Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie manche Leute die Arbeit der Co-Trainer unterschätzen. Co- Trainer sind nicht nur die langen Arme der Cheftainer, sondern oft genug auch Ansprechpartner der Spieler. In ihrer Funktion sind oft auch beauftragt, Training zu leiten. Cheftrainer haben ja neben der Leitung des Trainings auch noch andere Aufgaben, die genug Zeit in Anspruch nehmen.
Kamp war ein anpassungsfähiger Co-Trainer, der nach außen hin eine unscheinbare Rolle spielte und seine Fähigkeiten in die Mannschaft und den Verein voll einbrachte.
Und wenn hier die Frage nach seinen Fähigkeiten gestellt wird, dann solle man sich mal nach den Erfolgen erkundigen, die er als Trainer der Amateure gehabt hat. Und das damals unter Bedingungen, die mit den heutigen nicht zu vergleichen sind.
Ich will Kamp ja nicht in den Himmel heben und als Supertrainer darstellen. Ich möchte lediglich auf einen noch unterschätzten Punkt hinweisen.
@ Mick666:
Die genannten Trainer waren ja wohl nicht sehr lange bei Werder. Und Otto: Da war Kamp auch nebenbei noch Amatrainer.
 
@marble
Da habe ich mich leider missverständlich ausgedrückt. Nicht Schaaf`s Auffassung vom Fussball war gemeint, die mit dem drumherum nicht Schritt hält, im Gegenteil. Sondern die Art und Weise, wie TS daran festhält, obwohl der Spielerkader dies gar nicht zulässt. Letzteres hat König Otto auf ähnliche Weise durchgezogen.

@alter mann
Ich denke mal, niemand unterschätzt hier die Arbeit der Co-Trainer. Bei Kalli Kamp war es ja so, dass der sein ganzes Fussballer- und Trainerleben bei Werder verbracht hat. Da Werder ohnehin schon zu viel traditionell denkt und an Altbewährtem festhält wie sonst kein anderer BuLi-Verein, bin ich eher froh, dass wir mit Wolfgang Rolff einen Co-Trainer haben, der als Fussballer alles gewonnen und erlebt hat, sowie als Fussballer und als Trainer sehr viel rumgekommen ist und viele Umfelder und Mentalitäten kennengelernt hat. In diesem Zusammenhang verstehe ich allerdings mitunter auch nicht, warum WR gegen Schaaf`s manchmal zu eindimensionale Sichtweise und dem übertriebenen Festhalten an Nichtfunktionierendem nicht entschiedener gegensteuert.
 
Der Trainerstab sollte der gesamten Werder Mannschaft einfach mal 24 Std.
das CL Spiel zwischen Barca und Arsenal London analysieren lassen. Besser
kann man seiner Truppe die elementaren Dinge wie Stellungsspiel , das Spielverständnis, die Antizipation von möglichen Spielzügen, läuferische und
taktische Präsenz in den jeweiligen Spielsituationen nicht beibringen.Da kann
Werder nur von profitieren. Werder hat in der Vergangenheit mehrfach Barca
gespielt in der CL. Man bekommt nur das Gefühl, das barca sich ständig weiterentwickelt und Werder stagniert. Man mußsolche Dinge trainieren bis der Arzt kommt. jeden tag in jedem Training muß das in Fleisch und Blut übergehen. Und wenn die mannschaft die Laufwege der Kollegen auswendig lernt. Die geistige Frische muß dafür natürlich da sein.
 
Lustiger Vergleich da mit Barca - Werder. Barca entwickelt sich weiter, Werder stagniert.

Warum setzen Özil, Marin und Hunt nicht um, was Iniesta, Xavi und Messi da vorturnen? Ist doch ganz einfach... sieht zumindest so aus. :rolleyes:
 
... als Trainingsauftrag?
Bremen: Schlechte Flanken, viele Tore
Kein Team flankt so häufig wie Werder Bremen. Verantwortlich dafür sind Marko Marin (220 Flanken) und Mesut Özil (204 Flanken). Das hat Methode: Zwar kamen 653 von 831 Werder-Flanken nicht beim Mitspieler an (Ligahöchstwert!). Aber wenn der Ball schon mal im gegnerischen Strafraum ist, trifft Bremen auch meist. 17,3 Prozent aller Bremer Torschüsse sind drin. Effektiver stürmt kein Team.

Werder in Zahlen:
Passgenauigkeit: 78,3 Prozent, (Liga-Platz 6.)
gewonnene Zweikämpfe: 51 Prozent (Liga-Platz 5)
Flanken: 831. Davon 21,4 Prozent angekommen (Liga-Platz 14)
Fouls: 457. 6,3 pro Spiel (Liga-Platz 12)
Torquote: 17,3 Prozent (Liga-Platz 1)
hier gefunden

....

und die Torquotenbewertung wäre auch gut im Piza-Thread untergekommen.
 
Ich habe das Spiel in Dortmund ja nun auch gesehen und ich sehe beim besten Willen keinen Anlass, TS für die Aufstellung/Taktik irgendwelche Vorwürfe zu machen.

