die wahrheit wird von einer mehrheit festgelegt? :eek:
jetzt wird es philosophisch.
Bei dieser Frage hilft Rousseau.
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die wahrheit wird von einer mehrheit festgelegt? :eek:
Zitat von WÜ-HB;834857:jetzt wird es philosophisch.
Bei dieser Frage hilft Rousseau.

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Cheftrainer Thomas Schaaf bleibt ebenfalls in Bremen und reist nicht wie geplant, zu dem für Montag angesetzten Treffen der Bundesliga-Trainer in Stuttgart. "Ich werde nicht hinfahren, ich habe hier genug zu tun", erklärte der 48-Jährige.
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btw.
So geht Wahrheit.![]()
Ich lege das nicht fest! Das legt im Allgemeinen eine Mehrheit fest. Und leider muss ich sagen, dass gerade die Befürworter von KATS nicht so offensichtlich Überwiegen.
Frei nach dem Motto: Leute, ernährt euch von Kuhfladen, Milliarden Fliegen können nicht irren? Schön, dass du solch eine sachliche Ebene für die Diskussion findest.
Entschuldige bitte, wenn ich auf deine Großtaten Bezug nehme, aber du warst derjenige, der die Wahrheit alleine über die Masse definieren wollte. Da musst du es dir auch gefallen lassen, wenn man versucht dir die Konsequenzen deiner Definition vor Augen zu führen.
Dann bleibe realistisch und komm mir nicht mit Kuhscheisse fressenden Fliegen, die nicht zwischen einem Kufladen und einem Steak unterscheiden würden wenn es um ihre Nahrungsaufnahme geht. Im Gegensatz zu den Leuten hier die versuchen die Missstände zu analysieren, macht sich eine Fliege keine Gedanken darüber was sie gerade spachtelt...
Auch das ist Falsch!
Gut, wenn du das so genau weißt, dann zeige mir doch bitte einmal, wer Schaaf für unfehlbar erklärt hat.
Das war schon bei Rehagel so und das wird auch bei Schaaf wieder abnehmen, wenn Werder wieder eine Serie startet. Bei der nächsten Krise stehen dann alle wieder auf der Matte.
Was gibt es denn für Alternativen? Aad de Mos?
Ich habe es auch schon an anderer Stelle gesagt: Schaut bitte alle mal, wo wir herkommen und was Schaaf und Allofs aus dem Verein gemacht haben.
Jeder, der sich 1999 gegen Schalke in der Ostkurve die Lunge aus dem Leib gebrüllt hat, weiß wovon ich spreche.
Unter Rehagel gab es schon eine geile Werder-Zeit, die auch mal durch eine schlechte Saison unterbrochen wurde. Also was soll dieses Gejammer?
Wir haben jetzt unter Schaaf eine Meisterschaft, 3 Pokalsiege, 5 Teilnahmen an der CL... und das innerhalb von 10 Jahren!!! Und das alles mit absolut genialen Angriffsfussball und nicht solch ein Gestolpere, wie bei anderen Vereinen.
Jetzt kommt mal eine Krise und wir sägen den Mann ab? Ich fass es echt nicht!
Ich bin sehr sehr froh über Schaaf und hoffe, dass er mindestens die Zeit von Rehagel knackt.
Ehe wir über Schaaf diskutieren, sollte man besser über die Leistungsbereitschaft einiger Spieler reden.
100% Werder, 100% Thomas Schaaf!:svw_applaus:

Lies nochmal nach bitte. Das "Auch das ist Falsch" war auf diese Aussage bezogen:
"Aufgebracht wird dieses Gerücht immer nur von Quarktaschen, denen nichts anderes einfällt als ein Trainerwechsel und die dann beleidigt reagieren, wenn ihnen jemand widerspricht."
Das als Beispiel Du behauptet hättest, dass TS unfehlbar ist, habe ich nicht gesagt. Aber egal.
Zu Belek: Ich war auch froh, dass wir diesmal nicht dort waren und auch, dass die Winterpause verkürzt wurde. Damit verband ich die - zugegeben naive - Hoffnung, es würde diesmal anders kommen. Wie konnte ich bloß glauben, es würde sich was ändern. Dadurch ist jetzt ist die Enttäuschung wieder da. Wie dusselig von mir....

