mal richtig und dann lies sie nochmal und dann meine Beiträge richtig und noch 10 mal wieder holen und denk endlich mal nach über dss was du geschrieben hast und was ich geschrieben habe. Und dann komme endlich zu dem richtigen Schluss, das was du geschrieben hast sich widerspricht.
 
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Den Vorwurf das ich dich Missverstehe und du mir schon fast Absicht unterstellst. Gebe ich dir zurück.

Du als Moderator nimmst dir entschieden zu viel raus. Leider kann man Moderatoren nicht auf Ignorieren stellen ich würde es bei dir tun wollen.

Es lsngt bei dir allmählich, das Maß ist voll.

Das ist nicht das erste Mal bei dir, das du es einfach nicht verstehen möchtest was ich möchte oder Aussagen möchte.

Deine Meinung ist total verdreht. Und dann bezieht du dich doch auf Dinge die nichts mit dieser Saison zu tun haben. Als ich es einbeziehen wollte war es falsch. Jetzt weil es zu deiner Meinung passt auf einmal richtig.

Ich habe eine Menge Faschisten auf der Ignorierliste du wärst der nächste wenn es ginge.
Junge, komm mal runter! Es ist oft schon aufgrund Deiner Grammatik schwer genug Deinen Beiträgen folgen zu können. Und jetzt sind alles Faschisten... Hattest Du was Falsches in der Suppe heute? Offenkundig reicht Dein Leseverständnis nicht aus, wenn sich jemand rhetorisch etwas gewandter ausdrückt. Das ist aber Dein Problem. Also deklariere hier nicht Leute zu Faschisten, nur weil Du ihren Argumenten und Ausführungen intellektuell nicht folgen kannst.
 
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