Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
Ohne Lafontaine verteidigen zu wollen - ohne den Spitzenkandidat Lafontaine hätte das linke Lager wohl kaum über 50 % bekommen, bei der vorletzten Wahl 2004 lagen SPD u. Grüne (Linkspartei gabs im Saarland noch nicht) zusammen bei nur 35 %. Insofern können sich die Grünen bei Lafontaine bedanken, das die CDU jetzt einen dritten Partner braucht.

Diejenigen, die der Linken wegen Lafontaine gewählt haben, hätten ohne Lafontaine mehrheitlich grün gewählt, so daß die Grünen durch dieses Wahlergebnis eher geschwächt als gestärkt in die Koalitionsgespräche gehen.
 
brandenburg wird jetzt rot-rot und das trotz der stasi-vergangenheit einiger abgeordneter der linken (u.a. die fraktionsvorsitzende kaiser), die sich teilweise auch hoffnung auf ein ministeramt machen...
 
brandenburg wird jetzt rot-rot und das trotz der stasi-vergangenheit einiger abgeordneter der linken (u.a. die fraktionsvorsitzende kaiser), die sich teilweise auch hoffnung auf ein ministeramt machen...

1. Frau Kaiser verzichtet freiwillig auf ein Ministeramt
2. Ist das Minimum 20 Jahre her.
3. War das bereits vor der Wahl bekannt.
4. Ist die aktuelle Politik deutlich wichtiger, als das man vor 20 Jahren gesagt/getan wurde.
 
1. naja, aber sie sitzt dann als fraktionsvorsitzende trotzdem am kabinettstisch.
2. wohl wahr, trotzdem hat frau kaiser noch nie ein schlechtes wort über die DDR und deren sicherheitsdienstmethoden verloren...
3. ja klar war das bekannt.. der souverän hat diese leute auch ins parlament gewählt... von einer möglichen regierungsbeteiligung der linken war jedoch selten zu lesen, auch wenn platzeck dies bewusst nicht ausgeschlossen hat..
4. absolut richtig, trotzdem bleibt ein bitterer beigeschmack.
 
1. Frau Kaiser verzichtet freiwillig auf ein Ministeramt

Aber nicht auf Einfluss in der künftigen Regierung.


Spielt das für diejenigen, die sie damals bespitzelt und verraten hat, eine Rolle?


Und? Macht das ihre Verfehlungen besser?

4. Ist die aktuelle Politik deutlich wichtiger, als das man vor 20 Jahren gesagt/getan wurde.

Das ist ja mal eine Spitzenargumentation. Demnach hätte man ja auch ehemalige NS-Büttel wie Hans Filbinger einfach in Amt und Würden belassen können, wenn man nur lange genug wartet, nicht wahr?
 
1. Frau Kaiser verzichtet freiwillig auf ein Ministeramt
2. Ist das Minimum 20 Jahre her.
3. War das bereits vor der Wahl bekannt.
4. Ist die aktuelle Politik deutlich wichtiger, als das man vor 20 Jahren gesagt/getan wurde.

Wenn du das ernst meinst, hätte es demnach auch die 68´er Bewegung nicht gebraucht, die mit dem Zeigefinger darauf gedeutet hat, wieviele NS-Schergen wieder oder noch in öffentlichen Ämtern waren.

Ich sehe gerade, Niedersachse hats schon ähnlich formuliert...
 
Die Linken haben im Parteiprogramm in NRW z.B.: "Abschaffung von Schulnoten und Versetzungen" und "Verstaatlichung von Energiekonzernen"

:stirn:
 
DIE LINKE hier in NRW ist eh ein lustiger Haufen. Die wollen auch Cannabis legalisieren mit der Begründung das "Recht auf Rausch" wäre Teil der freien Entfaltung der Persönlichkeit. :lol:
 
Ich finde eine Legalisation von Cannabis gar nicht verkehrt. Nur die Begründung ist eine andere, auch wenn das Recht auf Rausch sicherlich besteht.
 
