Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das bei anderen Vereinen gehandhabt wird, kann mir das aber beim Fussball nur schwer vorstellen. Klar, bei solchen Sportarten wie American Football ist das nur sinnvoll, da dort aber auch Offense und Defense zwei komplett unterschiedliche Mannschaftsteile mit komplett unterschiedlichen Spielern sind. Die auch noch getrennt voneinander auf dem Platz stehen. Nur wie will man im Fussball die Grenzen ziehen zwischen der Arbeit eines solchen "Defensivspezialisten" und dem Headcoach? Was würde passieren, wenn man TS bspw. einen Trainertypen wie Huub Stevens an die Seite stellen würde? Ich kann mir nicht vorstellen, wie das im Werder-Konstrukt funktionieren könnte. Zumal wir ja schon mit zwei Co-Trainern zusammenarbeiten, von denen ich gar nicht weiß, welcher Typ Trainer sie eigentlich sind. Vielleicht haben wir da schon einen Defensivspezialisten in der Runde?
Ich persönlich denke, wir haben das alte Problem, dass wir aufgrund zu offensiver Aufstellungen regelmäßig ausgekontert worden, schon recht gut in den Griff bekommen.
Die aktuelle Unzufriedenheit ob der sportlichen Situation ist nachvollziehbar, trotzdem hatte ich hier in diversen Threads schon meine Meinung dazu geäußert, warum wir derzeit nicht so erfolgreich dastehen, wie wir es vielleicht könnten. Und Beispiele wie aktuell Leverkusen, die seit Jahren immer mal wieder oben mitspielen und trotzdem keinen Blumentopf gewinnen und es jetzt schon wieder zu vergeigen scheinen zeigen mir, dass wir definitiv nicht die einzigen sind, die regelmäßig auf Probleme stoßen.

Aha. Danke der Klassifizierung. Jetzt weiss ich, wer sich mit dem Verein identifiziert und wer nicht.
Finde ich interessant, dass ich sowas lesen muss, nachdem ich gerade sehr viel Geld für die nächsten vier Heimspiele, die binnen 9 Tagen stattfinden, ausgegeben habe. Mit zweimal 300 und einmal 180km Anreise. Jedenfalls nicht, um Spieler auszupfeifen oder den Trainer zu dissen, da kannst Du dir sicher sein.
Es änderten sich die Personalien, aber System, Spielführung blieben weitestgehend gleich. Dadurch wurden systembedingte sowie systemimmanente Fähigkeiten von neuen Spielern als auch deren unterschiedliche Individualität neutralisiert und einfach in ein gewolltes, altes System gepresst, welches eigentlich auf ganz andere Spieler ausgelegt war. Es sollte derselbe Fussball gespielt werden, was aber nicht funktionierte. Deshalb wurde nicht derselbe Fussball gespielt. Klingt makaber, war aber leider so.
Es ging um die Frage nach kontinuierlicher Weiterentwicklung anhand dem Arbeiten an chronisch auftauchenden Fehlern, besonders dem, was davon letztlich auf dem Platz zu sehen ist. Eine Frage, die Du mit alten Aussagen geschickt unterwandert hast, um am Thema vorbeizukommen. Clever.
Rosa-Wolken-Mentalität vom Feinsten. Dass eine Mannschaft nach einer längeren Spielpause physisch und mental Schwächen offenbart/ offenbaren kann, ist logisch. Wie und mit welchen Mitteln aber dem entgegengewirkt wird, zeigt sich am Auftreten auf dem Platz nach der Sommer- und Winterpause, sogar unabhängig von den Ergebnissen. Bei uns immer schön zu beobachten, zumal schlechte Testspielergebnisse im Winter wie im Sommer fast schon zum Standard gehören. Was sich dann auch beim BL – Start zeigt. Wie war das noch mit extrinsischer Motivation? Interessant die Version, dass das alles unlogisch und nur ein Glaube sei, nach elf Jahren (!).
Diego wurde nicht gezwungen, wie Micoud zu agieren, oder seine rolle zu übernehmen, er hat seine eigenen Stärken eingebracht, wodurch sich Werders Spiel extrem verändert hat. Erfolgreich waren wir trotzdem.
