Aktuelle Transferpolitik

Woher willst Du wissen das Werders Grenzen erreicht sind,hast Du zahlen?Dann präsentiere sie mal bitte...

Das ist nun wirklich völlig inverse Logik. Wer hier lautstark behauptet, Werder könne mehr investieren als dies der Fall ist und es wäre Fakt, dass KA Werder kaputt spart, der muss dies belegen können, nicht umgekehrt.

Daneben weisen die Ergebnisse der Jahresabschlüsse vergangener Spielzeiten zumindest darauf hin, dass eben solche zusätzlichen Potentiale im größeren Stil eben nicht da sind.

Es wird v.A. immer wieder vergessen, dass a) die Mannschaft mittlerweile zu den teureren in der Liga gehört, weil Vertragsverlängerungen eben auch Geld kosten und b) Werder nicht die Ertragsstruktur einiger anderer Bundesligisten hat um so eine Mannschaft dauerhaft ohne CL-Einnahmen zu finanzieren.

Es wäre schlicht fahrlässig (sofern überhaupt möglich) in einer Phase, in der diese Einnahmen alles andere als sicher sind, auf gut Glück im großen Rahmen zu investieren und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird.

Ich persönlich bin froh, dass bei Werder nicht die gleichen Fehler wie anderenorts begangen werden und für den kurzfristigen Erfolg das Wohl und Wehe des gesamten Vereins aufs Spiel gesetzt werden.
 
...HSV... mit der Verpflichtung von erfahrenen Alt-Stars Erfolg hat. ...

Da fällt mir rückblickend nur einer ein, auf den das zutrifft und das ist aktuell Zé.

Soll heißen:

Dass der HSV nach Jahren, in denen das Prinzip der Umwandlung von großem Potenzial in Nichts gepflegt wurde, nun offenbar mal einen ordentlichen Kader auf die Beine gestellt hat, ist richtig. Daraus muss man nun aber auch keine Mythen basteln. Zumal das mit Werder nur marginal zu tun hat.

... Wann wird denn endlich mal an der Weser verstanden das man finanziell ins Risiko gehen muss heut zu Tage??? ...

Die Formulierung "heutzutage" macht die Forderung nach finanziellem Risiko erst recht absurd.
 
Das ist nun wirklich völlig inverse Logik. Wer hier lautstark behauptet, Werder könne mehr investieren als dies der Fall ist und es wäre Fakt, dass KA Werder kaputt spart, der muss dies belegen können, nicht umgekehrt.

Daneben weisen die Ergebnisse der Jahresabschlüsse vergangener Spielzeiten zumindest darauf hin, dass eben solche zusätzlichen Potentiale im größeren Stil eben nicht da sind.

Es wird v.A. immer wieder vergessen, dass a) die Mannschaft mittlerweile zu den teureren in der Liga gehört, weil Vertragsverlängerungen eben auch Geld kosten und b) Werder nicht die Ertragsstruktur einiger anderer Bundesligisten hat um so eine Mannschaft dauerhaft ohne CL-Einnahmen zu finanzieren.

Es wäre schlicht fahrlässig (sofern überhaupt möglich) in einer Phase, in der diese Einnahmen alles andere als sicher sind, auf gut Glück im großen Rahmen zu investieren und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird.

Ich persönlich bin froh, dass bei Werder nicht die gleichen Fehler wie anderenorts begangen werden und für den kurzfristigen Erfolg das Wohl und Wehe des gesamten Vereins aufs Spiel gesetzt werden.
Also die Gehaltsstruktur der Mannschaft baut sich aber auch nicht innerhalb eines Jahres auf. Und wie bereits gesagt wurde, stehen einige auf der Gehaltsliste, ob zuvor als Talent gehandelt oder nicht, die ihr momentanes Gehalt nicht wert sind. Ich verstehe allerdings nicht, dass hier immer darüber diskutiert wird, was sich WERDER leisten kann und was sie sich nicht leisten können. Das kann hier wohl kaum einer wirklich beurteilen. Und wieviel sich Allofs für Spieler gerne leisten würde und wieviel er sich leisten "darf" könnte auch nicht immer im Einklang sein.
Die Hauptproblematik die ich sehe, und das ist der eigentliche Punkt den ich kritisiere, ist dass die nach aussen geäusserte Zielsetzung in der Bundesliga doch immer recht hoch ist. Und wenn diese Zielsetzung in Gefahr ist, muss man auch akzeptieren das Kritik aufkommt.
 