Es mag ein Recht auf Rausch geben, aber folgt daraus auch ein Recht auf Abhängigkeit? Schließlich wächst die Zahl der Experten, die Hasch und Marihuana allen Beteuerungen der Befürworter zum Trotz doch für bedenkliche Einstiegsdrogen hält.
 
Die sollen mal lieber den Gebrauch von Alkohol und Zigaretten weiter einschränken, anstatt wieder in die andere Richtung zu gehen.
 
Es mag ein Recht auf Rausch geben, aber folgt daraus auch ein Recht auf Abhängigkeit? Schließlich wächst die Zahl der Experten, die Hasch und Marihuana allen Beteuerungen der Befürworter zum Trotz doch für bedenkliche Einstiegsdrogen hält.

Mit einer Legalisierung von Cannabis könnte man Konsumenten aber aus einer illegalen "Ecke" rausholen, aus der der Konsument auch härtere Drogen, als nur Cannabis bekommt
 
Das ist die Idee dahinter. Durch die Legalisierung der relativ weichen Droge Cannabis ermöglicht man den Konsum dessen und so der Abkehr von illegalen Drogen.
Ein sinnvolels Konzept muss konsequent alle Drogen umfassen, also auch Alkohol und Zigaretten, und diese genau regeln. Ausnahmslos alles wird dabei geregelt, und zwar so, dass Cannabis dabei legalisiert wird.
Die Ausgabe von Cannabis wird dabei aber zentral geregelt und kontrolliert.

@werderlike: Mit Verboten erreichst du gar nicht. Das sagst du als jemand, der damit nix zu tun hat, das kannst du aber keinem Abhängigen erzählen. Du siehst ja, was verboten ist, wird illegal konsumiert.
 
@ zoggg:

Ich rede nicht von Verbot. Ich rede von unverschämter Preiserhöhung, Verbot von Alkoholwerbung und Bildern von Erkrankungen durch Zigaretten auf den Schachteln.

Wenn eine Schachtel Zigaretten 20 € kostet, vielleicht noch mehr, dann überlegen sich das einige vielleicht nochmal. Grade die "Neueinsteiger". Wenigstens ist Rauchen und Trinken deutlich unbeliebter als früher. Sowas wie Gruppenzwang beim Rauchen gibts (bei uns zumindest) nicht, da durchschnittlich pro 100 Schüler nur 10 Rauchen. In unserer Klasse (10.) raucht soweit ich weiß maximal einer.

Aber trotzdem ist das Problem natürlich nicht aus der Welt. Und Alkohol ist noch weitaus schlimmer als Zigaretten, es spricht ja nichts gegen ein, 2 Bier, aber wenn dann die Harten Sachen rausgeholt werden hörts auf. Ne deftige Preiserhöhung würde zwar manche, abhängige in den Ruin treiben, aber auch zu weniger Neu"Anfängern" führen. Und glaub mir, so nichts damit zutun habe ich auch nicht.
 
Steiger die Preise, und du steigerst den Schwarzmarkt.

Auf Sachen wie Flatrate-Parties hat den preis keine Einwirkung.

Und Abhängigen hilfst du damit auch nicht.
 
Es mag ein Recht auf Rausch geben, aber folgt daraus auch ein Recht auf Abhängigkeit? Schließlich wächst die Zahl der Experten, die Hasch und Marihuana allen Beteuerungen der Befürworter zum Trotz doch für bedenkliche Einstiegsdrogen hält.

Und genau diese Einstiegsdroge ist sie genau dann, wenn Jugendliche (um die geht es ja nun mal meist) in Kontakt mit der richtigen Drogenszene kommen um sich ihre illegalen weichen Drogen zu besorgen. Wäre Cannabis legal wäre es auch keine Einstiegsdroge, da es eigentlich überhaupt nichts mit den harten Drogen gemeinsam hat, außer eben, dass sie illegal sind und deswegen auf ähnlichem Weg beschafft werden müssen.
 
Hätte eine Cannabis Legalisierung überhaupt irgendwelche Nachteile? Mir fällt auf anhieb wirklich keiner ein. Klappt es in den Niederlanden nicht auch ganz gut?
 
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