Rote Karte anfechten? Aktuell: DFB sorgt für Wettbewerbsverzerrung!

Lächerlich, absolut lächerlich diese Entscheidung :wall: :stirn:

Komme auch immer mehr zu dem Schluß, dass es ja nur ein Werder-Spieler war :wall:

Nun gut, jetzt werden sie die Dortmunder erst recht fertig machen ;)
 
Die Sache ist doch die, durch Tatsachenentscheidungen wie die rote Karte gegen Frings oder das nicht gegebene Tor für die Hertha verdienen die Medien Millionen.
 
Sich an die Vorgaben der FIFA zu halten, ist keine Rechtfertigung der Entscheidung. Wo das geschriebene Recht in derartiger Weise (Verurteilung von Unschuldigen) von der Gerechtigkeit abweicht, muss immer der Gerechtigkeit Vorrang eingeräumt werden.
 
In meinen Augen muss man sich bei der DFL beschweren. Wir verlieren unseren Kapitän für ein verdammt wichtiges Spiel weil der Schiri nicht hinschaut. Da muss die DFL einschreiten. Meint eih es lohnt sich? Es gilt halt Tatsachenentscheidung, aber das hier heute ist schon krass.

Und dann dürfen sich die Verantwortlichen auch nicht Wundern, wenn es aufgeprachte Fußball - Fans gibt und auch nicht über die Aussage Fußball Maffia DFB da scheint ja doch etwas wahres dran zu sein!:grinsen:
 
Das Phantomtor von Helmer damals war doch auch eine Tatsachenentscheidung. Das wurde aber dann auch nicht als Tatsachenentscheidung gesehen. :stirn:
 
Das Phantomtor von Helmer damals war doch auch eine Tatsachenentscheidung. Das wurde aber dann auch nicht als Tatsachenentscheidung gesehen. :stirn:

Das lag daran, daß das Tor vom Linienrichter angezeigt wurde. Da das aber nicht in den Regeln stand wurde es als Regelverstoß gewertet.

Wenn du jetzt so guckst :confused:, dann gehts dir wie mir. :D ;)

Habe aber dazu eine Quelle: http://www.sportschau.de/sp/fussball/news201001/18/phantomtor.jsp

(steht im letzten Abschnitt)
 
Ich weiß, es hat natürlich nichts geholfen aber ich habe meinem Unmut erstmal Luft gemacht und eine Mail an den DFB geschrieben (info@dfb.de).
Das kam als Antwort:

Sehr geehrter Fußballfan,

haben Sie vielen Dank für ihre Mail zum Thema Torsten Frings. Das ergangene Einzelrichter-Urteil lesen Sie bitte hier:

http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=22415&tx_dfbnews_pi4[cat]=145

Das Urteil basiert auf den Vorgaben der FIFA, wonach die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters zu schützen und nach einer Roten Karte zwingend mindestens ein Spiel Sperre zu verhängen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre DFB-Pressestelle
 
@ Eisbaer: Jap. Wobei diese Begründung in dem Zusammenhang schon hochgeradig amüsant ist... würde es doch den Linienrichtern jegliche Existenzgrundlage nehmen... ;)

@ Obronca... hast Du irgendwas anderes als eine Standard-Antwort erwartet? :D

Persönlich bin ich natürlich auch über die Vorgehensweise des DFBs enttäuscht. Aber hierfür gibt es zumindest noch eine Grundlage... was der Schmidt da allerdings gebracht hat, indem er sehenden Auges eine Wettbewerbsverzerrung zulässt, die ALLEINE auf seiner Fehleinschätzung basiert, ist wirklich das Allerallerletzte und in dem Punkt kann ich mich irgendwie auch nicht beruhigen. Wenn jeder so arbeiten würde und niemals einen Fehler zugeben würde, wäre dies der absolute Super-GAU...
 
Die Frage ist doch die, warum eine Tatsachenentscheidung mindestens ein Spiel Sperre nach sich ziehen muss?
Eine solche Entscheidung wirkt ja bereits auf das Spiel ein, in welchem sie getroffen wird. Die Entscheidung wird somit automatisch gestützt, da es bisher keinen Live-TV-Beweis gibt.
Warum es aber im Nachhinein, auch bei offenkundig falschen Tatsacheentscheidungen, diese Pflichtsperre gibt, kann sich einem gar nicht erschließen, es sei denn man heißt Blatter oder so ähnlich.

Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn der DFB sagt, dass die FIFA dies so vorschreibt. Diese Aussage impliziert aber das Eingeständnis, dass die Regel so keinen Sinn macht, wenn es nicht die Möglichkeit der nachträglichen Regulierung gibt. Ich sehe den DFB daher in der Pflicht, dies zum Thema bei der FIFA zu machen und auf eine Änderung hinzuwirken.
Wiederholt sich ein solcher Fall, dürften die Fans dann vollkommen zu Recht auf den faulen und feigen DFB schimpfen, welcher sich dann nicht mehr hinter der FIFA verstecken könnte.

Zu Markus Schmidt: Peinlich, peinlich, peinlich! Und bitte in Zukunft ablehnen!
 
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