Die Klimmzüge, die hier z.T. angestrengt werden, um sogar noch zu begründen, warum mit Daniel Jensen in der Startelf die Flanke (und Fritzens schlechte Verteidigung) vor dem 1:0 verhindert worden wäre, haben mit sachlicher Analyse genauso wenig zu tun, wie etwa der Standpunkt: "Mit Jensen in der Startelf hätte Dortmund keinen Eckball bekommen". Wenn Pizarro mal wieder als einziger Stürmer verhungert (und verschenkt) gewesen wäre, hätte ich das z.B. auch nicht so toll gefunden. Und dass das Vertrauen in Jensen nach dem Bochum-Spiel nicht so absolut da war, ist ja wohl auch nachvollziehbar. Zumindest gab es hier im Forum danach keine "Begeisterung". Ich konnte die Startelf damit durchaus nachvollziehen.

Werder hatte schon 3 Eckbälle ausgeführt, als Dortmund noch gar keinen hatte. Der Unterschied: Die hat der Torwart locker runtergepflückt - und das durchaus auch im Bereich des 5m-Raums. Dass dann gleich der erste Eckball des Gegners locker verwandelt wird - das sind halt individuelle Fehler der Beteilgten in dieser Standardsituation (je nach Absprache, wer den Torschützen zu decken hatte). Das kommt (leider) immer mal wieder vor, insbesondere, wenn man einen Torwart hat, der bewusst eher auf der Linie bleibt.

So what ?
Ansonsten hat meiner Beobachtung nach weitgehend der SV Werder das Spiel gemacht. Chancen für Dortmund gab's erst wieder zum Ende der Partie, als man - nachvollziehbarer Weise - richtig "auf gemacht" hat. Dagegen hat sich der SV Werder durchaus Chancen herausgespielt, selbst gegen den tief stehenden Gegner. Das (knappe) Abseitstor, der Lattenschuss nur mal als Beispiel. Und dass die Dortmunder permanent durch die Bremer Defensive spaziert wären, war ja wohl auch kaum der Fall.

Im Hinspiel hab ich es noch als glücklich empfunden, dass Werder das 1:1 am Ende halten konnte. Im Rückspiel hat Dortmund einfach Glück gehabt, dass sie die glückliche Führung aus der Anfangsphase mit Hängen und Würgen ins Ziel bekommen haben. Wenn Pizarro 2 mal trifft und Werder 3:2 gewinnt, hätte sich keiner hingestellt und das als unverdient bezeichnet (außer Klopp vielleicht).

Dass jetzt gleich wieder die ganzen Trainer- und Taktikfüchse aus ihren Löchern kommen und - wie üblich - den steten Untergang des SV Werder unter TS heraufbeschwören (unter gegenseitigem Schulterklopfen, wie toll fundiert doch diese Expertisen sind) ist einfach nur nervig. Aber das wird TS sicher nicht für 5 Cent interessieren, was hier so verzapft wird - Verhältnisse wie in Hamburg, wo man es vor lauter Größenwahn regelmäßig schafft, richtige Krisen und Abstürze herbeizuschreiben, haben wir in Bremen ja zum Glück noch immer nicht.
 
Hier will doch keiner Werderuntergangsstimmung verbreiten. Nur stört die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Gerede der Spieler und dem, was dann auf dem Platz geschieht, zwischen den vorhandenen Potential der Spieler und den Ergebnissen. Was mich am meisten stört, sind Fehler, die sich permanent wiederholen und wo man nicht erkennen kann, dass an ihnen gearbeitet wird. Und für das Abstellen dieser Fehler ist der Trainer verantwortlich!
 
Was sollen das denn für Fehler gewesen sein, an denen "nicht gearbeitet wird", die zur Niederlage in Dortmund geführt haben ?

Gurken-Kopfballtore aus spitzem Winkel und stramme Kopfbälle von der 5m-Raum-Grenze nach Eckbällen mag es zwar auch in der Vergangenheit gegeben haben, aber dass das jetzt regelmäßig auftretende Spielsituationen sind, würde ich mal bestreiten wollen.

Was tatsächlich "immer wiederkehren" wird, sind allerdings Niederlagen - ob nun unglücklich oder durch einen "schlechten Tag" einzelner Spieler oder auch mal des Trainers bedingt. Wenn man dieses Problem endgültig "abstellen" könnte, wäre das natürlich toll (vielleicht aber auch ein wenig langweilig ?).

Was auch immer wiederkehren wird, sind Spiele, in denen der eine oder andere nicht das abruft, was er - gemessen an seinem Leistungsmaximum - zu leisten im Stande ist. Die Leistung des Einzelnen im Mannschaftssport ist da einfach von zu vielen Faktoren abhängig. Bei allem guten Willen und bei allem "Wissen, um was es heute geht" ist da immer noch die gegnerische Mannschaft (die das im Zweifelsfall auch weiß ...) und der Kollege Zufall, der einem selbst bei drückender Überlegenheit und tollem Einsatz aller Spieler immer mal ein Gegentor beschert (was dann wiederum Einfluss auf den "Kopf" der Spieler haben kann).

