FC Schalke 04

Ach Eddy...
Ob ich nun armselig und / oder naiv bin mag jeder für sich selbst beurteilen... Und ein Typ wie Du bist selbstverständlich prädestiniert dafür. Wer, wenn nicht Du!
Und ja, Schalke ist für mich der Inbegriff des Unseriösen in der Liga, gepaart mit "Großmannssucht". Und ja, 2001 war es in der Tat so, dass ich zunächst sogar "mitgetrauert" habe, mich aber im nachhinnein diebisch gefreut habe, und es heute noch tue. Es ist in der tat so, dass ich den Bayern eher den Titel gönne, als den Schalkern. Und wenn die Dortmunder das berühmte Titellied in Bezug auf Schalke anstimmen, dann singe ich mit, inbrünstig!
Und ja, Gesindel, wie Du es sagst trifft es in meinen Augen am besten.
In einem aber hast Du Unrecht, ich leide nicht "dramatisch" darunter, dass dem Club noch nicht die Lizenz entzogen wurde, ich leide darunter, dass ich befürchte, dass die so weitermachen können wie bisher. Und Typen wie Dir würde ich es gönnen, wenn es eine scharfe Sanktion gegenüber diesem Grottenclub geben würde!

So long
Pink Panther

Gut gekontert. Leider nur auf den ersten Blick. Du musst - wenn du auf meinen Beitrag eingehst - schon genau hinsehen. Ich habe nicht geschrieben, dass DU armselig oder naiv bist. Das würde ich mir nie anmaßen. Ich sage lediglich, dass ich gewisse Aussagen armselig oder naiv finde. Das ist ein großer Unterschied. Aber das ist ja immer ein Problem im Forum, wenn User (ich beziehe mich da auch mit ein) nicht genau hinsehen und die Dinge missverstehen (wollen).

Dass du den Bauern oder Lügenscheid den Titel eher gönnst, ist mir - wie sollte es auch anders sein - völlig egal. Wenn es übrigens Sanktionen gegen S04 geben sollte, ist es halt so. Ich kann es nicht ändern und werde daran nicht zugrunde gehen, weil ich genügend Abstand halten kann, auch wenn ich von Herzen Schalker bin. Zum Rest deines Beitrages habe ich eigentlich nichts zu sagen.
 
@Stonecold
Das heißt nach meiner Auffassung, daß zusätzliche Investoreneinnahmen nicht verwendet werden dürfen.

@Werderano
Das Nachlizensierungsverfahren gibts seit 2006, ob es jeden mal trifft oder nur dann angestrengt wird, wenn bestimmte Punkte gegeben sind, weiß ich nicht, trotzdem ist es wohl ein Standardverfahren zu nennen das aufgrund bestimmter Punkte passiert oder reihum jeden mal trifft)

Die anderen Punkte kann man so sehen (da sie ja doch sehr emotional eingefärbt sind) - Werder gibt seit geraumer Zeit nur das aus was eingenommen wird und Schalke macht es eben anders. Das kann man nur subjektiv bewerten und meine Bewertung weicht von deiner ab.

Man hat seit x jahren die Lizenz ohne Auflagen erhalten und ist damit im Kreise von ein paar KLubs denen das in jüngster Vergangenheit beschieden war. Und? Deswegen sind wir nicht besser oder schlechter als alle anderen.


@Bremer
Ich meine in meiner Bewertung der Borussia Dortmund vornehmlich die sportliche Seite angesprochen zu haben. Das ist es jetzt mein Eindruck (ich habe glaube ich die Transferpolitik kritisert bezogen auf die Spieler, die man abgab und man holte kann sein, daß ich da den Verdacht nährte, das man bei BVB anders rechen muß) ich habe meine Beiträge im BVB Thread jetzt nicht extra nachgelesen, um das genau zu prüfen, wenn ich da falsch liegen sollte, mag man mich korrigieren.

