Zudem ist es schon merkwürdig, dass keiner derjenigen (dich eingeschlossen Hansestädter), die den Artikel für glaubwürdig halten und versuchen zu verteidigen, auf meinen Post und meine Argumentation eingehen. Ich habe anhand mehrerer Textstellen klar aufgezeigt, weshalb der Wahrheitsgehalt doch stark angezweifelt werden kann. Argumente, warum doch deine / eure Sichtweise der Wahrheit entsprechen soll, hast du / habt ihr aber anscheinend nicht...
Wenn ich davon ausgehe, dass es der Wahrheit entspricht (meine kurze Begründung im vorherigen Beitrag), dann brauch ich nicht weiter anführen, warum ich dem Artikel Glauben schenke. Zeit für einen Kalenderspruch: "Die Wahrheit bedarf nicht viel Worte, die Lüge kann nie genug haben.
Aber mit Kalendersprüchen gibt sich hier leider keiner zufrieden....
Nun gut! Ich finde deinen Post nämlich nicht so überzeugend wie ihn andere hier finden und wie du ihn wahrscheinlich findest, denn in deinem Post und deiner vorangehenden Argumentation entnehme ich eigentlich nur, dass das alles so nicht passiert sein kein, weil Polizisten nicht grundlos mit Pfefferspray rumsprühen oder willkürlich den Schlagstock einsetzen. Des weiteren beziehst du dich bei deiner Ansicht der Dinge zu dem Vorfall auf deine bisherigen Erfahrungen bei Großeinsätzen, wie Demonstrationen, Fußballspiele,
Castor-Transporte oder die Mai-Krawalle in Berlin und hegst anhand dieser gesammelten Erfahrungen Zweifel zu dem Vorfall in Bielefeld.
Deine Ausführungen bzgl. der Strafverfolgungspflicht sind natürlich richtig. Die Ermittlungen müssen richtigerweise aufgenommen werden, sobald ein Polizeibeamter eine Straftat feststellt. Daraufhin wird eine Strafanzeige gestellt. (verbessere mich bitte, wenn etwas falsch ist)
Ich habe jedoch auch schon davon gehört, wenn ein Opfer keine Anzeige erstatten will, dass die Polizei den Täter laufen lässt. Ich weiß nicht, ob derartiges oft vorkommt. (vielleicht kannst du dazu eine Einschätzung geben)
Was ich jedoch nicht verstehen kann ist, wenn im Zuge einer Straftat festgestellt werden muss, wer nun Opfer und wer Täter ist, warum werden dann nur die Bielfelder Fans dazu befragt? Warum durften sich die Bremer nicht äußern? Gibt es nicht so etwas wie ein Anhörungsrecht? Warum wurden keine Zeugen dazugeholt? Haben vielleicht Überwachungskameras im Bahnhof die Auseinandersetzung aufgenommen? Warum droht man damit, dass überhaupt keiner mehr nach Hause kommt? Und warum wurden letztendlich Opfer und Täter zusammen in einen Topf geworfen?
Bei diesen Fragen finde ich, dass etwas faul im Staate Dänemark ist.