Ich bin mit der Saison 1 nach Diego und Baumann insgesamt sehr zufrieden. Geradezu begeistert bin ich darüber, wie es TS gelungen ist, die Anfang der Saison von einigen Experten kritisch betrachtete Neuverpflichtung Marin in das Spielsystem zu integrieren. Ich hatte - ehrlich gesagt - nicht daran geglaubt, dass in dieser Umbruchsaison ein Platz unter den ersten 5 möglich sein könnte. Ich sehe den SV Werder am Ende auch eher auf 6 oder 7, wenn man das Restprogramm betrachtet. Das ist aber dann durch das Erreichen des Pokalfinales (erneut ein großer Erfolg !) mehr als kompensiert.

Wenn dann nächste Saison die Mannschaft im Kern zusammenbleibt, sich Özil wieder ein wenig aus dem Loch spielt, ggf. Borowski zu halbwegs neuem Leben erwacht, Bargfrede da weitermacht, wo er diese Saison angefangen hat und es gelingt, die Problemzonen Stürmer Nr. 2 und LV ein wenig in den Griff zu bekommen, mag auch Platz 1-3 anvisiert werden (halbwegs Verletzungsfreiheit der Schlüsselspieler vorausgesetzt).

Aus dem "Material" und den Gegebenheiten, mit denen TS Anfang dieser Saison ins Rennen gegangen ist, hat er meiner Meinung nach so ziemlich das Optimum rausgekitzelt. Mit Dusel hier und da wäre ggf. noch mehr drin gewesen (das ist aber ja immer so - siehe insbesondere Schalke in der Hinrunde). Aber das kann man wohl kaum einfordern ...
 
Aus dem "Material" und den Gegebenheiten, mit denen TS Anfang dieser Saison ins Rennen gegangen ist, hat er meiner Meinung nach so ziemlich das Optimum rausgekitzelt. Mit Dusel hier und da wäre ggf. noch mehr drin gewesen...
Diese Saison mit dem Begriff "Optimum", insbesondere nach dem letzten Spieltag, in Verbindung zu bringen, erfordert schon sehr viel "Wohlwollen", freundlich formuliert.
Allein unsere Heimbilanz, unsere äußerst magere Bilanz gegen die Mitkonkurrenten, lassen mehrere Schlüsse zu, nur eben keine, in denen man das Wort Optimum verwenden sollte. Dusel oder ähnliche Umstände wären nicht mal von Nöten gewesen. Eine Leistungsbereitschaft, die ausnahmsweise mal über 90 Min vorhanden wäre, würde schon völlig ausreichen.
Was das "Material" angeht, so handelt es sich mittlerweile hierbei fast ausschließlich um NM-Spieler, die allesamt sehr gutes Geld kassieren und von denen viele nicht müde werden zu betonen, daß die CL ihr Ziel und Anspruch ist.
In der BL würde ich uns im Bereich des Möglichen eher dem Minimum zuordnen.
 
Was sollen das denn für Fehler gewesen sein, an denen "nicht gearbeitet wird", die zur Niederlage in Dortmund geführt haben ?

Gurken-Kopfballtore aus spitzem Winkel und stramme Kopfbälle von der 5m-Raum-Grenze nach Eckbällen mag es zwar auch in der Vergangenheit gegeben haben, aber dass das jetzt regelmäßig auftretende Spielsituationen sind, würde ich mal bestreiten wollen.

Was tatsächlich "immer wiederkehren" wird, sind allerdings Niederlagen - ob nun unglücklich oder durch einen "schlechten Tag" einzelner Spieler oder auch mal des Trainers bedingt. Wenn man dieses Problem endgültig "abstellen" könnte, wäre das natürlich toll (vielleicht aber auch ein wenig langweilig ?).

Was auch immer wiederkehren wird, sind Spiele, in denen der eine oder andere nicht das abruft, was er - gemessen an seinem Leistungsmaximum - zu leisten im Stande ist. Die Leistung des Einzelnen im Mannschaftssport ist da einfach von zu vielen Faktoren abhängig. Bei allem guten Willen und bei allem "Wissen, um was es heute geht" ist da immer noch die gegnerische Mannschaft (die das im Zweifelsfall auch weiß ...) und der Kollege Zufall, der einem selbst bei drückender Überlegenheit und tollem Einsatz aller Spieler immer mal ein Gegentor beschert (was dann wiederum Einfluss auf den "Kopf" der Spieler haben kann).

Ich bin mit der Saison 1 nach Diego und Baumann insgesamt sehr zufrieden. Geradezu begeistert bin ich darüber, wie es TS gelungen ist, die Anfang der Saison von einigen Experten kritisch betrachtete Neuverpflichtung Marin in das Spielsystem zu integrieren. Ich hatte - ehrlich gesagt - nicht daran geglaubt, dass in dieser Umbruchsaison ein Platz unter den ersten 5 möglich sein könnte. Ich sehe den SV Werder am Ende auch eher auf 6 oder 7, wenn man das Restprogramm betrachtet. Das ist aber dann durch das Erreichen des Pokalfinales (erneut ein großer Erfolg !) mehr als kompensiert.