Einbrüche gehören zur Entwicklung. Sowohl bei einzelnen Spielern, als auch im Spiel der Mannschaft. Sind also normal, damit muss man rechnen, kein Fehler des Trainers. Interessanter ist doch her der Umgang mit solchen Prozessen. Schaaf hat es immer geschafft die Mannschaft aus solchen Mini-Krisen herauszuführen.
... zeigen, dass Du es wohl kaum verstehen wirst bzw. eher nicht willst, wodurch sich jede weitere Diskussion erübrigt. Würde nur dem Rest der Userschaft auf den Senkel gehen.Was macht Schaaf deiner Meinung nach in der Winterpause anders als in der Sommerpause, so dass sich diese angeblich schlechten Starts erklären?
Genau. Anders als Du identifiziere ich mich nicht ausschließlich mit allem, was mir vorgesetzt wird. Was nichts über das grundsätzliche Fansein aussagt. Du wärst wahrscheinlich jedes Arbeitgebers liebster Mitarbeiter und jedes Vereins liebster Fan.Allerdings, wie du ja zugegeben hast, identifizierst du dich nicht immer mit einer wesentlichen Eigenschaft durch die sich der Verein selber definiert.
Immer wenn die AVs "Fehler" machen, die auch in anderen Mannschaftsteilen vorkommen, wird das hier in der Regel überbewertet. Unsere Innenverteidigung, unser Mittelfeld und auch der Sturm machen ähnlich viele Fehler, aber da kommt eher selten eine solch massive Kritik (Einzelfälle natürlich ausgenommen!).
Wenn ich allein die Kritik an den Flanken herausnehme, wird da teilweise oft echt ungerecht geurteilt ... immer im Gegensatz zu anderen Mannschaftsteilen, versteht sich.

Das ist einerseits richtig. Nur sehe ich bspw. die Probleme weitaus tiefgründiger und keinesfalls damit gelöst:Man sieht seit geraumer Zeit, dass es ein massives Problem im Raum zwischen Abwehr und Defensivemmittelfeld gibt. Dann ereignen sich bestimmte individuelle Fehler erst gar nicht oder sie haben her keine Auswirkung. Die Raumaufteilung ist einfach schlecht, da haben die Gegenspieler viel zu häufig viel zu viel Platz. Auch das Spiel auf einer Linie muss geübt werden, wenn man denn auf Abseits spielen will in bestimmten Situationen.
Diese Einschätzung teile ich wiederrum ganz und gar nicht.Glaube, dass das in der Analyse zu einfach ist und nicht das gesamte Problem erfasst, da wie gesagt sich ähnelnde Fehler seit mehr als zwei Jahren stetig wiederholen. Und wir dort eben auch unterschiedlichstes Personal zur Verfügung hatten.
Bleibe bei meiner Einschätzung, dass eine spezielle Defensivschulung durch einen spezialiserten zusätzlichen Trainer hier Wunder wirken könnte.
Korrekt. Das fiel mir auch gestern wieder besonders auf. Vor´m 16er wird dann zwar ein teilweise gepflegtes und nett anzusehendes, meist direktes Kurzpassspiel aufgezogen, leider zu oft ohne nennenswerte Durchschlagskraft. Das klein-klein mittig ca. 20m vor´m Tor ist mir manchmal zu viel des guten. Vor dem 1:0 hat man es zielstrebig mit einem "einfachen" Doppelpass versucht und Erfolg geerntet. Zu oft wird der Ball dort allerdings noch vertändelt. Ein Punkt, den ich Marin nach wie vor noch vorwerfe. Er sucht mir noch zu sehr die Menschenmassen vor dem Tor. Wobei er grade in den letzten Spielen eine sehr gute Entwicklung genommen hat und den kopf weit öfter hebt, als noch zu Beginn der Saison. Weiter so.Immer wieder auffällig, dass Werder nicht in der Lage ist, die Breite des Spielfeldes zu nutzen. In der Regel zaubern, dribbeln oder schieben sich unsere Dreigestirn-Edeltechniker plus Pizarro die Bälle gerne in einem Bereich zwischen Strafraumgrenze und 15m davor auf engstem Raum hin und her, solange, bis es noch enger und unmöglicher wird und das Spielgerät verloren geht.