Borussia und Schalke haben - für mich - schon einen Unterschied: Der bezieht sich jetzt auf die Zeit der Neunziger, wo sie halt nicht nur sportlich erfolgreich waren. Zudem - daß sind Worte von Niebaum aus den Frühneunzigern, sah man sich eher im Duell mit Köln als jetzt unbedingt zu Schalke. So daß mein Bild von der Borussia eher so der "bürgerliche" Verein ist und Schlake halt der Arbeiterverein.
Mein Eindruck halt, der nicht stimmen muß.

Der Spruch, den ich im BVB Thread brachte (den du zitierst) ist dem Grunde nach deckungsgleich mit dem den ich im vorvorigen Post brachte - den kann man auf jeden KLub der BuLi übertragen.

Und du hast Recht: Auch die Borussia aus Dortmund gehört zur Bundesliga - was würden die Schalker ohne Derby machen (RW Essen kommt ja nicht aus dem Quark).

Natürlich ist bei aller vermuteten Objektivität in meinen Beiträgen nicht zu verkennen, daß sie meine sichtweise darstellen - als eine Art Versuch, die andere Sete zu begreifen.

Wg. SZ (ich glaube Werderano sprach es an) mag ja sein, daß man der SZ (wahrscheinlich weil sie einen preisgekrönten Sportteil hat - seit ihrem Bestehen) zubilligt seriös zu sein und deswegen geneigt ist, da "etwas dran" zu finden, wenn sie etwas wie z.B. das über Schalke aktuell schreibt.
Meine Haltung ist - und dieser Artikel ist in meinen Augen zwar nicht populistisch wird aber mehr von Behauptungen als von Fakten gestützt - auch den Leyendeckers oder auch Marwedels dieser Welt nicht mehr zu vertrauen als den Balczuweits oder Traemanns - es sind alles Journalisten, die dafür sorgen müssen, daß ihre Zeitungen verkauft werden.
Nicht daß sie deswegen auch mal übers Ziel hinausschießen - aber es passierte - auch der SZ schon - und es könnte auch hier der Fall sein.
Wenn es anders eintrifft - dann lag ich eben falsch, thats no problem.

Ist ein kontroverses Thema, das geb ich zu.
 
Borussia und Schalke haben - für mich - schon einen Unterschied: Der bezieht sich jetzt auf die Zeit der Neunziger, wo sie halt nicht nur sportlich erfolgreich waren. Zudem - daß sind Worte von Niebaum aus den Frühneunzigern, sah man sich eher im Duell mit Köln als jetzt unbedingt zu Schalke. So daß mein Bild von der Borussia eher so der "bürgerliche" Verein ist und Schlake halt der Arbeiterverein.

Ich muß Dir leider widersprechen, der BVB wurde von einer Jugendgruppe der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde gegründet (Quelle www.bvb.de) und da das Ruhrgebiet ursprünglich protestantisch war/ist, handelte es sich bei den dort angesiedelten Katholiken um Arbeiter aus Schlesien und anderen heute polnischen Gebieten, die ihr Glück im Westen suchten.
 
Er ist der Verein der wie kein anderer als der "Verein des kleinen Mannes" bzw. für "ehrliche Maloche" steht - deswegen hat er die größte Anhängerschaft in Deutschland
Aber dies ist in den letzten Jahren nicht mehr der Habitus von Schalke 04, und das ist das zynische an der Geschichte. Als der BVB nach dem Pokalsieg 89 mit dem „Aufrüsten“ anfing, war besonders bei Schalke 04, die damals noch in der 2. Liga kickten, das Geschrei riesengroß, weil der Erzrivale mit seiner Einkaufspolitik sich vom seinem bisherigen Image des Verein des kleinen Mannes" bzw. für "ehrliche Maloche" (wofür mit wenigen Ausnahmen wie z.B. der „Lackschuhclub“ Schwarz-Weiß Essen alle Ruhrgebietsvereine stehen oder standen, die in den letzten 40 Jahren in der 1. oder 2. Liga kickten) verabschiedete. Nicht einmal eine Dekade später verabschiedete Schalke 04 sich selbst von diesem Image, indem man mit großer Kelle anrührte und alles einkaufte, was gut und teuer war (wegen der 1,4 Mio. DM hohen Ablösesumme für einen 33jährigen Oliver Reck klopft Willi Lemke sich noch heute auf die Schenkel).