Wenn dann nächste Saison die Mannschaft im Kern zusammenbleibt, sich Özil wieder ein wenig aus dem Loch spielt, ggf. Borowski zu halbwegs neuem Leben erwacht, Bargfrede da weitermacht, wo er diese Saison angefangen hat und es gelingt, die Problemzonen Stürmer Nr. 2 und LV ein wenig in den Griff zu bekommen, mag auch Platz 1-3 anvisiert werden (halbwegs Verletzungsfreiheit der Schlüsselspieler vorausgesetzt).

Aus dem "Material" und den Gegebenheiten, mit denen TS Anfang dieser Saison ins Rennen gegangen ist, hat er meiner Meinung nach so ziemlich das Optimum rausgekitzelt. Mit Dusel hier und da wäre ggf. noch mehr drin gewesen (das ist aber ja immer so - siehe insbesondere Schalke in der Hinrunde). Aber das kann man wohl kaum einfordern ...

Vielen deiner Ausführungen kann ich folgen, den Hinweis auf einen vermeintlichen Umbruch, welcher vor der Saison statt gefunden haben soll, kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Der Abgang von 2 Spielern kann nicht als „Umbruch“ gewertet werden. Zumal Diego durch Marin hervorragend ersetzt wurde und Baumann seinen Zenit bereits überschritten hatte, bzw. auch oft verletzt war. Im Gegenteil finde ich, dass Thomas Schaaf in der komfortablen Position ist, auf einen eingespielten Stamm zurückgreifen zu können. Vom Optimum sind wir daher schon ein Stück weit entfernt. Das wäre in meinen Augen eine Platzierung unter den ersten 3. Die Qualifikation für die Euro-League über eine Platzierung unter den ersten 5 ist mit diesem Kader eigentlich ein MUSS.
 
Zitat von Léon;978886:
Zumal Diego durch Marin hervorragend ersetzt wurde und Baumann seinen Zenit bereits überschritten hatte, bzw. auch oft verletzt war.
Das mag man aus heutiger Sicht so sehen, dass "Marin Diego hervorragend ersetzt". Aber: Wer hat das Anfang der Saison denn als Selbstverständlichkeit betrachtet ? Das konnte man doch nun wirklich nicht annehmen. Im übrigen scheint mir die Darstellung etwas schief. Meiner Ansicht nach hat nicht Marin Diego ersetzt - es ist TS gelungen, die "Last", die auf Diegos Schultern ruhte, erfolgreich auf mehrere Schultern zu verteilen (Özil, Hunt, Marin). Dass man aus heutiger Sicht überhaupt sagen kann "streiche Diego, setze Marin", sehe ich als einen großen Verdienst der sportlichen Leitung an, bestimmt aber nicht als Selbstgänger.

Was die Personalie Baumann angeht, ist natürlich klar, dass die nicht so als Faktor wahrgenommen wird. In der Tat fehlte er verletzungsbedingt vorher schon hier und da. Allerdings reicht z.B. Frings noch immer nicht an die 6er-Qualitäten eines halbwegs fitten Baumann ran - auch wenn er sich da inzwischen besser reingefunden hat. Da ist schon Qualität verloren gegangen - und das nicht nur was das rein Sportliche angeht. Aber ok. - ich habe den Wert Frank Baumanns für das Spiel des SV Werder immer schon wesentlich höher eingeschätzt, als das viele hier taten.
 