Jein. Ein Spielgestalter ist er sicherlich nicht, allerdings macht er recht häufig das Spiel mit präzisen, langen bällen schnell. Das war gestern wahrlich keine absolute Ausnahme.Ausserdem ist auch Frings dahinter oftmals außerstande, sowohl das Spiel schnell zu machen (Ausnahmen wie gestern auf Pizarro oder in Bochum auf Boro bestätigen die Regel), als auch das Spielfeld mit einer geschickten Spielverlagerung oder einem Flankenwechsel groß zu machen.
Grade gestern war Pizza vorne kpl. auf sich allein gestellt und von 2, 3 Gegenspielern umgeben. Dort fehlte Hugo in meinen Augen um in vorderster front Pizza zu entlasten, bzw. zum gegenseitigen "Ballablegen". Pizza mußte in der Regel den Ball annehmen, sich zunächst gegen mehrere samt Ball behaupten und dann warten, bis einer der 3 MF´s nachrückt. Ungünstig.Auch die 2-Stürmer-Taktik- Diskussion finde ich in diesem Zusammenhang unangebracht. Hugo hätte gestern auch als einziger Stürmer mit seiner physischen Präsenz und dem hohen Einsatz gegen einen abbauenden Kontrahenten frischen Wind gebracht.
Grade gestern war Pizza vorne kpl. auf sich allein gestellt und von 2, 3 Gegenspielern umgeben. Dort fehlte Hugo in meinen Augen um in vorderster front Pizza zu entlasten, bzw. zum gegenseitigen "Ballablegen". Pizza mußte in der Regel den Ball annehmen, sich zunächst gegen mehrere samt Ball behaupten und dann warten, bis einer der 3 MF´s nachrückt. Ungünstig.

@Crystal Palace
Du siehst es so, ich sehe es anders. Dieses Drehen im Kreis ist tatsächlich ermüdend, zumal einige Deiner erneut aufgerollten Einwürfe aus obigem Beitrag hier über JAHRE bestimmt schon 75mal definiert und mMn auch sehr detailliert widerlegt wurden. Von vielen geschätzten Usern. Wenn Du möchtest, schicke ich Dir die links per PN, ich selbst habe keine Lust mehr auf mantrenhafte Wiederholungen. Besonders aber diese Sätze.... ... zeigen, dass Du es wohl kaum verstehen wirst bzw. eher nicht willst, wodurch sich jede weitere Diskussion erübrigt. Würde nur dem Rest der Userschaft auf den Senkel gehen.
Abschliessend passt dann der Satz.... Genau. Anders als Du identifiziere ich mich nicht ausschließlich mit allem, was mir vorgesetzt wird. Was nichts über das grundsätzliche Fansein aussagt. Du wärst wahrscheinlich jedes Arbeitgebers liebster Mitarbeiter und jedes Vereins liebster Fan.
Nein, denn im Gegensatz zu vielen Usern kommt fast immer und schrieb ich auch, dass ich es anders sehe oder mMn, was jeweils die Möglichkeit für andere Deutungen offen lässt. Es geht nicht damit einher, dies als empirische Wahrheit verkaufen zu wollen. Ich lasse mich da auch gern bekehren - wenn es denn stichhaltig ist. Jedoch halte ich es umgekehrt natürlich für genauso wichtig, die eigene Deutung der Umstände sinnhaftig zu unterlegen. Das versuche ich zumindest.Du beanspruchst hier anscheinend soetwas wie die Deutungshoheit, .....
Nur scheint die Aufgabe von dir und deinesgleichen (Linienrichter J. ist ja auch so ein Kandidat), die hier die grosse Gesinnungspolizei Werder`s spielen, zu sein, jeden, egal bei welcher Argumentation, davon überzeugen zu müssen, dass 100%ig alles im Verein richtig läuft und jeglicher kritische Ansatz absolut fehl am Platze ist. Das führt dann sogar soweit, dass hieb- und stichfeste Daten über einen vergleichsweise sehr langen Zeitraum von Dir auch noch irgendwie als "zufällig" hingestellt werden müssen. Diese "Haltung" ist dann genauso "lächerlich" wie umgekehrt das tumbe Rumgetrolle gewisser Spezialisten hier im Forum, und zeugt meines Erachtens, nebenbei gesagt, weder von aufrichtiger Ehrlichkeit, noch von wirklichem "Werder-Herzblut".Andere Meinungen sind dadurch natürlich von vornherein nicht möglich, neue User haben schonmal gar nix zu melden. Diese Haltung ist lächerlich.