Sag Du es mir: Woran soll ich denn glauben?Mal ganz ehrlich: Glaubst Du da eigentlich selbst dran?
Ich habe damals mitgefiebert und war zu dieser Zeit mehrmals im Weserstadion. Gerade deswegen weiss ich ja, wie schnell ein Absturz erfolgen und wie gefährlich es sein kann, sich nicht fortzuentwickeln bzw. wie sich das Versperren vor Innovation niederschlagen kann. Ich glaube, dass die Probleme der Nach-Rehhagel-Ära auch eine Folge der Rehhagel-Ära waren. Letztlich war es seinerzeit so, dass Werder sehr lange brauchte, um das geschickt eingestreute Münchener Störfeuer mit der Rehhagel-Abwerbung überwinden zu können. Andererseits zeigte sich dann auch, dass vermutlich zu lange verkrustete und eingefahrene Strukturen ein gewaltiges, schier unüberwindbares Hindernis darstellten. Meine grösste Angst ist, dass sich Werder allmählich genau wieder in einer solchen Phase befindet, wo die gelebte Kontinuität und das Nicht-Abrücken-wollen von tradierterweise wie heilige Kühe gepflegten Automatismen gleichzeitig eine schmale Gratwanderung ist. Gefangen in dem Glauben, dass nur DAS der einzig richtige Weg sein kann, auch wegen der Erfahrung schlechterer Jahre, und weil es andernfalls abwärts gehen könnte, wird nämlich außer Acht gelassen, dass es ebenso gerade DESWEGEN abwärts gehen kann. Vor allem, wenn dabei vergessen wird, dass sich andere auch weiterentwickeln. Denn Werder ist nicht mehr auf dem Stand von 2003, als es mit Leverkusen und Dortmund finanziell und damit auch sportlich bergab gegangen war, als die Kirch-Krise reinspielte, als der HSV nicht mit Geld umgehen konnte, als Wolfsburg es nicht vermochte, den Status der grauen Maus zu verlassen, als es Hoffenheim noch nicht gab etc.Ich habe es auch schon an anderer Stelle gesagt: Schaut bitte alle mal, wo wir herkommen und was Schaaf und Allofs aus dem Verein gemacht haben.
Jeder, der sich 1999 gegen Schalke in der Ostkurve die Lunge aus dem Leib gebrüllt hat, weiß wovon ich spreche.
Nur helfen uns diese ewigen Querverweise auf die glorreiche Vergangenheit inzwischen wenig, erst recht nicht, wenn es als stets und ständige Ausrede dient, einfach so weiter machen zu können. Aber mein Eindruck ist, dass genau dies geschieht.Wir haben jetzt unter Schaaf eine Meisterschaft, 3 Pokalsiege, 5 Teilnahmen an der CL... und das innerhalb von 10 Jahren!!! Und das alles mit absolut genialen Angriffsfussball und nicht solch ein Gestolpere, wie bei anderen Vereinen.
Mal ist relativ. Das Dumme daran ist doch: Diese Krise kommt JEDES Jahr zu diesem Zeitpunkt. DAS ist das eigentlich Unfassbare.Jetzt kommt mal eine Krise und wir sägen den Mann ab? Ich fass es echt nicht!
Für deren Förderung/Forderung mMn allerdings auch der Trainer eine Verantwortung hat.Ehe wir über Schaaf diskutieren, sollte man besser über die Leistungsbereitschaft einiger Spieler reden.
Ich glaube, dass die Probleme der Nach-Rehhagel-Ära auch eine Folge der Rehhagel-Ära waren. Letztlich war es seinerzeit so, dass Werder sehr lange brauchte, um das geschickt eingestreute Münchener Störfeuer mit der Rehhagel-Abwerbung überwinden zu können. Andererseits zeigte sich dann auch, dass vermutlich zu lange verkrustete und eingefahrene Strukturen ein gewaltiges, schier unüberwindbares Hindernis darstellten. Meine grösste Angst ist, dass sich Werder allmählich genau wieder in einer solchen Phase befindet, wo die gelebte Kontinuität und das Nicht-Abrücken-wollen von tradierterweise wie heilige Kühe gepflegten Automatismen gleichzeitig eine schmale Gratwanderung ist. Gefangen in dem Glauben, dass nur DAS der einzig richtige Weg sein kann, auch wegen der Erfahrung schlechterer Jahre, und weil es andernfalls abwärts gehen könnte, wird nämlich außer Acht gelassen, dass es ebenso gerade DESWEGEN abwärts gehen kann. Vor allem, wenn dabei vergessen wird, dass sich andere auch weiterentwickeln. Denn Werder ist nicht mehr auf dem Stand von 2003, als es mit Leverkusen und Dortmund finanziell und damit auch sportlich bergab gegangen war, als die Kirch-Krise reinspielte, als der HSV nicht mit Geld umgehen konnte, als Wolfsburg es nicht vermochte, den Status der grauen Maus zu verlassen, als es Hoffenheim noch nicht gab etc.
Der Vorsprung, den Werder einmal hatte, durch gezieltes Aufbauen und Fördern von Talenten, durch ein flexibles System, ist aufgebraucht. Umso wichtiger wäre es nun, mit der immer noch sehr guten Mannschaft, die durch diese Zeit aufgebaut werden konnte, zumindest sportlich variabler, also innovativ zu reagieren. Doch genau hier machen wir seit zwei, drei Jahren entscheidende Fehler. Werder hat inzwischen weder Zeit noch künftig die finanziellen Mittel, um so wie zuletzt sehr, sehr leichtfertig verschenkte 10-16 Punkte wettzumachen.
Sag Du es mir: Woran soll ich denn glauben?
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Für deren Förderung/Forderung mMn allerdings auch der Trainer eine Verantwortung hat.
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Evtl. ist es auch so, dass TS sich mal woanders beweisen müsste, um wirklich dazuzulernen. Trainer wie Skibbe, Magath, Heynckes, Funkel, Labbadia oder jetzt Frontzeck, auch damals Rehhagel, benötigten mehrere Stationen, um wenige, aber entscheidende Dinge in ihren Vorgehensweisen zu ändern, um wirklich flexibler zu werden. Dazu ist keine Abkehr von der grundsätzlich bevorzugten Philosophie notwendig, aber es ist nun mal so, dass verschiedene Vereine mit verschiedenen Umfeldern und Anforderungen Trainer gewissermaßen prägen. Für Schaaf ist es vielleicht einfach zu bequem geworden.
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...Kontinuität bedeutet für mich nicht per se Bequemlichkeit, denn dies entscheidet der Mensch.
Kontinuität in dem Sinne, dass wir nun jedes Jahr die gleichen Probleme haben? ...
Nein, Kontinuität in dem Sinne, dass bei Werder nicht alle 1 bis 2 Jahre ein neuer Trainer aufschlägt. Und darüber bin ich unabhängig von der Personalie Schaaf nach wie vor froh.