Bin auch der Meinung das der Anspruch und die Wirklungkeit stark auseinanderklaffen. Spieler , Manager sagen ja auch immer wieder das Sie in die Cl spielen wollen, und der Kader ist mitterlerweile auch hoch bezahlt, und voll mit erstklassigen Spielern.
Für das Dortmund Spiel allerdings hatte TS für die doppel 6 nur eine Personale gehabt, und die hieß Jensen (eigentlich neben Pizza mein Lieblingsspieler) , die er auf Grund der Bochum Leistung nicht von Anfang an bringen wollte, einerseits voll verständlich , anderseits wiederum nicht, wenn man sich die Personale TB anschaut der sich viele schlechte Spiele erlauben kann und trotzdem nicht aus dem Kader bzw erste 11 fliegt. Ist halt Lobbyismus pur , den man sich eigentlich als Bulitrainer kaum erlauben kann, essenden er heißt TS.(gilt auch für Rosenberg ). Allerdings kann man dadurch auch Spieler aufbauen siehe Aron Hunt z.b..Ein MM wurde auch sehr gut aufgebaut bzw gefördert und itegriert.
Was ich TS allerdings vorwerfe ist die taktische Unflexibilität, die man auf einen bestimmten Neveau, zumindest da wo Werder hin will (nach Aussagen der Spieler , Manager ) (und vom Spielermaterial durchaus möglich)
, einfach nicht erlauben kann . Habe gestern Manu gegen Bayern gesehen, als Robben das 3 zu 2 schoss , wie schnell haben danach die Trainer reagiert ? auf die veränderte Situation .
Ok eigentlich bin ja für Kontunuälität, was einerseits ein riesiges Pfund ist bei uns, sich aber mehr und mehr nagativ auswirkt. Einerseits ist klar das man einen Trainer wie TS der gefühlte 100 Jahre im Verein ist, nicht einfach so entläßt, außerdem geistert in uns natürlich noch die Zeit nach Rehagel herum , wo es fast 2 Liga hieß, und unsere Trainer nicht zu Werder gepasst haben, andererseits braucht man manchmal Mut für etwas neues . Ich würde KA durchaus zutrauen einen neuen Trainer zu finden der gut zu Werder passen würde .Was ich ganz schlecht finden würde ist , wenn sie plötzlich beide gehen würden , denn dann könnte wieder ein tierisches Vakuum auftreten, wie wir es nach der Rehagel Zeit schonmal hatten. Der Hauptgrund warum Allofs geholt worden ist, war, das fehlende Fußballverständnis vom Vorstand und das so ein Vakuum ( wie es nach dem Rehagel Abgang gab) nicht wieder vorkommen sollte.
Aber insgesamt ist das alles nichts neues für mich , spätesdens nach der verloren Meisterschaft, die damals nach Stuttgart ging, und die danach 2J noch unsäglichen Auftritte in der CL, war klar das wir stagnieren und das hängt für mich ganz klar an der mangelden Flexibilität zusammen, meist fehlende taktische Ausrichtungen auf den Gegner, zulange festhalten an formschwachen Spielern, fragwürdige Wechsel etc- auf diesem Neveau einfacht tödlich.
Naja ändern wird sich glaube ich nicht mehr so viel, denke mal TS wird noch einige Jahre bleiben und vielleicht ist er ja für den Verein insgesamt auch das beste.
 
Können wir mal alle zusamenlegen und Schaaf ein Wörterbuch schenken?
Hab grad den Artikel "Freiburg spielt Fußball-Wenn man sie lässt" gelesen. Nach dem Satz:
"Da haben wir gesehen, wie viele gute Dinge wir aufzeigen können“, erinnerte Thomas Schaaf.
jedoch den Beitrag sofort wieder geschlossen. Kann der gute Mann nicht mal etwas anderes erzählen?
 
Können wir mal alle zusamenlegen und Schaaf ein Wörterbuch schenken?
Hab grad den Artikel "Freiburg spielt Fußball-Wenn man sie lässt" gelesen. Nach dem Satz:
"Da haben wir gesehen, wie viele gute Dinge wir aufzeigen können“, erinnerte Thomas Schaaf.
jedoch den Beitrag sofort wieder geschlossen. Kann der gute Mann nicht mal etwas anderes erzählen?
"Freiburg spielt Fußball - Wenn man es zulässt"
So lautet die Überschrift. Wenn schon zitiert wird, dann bitte auch richtig.

Und wozu soll ein "Wörterbuch" jetzt gut sein ? Kannst du das vielleicht gelegentlich nochmal aufklären ?

Ich verstehe die Aussage dahingehend, dass TS daran erinnert, wie der Fußball des SV Werder aussehen kann, wenn alle bei der Sache sind und ordentlich Spielfreude an den Tag legen. Was soll daran falsch sein ? Darf er das nicht ? Hat er gefälligst "in Sack und Asche" zu gehen nach dem "desaströsen" Spiel in Dortmund ?

Ich finde die Ansage "agieren anstatt zu reagieren" im Hinblick auf das Freiburg-Spiel im übrigen genau richtig ! - obwohl ich mir natürlich gut vorstellen kann, dass hier einige Kameraden für einen defensiv ausgerichteten, abwartenden Beginn gegen Freiburg plädieren (genaues Einstudieren der Laufwege aller gegnerischen Spieler, taktisch flexibles Reagieren auf den Gegner, irgendwann mal einen "Nadelstich" setzen und auch mal ein 1:0 über die Zeit bringen etc. ...).
 
...obwohl ich mir natürlich gut vorstellen kann, dass hier einige Kameraden für einen defensiv ausgerichteten, abwartenden Beginn gegen Freiburg plädieren (genaues Einstudieren der Laufwege aller gegnerischen Spieler, taktisch flexibles Reagieren auf den Gegner, irgendwann mal einen "Nadelstich" setzen und auch mal ein 1:0 über die Zeit bringen etc. ...).

Nein, es ist mal wieder Zeit für einen Kantersieg :)
 
Können wir mal alle zusamenlegen und Schaaf ein Wörterbuch schenken?
Hab grad den Artikel "Freiburg spielt Fußball-Wenn man sie lässt" gelesen. Nach dem Satz:
"Da haben wir gesehen, wie viele gute Dinge wir aufzeigen können“, erinnerte Thomas Schaaf.
jedoch den Beitrag sofort wieder geschlossen. Kann der gute Mann nicht mal etwas anderes erzählen?