Abgesehen davon, dass Du diesen Satz in ähnlicher Form schon ein-, oder zweimal gebracht hast und dabei erneut wohlwollend ignorierst, DASS deine Argumentation (Bsp. Wahrscheinlichkeitstheorie, die ohnehin auf die Materie Fussball unpassend ist) bereits widerlegt oder deutlichst relativiert wurde, unterstreicht das nur die oben genannte "Haltung". Zweitens habe ich Dir bereits angedeutet, dass Du die Gegenargumentation zu deinen hanebüchenen Aussagen in vorangegangenem Beitrag per link bekommen kannst.Ich kann deine Reaktionen aber verstehen, Kritik und Widerworte erschüttern natürlich deinen mühsam und wortreich erstrittenen Status, vor allem, wenn du sie nicht widerlegen kannst.
Ich auch.Ich bin jedenfalls heilfroh, dass wir einen vernünftigen Trainer haben, ....
Tja, den wesentlich im Kern geforderten "Unsinn" wie "tiefer stehen und schneller umschalten, Gegnerorientierung" hat TS vom 2. bis zum 10. ST und die Variante der offensiven Dreierreihe hinter einem Mittelstürmer seit dem 21. ST umgesetzt. So weit davon entfernt, wie Du schwadronierst, scheint er also nicht zu sein......der weit davon entfernt ist so einen Unsinn wie du ihn hier zum Teil forderst umzusetzen.
:eek:Zu oft wird der Ball dort allerdings noch vertändelt. Ein Punkt, den ich Marin nach wie vor noch vorwerfe. Er sucht mir noch zu sehr die Menschenmassen vor dem Tor. Wobei er grade in den letzten Spielen eine sehr gute Entwicklung genommen hat und den kopf weit öfter hebt, als noch zu Beginn der Saison. Weiter so.
Absolut sicher nicht. Doch das "häufig" stelle ich mal in Frage. Ich saß jetzt dreimal OK Oberrang, von dort sieht man das Spielfeld wunderbar vor sich. Gegen Valencia hat TF in meiner Erinnerung zweimal den wichtigen Flankenwechsel gebracht, zweimal hatten wir dadurch Platz (Hunt, Pizza) und wurde es richtig gefährlich. Demgegenüber standen etwa 10 bis 12 Szenen, wo er, obwohl die Option durchaus bestand, den Sicherheitsquer- oder Rückpass wählte oder gar den Ball dorthin spielte, wo es ohnehin schon eng war. Der schnell gespielte, präzise, lange Pass kam gegen Valencia noch seltener und gegen Augsburg drei- bis viermal. Das ist mMn aber kein Problem des Willens seitens TF, sondern geschieht viel mehr in Ermangelung von Spielübersicht, die ihm nun mal allzu oft fehlt. Gegenbeispiel: Baumann wählte - in der Regel - etwa in drei von fünf Fällen die Spielverlagerung hin zum freieren Raum, spielte zudem viele Diagonalbälle in die Tiefe. Er hat dadurch das Spiel extrem schnell gemacht, was nur in den letzten drei Jahren nicht mehr so wie vorher zur Geltung kam, weil oftmals Diego diese Spieleröffnung mit seiner anderen Spielauffassung wieder zerstörte. Aber eben eine Eigenschaft Baumann`s, die ich bei Frings in dieser Form vermisse. Bargfrede hat diese übrigens auch nicht - vielleicht noch nicht. Niemeyer erst recht nicht. Deshalb sehe ich in Frings aufgrund seiner Stärken gegen den Ball einen idealen Halbpositionsspieler der Raute, keinen Sechser in diesem System und in der jetzigen Formation funktioniert er als Teil der Doppelsechs hauptsächlich, wenn ein zweiter mit ähnlichen Stärken daneben spielt (Boro ist da sicher der Falsche). Dann halten wir zumindest defensiv die Ordnung, wenn auch die Spieleröffnung durchschnittlich bleibt.Jein. Ein Spielgestalter ist er sicherlich nicht, allerdings macht er recht häufig das Spiel mit präzisen, langen bällen schnell. Das war gestern wahrlich keine absolute Ausnahme.