Wie gesagt, seit 30 jahren sind mit blauem Auge bei Lizensierungsverfahren u.a. : Werder, Frankfurt, 1860 München, Dynamo Dresden, Kaiserslautern, HSV, Rot Weiß Essen, Hertha BSC mindestens mit Strafen oder Eischränkungen belegt worden. Bayern, Stuttgart, Dortmund mußten aufgrund von auflagen abspecken oder haben dies im vorgriff gemacht weil die Klubs hohe Schulden hatten.
Essen, Union Berlin wurde in den Neunzigern mehrmals der Aufstieg verweigert.
1860 ist 81/82 zwangsabgestiegen. Lautern und Dresden bekamen Punkte abgezogen. Blau Weiß 90 hat Insolvenz angemeldet.
Die Liste ist beliebig fortsetzbar und jeder Verein würde drin auftauchen.
Das kann man vielleicht auch mal berücksichtigen, wenn man mit seinem Finger auf die Vereine zeigt, weil sie angeblich falsch wirtschaften. Der eigenen Verein gehörte mal dazu und deswegen sollte man lieber dankbar sein, das noch alles gutgeht.

Natürlich ist die Liste lang, aber man darf auch nicht den Fehler machen, die Fälle von damals und heute pauschal in einen Pott zu werfen, denn in den Zeiten wo z.B. Werder der Lizenzentzug drohte, war es wesentlich „leichter“, in finanzielle Schieflage zu geraten, denn damals waren die TV-Gelder sehr mickrig, so daß die Vereine primär von den Zuschauereinnahmen abhängig waren, und damals die waren Tickets vergleichsweise billig, die meisten Plätze unüberdacht und der Zuschauerschnitt fast halb so hoch wie heutzutage (aber vllt. ist ja auch genau das der Grund, warum manche Fußball-Manager zu riskant agieren).

Zugegeben, das kann kein Alibi für Mißmanagement sein, aber durch eigene Fehler oder denen der anderen kann man lernen – sofern man es denn will, und da muß man bei Schalke Bedenken anmelden, denn das dort nicht vorhandenes Geld mit vollen Händen ausgegeben wird, ist ja kein Phänomen der letzten Jahre, der Transfer von Radmilo Mihajlovic (Spieler durfte sein Gehalt selbst bestimmen, Eichberg zahlte 3 Mio. DM, obwohl Bayern nur 2,5 Mio. verlangte – Mihajlovic und Hoeneß klopfen sich ebenfalls noch heute auf die Schenkel) ist dafür ein exemplarisches Beispiel. Außerdem konnten die Schalker in der Nachbarschaft beobachten, wohin Großmannssucht führen kann, aber da man ja im Gegensatz zum BVB sein Finanzierungskonzept nicht auf Aktien und Stadionverkauf aufbaute, glaubte man auf Schalke, alles richtig zu machen. Werder Bremen hat dagegen aus den eigenen Fehlern der 70er Jahre gelernt, denn hier wird, wie es Willi Lemke mal formulierte, jeder Pfennig (mittlerweile Cent) geröntgt, bevor er ausgegeben wird und auch Wurst-Uli gibt nur so viel Geld für Spieler aus, wie es die Kontensalden des FC Bayern es zulassen.

Wenn Wurst-Uli seinen Managerposten beim FC Bayern in jüngere Hände gegeben hat, dann kann er seine Rente ja mit dem Managerposten beim FC Schalke 04 aufbessern und wenn die Schulden von Schalke 04 dann immer noch weiterwachsen, hat man die Gewissheit, es liegt nicht an den Protagonisten in der Führungsebene sondern einzig und allein an Schalke 04!
 
@Bremer
Ja natürlich ist das diskutieren schön - vor allem wenn es unterschiedliche Standpunkte zum selben Thema gibt.

Interessnte Fakten zur Gründungsgeschichte des BVB. Für mich - rein subjektiv - kommt die schwarz-gelbe Borussia eher "bürgerlich" "rüber" - ohne eine Wertung vorzunehmen.
Das man sich in den Sechzigern als "Gegenmodel" zum 1.FC Köln verstand ist von Herrn Niebaum tatsächlich schriftlich überliefert (vgl Christoph Biermann "Wenn du an einem Samstag beerdigt wirst...!). Ob das für den Gesamt-BVB gilt (dieses Niebaumsche Selbstverständnis) das weiß ich freilichnicht.