Für wen sollte er das tun und warum? :confused:
 
Was die Personalie Baumann angeht, ist natürlich klar, dass die nicht so als Faktor wahrgenommen wird. In der Tat fehlte er verletzungsbedingt vorher schon hier und da. Allerdings reicht z.B. Frings noch immer nicht an die 6er-Qualitäten eines halbwegs fitten Baumann ran - auch wenn er sich da inzwischen besser reingefunden hat. Da ist schon Qualität verloren gegangen - und das nicht nur was das rein Sportliche angeht. Aber ok. - ich habe den Wert Frank Baumanns für das Spiel des SV Werder immer schon wesentlich höher eingeschätzt, als das viele hier taten.

Nein, das siehst Du schon ganz richtig: gerade am Anfang der Saison habe ich Baumi auch sehr vermisst. Man darf nicht vergessen, dass er zusammen mit Fringser super abgeräumt hat, wobei TF natürlich den offensiveren Part hatte. Aber beide haben dem Gegner gezeigt, wo "der Hammer hängt" :)
Zudem fand ich es immer sehr beruhigend, dass Baumi auch als Innenverteidiger spielen konnte und das m.E. richtig gut - besser jedenfalls als Prödl.

Und es stimmt: so richtig adäquat ersetzen kann Fringser Baumi nicht, aber er gibt sich doch größte Mühe, gelle? :cool:
 
Wenn ich hier so querlese: Daniel Jensen als alleiniges Argument für das Spiel in Dortmund finde ich immer noch zu schlicht. Kann mich genau an zwei Spiele von DJ erinnern, das Heimspiel gegen Schalke und das gegen Bochum, wo er sowohl gegen den Ball, als auch im Spielaufbau komplett versagt hat. Daher kann ich sogar einigermaßen nachvollziehen, dass TS ihn in solch einem Spiel nicht unbedingt bringen wollte.

Aber meine Güte, es gab doch nicht nur eine Alternative. Ein Clemens Fritz beispielsweise hat sich in seiner gesamten Laufbahn als äußerst flexibler Spieler erwiesen, erst lange im Sturm gespielt, später im Mf, bis er dann bei Bayer hinten rechts landete. Das ist doch höchstens sechs Jahre her. Und in der N11 hat CF im DM/RM gespielt, das sogar recht gut. Boenisch dagegen ist beidfüßig stark und hat bei S04 in der Jugend (und in den Amateuren glaube ich auch) schon RV gespielt. Naldo bringt viele Attribute mit, um zumindest notbehelfsweise einen guten DM abzugeben. PP ist überall in der Viererkette einsetzbar, SP kann in der IV helfen. Anders machen es doch viele BL-Trainer auch nicht. Dass unser Coach Inflexibilität praktisch vorlebt, heisst doch nicht, dass es keine Möglichkeiten oder nur die gibt, die das schon mal gespielt haben.

Aber in Dortmund einen gelernten Stürmer auf einem Defensivpart zu integrieren, zusätzlich mit zwei Stürmern und zwei omnioffensiv veranlagten Akteuren, dazu einem offenen System, zu beginnen, spricht ein klares Urteil, wie TS tickt. Er sieht offenbar immer nur als Lösung auf diverse Ausfälle, noch mehr Offensive zu bringen. Dass der BVB in der 1.HZ fast durchweg die Kontrolle hatte, ausserdem durch`s Mittelfeld marschieren konnte und quasi im Raum bei Ballgewinn stets Überzahl und viele Möglichkeiten hatte, das auszuspielen, war die logische Konsequenz - wie auch die Tore.

Wir haben einem Gegner, der nicht viel kann, außer über Ordnung halten und hohe Laufbereitschaft kompakt zu sein und bei Ballgewinn mit vertikalem Spiel zu kontern, das aber ziemlich gut, der zudem keinen taktisch hochvariablen Trainer hat, excellent in die Karten gespielt. Dass der BVB lediglich mit diesen normalen Tugenden Werder praktisch im vierten direkten Vergleich nacheinander unter Klopp auf die gleiche Weise die Punkte abnimmt, ist bezeichnend.

Im Saisonverlauf wurden nun dadurch schon derart viele Punkte total unnötig liegengelassen. Obwohl - eigentlich reicht`s, die beiden Niederlagen in HH und DO anzuschauen, an denen der Trainer einen gewaltigen Anteil hatte. Was diese sechs Punkte bedeuten würden, wenn ich mir die Tabelle so anschaue.......
Dass angesichts dieser Umstände hier immer noch Leute im Thread unterwegs sind, die was von "Optimum" erzählen und Platz 7 als angemessen erachten (womöglich am besten noch hinter Frankfurt - übles szenario!), kann ich mir nur so erklären, dass diejenigen 24 Stunden am Tag mit der 3-D-Schaaf-Brille durch die Gegend laufen.