Ungünstig deshalb, weil er zu oft das kurze Spiel auf engem Raum bevorzugt. Ich bin nicht der Meinung, dass Pizza das immer "musste", sondern dass er es einfach tat, ob sinnvoll oder nicht. Es ist richtig, das ab und an nicht schnell genug nachgerückt wurde. Doch gerade weil es vorne bei diesen Unterzahlsituationen für einen Mittelstürmer zu eng ist, muss derjenige den Bällen entgegen gehen, was CP sogar manchmal tut, aber dann auch direkt prallen lassen, wenn nötig weit in den Rückraum, damit das geballte Mittelfeld in die Lücken stoßen kann. Pizza tut allerdings zu oft genau das Gegenteil, sucht für meinen Geschmack zu oft zuerst das Eins-gegen-Eins, nimmt erst an und dreht sich in Torrichtung, statt den Ball laufen zu lassen oder beim ersten Kontakt den direkten Seitenwechsel zu suchen. Eine spieltaktische Schwäche, die er mit unserem Fummel-Dreigestirn teilt.Grade gestern war Pizza vorne kpl. auf sich allein gestellt und von 2, 3 Gegenspielern umgeben. Dort fehlte Hugo in meinen Augen um in vorderster front Pizza zu entlasten, bzw. zum gegenseitigen "Ballablegen". Pizza mußte in der Regel den Ball annehmen, sich zunächst gegen mehrere samt Ball behaupten und dann warten, bis einer der 3 MF´s nachrückt. Ungünstig.
Der Vorteil durch das 5er Mittelfeld egalisiert sich nur deswegen, weil nicht oft genug schnell, direkt und geradlinig gespielt wird, die Raumaufteilung nicht stimmt. Dafür fehlt uns, wie erwähnt, das Spielermaterial. So sind wir gezwungen, unökonomisch zu spielen.Dadurch ist die verteidigende Mannschaft in der Lage unser Dribbelkünstler zu doppeln und zu stellen. Der sich ergebende Vorteil durch ein 5er Mittelfeld egalisiert sich nicht nur, der Gegner kann hier eine Überzahl schaffen. Folge: Ballverluste bereits vor dem 16er.
Nur durch Einzelaktionen (zumeist durch Marin) schafft man Freiräume. Das bedeutet wiederum: mehr laufen, mehr Kraft lassen.
Seh ich nicht so, den Ball "laufen lassen" kann er ja gar nicht. Wohin? zu wem? Sehr oft gibt es die Situation, daß er alleine von 2 Bewachern umgeben lang und/oder hoch angespielt wird. Hat er dann den Ball, ist oft ein großes loch zum MF, so daß es schwer ist, den Ball abprallen zu lassen. Dann ist er mit sich und dem Ball auf sich allein gestellt. Entweder versucht er es dann im 1gegen1 oder er hält so lange den Ball, bis er eine nachrückende Anspielstation findet. Das ist alles für die Abwehrreihe sehr berechenbar. Hätte er mit Hugo bspw. einen Partner in vorderster Front, könnte er den Ball tatsächlich weiterleiten. Oder den Ball annehmen, währenddessen Hugo startet und somit die Abwehr "aufreißt" und von Pizza bedient werden kann. Auch ein Kreuzen zweier Stürmer sorgt dafür, daß die gegenerische Ordnung durcheinander gebracht werden kann und auch darf nachrückende MF mehr Raum bekommt. So haben wir es jahrelang praktiziert und das nicht unbedingt erfolglos. Auch ist mir momentan das Mittelfeld mit Hunt, Özil, Marin einfach zu "voll". Man steht sich oft gegenseitig auf den Füßen und spielt nutzlos klein-klein, weil einfach auch vorne neben Pizza jemand fehlt, den man "schicken" könnte.Pizza tut allerdings zu oft genau das Gegenteil, sucht für meinen Geschmack zu oft zuerst das Eins-gegen-Eins, nimmt erst an und dreht sich in Torrichtung, statt den Ball laufen zu lassen oder beim ersten Kontakt den direkten Seitenwechsel zu suchen. Eine spieltaktische Schwäche, die er mit unserem Fummel-Dreigestirn teilt.