Die Verbindung der Vereine BVB, Schalke und Werder ist im übrigen Rudi "Stumpen-Rudi" Assauer. Er spielte erfolgreich für den BVB (u.a. Europapkalsieger der Pokalsieger) und Werder Bremen, war bei Werder und Schalke Manager.
Die Parallelen der Borussia und S04 sind freilich gegeben. Nähe und gleiche Herkunft. Die Unterschiede wissen die Schalker und die Borussen eher als wir - meine Empfindung: BVB eher "Mittellassezugehörig" und Schalke "Arbeiterklasse" war nicht auf die Gründungsherkunft sondern auf meine Wahrnehmung unter Berücksichtigung der jüngeren Vereinsgeschichte bezogen. Ich drücke das jetzt mal "besonders wissentschftlich" aus, anders krieg ich es halt nicht hin.

Werder ist im übrigen ein "Studentenklub" und wurde/wird auch als im "bürgerlichen Milieu" angesiedelt angesehen - die Gründung erfolgte aus dem Milieu von Studenten, Mittelschülern. Der Arbeiterverein in Bremen war/ist BSV.

Dievon Dir genannten Beispiele sind mir alle noch präsent, herrlich da mal wieder einzutauchen und die "alten Tage" wiederzuerleben.
Insbesondere deswegen, weil Schalke mal gegen Dortmund und dann umgekehrt "wetterte" und ihnen vorwarf "die Wurzeln verloren" zu haben ist für mich das "Vorhalten" eines wirtschaftlichen Mißstandes verbunden mit einer großmannsüchtigen Kaufmannsattitüde nicht so der Grund, einen bestimmten Fußballklub über Gebühr zu verurteilen.

"Dreck" haben sie ale am Stecken.
Ich bin da ganz eiserner Meinung, das wir mit Sicherheit aus den Fehlern unserer Vereinspolitik gelernt haben aber das will ich nicht als alleinseligmachende Linie verstnden wissen oder gar missionarisch den anderen Vorhalten - ds ist für mich Pharisäerhaft und kann ich nicht leiden - aber: das soll und muß jeder für sich selber wissen.

Schalke und Dortmund haben sich dafür entscheiden eine Vereinspolitik zu wählen, die alle Jubeljahre eine erfolgreiche Ära heraufbeschwört (Dortmund z.B. Sechziger Jahre und Neunziger Jahre; Schalke Endneunziger bis jetzt) und danach das Herabsinken in die Mittelklasse der Liga oder gar der Abstieg in die zweite Liga. Werder nimmt sich diese Extreme und fährt eine Einnahmepolitik.
Das eine ist nicht unbedingt besser als das andere.

Schalke nahm uns ein paar Leute weg - und wenns auch ein Schock war (Aiton Krstajic) und sie sich alle auf Pump kauften/verpflichteten - irgendwann mußte Schalke das Geld ja dann doch z<hlen - ob nun hinterher oder vorher - was ist dran schon "ehrlich".
Werder ist und versteht sich manchmal (kommt so rüber) wie der Streber der immer die Antwort parat hat und sie ungefragt zum Besten gibt (von Seiten der Fans und manchmal auch über Gebühr von der Vereinsführung - insb. Stichwort "Werder-Willi" Lemke).

Und ganz ehrlich: Das geht mir auf die Nüsse. Damit will ich aber keinem das Empfinden für Werder absprechen oder persönlich angreifen.

Lezten Endes - da nimmt sich kein Verein aus - folgt der wirtschaftliche Erfolg dem sportlichen - es sei denn man heißt Real Madrid :beer:
 
@Bremer
Ja natürlich ist das diskutieren schön - vor allem wenn es unterschiedliche Standpunkte zum selben Thema gibt.