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Die Hauptproblematik die ich sehe, und das ist der eigentliche Punkt den ich kritisiere, ist dass die nach aussen geäusserte Zielsetzung in der Bundesliga doch immer recht hoch ist. Und wenn diese Zielsetzung in Gefahr ist, muss man auch akzeptieren das Kritik aufkommt.

Nö, das muss man mMn überhaupt nicht akzeptieren. Weil jene "Kritik" hier nur aus persönlichen Befindlichkeiten resultiert und offensichtlicher Fehleinschätzung dessen, was öffentlich bzw. nach außen geäußerte Zielsetzungen im Grunde bedeuten. Wer öffentlich geäußerte Zielsetzungen als Selbstverständlichkeit oder Versprechen deklariert, ist per se selber schuld daran, wenn er mit dem Ergebnis nicht klar kommt.
 
Also die Gehaltsstruktur der Mannschaft baut sich aber auch nicht innerhalb eines Jahres auf. Und wie bereits gesagt wurde, stehen einige auf der Gehaltsliste, ob zuvor als Talent gehandelt oder nicht, die ihr momentanes Gehalt nicht wert sind.

Schon richtig. Aber ich dachte, es geht Vielen darum, dass man auch mal ein gewisses Risiko fährt? Jeder Transfer, ob nun ein Talent oder ein Spieler, der schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat, ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Natürlich wäre es optimal, wenn sich jede Vorstellung, die man von einem Spieler XYZ vor seiner Verpflichtung hat, übererfüllen würde... aber es wäre schon naiv zu glauben, dies könne immer der Fall sein.

Und, dies ist verschiedentlich bereits angeschnitten worden, bei manch einem aber ganz offensichtlich immer noch nicht angekommen, nur weil ein Spieler die Erwartungen nicht erfüllt, die man in ihn gesetzt hat, ist dies KEIN Grund für eine einseitige vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses seitens Werder. Es gehören, wenn man sich bei Werder dazu entschlossen hat, sich von einem Spieler zu trennen, immer noch 2 andere Parteien dazu, damit dies vollzogen werden kann. Dies ist KEIN Managerspiel, indem sich immer schnell was drehen lässt, dies ist das wahre Leben und es gibt tausende Gründe, warum zB auch ein Spieler einem Transfer nicht zustimmen könnte...

Auch kann man nicht einerseits Werder vorwerfen, man würde zu wenig Risiko gehen und andererseits, wenn eben solches auch mal wie im Falle Alberto oder Moreno nicht fruchtet, darüber jammern, dass diese Spieler im Ergebnis einen zu geringen Return of Investment darstellten. Das ist schlicht völlig inkonsequent und kindisch und zeigt, dass es bei solchen Aussagen nicht um Kritik in der Sache, sondern alleine um den Abbau aus offensichtlich völlig überzogenen Erwartungshaltungen entstandenem Frust geht...

...und KAs Job ist es nicht, der werten WOL-Userschaft regelmäßig Geschenke in Form von klangvollen Namen zu machen, die beliebig oft ausgetauscht werden, sollten die astronomischen Erwartungshalten nicht zu erfüllen sein... sein Job ist es viel mehr die Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen langfristigen Erfolg von Werder Bremen ermöglichen. Rückblickend auf die letzte Dekade kann man da mit den Ergebnissen alles in allem doch mehr als zufrieden sein - gerade im Hinblick auf die Rahmenbedingungen, in denen sich ein Verein wie Werder Bremen bewegt - wir sind schließlich nicht Bayern München und das ist auch gut so!

Ich verstehe allerdings nicht, dass hier immer darüber diskutiert wird, was sich WERDER leisten kann und was sie sich nicht leisten können. Das kann hier wohl kaum einer wirklich beurteilen. Und wieviel sich Allofs für Spieler gerne leisten würde und wieviel er sich leisten "darf" könnte auch nicht immer im Einklang sein.

