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Das alles gehört vll eher hier rein.
Zitat von linksaußen;662550:Oh, da hast Du wohl recht. Ist gar nicht so leicht, die Übersicht zu behalten hier im vielfältigen Forum.


Auf dass die Saison ein überragendes Ende nimmt. :svw_applaus: :svw_schal:
OT: Ich weiss, ist erst der 9. Spieltag, aber träumen ist sicher erlaubt....
Ich stimme dir in allen Punkten zu, toller Post=):svw_applaus:Ohne auf die Euphoriebremse treten zu wollen, gibt es natürlich auch viele Umstände, die momentan für Werder und TS gewinnbringend zusammenkommen:
für den ganzen Beitrag.Ich gehe davon aus, dass das, was Werder zur Zeit spielt, nicht unbedingt den Idealvorstellungen von Thomas Schaaf entspricht. Umso bemerkenswerter ist es ja, dass er sich im Sinne des Erfolges unterordnet. Damit ist er schon einen Schritt weiter, als Otto jemals hier war.

Eher frage ich mich, wie oft es die Situation erfordern sollte, von dieser Struktur abzurücken. Sicherlich haben wir in der Vergangenheit auch durch die naive, hyperoffensive Spielwiese 5:0, 6:0, 8:1-Siege eingefahren, was allerdings nicht heisst, dass solche Spiele mit dem jetzigen System nicht auch gewonnen würden. Wer verbietet uns, intelligent Fussball zu spielen so wie Werder das derzeit tut? Ich denke darauf wird es sehr viel schwerer werden, eine Antwort zu finden.Interessant und wahrscheinlich wichtig ist, inwiefern TS diese jetzige Struktur wieder aufreissen kann, wenn es die Situation erfordert. Die seit der letzten Rückrunde neu formierte Mannschaft ist momentan natürlich unglaublich erfolgreich, aber es ist natürlich eine Frage der Zeit bis irgendeine Mannschaft auch hierauf eine Antwort findet und dann gilt es schnellstmöglich wieder umzuschalten, um nicht in alte Muster zu verfallen.
Eher frage ich mich, wie oft es die Situation erfordern sollte, von dieser Struktur abzurücken. Sicherlich haben wir in der Vergangenheit auch durch die naive, hyperoffensive Spielwiese 5:0, 6:0, 8:1-Siege eingefahren, was allerdings nicht heisst, dass solche Spiele mit dem jetzigen System nicht auch gewonnen würden. Wer verbietet uns, intelligent Fussball zu spielen so wie Werder das derzeit tut? Ich denke darauf wird es sehr viel schwerer werden, eine Antwort zu finden.
Es geht nicht darum zum alten Spielsystem zurückzukehren, aber: Die Mannschaft ist eingespielt, fast jeder der Spieler kennt unsere alte Spielweise, warum nicht Kapital daraus ziehen?

Doch! Das ist der Grundstein. Gerade weil`s flexibel ist. Jahrelang rätselten wir, weswegen es trotz unseren individuell starken Leuten immer wieder passierte, dass uns neben ,,kleineren" auch Mannschaften wie Schalke oder Stuttgart mit einfachen Mitteln immer wieder ausknockten, ausspielten, auskonterten, ohne selbst viel für das Spiel zu tun.Zitat von Lothar Matthäus;666881:Das derzeitige System ist eben flexibel. Daher würde ich die taktische Grundausrichtung nicht überbewerten.
Tatsache ist, dass jeder einzelne Spieler heute besser spielt, als in der abgelaufenen Saison.
Natürlich. Wir spielen doch seit Wochen quasi die alte Raute. Nur dass die Mannschaft insgesamt tiefer steht und die Raute wegen Leute, die miteinander spielen, einfach wieder besser funktioniert.Auch mit dem alten System sollten wir daher effizient und erfolgreich sein. Auch mit der Raute, die wir im Grunde auch schon praktizierten, sollte dies möglich sein.
Letzteres ist eben der Punkt! Deshalb wäre:Auch unsere offensive Spielweise war lange Zeit richtungsweisend und zwar nicht nur für uns, sondern für viele Mannschaften aus der Bundesliga. Ob dabei ein 6:0 oder ein 8:1 rauskam war nicht entscheidend, sondern vielmehr der Ballbesitz bzw. das offensive Mittelfeld das jedem Team sein Spiel aufdrückte. Aufgrund dieser "neuen" Spielweise waren wir jahrelang erfolgreich, wenn auch nach und nach ausrechenbar.
..genau das nötig gewesen, wurde aber m.E. jahrelang verpasst.Intelligent ist mMn sein Team flexibel den Gegebenheiten anzupassen, wenn es die Situation notwendig macht.
. Abgesehen davon, ist Werder mittlerweile mMn flexibel genug, ich denke schon, dass die Mannschaft einen Mittelweg zwischen beidem finden kann (siehe Bilbao, Stuttgart, Mainz).

