ich kapier eh nicht, wieso man hier ein streitgespräch entwickeln muss. kann man es nicht bei betroffenheitserklärungen und eventuellen news zum tode enke´s belassen ???
meine frau hat bereits 3 bekannte (ich sag bewusst bekannte, da es keine freunde waren) durch selbstmord verloren. 2 haben sich ebenfalls vor nen zug geworfen. die beiden waren gut drogenabhängig und die besten freunde. erst schmiss sich der eine vor den zug. ein halbes jahr später der andere. beide waren völlig am ende mit dieser welt. die beiden sahen ebenfalls keinen ausweg mehr, als ihrem bis datp für sie sehr bescheidenen leben ein ende zu setzen.
der dritte hat sich im treppenaufgang erhangen. und zwar extra so, dass der verhasste bruder, dem immer alles in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

geschoben wurde, ihn als erstes entdeckte. hier mag man wirklich über den sinn der tat spekulieren. mir wurde er nie klar. vor allem nicht in dem jungen alter. die jungs waren alle gerade so volljährig.
ich bin eigentlich auch ein verfechter davon, dass man den freitod so wählen sollte, dass man keine dritten mit hinein zieht. ich verstehe aber auch den gedankenansatz, dass diese überlegungen durch diejenigen, die den freitod wählen, völlig ausgeblendet werden.
ich habe vollstes mitleid mit robert enke´s familie. insbesondere mit seiner frau. ich möchte nicht das erleben, was sie jetzt durchmacht. ich hoffe, dass sie die stütze erfährt, um diese tragödie mittelfristig zu verarbeiten.