Guter Punkt. :tnx:

Man darf eben nur erwarten können, dass jene, die hier die sportliche Führung angreifen, auch belegen können, dass ihre Ausführungen (die oftmals sehr viel mehr sinn- und zusammenhanglosem Geplärre gleichen) fundiert sind... und dass sie hierzu im Stande sind, darf doch weitgehend bezweifelt werden. ;)
 
Woher willst Du wissen das Werders Grenzen erreicht sind,hast Du zahlen?Dann präsentiere sie mal bitte...
Hab nie gesagt das dem so ist, sondern das mir im Gegensatz zu anderen bewusst ist das es diese Grenzen gibt. Meine Vermutung(!) dazu ist das sie lange nicht so "hoch" sind wie einige hier glauben/hoffen.

Nein.
 
Na ja, das Schönreden ist genauso übertrieben wie das Fordern der Entlassung von KATS. Tatsache ist aber, dass der HSV durchaus einige gute Transfers gemacht hat und mit der Verpflichtung von erfahrenen Alt-Stars Erfolg hat. Auch Werder hat diese Strategie einmal verfolgt. Ich hielte es auf jeden Fall für gut, wenn Werder auch mal wieder diese Strategie verfolgt. Ich glaube jedenfalls nicht, dass das Kalkül in dieser Saison aufgehen wird!

Kann man dick unterstreichen. Ich habe mir jetzt die letzten Seiten nicht durchgelesen. Aber auch wenn wir alle bei unseren Meinungen nicht wissen, wie es finanziell genau aussieht, so muß ich dennoch sagen, dass mir die Transferpolitik von Werder schon länger gehörig gegen den Strich geht.

Ein gewisses Risiko muß man für den Erfolg in jeder Firma eingehen. Ich bleibe felsenfest der Meinung, dass Werder absolut an den Fleischtöpfen wäre, wenn sie auf gewissen Positionen mehr getan hätten und tun würden. Sehr treffend ist heute wieder der Bericht in der Kreiszeitung dazu.

Mir will einfach nicht klar werden, wo das große Risiko für Werder ist! Man hätte bei allen Überlegungen und Ausgaben immer den Pfand einiger teuer zu verkaufender Spieler wie Özil, Merte, Naldo und weitere. Es liegt doch völlig klar auf der Hand, die jüngern Leistungsträger hälst du doch eh nur über Erfolg und Einnahmen. Bleibt das aus, verkauft man eh, weil mancher Spieler schon von sich aus nicht bleibt. Dann doch lieber aufrüsten, um an die Geldquellen zu kommen un dim schlechten Fall die fehlende Kohle mit 20 Mio-Deals a la Diego reinholen.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist ein sportlicher Abfall oder Neuaufbau , aber mit Sicherheit weiter ohne Schulden.

Man kann zu diesem Thema absolut zweigeteilter Meinung sein und selbstverständlich akzeptiere ich dabei jede Äußerung. Aber es bleibt dabei, dass ich mit den Transfers oder aber Nichttransfers nicht mehr einverstanden bin und nicht alles immer auf das arme kleine Werder zu schieben ist. Umland, Einzugsgebiet, kleines Stadion -das ist mir zu einfach. Werder hat so viel Werte im Kader, dass man viel mehr Spielraum haben müßte.

Ich wiederhole gerne meinen Vorschreiber nochmal: das Kalkül von Werder in Richtung benötigter CL-Teilnahme wird so nicht aufgehen! Und das Ende vom Lied? Die guten Spieler (müssen) gehen... da war doch was? Richtig, es wäre kein Unterschied zu etwas mehr Risiko, was dann vielleicht schief geht und die Spieler dann ebenso gehen (müssen). Das Ergebnis bleibt dasselbe, verschulden würde man sich nicht. Allerdings mit dem nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass die sportliche Basis mehr Erfolgschancen hätte. Natürlich erstmal auch nur auf dem Blatt Papier.

Diese Meinung hat übrigens herzlich wenig mit Erfolgsfan und so blöden Vorwürfen zu tun. Die Unzufriedenheit ändert auch nichts daran, dass das Herz tief an Werder hängt. Aber verstehen muß man KATS deshalb noch lange nicht.
 
