Hier mal ein paar Zitate aus verschiedenen Interviews:
"Bremen hat eine große Vergangenheit und inzwischen auch wieder eine junge, gute Mannschaft. Jetzt muss man uns ein bisschen Zeit geben, um uns zu entwickeln und das Team noch weiter voranzubringen. Ich bin mir sicher, dass wir hier bald wieder an alte erfolgreiche Zeiten anknüpfen werden. " .... "Zunächst ist es natürlich unser Ziel, einen Uefa-Cup-Platz zu erreichen, aber warum sollten wir, wenn es so weit ist, nicht höheren Zielen entgegenstreben? Es steckt einiges an Potenzial in der Mannschaft." (Oktober 2002)
"Ich würde eher sagen, es ist eine Inspiration, die einen leitet. Vielleicht sogar ein Instinkt. Überhaupt: Was heißt schon Intelligenz? Für mich bedeutet Intelligenz vielmehr, sich selbst immer wieder neu in Frage stellt. Es ist kein Geheimnis, dass wir in Bremen ein offensives Spiel mit möglichst wenig Ballkontakten bevorzugen. Wir wollen schnell spielen, miteinander kombinieren und den Zuschauern etwas bieten. Nur: Ein kreatives Spiel allein nutzt niemanden. Es muss auch etwas Konstruktives dabei herauskommen. " (2005, nach dem er auf seine Spielintelligenz angesprochen wird)
"Ich habe in meiner Karriere sehr viele sehr gute Spieler kennen gelernt, egal ob in den Vereinen oder in der französischen Nationalmannschaft. Was ich mir durch den Umgang mit manch großartigem Spieler verinnerlicht habe, ist ein gewisser Spirit, eine Siegermentalität. Man muss sozusagen auch im Geist kämpfen, jeden Tag, selbst im Training. Man darf nicht nur die körperlichen und rein fußballerischen Eigenschaften trainieren und verbessern, sondern muss auch an seiner Mentalität und Einstellung arbeiten, um auf dem Platz eine gute Moral besitzen zu können. .... Ich habe versucht, genau diese Philosophie bei Werder einzubringen. Wir hatten sehr viele junge Spieler, die wirklich körperlich fit waren und gute Anlagen hatten, aber denen vielleicht gerade das fehlte, was ich eben beschrieben habe. Diesen Teil konnte ich beisteuern und war vielleicht ein gutes Beispiel für die unerfahreneren Spieler, so wie es früher andere für mich waren. Es freut mich sehr, dass ich manchem Spieler dadurch vielleicht weiterhelfen konnte. Tim Borowski ist ein gutes Beispiel. Tim war immer schon ein großartiger Fußballer, aber ihm hat manchmal ein Tick gefehlt. Früher habe ich ihn dauernd genervt: "Los, Junge! Gib mehr, mehr, mehr! Du hast alle Eigenschaften, die man braucht! Du hast das Potenzial! Mach mehr, dann wirst Du ein Großer!" Ich freue mich, dass er 2006 eine derartige Leistungsexplosion hatte und ich möglicherweise einen Teil dazu beigetragen habe."
"Ich hatte das Glück, hier in Thomas Schaaf einen Trainer zu finden, der wirklich im wörtlichen Sinne Spaß am Spielen hat. Wir haben sehr viel Bewegung in unserem Spiel, sehr viele Kurzpässe, wenig Ballkontakte. Und dieses Spiel, das war immer schon meine Art Fußball. Ich passe einfach gut in dieses Spielsystem, und so ist es sozusagen ein beidseitiger Glücksfall, dass ich hier auf diesen tollen Trainer stieß. ..."