Interessnte Fakten zur Gründungsgeschichte des BVB. Für mich - rein subjektiv - kommt die schwarz-gelbe Borussia eher "bürgerlich" "rüber" - ohne eine Wertung vorzunehmen.
Das man sich in den Sechzigern als "Gegenmodel" zum 1.FC Köln verstand ist von Herrn Niebaum tatsächlich schriftlich überliefert (vgl Christoph Biermann "Wenn du an einem Samstag beerdigt wirst...!). Ob das für den Gesamt-BVB gilt (dieses Niebaumsche Selbstverständnis) das weiß ich freilichnicht.

Die Verbindung der Vereine BVB, Schalke und Werder ist im übrigen Rudi "Stumpen-Rudi" Assauer. Er spielte erfolgreich für den BVB (u.a. Europapkalsieger der Pokalsieger) und Werder Bremen, war bei Werder und Schalke Manager.
Die Parallelen der Borussia und S04 sind freilich gegeben. Nähe und gleiche Herkunft. Die Unterschiede wissen die Schalker und die Borussen eher als wir - meine Empfindung: BVB eher "Mittellassezugehörig" und Schalke "Arbeiterklasse" war nicht auf die Gründungsherkunft sondern auf meine Wahrnehmung unter Berücksichtigung der jüngeren Vereinsgeschichte bezogen. Ich drücke das jetzt mal "besonders wissentschftlich" aus, anders krieg ich es halt nicht hin.

Werder ist im übrigen ein "Studentenklub" und wurde/wird auch als im "bürgerlichen Milieu" angesiedelt angesehen - die Gründung erfolgte aus dem Milieu von Studenten, Mittelschülern. Der Arbeiterverein in Bremen war/ist BSV.

In den ersten Jahren der Vereinsgeschichte von Werder wurde man nur aufgenommen, wenn man Abitur vorweisen konnte.

Dein subjektives Empfinden bezüglich der gesellschaftlichen Klassen von BVB und S04 ist nachvollziehbar, denn bei Schalke hat von jeher mit der Herkunft aus dem Bergarbeiter-Millieu kokketiert, denn sie nannten sich auch "die Knappen" (=Lehlinge im Bergbau) und Schalker Größen wie Ernst Kuzorra oder sein Schwager Fritz Szepan stammen aus Bergarbeiterfamilien und haben selbst unter Tage malocht.
 
@Bremer
Jetzt wirds hier ja richtig nostalgisch :applaus:. Hoffentlich werden die Schalker unser Fachwissen über ihren Klub nicht auseinaderreißen.
Ja, viele der alten Schalker waren "vor Kohle". Das Wappen ist ein Grubenfahrstuhl. Das neue Stadion hätte auch mal, laut einm Prominenten "Ernst Kuzorra Ihm seine Frau Ihr sein Stadion" heißen sollen.
Ich dufte mal Schalkern die hinter mir in der Arena erkären warum Reinhard Libuda "Stan" genannt wurde. Sie mußten lachen und sagten, das dürfe man nicht erzählen, das Ein WerderFan nen Schalker erzählt wie ihre Legenden zu ihrem Spitznamen gekommen sind.
(Libuda konnte dribbeln wie Stan Mathews. Die Partei der bibeltreuen Christen machte in den Sechzigern Wahlkampf mit den Spruch: "An Gott kommt keiner vorbei!" - drunter schrieb ein Graffitto mit nem Edding: "Außer Stan Libuda!")


Wg. Werder
ja stimmt (so kannmans nachlesen) da kam man nur mit Abi rein, in unserem Verein.
 
@Schmolle und Bremen
Schon interessant, wenn man sich mal die Gründerjahre und die damaligen Verhältnisse vor Augen führt. Wenn ich mich mal mit wirklich älteren S04-Semestern unterhalte, merke ich schon, dass das noch eine andere Welt ist im Vergleich zu den Jahren, die ich erlebt habe. Bei diesen S04-Opas muss man sich dann schon mal was anhören von den "heutigen" S04-Fans. Und das, wo ich mich selbst mittlerweile zur älteren Generation zählen darf/muss. Eins haben die Gespräche aber immer gemeinsam: Die Tradition des S04 steht immer im Vordergrund, auch wenn das den jüngeren Fans nur noch schwer zu vermitteln ist. Ein schmaler Grat zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

Ich habe irgendwann selbst Abi gemacht und ein Dipl. hinterhergeschoben, konnte den Versuchungen des SV Werder aber bislang erfolgreich widerstehen:D
 
@Mr Ed
Wie konnte das nur passieren - mit Diplom und Abi und dann Schalker? :)
Manche wähnen ja ich hätte dasselbe nur deswegen gemacht um "dazu" zugehören :lol:
Aber ich glaube Akademiker bilden in der Kurve die Ausnahme... Was nichts heißen soll.