Ich weiss nicht was manche hier haben, was soll Bremen denn für einen Schritt machen, sich einen "Star" holen? Wir können doch wirklich sehr zufrieden sein was KATS hier abliefern! Der einzige wirkliche Reinfall der letzten Jahre, war doch nur CA, der wirklich auch weh tat. Was Werder leistet ist aller Ehren wert, mit wenig Mitteln wird das Maximum rausgeholt! Ich glaube das Werder finanziell sehr gut dasteht und auch richtig klotzen könnte, zwei, drei villeicht auch Vier Jahre aber was ist dann? Denn wenn so eine Transferpolitik verfolgt würde, wären wir zum Erfolg verdammt und würde dieser nicht eintreten, hätten wir echte Probleme! Deshalb ich bin mit der Politik der ruihgen Hand zufrieden, weiter so!

P.S Versteht mich nicht falsch, ich würde hier natürlich auch gerne "Grosse Namen" sehen, aber wenn es nicht geht, gehts nicht!
 
@ Weserjunge:

Stillistisch ist Dein Beitrag sicherlich schöner geschrieben als viele andere "Kritiken" hier, er bleibt aber, zumindest so wie er hier steht, auch nichts anderes als blanker, inhaltlich unfundierter Frustabbau. ;)

Du forderst also, dass Werder mehr Risiko gehen soll und behauptest schlicht und ergreifend, dies wäre möglich (gewesen)? Fein, wenn Du das besser weißt als die handelden Personen, dann führe uns das bitte auch mal ganz konkret aus, denn es interessiert sicher uns alle. Welche Spieler wären wann und wie genau zu finanzieren gewesen? :confused:

Richtig, es wäre kein Unterschied zu etwas mehr Risiko, was dann vielleicht schief geht und die Spieler dann ebenso gehen (müssen). Das Ergebnis bleibt dasselbe, verschulden würde man sich nicht. Allerdings mit dem nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass die sportliche Basis mehr Erfolgschancen hätte. Natürlich erstaml auch nur auf dem Blatt Papier.

Doch, es gibt sehr wohl einen großen Unterschied. Wenn ein Verein verkaufen MUSS, weil ihm sonst die Zahlungsunfähigkeit droht, brechen die entsprechenden Werte der benannten Kapitalanlagen deutlich ein... Deine Logik geht hier ergo nicht auf.
 
Werder soll endlich seine Möglichkeiten ausschüpfen und nicht immer an alten Traditionen festhalten. Die Konkurenz zieht uns davon und das ist traurig mit anzusehen. Werder hat Geld um einen klasse Spieler zu holen. Wieso verkauft man nicht endlich den Stadionnamen? Damit machen andere Vereine Millionen.
 
Werder hat Geld um einen klasse Spieler zu holen.

Ist das so? Kannst du das belegen oder glaubst du das nur? Und selbst, wenn es stimmt: Heißt das automatisch auch, dass ein "klasse Spieler" eine Verstärkung garantiert und abholbereit im nächsten Regal sitzt?

Wieso verkauft man nicht endlich den Stadionnamen? Damit machen andere Vereine Millionen.

Ich weiß nicht, ob du dich noch an den Sturm der Entrüstung erinnern kannst, als Werder mal überlegte, nur der Ostkurve einen neuen Namen zu geben...

Aber auch hier wüsste ich gerne von dir, wie viele Millionen Werder damit denn wohl erlösen kann und ob überhaupt finanzkräftige Interessenten vorhanden sind.
 
Ich weiss nicht was manche hier haben, was soll Bremen denn für einen Schritt machen, sich einen "Star" holen? Wir können doch wirklich sehr zufrieden sein was KATS hier abliefern! Der einzige wirkliche Reinfall der letzten Jahre, war doch nur CA, der wirklich auch weh tat. Was Werder leistet ist aller Ehren wert, mit wenig Mitteln wird das Maximum rausgeholt! Ich glaube das Werder finanziell sehr gut dasteht und auch richtig klotzen könnte, zwei, drei villeicht auch Vier Jahre aber was ist dann? Denn wenn so eine Transferpolitik verfolgt würde, wären wir zum Erfolg verdammt und würde dieser nicht eintreten, hätten wir echte Probleme! Deshalb ich bin mit der Politik der ruihgen Hand zufrieden, weiter so!