Auf der einen Seite wird immer erwähnt, dass Werder Standortnachteile und nicht die Rahmenbedingungen wie andere, daher finanzielle Nachteile hat. Sicher alles richtig.
Auf der anderen Seite gönnt sich unser Trainer den Luxus, obwohl er Defizite als solche erkannt hat, abstellt und nachweislich damit bessere Ergebnisse erzielt, irgendwann wieder den alten Stiefel durchzuziehen, obwohl er damit - ebenso nachweislich - nicht selten auf die Nase fällt.

Mir ist absolut schleierhaft, was sich Schaaf davon verspricht. :confused: Punkte allein können es kaum sein, im Gegenteil, die werden ja wohlwollend öfter leichtfertig und ungezwungen abgegeben. TS wird doch aber sicher wissen, dass er bei Werder nicht die Haarlem Globetrotters trainiert. Will er etwa Sympathiewerte generieren, vielleicht um das Merchandising anzukurbeln und die Event-Anhängerschar vorübergehend zu vergrössern? Bringt ja auch zwischenzeitlich finanziell was ein... :o

Vielleicht wissen das die ungebrochen vehementen Schaaf-Fürsprecher hier?
 
Meiner Ansicht nach hat nicht Marin Diego ersetzt - es ist TS gelungen, die "Last", die auf Diegos Schultern ruhte, erfolgreich auf mehrere Schultern zu verteilen (Özil, Hunt, Marin).
Das ist einerseits völlig richtig und kann ich so unterschreiben, dann aber....
Dass man aus heutiger Sicht überhaupt sagen kann "streiche Diego, setze Marin", sehe ich als einen großen Verdienst der sportlichen Leitung an, bestimmt aber nicht als Selbstgänger.
...geht das dann doch wieder ein Stück weit an der Realität vorbei und ist eine Verdrehung der Tatsachen. Es war erst die unüberwindbare Situation, die TS zum Selbstgänger zwang. Das "auf mehrere Schultern verteilen" hätte er nämlich schon mindestens 2,5 Jahre früher angehen können, wenn er nicht den Rauten-Unfug mit den nicht dazu passenden Spielern bis zum Erbrechen durchgezogen hätte. Ein System wie das zuletzt gespielte 4-5-1 wäre m.E. zum Beispiel hilfreich gewesen.

Schaaf hat es auf diese Weise jahrelang geschafft a) Baumann`s hohe strategische Intelligenz durch Diego in der Kreativzentrale quasi taktisch aus dem Spiel zu nehmen, b) die alleinige Last auf Werder`s überragenden Spieler Diego zu schieben, der aufgrund seiner Eigenschaften absolut nicht zur Rautenzehn passte und so phasenweise - und ungerechterweise - damit überfordert wurde und c) Özil als echten Zehner auf der Destruktivebene dieser Raute nicht nur zu verheizen, sondern auch noch für Instabilität der Defensive zu sorgen. Solange, bis im dritten Jahr bundesligatechnisch und auch in der CL fast nichts mehr ging.

Den Umstand, dass sich die Sache nun durch den Diego-Abgang gewissermaßen verselbstständigt hat, als "grossen Verdienst der sportlichen Leitung" hinzustellen, ist .... naja, lassen wir das.

Allerdings reicht z.B. Frings noch immer nicht an die 6er-Qualitäten eines halbwegs fitten Baumann ran - auch wenn er sich da inzwischen besser reingefunden hat. Da ist schon Qualität verloren gegangen - und das nicht nur was das rein Sportliche angeht. Aber ok. - ich habe den Wert Frank Baumanns für das Spiel des SV Werder immer schon wesentlich höher eingeschätzt, als das viele hier taten.
:tnx:
Sehr wohl.
Die Sache ist ja die, dass Frings vom Typus her ein völlig anderer Spieler als Baumi ist. TF hat nicht die Spielintelligenz und damit die One-Touch-Fähigkeiten sowie die Eigenschaften ein Spiel schnell zu machen und zu verlagern, wie es Frank Baumann sehr lange optimal interpretierte.
Demgegenüber lebt TF aber von einer ungemeinen Physis, Zweikampfstärke, Cleverness und Abgezocktheit in der Balleroberung, die FB nie hatte sowie Führungs- und Antreiberqualitäten, die ich bei Baumann lange nicht so ausgeprägt gesehen habe. An normalen Tagen kann Frings schon durch seine Präsenz auf dem Platz ein Team mitreissen. Das alles prädistinierte ihn für die Halbposition der Raute, dass er dort in der Hinrunde auf der Sechs spielte, war auch so ein unerklärliches Ding.
 
@ Mick_666

Was soll das denn jetzt wieder sein ???