Die älteren Werderaner, zu denen ich Kontakt habe erzählen von der Nord Steh als Stammplatz der Werderaner und feiern die 65er Meisterschaft (Im Umfeld sind Lorenz und Höttges ja auch noch präsent und es ist schon ein erhebens Gefühl beiden die Hand geschüttelt zu haben, dito Hans Schulz, der ja im Aufsichtsrat ist). Und wie sie die ersten Auswärtsfahrten unternahmen.

Bezeichnenderweise - warum habe ichnie ergründet könnte aber an der "Feindschft" Brmerhavens und Bremen liegen, tendiert man in meinem Umkreis eher zumHSV. Insbesondere die alten Füchse hier tun so als ob sie "neural" seinen, kriegen aber glasige Augen wenn vom HSV und deren "alten zeiten" geredet wird. Unter den Rentnern hier in meinem Dorf ist man eher HSV als Werder. In Bremerhaven ist man in der Rentnergeneration auch gerne HSVer (nicht alle aber ne ganze Menge).
Wenn da von den Derbies auf dem Zollie erzählt wird - ist schön.
 
@Mr Ed
Wie konnte das nur passieren - mit Diplom und Abi und dann Schalker? :)
Manche wähnen ja ich hätte dasselbe nur deswegen gemacht um "dazu" zugehören :lol:
Aber ich glaube Akademiker bilden in der Kurve die Ausnahme... Was nichts heißen soll.

Die älteren Werderaner, zu denen ich Kontakt habe erzählen von der Nord Steh als Stammplatz der Werderaner und feiern die 65er Meisterschaft (Im Umfeld sind Lorenz und Höttges ja auch noch präsent und es ist schon ein erhebens Gefühl beiden die Hand geschüttelt zu haben, dito Hans Schulz, der ja im Aufsichtsrat ist). Und wie sie die ersten Auswärtsfahrten unternahmen.

Bezeichnenderweise - warum habe ichnie ergründet könnte aber an der "Feindschft" Brmerhavens und Bremen liegen, tendiert man in meinem Umkreis eher zumHSV. Insbesondere die alten Füchse hier tun so als ob sie "neural" seinen, kriegen aber glasige Augen wenn vom HSV und deren "alten zeiten" geredet wird. Unter den Rentnern hier in meinem Dorf ist man eher HSV als Werder. In Bremerhaven ist man in der Rentnergeneration auch gerne HSVer (nicht alle aber ne ganze Menge).
Wenn da von den Derbies auf dem Zollie erzählt wird - ist schön.

Naja, richtigerweise habe ich ja nur das Fach-Abi gemacht. Oder wie meine Schwiegermutter (hat 4 Töchter mit Voll-Abi) damals meinte: Hilfs-Abi...

Ich hatte damals auch meine "ich-wasch-mir-nie-wieder-die-Hände"-Begebenheit, als ich nach einem Spiel (k.A. mehr, gegen wen) nacheinander Rüdiger Abramczyk und Klaus Fischer die Hand geben durfte. Wow, davon habe ich monatelang gezehrt. Zumal "Abi" auch noch mein Lieblingsspieler war. Also doch, Abi gehört zu Schalke:D
 
An Flankengott Rüdiger Abramczyk und an Mittelstürmer Klaus Fischer kann ich mich auch noch gut erinnern.

Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass nahezu jede Flanke von "Abi" von Klaus Fischer per Kopf oder Fallrückzieher verwandelt wurde. ;)
 
Naja, richtigerweise habe ich ja nur das Fach-Abi gemacht. Oder wie meine Schwiegermutter (hat 4 Töchter mit Voll-Abi) damals meinte: Hilfs-Abi...