P.S Versteht mich nicht falsch, ich würde hier natürlich auch gerne "Grosse Namen" sehen, aber wenn es nicht geht, gehts nicht!


reinfall, jo war alberto. aber schau doch mal an ob, und vor allem wie sich die mannschaft weiterentwickelt hat. m.e. stagniert die mannschaft in allen teilen. abwehr: fritz kommt nur langsam wieder auf die beine. bei boensich sehe ich keine entwicklung (2 jahre hier), pasanen wirkt nicht mehr voll anwesend, tosic will nicht nehr, prödl scheint sich auch nicht zu entwickeln. mittelfeld: frings langsam auf dem absteigenden ast, niemeyer kommt nicht vorran, borowski stagnier, jensen kommt ncith in tritt. hunt schwächelt, özil schwächelt. almeida kann nur bums, moreno scheint nicht klar zu kommen, rosenberg baut enorm ab. etc pp
die mannschaft hat kein kämpferherz.
 
Nein, ich bleibe dabei und habe das auch ausreichend belegt.

Nö, Du hast gar nichts belegt. Du weichst der Frage, wie konkret höhere Risiken zu tragen wären, weiterhin geflissentlich aus. Du behauptest einfach, dass es aufgrund der Erfolge und der Kaderstruktur so sei und fertig, sagst aber nichts dazu, wo konkret Du wie anders handeln würdest... Wenn ich persönlich etwas zu kritisieren habe, dann tue ich es fairer Weise auch, indem ich konkrete Verbesserungsvorschläge mache und nicht nur plakativ behaupte, alles ginge anders besser. Aber bitte.


:tnx:
 
Wenn die jetzige transferpolitik unsere grenze ist......dann haben wir aber auch die falschen Ansprüche!!!!


japp, cl ist geschichte. willkommen in der realität.
heute zählen die cl millionen mehr als je zuvor. wer sie hat ist vorne und kann kaufen. wer nicht braucht entweder harte kämpfer oder muss sich mit dem mittelmaß anfreunden. ich denke, die fetten jahre sind vorbei.
 
@ Weserjunge:

Stillistisch ist Dein Beitrag sicherlich schöner geschrieben als viele andere "Kritiken" hier, er bleibt aber, zumindest so wie er hier steht, auch nichts anderes als blanker, inhaltlich unfundierter Frustabbau. ;)

Du forderst also, dass Werder mehr Risiko gehen soll und behauptest schlicht und ergreifend, dies wäre möglich (gewesen)? Fein, wenn Du das besser weißt als die handelden Personen, dann führe uns das bitte auch mal ganz konkret aus, denn es interessiert sicher uns alle. Welche Spieler wären wann und wie genau zu finanzieren gewesen? :confused:



Doch, es gibt sehr wohl einen großen Unterschied. Wenn ein Verein verkaufen MUSS, weil ihm sonst die Zahlungsunfähigkeit droht, brechen die entsprechenden Werte der benannten Kapitalanlagen deutlich ein... Deine Logik geht hier ergo nicht auf.

Sorry, ich habe sehr wohl erklärt, warum ich ein höheres Risiko für absolut tragbar halte. Denkst Du, in Hamburg läuft das derzeit anders?

Wie gesagt, jeder hat da so seine Meinung, ich würde meine Firma halt SO leiten und Du Deine eben anders. Kein Problem. Wie im wahren Leben. Nur gibt es zig Belege, wo der große Erfolg nunmal auch mit mehr Risiko verbunden ist. Und natürlich geht sowas auch immer wieder daneben -dass Werder nicht so hart fallen könnte, habe ich ausgeführt und stehe auch dazu.

Nebenbei gesagt ist es doch wohl ein großer Unterschied, ob ich mit Gewalt eine mittelmäßige Truppe aufrüsten will wie seinerzeit Dortmund oder Schalke und am Ende gar keine wertigen Spieler zum Verkaufen habe oder ob ich mal auf 2 bis 3 Positionen wirklich verstärken will.

Dein Beispiel mit dem Einbrechen der Kapitalanlagen, weil ich den jeweiligen Spieler verkaufen muss, ist auf den Fußball nur schwer anwendbar. Glaubst Du, dass Özil 5 Mio weniger einbringt, wenn Werder ihn verkaufen müßte, mehrere Vereine ihn aber unbedingt wollen und sich überbieten?

