Robert Enke

Wie sollen es auch "gesunde" menschen verstehen die nie in solch einer lage waren(seit froh)! ich kenne es zu gut,denn ich hatte 5 jahre depressionen und stand auf des öfteren auf der klippe zwischen leben und tod,und dieses macht man dann weil man sich selber nicht mehr aushält! für deine mitmenschen ist es schlimm dich so zu sehen und mit dir leben zu müssen,wenn es nur schwarz oder weiß gibt aber kein grau aber am schlimmsten ist es für denjenigen selber!!! es ist durchaus möglich eine maske nach außen aufrecht zu erhalten die langsam aber sicher im inneren bröckelt... egal wie erfolgreich oder arm du bist meistens kommt es als kurzschlußreaktion und das sehen sie als erlösung für sich an,und sehen nicht das andere verbleibende menschen auf der welt es dadurch schlecht gehen....
 
Es hat niemand geschrieben das er sich hätte "zusammen reißen sollen".

Doch darf man nicht außer Acht lassen das er auch viele Menschen hinterlassen hat, besonders seine Frau, die nun in einer noch schlechteren Verfassung sein dürften.

Und was das mit Anstandslosigkeit zu tun hat musst du mir erklären...

Ließ dir mal die Beiträge von Metalmicha, Rasenschach und einigen weiteren noch mal genau durch. Darauf hat sich meine Aussage mit "Anstand" bezogen.

Die Leiden der Anderen machen aus Enke trotzdem aus meiner Sicht keinen Täter, sondern immer noch ein Opfer (seines psychischen Zustands) und wie schon öfter geschrieben finde ich es total daneben, wenige Stunden nach seinem Tod ihm Vorwürfe zu machen.
 
Ließ dir mal die Beiträge von Metalmicha, Rasenschach und einigen weiteren noch mal genau durch. Darauf hat sich meine Aussage mit "Anstand" bezogen.

Die Leiden der Anderen machen aus Enke trotzdem aus meiner Sicht keinen Täter, sondern immer noch ein Opfer (seines psychischen Zustands) und wie schon öfter geschrieben finde ich es total daneben, wenige Stunden nach seinem Tod ihm Vorwürfe zu machen.

An alle die mich evtl. falsch verstehen, mich nicht verstehen wollen, wie auch immer.

Ich mache Enke keinen "Vorwurf", das er sich umgebracht hat. Ich weiß nicht was ihn dazu gebracht hat, daher wil ich es nicht beurteilen.
Ich tue mich persönlich nun einmal schwer diese Ausweglosigkeit zu akzeptieren und sehe im Vordergrund die Leute die zurückbleiben und mit diesem Verlust irgendwie Leben müssen.

Daher gilt mein Beileid zu 95% den Verbliebenen und eher 5% Trauer an dem verstorbenen.
E
 
An alle die mich evtl. falsch verstehen, mich nicht verstehen wollen, wie auch immer.

Ich mache Enke keinen "Vorwurf", das er sich umgebracht hat. Ich weiß nicht was ihn dazu gebracht hat, daher wil ich es nicht beurteilen.
Ich tue mich persönlich nun einmal schwer diese Ausweglosigkeit zu akzeptieren und sehe im Vordergrund die Leute die zurückbleiben und mit diesem Verlust irgendwie Leben müssen.

Daher gilt mein Beileid zu 95% den Verbliebenen und eher 5% Trauer an dem verstorbenen.

so geht es uns allen - nein, so MUSS es uns allen gehen! doch genau da ist die grenze, die von einigen hier überschritten wird: ein mensch, der selbstmord begehen will/begeht, hat gedankengänge, die niemand anderes verstehen, erklären oder interpretieren kann bzw. alleine der nötige respekt gegenüber dem toten sollte derlei aktionen verhindern. das ist für mich dann pietätlos, wenn man dem toten "vorwürfe" macht bzw. abwägt, dass es personen gibt, die dadurch noch viel ärmer dran sind. das ist einfach ein no-go... gott sei dank! bei diesem thema kann man nicht in prozenten ausdrückt, wem man weswegen seine trauer zum ausdruck bringt
 
Es is so krass...

Enke war eigentlich seit Jahren mein liebster deutscher Fußballspieler... ohne ein besonderes Verhältniss zu Ihm zu haben... einfach nur großartiger Torwart, der mir menschlich aufgrund seiner augenscheinlichen Intelligenz total gut gefallen hat...

... u. jetzt sitze ich hier in Graz u. beweine den (Frei-)tot eines fremden Menschens...
 
An alle die mich evtl. falsch verstehen, mich nicht verstehen wollen, wie auch immer.