Ich hatte damals auch meine "ich-wasch-mir-nie-wieder-die-Hände"-Begebenheit, als ich nach einem Spiel (k.A. mehr, gegen wen) nacheinander Rüdiger Abramczyk und Klaus Fischer die Hand geben durfte. Wow, davon habe ich monatelang gezehrt. Zumal "Abi" auch noch mein Lieblingsspieler war. Also doch, Abi gehört zu Schalke:D

Wenn Du Deine Schalker Heroen nicht richtig schreiben kannst - Abramczyk statt Abramczik - kann ich Deine Schwiegermutter verstehen. ;)



Zitat von Lothar Matthäus;672245:
Ich erinnere nur an das 5-1 gegen die Schweiz damals. :grinsen:

Ich erinnere mich nur an einen 4:1-Einstand... ;)
 
Wenn Du Deine Schalker Heroen nicht richtig schreiben kannst - Abramczyk statt Abramczik - kann ich Deine Schwiegermutter verstehen. ;)





Ich erinnere mich nur an einen 4:1-Einstand... ;)

Hm, hat meine Tastatur gar kein "i"?

Wenn ich an Abi zurückdenke, frage ich mich manchmal, warum so ein Hype um M. Kaltz gemacht wurde. Bananenflanken hatte Abi genauso drauf. Damals spielte Abis Bruder Volker auch beim S04, hat sich aber nie richtig durchsetzen können. Ja, und dann waren da noch die Herren Klaus Täuber und Günther Schlipper. Das waren meine Helden. Ach, ich höre jetzt auf, bevor man mir noch Schalke-Romantik nachsagt;)
 
@Mr Ed
Dann bist du die Schalke Parallele zu mir. Ich bin auch mit Fach Abi ausgestattet - ein "Kind" der Brandt`schen Bildungspolitik der 70er Jahre.
 
Hm, hat meine Tastatur gar kein "i"?

Wenn ich an Abi zurückdenke, frage ich mich manchmal, warum so ein Hype um M. Kaltz gemacht wurde. Bananenflanken hatte Abi genauso drauf. Damals spielte Abis Bruder Volker auch beim S04, hat sich aber nie richtig durchsetzen können. Ja, und dann waren da noch die Herren Klaus Täuber und Günther Schlipper. Das waren meine Helden. Ach, ich höre jetzt auf, bevor man mir noch Schalke-Romantik nachsagt;)


Ist Vereinsromatik verboten? Bei Abi erinnere ich mich noch an sein Flugkopfballtor in der 2. Minute gegen die Tulpenknicker bei der WM 1978, das Spiel endete aber nur 2:2 und daß er in der 80ern zu Gelbe-Zähne-schwatte-Füße gewechselt ist; Klaus Täuber hat viel auf die Socken bekommen, vermutlich weil er auch sehr gut austeilen konnte.

In besonderer Erinnerung sind mir aber der Keeper Pavel Macak (hoffentlich richtig geschrieben) und Ingo Anderbrügge geblieben: Macak war bei einem drögen 0:0 zwischen Werder und Schalke im Weserstadion das einzige Highlight, denn er hat es mind. 15x geschafft, einen Abschlag über die Seitenauslinie zu befördern und Anderbrügge (damaliger O-Ton meines Schwagers, in GE-Buer sozusagen im Flutlicht des Parkstadions aufgewachsen: der macht immer das erste Tor) , weil er mit seinem "Hammer" in der Anfangspahse im Spiel gegen die Bayern am 34. Spietag 92/93 einen kleinen Anteil an Werder's Titel hatte.
 

Hier steht es etwas ausführlicher.
http://www.welt.de/sport/fussball/a...-Schulden-viel-hoeher-als-bisher-bekannt.html

obwohl es von der Springerpresse ist, muss ich sagen steht es da so detaliert, dass man nicht von einem Schuss ins Blaue sprechen kann.

Wenn es tatsächlich stimmen sollte, dürfte es wirklich langsam eng für S04 werden.
 
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