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- das sie ohne das Geld von Hopp in der Regionalliga spielen würden.
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Stimmt nicht, Hoffenheim war vor Hopp nicht in der Regionalliga. Auch nicht in der Oberliga, Verbandsliga, Landesliga oder Bezirksliga, sondern in der Kreisklasse A. Mäzene gibt es im Fußball, seit es Profisport gibt, aber die Dimension von Hoffenheim (Dorfclub aus der fast untersten deutschen Spielklasse mit dreistelligem Millionenbetrag in die höchste Spielklasse gehievt) sind in Deutschland ohne Vergleich. Ich hab bei sowas ein Störgefühl und keine Lust, mich deswegen als neidisch, konservativ oder sonstiges anpöbeln zu lassen, wie das hier im Thread üblich ist. Das ist einfach maßlos übertrieben, was dort abgezogen wurde, und ich sehe nicht ein, warum ich ein Milliardärsspielzeug anhimmeln soll, das in meinem Lieblingshobby rumpfuscht, bzw. mich rechtfertigen muss, warum ich den ganzen Zinober nicht so pralle finde.
Das rechtfertigt nicht die billigen Schmährufe gegen Hopp und Hoffenheim. Das hindert mich auch nicht daran, anzuerkennen, dass in Hoffenheim sehr gute Arbeit geleistet wird und der gute Hopp meinetwegen auch sonst ein ganz töfter Kollege ist mit viel Engagement für seine Umgebung. Alles prima, ändert aber nichts an der Grundunympathie für das Projekt Hoffenheim. Wem das nicht mal im leisesten komisch vorkommt, wenn ein Kreisliga-Verein auf diese Weise in den Profifußball gedrückt wird, der ist m.M.n. schon etwas zu sehr geblendet von der "schönen neuen Fußballwelt".
Ohne Hopp gäbe es keinen Rangnick in Hoffenheim, und selbst wenn, hätte auch ein Rangnick und das beste Konzept der Welt aus einem Kreisligaclub niemals in der Zeit einen Bundesligisten machen können, realistischerweise hätte Hoffenheim höchstens mal aus der Anonymität heraustreten können, wenn man sich unter der Anleitung von Manni Burgsmüller für's Unterschichten-Fernsehen beim neben-den-Ball-treten hätte filmen lassen (wie hieß der Quatsch noch gleich auf Kabel1 oder so?).
Jut, jetzt haben wir den Salat und werden wohl auch bis zum Ende aller Tage damit leben müssen (jedenfalls mindestens zu Lebzeiten von Dietmar Hopp). Warum aber jetzt links und rechts alle auf die Knie fallen und das großartige "Konzept" von Hoffenheim preisen müssen, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Schlüssige Argumente dafür gab's hier im Thread jedenfalls noch keine.

) als vor der Spende. Sogar weniger als wenn er diese Mio versteuert hätte.