Nein, ich bleibe dabei und habe das auch ausreichend belegt. Und es ist ja auch nur eine Meinung. Und übrigens: ich bin toal zufrieden mit der grundsätzlichen Richtung, die Werder einschlägt - siehe jetzt auch wieder Bargfrede. Darum geht es auch gar nicht. Nur muß man, wenn es einfach trotzdem hakt und man selber betont, dass die CL eigentlich eine Notwendigkeit ist, auch mal Taten sprechen lassen und für ein Ziel ein Risiko eingehen. So handel ich in meinem Leben auch, also vertrete ich diese Meinung natürlich.
 
Nö, Du hast gar nichts belegt. Du weichst der Frage, wie konkret höhere Risiken zu tragen wären, weiterhin geflissentlich aus. Du behauptest einfach, dass es so sei und fertig. Aber bitte.



:tnx:

Können wir überhaupt etwas belegen? Ich glaube sehr wohl, dass aus meinem Beitrag deutlich wird, was ich meine mit der Risikominimierung. Dabei geht es doch jetzt sowieso nicht um konkrete Zahlen, sondern um eine Vorgehensweise an sich.

In Werders Situation würden jetzt 50 Prozent der Unternehmer einfach mehr tun, die anderen eben nicht. Was richtig ist am Ende, weißt Du nicht. Und ich auch nicht. Ich gebe hier lediglich den Tipp ab, dass das bei Werder so nicht aufgeht. Und mit "nicht aufgehen" meine ich nicht UNTERGEHEN, sondern "lediglich" das Verfehlen der von Werder selbst definierten Ziele. Mit der Folge, dass das Geld erstrecht knapp wird und Spieler gehen werden.
 
Werder soll endlich seine Möglichkeiten ausschüpfen und nicht immer an alten Traditionen festhalten.
Werden die Möglichkeiten nicht ausgeschöpft?
Festhalten an alten Traditionen? Ist das so?
Die Konkurenz zieht uns davon und das ist traurig mit anzusehen.
Was? Die sind davongezogen echt? Langfristig?
Werder hat Geld um einen klasse Spieler zu holen.
Zahlen auf den Tisch!
Wieso verkauft man nicht endlich den Stadionnamen? Damit machen andere Vereine Millionen.
Achtung Vermutungen:
Weil es evtl. eine Vereinbarung mit EWE gibt? (Aus einigen Aussagen!)
Weil ihn niemand ihn haben will?
Weil die Angebote schlecht sind?
Weil man auch mit dem AMrkennamen Weserstadion Geld machen kann?
 
Es folgt ein Auschnitt eines interessanten Artikels aus der kreiszeitung von heute:
....Das Problem ist jedoch, dass Werder ohne den Torjäger (Pizarro) mehr vegetiert als lebt. Und scheinbar gibt es bei Werder keine ernsthaften Bestrebungen, im Sturm personell nachzubessern. Während sich der Hamburger SV gerade in Ruud van Nistelrooy einen richtigen dicken Fisch ins Boot zieht, wirft Werder offenbar nicht mal die Angel aus. Schaaf sieht die Situation im Sturm immer noch so: „Wir sind ausreichend besetzt, wenn alle fit sind und ihre Leistung abrufen.“
Ja, wenn! Die Realität sieht aber anders aus: Hinter Pizarro regiert die Unbeständigkeit. Das lässt sich sogar in Zahlen ausdrücken: 132 Chancen (Liga-Höchstwert) hat die Mannschaft in dieser Saison herausgespielt – aber nur 32 genutzt. Satte 100 wurden dagegen vergeben. Aber auch diese Quote kann Schaaf vor dem Nord-Süd-Klassiker nicht beeindrucken. Er versucht die Brisanz mit einem Fußball-Kalauer zu überdecken: „Wir müssen ja nicht vier Tore schießen. Es reicht, wenn wir eins mehr machen als der Gegner.“ Angesichts des aktuellen Negativlaufs lösen solche Aussagen aber gewiss kein amüsiertes Grinsen aus.
Sehr ehrlicher und gut getroffener Artikel!!!
 
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