Was passiert z.B. wenn Pizarro nicht mehr sooft trifft? Wenn er nicht mehr, wie jetzt, 3 Chancen pro Spiel braucht, um ein Tor zu schiessen, sondern ,sagen wir, 7-9? Reicht dann unsere kontrollierte Offensive noch aus? Sind dann gezielte Nadelstiche nicht zu wenig?
Ich auch. Absolut. Viel mehr ging es aber darum, ob diejenigen, denen ein System vorgegeben wird, auch in der Lage sind, dieses zu spielen. Das mal unabhängig von Tagesform, Fitness, Selbstvertrauen, Mentalität oder genereller Verfassung der Spieler. Das sind zwar Grundlagen, die vieles erleichtern oder eben erschweren, ersetzen aber nicht wichtige Voraussetzungen, die Spieler dazu haben müssen.Zitat von Lothar Matthäus;667987:Ich glaube daran, dass jedes System nur so gut ist, wie diejenigen, die es spielen.
Wichtiger Aspekt, nur erschließt sich mir die Fragestellung nach dem Huhn und dem Ei nicht. Zwei gleich intelligente Akademiker haben hohe Begabungen, der eine lernt Sprachen sehr schnell, kann mit Leuten umgehen, ihm liegen aber Naturwissenschaften weniger. Der andere hat ein hohes Abstraktionsvermögen und beherrscht das logische Denken, kann sich aber weniger ausdrücken und hat Probleme, Fremdsprachen zu erlernen. Bis Du dann auch der Meinung, dass der Dolmetscher und Fremdenführer sich einem System anpassen kann und genau so gut, wie er in seinem Job ist, in der Forschung arbeiten könnte, weil er eigentlich ja die gleichen Grundlagen (Hochschulabschluss) mitbringt?Mick, das ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei - was war zuerst da. Spielen die Leute besser, weil das System besser passt? Oder hängt die Qualität des Systems mit der Formkurve der Protagonisten zusammen?
....Wir wären mit der derzeitigen Form, in der sich die Spieler befinden, auch mit dem alten System erfolgreich gewesen.
Das bestreite ich nicht, wie in früheren Beiträgen leicht festzustellen war. Vor allem haben wir, besonders in der Vorsaison, viel mehr - sagen wir mal - überlegene Spiele abgeliefert, als es die Ergebnisse erahnen liessen. Aber das ist dann auch der Punkt! Unter dem Strich agierte Werder in den letzten Jahren sehr oft erschreckend naiv, und nicht nur das, sondern sehr oft auch noch auf die gleiche Weise. Was die Frage aufwirft, ob da die vorhandene Qualität wirklich zu 100% ausgenutzt wurde. Dass ein Kader mit so vielen Nationalspielern, Talenten und auch sonst hoher individueller Qualität nicht durchweg alles falsch machen kann, ist auch klar.Immerhin: 5 CL-Teilnahmen in Folge können nicht lügen. Wir können, neben allen Enttäuschungen gegen die sog. "Kleinen", doch nicht außer Acht lassen, dass wir angesichts der Erfolge, wohl auch ein paar gute Spiele ablieferten und diese wohl in der Mehrzahl waren.
Ich auch. Absolut. Viel mehr ging es aber darum, ob diejenigen, denen ein System vorgegeben wird, auch in der Lage sind, dieses zu spielen. Das mal unabhängig von Tagesform, Fitness, Selbstvertrauen, Mentalität oder genereller Verfassung der Spieler. Das sind zwar Grundlagen, die vieles erleichtern oder eben erschweren, ersetzen aber nicht wichtige Voraussetzungen, die Spieler dazu haben müssen.
Wichtiger Aspekt, nur erschließt sich mir die Fragestellung nach dem Huhn und dem Ei nicht. Zwei gleich intelligente Akademiker haben hohe Begabungen, der eine lernt Sprachen sehr schnell, kann mit Leuten umgehen, ihm liegen aber Naturwissenschaften weniger. Der andere hat ein hohes Abstraktionsvermögen und beherrscht das logische Denken, kann sich aber weniger ausdrücken und hat Probleme, Fremdsprachen zu erlernen. Bis Du dann auch der Meinung, dass der Dolmetscher und Fremdenführer sich einem System anpassen kann und genau so gut, wie er in seinem Job ist, in der Forschung arbeiten könnte, weil er eigentlich ja die gleichen Grundlagen (Hochschulabschluss) mitbringt?
Fussballer sind auch nur Menschen, keine Maschinen. Manche sind Super-Fussballer, aber keine Mannschaftsspieler, weil ihnen Übersicht und Spielintelligenz fehlt. Sie richten ihr Spiel entweder nach sich aus, müssen das dann letztlich so machen, was aber zur Folge hat, dass die Mannschaft quasi gezwungen ist, dem zu folgen und der Rest auf der Strecke bleibt. Oder aber das Spiel wird nach ihnen ausgerichtet, bzw. dem sinnvollen angepasst. Andere wiederrum sind enorm spielintelligent, auch grundsätzlich gute Fussballer. Nur brauchen die zur Optimierung dann eine Mannschaft, die zu ihrem Spiel genau passt. Und auf der tieferen Detailebene betrachtet: Es gibt Super - Kopfballspieler, die am Boden schwach sind, es gibt schnelle und antrittsstarke Akteure, die aber technisch limitiert sind, es gibt glänzende Techniker, die auf den ersten zehn Metern zu langsam sind usw., usf.
Deswegen bin ich schon der Meinung, dass sich Philosophie, System, Taktik nach dem vorhandenen Personal richten sollte und nicht umgekehrt.
Das bestreite ich nicht, wie in früheren Beiträgen leicht festzustellen war. Vor allem haben wir, besonders in der Vorsaison, viel mehr - sagen wir mal - überlegene Spiele abgeliefert, als es die Ergebnisse erahnen liessen. Aber das ist dann auch der Punkt! Unter dem Strich agierte Werder in den letzten Jahren sehr oft erschreckend naiv, und nicht nur das, sondern sehr oft auch noch auf die gleiche Weise. Was die Frage aufwirft, ob da die vorhandene Qualität wirklich zu 100% ausgenutzt wurde. Dass ein Kader mit so vielen Nationalspielern, Talenten und auch sonst hoher individueller Qualität nicht durchweg alles falsch machen kann, ist auch klar.
Aber irgendwie habt Ihr mich jetzt davon abgebracht, dass doch momentan sehr viel richtig läuft. Und nichts anderes zählt!