Ich mache Enke keinen "Vorwurf", das er sich umgebracht hat. Ich weiß nicht was ihn dazu gebracht hat, daher wil ich es nicht beurteilen.
Ich tue mich persönlich nun einmal schwer diese Ausweglosigkeit zu akzeptieren und sehe im Vordergrund die Leute die zurückbleiben und mit diesem Verlust irgendwie Leben müssen.

Daher gilt mein Beileid zu 95% den Verbliebenen und eher 5% Trauer an dem verstorbenen.
E

Das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Eigentlich gilt das Beileid ja immer den Angehörigen (Beileid= ich leide mit). Aber dich wollte ich auch mit keinem meiner Beiträge angreifen/korrigieren.

So ich muss jetzt ins Bett und noch n bisschen pennen, ein trauriger Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde.
 
Der Lokführer ist auch ein Opfer, aber ihm sollte es bei weitem nicht so hart treffen wie Enkes Familie (wobei ich bei Leibe sowas nicht zu bewerten vermag und, Gott bewahre, niemals in solch eine Situation kommen).

http://www.enke1.de/

Auf Enkes Seite wurde übrigens ein Kondolenzbuch eingefügt.
 
Darüber macht sich hier aber kein Schwanz Gedanken.

Robert Enke hätte seine Karre auch gegen eine Wand fahren können, ohne das Leben eines fremden Menschen zu ruinieren.

Mein Mitgefühl gilt neben der Familie und den Angehörigen Robert Enkes in erster Linie dem unbekannten Lokführer.

Auch dir schreibe ich es noch mal:

Darüber denkt ein psychisch labiler nicht nach , der kann in dem Moment nicht anders! Du verstehen????
 
so geht es uns allen - nein, so MUSS es uns allen gehen! doch genau da ist die grenze, die von einigen hier überschritten wird: ein mensch, der selbstmord begehen will/begeht, hat gedankengänge, die niemand anderes verstehen, erklären oder interpretieren kann bzw. alleine der nötige respekt gegenüber dem toten sollte derlei aktionen verhindern. das ist für mich dann pietätlos, wenn man dem toten "vorwürfe" macht bzw. abwägt, dass es personen gibt, die dadurch noch viel ärmer dran sind. das ist einfach ein no-go... gott sei dank! bei diesem thema kann man nicht in prozenten ausdrückt, wem man weswegen seine trauer zum ausdruck bringt

Das ist deine Sicht der Dinge.. lass mir gefälligst meine...
 
Zitat von Vegehans Beitrag anzeigen
Es ist die Zeit der Trauer und des Zuspruchs - nicht der Bewertung, so denke ich.

Alles Liebe und Gute für die Angehörigen!

danke! sehe ich genauso. Spekulieren könnt ihr auf Bild.de. Ich hab den Thread eigentlich mehr geöffnet für Beileidsbekundungen. Wir alle wissen nicht, was in Ihm vorging. Tragisch bleibt es aber dennoch. Irgendwelche Vermutungen oder Anschuldigungen bringen doch keinem was! Warten wir doch lieber erstmal ein paar Tage ab, oder anders gesagt: Schweigen wir, bis alles geklärt ist.

RIP

Und tiefen Trost an Frau, Kind und den Rest der Familie... SOWIE an alle unseren norddeutschen Freunde aus Hannover!


finde es immernoch völlig falsch genaue Diagnosen zu ziehen.. es ist wenige Stunden her :( Und alle haben ja auch irgendwie und irgendwo Recht.. aber ist der Zeitpunkt völlig falsch!
Lasst doch erstmal RUhe einkommen.. alleine schon im Sinne der Familie Enke!
 
Worüber man nicht reden kann
Text: Dirk Gieselmann Bild: Imago

Am frühen Dienstagabend riss uns eine Nachricht aus aller naiven Beschäftigung mit dem Fußball: Robert Enke hat sich das Leben genommen. Wie will man darüber »informieren«? Davor kann man zunächst einmal nur kapitulieren.



Argloser Feierabend. Zusammensitzen mit einem Freund, das Telefon beiseite gelegt. Ein zufälliger Blick nur – drei Anrufe in Abwesenheit. Von einem Arbeitskollegen. So beharrlich um die Zeit? Ein Rückruf.

»Robert Enke ist tot.«

»Es soll Selbstmord gewesen sein.«

Schweigen. Ausatmen. Robert Enke ist tot.

Was man über ihn weiß, zieht vorbei, fällt zusammen mit dem Warum, Karrieretäler und Schicksalsschläge, sie werden für Sekunden zum Resonanzraum für Mutmaßungen.

Warum?

Für heute, für morgen, wer weiß, wie lange, geht uns das nichts an. Wir müssen berichten, irgendwie. Aber wie weit darf das öffentliche Interesse gehen? An diesem Abend spüren wir die Grenzen aufs Deutlichste. Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen.

Robert Enke ist tot. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen.

Nur Dirk Gieselmann von 11 Freunde spricht mir von allen Journalisten aus der Seele...
 
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