Gegen Augsburg gab es mehrfach die Situation, dass er nach solchen Anspielen zwischen zwei, drei Gegenspielern und einem Abstand von ca. 15-20m zum eigenen Mittelfeld in Ballbesitz kam. Es gab dort außer den von Dir beschriebenen zwei Möglichkeiten noch c) den direkten Seitenwechsel zu suchen, wo der Raum für die nachrückenden Leute freier und daher der Ball konträr den Gegenspielern einfacher zu erlaufen gewesen wäre (wie es bspw. S04 gestern zwei-, dreimal gut gemacht hat) oder d) wenn er aussen oder halbaussen war, den 10m-15m Rück-Pass Richtung Aussen-Linie zu wählen, um es breit zu machen und wo der Mitspieler oder AV dann wieder aufbauen, sukzessive mit dem Spiel vor sich die Optionen - Spielverlagerung oder Steilpass - wahrnehmen könnte. Deine beiden Möglichkeiten sind eben meist der falsche Weg (sofern die gegnerische Abwehr nicht patzt), bringen weder Zeit- noch Raumgewinn und sind tatsächlich zu berechenbar.Seh ich nicht so, den Ball "laufen lassen" kann er ja gar nicht. Wohin? zu wem? Sehr oft gibt es die Situation, daß er alleine von 2 Bewachern umgeben lang und/oder hoch angespielt wird. Hat er dann den Ball, ist oft ein großes loch zum MF, so daß es schwer ist, den Ball abprallen zu lassen. Dann ist er mit sich und dem Ball auf sich allein gestellt. Entweder versucht er es dann im 1gegen1 oder er hält so lange den Ball, bis er eine nachrückende Anspielstation findet. Das ist alles für die Abwehrreihe sehr berechenbar.
Sehe ich grundsätzlich genau so. Nur ist das systemimmanent, denn diese Aufgaben wie Kreuzen oder in der Breite anspielbereit zu sein, könnte ein in der Raumaufteilung geschickter agierendes, offensives Mittelfeld ebenso gewinnbringend übernehmen. Nur haben wir da ja bekanntlich Schwierigkeiten in der Umsetzung. Der einzige Unterschied ist Hugo`s Physis inklusive der Kopfballstärke, die fehlt, was aber, wenn er von Beginn an spielt, auf Dauer ebenso berechenbar wird. Es spricht nichts gegen eine Änderung im Spielverlauf, aber als taktische Grundformation zu Spielbeginn halte ich die jetzige für richtig.Hätte er mit Hugo bspw. einen Partner in vorderster Front, könnte er den Ball tatsächlich weiterleiten. Oder den Ball annehmen, währenddessen Hugo startet und somit die Abwehr "aufreißt" und von Pizza bedient werden kann. Auch ein Kreuzen zweier Stürmer sorgt dafür, daß die gegenerische Ordnung durcheinander gebracht werden kann und auch darf nachrückende MF mehr Raum bekommt.
Mal sehen, wie sich Wagner entwickelt. Ich halte es für ein überschaubares Risiko, mit einem Trio Pizza, Wagner, Hugo plus einem zurückgeholten Leihstürmer in die neue Saison zu gehen. Werder schiesst nach wie vor die meisten Tore, kreiert die meisten Chancen, hat ein individuell offensivstarkes Mittelfeld, das ligaweit das Beste sein dürfte. Aber Aufwand und Ertrag stehen schon jahrelang in keinem Verhältnis. Deshalb hoffe ich in erster Linie auf die Verpflichtung eines oder zwei strategisch/taktisch denkender Spieler.Daher wünsche ich mir für die kommende Saison einen technisch einigermaßen versierten Partner für Pizza.