Ich fasse mal die Optionen zusammen, die du hier - für das Dortmund-Spiel im Nachhinein - in den Raum wirfst, um zu zeigen, was ein taktisch versierter Coach alles für tolle Ideen hätte haben können, um in Dortmund ein erfolgreicheres Spiel aufzuziehen:
- Fritz ins Mittelfeld
- Naldo ins defensive Mittelfeld
- Boenisch als RV
- Pasanen als IV
- Prödl als IV

Und da diese tollen Ideen von TS nicht erkannt wurden, wirfst du TS "Inflexibilität" vor. Es mag ja sein, dass "viele andere BL-Trainer sowas ständig machen", ich bin allerdings doch froh, dass wir keinen solch verzweifelten Trainer haben, der auf derart abstruse Ideen kommt. So groß kann die Verzweiflung auf Tabellenplatz 5 wohl kaum sein, als dass man ein Mannschaftsgefüge ohne Not durcheinanderwürfelt.

Dann kritisierst du, dass TS "einem gelernten Stürmer einen Defensivpart zugewiesen hat". Das hört sich ja gewaltig verwegen an (a la Rosenberg auf RV ...). Aber du wirst auch mitbekommen haben, dass Hunt inzwischen standardmäßig im Mittelfed zu Hause ist und dass er dort inzwischen auch defensiv eine durchaus ansprechende Leistung bringt. Da liegt es ja wohl alles andere als fern, wenn man ihm eine ein klein wenig defensivere Orientierung mit auf den Weg gibt. Das ist ja nun wohl beileibe nicht so abstrus, wie deine Vorschläge.

Wenn du schreibst, der BVB habe in der 1.HZ "fast durchweg die Kontrolle gehabt" und habe außerdem "durch's Mittelfeld marschieren" können und "stets Überzahl und viele Möglichkeiten gehabt", hast du offensichtlich eine sehr eigene Wahrnehmung des Spielgeschehens. Wo ist der BVB denn groß "durch's Mittelfeld marschiert" ? Die erste Hälfte der ersten Hälfte kam der SV Werder noch nicht so richtig ins Spiel, wobei man aber mit Sicherheit auch nicht die deutlich schlechtere Mannschaft war. Da waren auch eigene Offensivszenen da. Es waren in erster Linie die individuellen Fehler, die auf Dortmunder Seite zu den - zufälligen - Toren führten. Der SV Werder hatte schon 3 Eckbälle (von Weidenfeller abgefangen) ehe Tim Wiese gleich den ersten Dortmunder Eckball aus dem Netz pulte - das ist dann halt dumm gelaufen und wäre mit einer "innovativ umstrukturierten Hintermannschaft" nach deinen tollen Vorschlägen wohl kaum besser gelaufen.
Im übrigen war dann der SV Werder die spielbestimmende Mannschaft, man hatte nur eben Pech im Abschluss (knappes Abseitstor, Lattentreffer) und hat weitere Dortmunder Chancen erst wieder in der Schlussphase zugelassen, als "aufgemacht" werden musste.
Wie man dieses Spiel im Nachhinein so einseitig als vom BVB hoch überlegen geführt mit zwangsläufig daraus folgenden Gegentoren darstellen kann, ist mir ein Rätsel.
Die einzig vernüftige Option wäre die Hereinnahme von Jensen für Almeida gewesen (und den dann später als Joker, wenn nötig). Das hätte ich mir gewünscht, aber ich kann die Überlegungen von TS bei der Benennung der Startelf trotzdem durchaus nachvollziehen. Für Verzweiflungstaten, wie etwa ein Herausnehmen von Naldo aus der IV oder einen Einsatz des derzeit den Anschluss suchenden Boenisch auf RV bestand da wirklich überhaupt kein Anlass.

Auch die Aussage:
"die beiden Niederlagen in HH und DO anzuschauen, an denen der Trainer einen gewaltigen Anteil hatte."
empfinde ich als ungerechtfertigt und mies. Was dabei nervt, ist, dass die ganzen positiven Ergebnisse der Arbeit von TS völlig unter den Tisch gekehrt bzw. als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

Zu den sonstigen verbalen Ausfällen bzw. Peinlichkeiten, wie:
"gönnt sich unser Trainer den Luxus, obwohl er Defizite als solche erkannt hat, abstellt und nachweislich damit bessere Ergebnisse erzielt, irgendwann wieder den alten Stiefel durchzuziehen,"
oder
"Punkte allein können es kaum sein, im Gegenteil, die werden ja wohlwollend öfter leichtfertig und ungezwungen abgegeben. TS wird doch aber sicher wissen, dass er bei Werder nicht die Haarlem Globetrotters trainiert. Will er etwa Sympathiewerte generieren, vielleicht um das Merchandising anzukurbeln und die Event-Anhängerschar vorübergehend zu vergrössern?"

erübrigt sich jeder weitere Kommentar. Das ist einfach nur traurig, sonst nichts. Und wenn ich zu deinem platten Spruch, wer meint Schaaf habe in dieser Saison (erneut) einen guten Job gemacht, müsse "24 Stunden am Tag mit der 3-D-Schaaf-Brille durch die Gegend laufen" einen ebenso platten Konter bringen wollte, lautete der: Such dir doch bitte einen anderen Verein bzw. lade deine negativen Energien woanders ab.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top