Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
Das macht die FDP schon selbst, denn wie man heute morgen in den Nachrichten hören konnte, geht die FDP geht heute u.a. mit der Lockerung des Kündigungsschutzes und der Abschaffung des gesetzlichen Mindestlohns in einigen Branchen in die Vorgespräche zu den Koalitionsverhandlungen, und damit auf direktem Gegenkurs zur Union.

als weitere punkte will ich da mal noch folgendes aus dem bereich gesundheit aufführen:
1. zahnersatz soll aus dem katalog der gesetzlichen krankenkassen gestrichen werden
2. abschaffung der praxisgebühr zugunsten von 5€ "Eintritt" pro arztbesuch
3. private unfälle im haushalt und im sport sollen nicht mehr gesetzlich versichert sein und müssen privat abgesichert werden...

dazu fällt mir nicht mehr viel ein:rolleyes:
 
Eigenverantwortung statt "alles macht der Staat", auch das ist plakativ, wird dadurch jedoch nicht falsch.
Wenn sich der Westen was vom Osten abgeschaut hat, dann ist es leider die Mentalität, dass man sich für nichts mehr selbst verantwortlich fühlt, sondern die "Rundumversorgung" erwartet und beansprucht.
Damit meine ich ausdrücklich nicht die Leute, die sich aus vielen Gründen heraus nicht mehr selber helfen können, sondern die, die aus Bequmlichkeit die Hängematte nicht mehr verlassen.
 
Eigenverantwortung statt "alles macht der Staat", auch das ist plakativ, wird dadurch jedoch nicht falsch.
Wenn sich der Westen was vom Osten abgeschaut hat, dann ist es leider die Mentalität, dass man sich für nichts mehr selbst verantwortlich fühlt, sondern die "Rundumversorgung" erwartet und beansprucht.
Damit meine ich ausdrücklich nicht die Leute, die sich aus vielen Gründen heraus nicht mehr selber helfen können, sondern die, die aus Bequmlichkeit die Hängematte nicht mehr verlassen.

guter Beitrag :tnx:
auch werden sich in Zukunft noch einige wundern, wenn sie nicht privat für das Alter vorgesorgt haben.
 
Mal an eine Frage an die Fans von Schwarz-Gelb hier:

In was sind sich die beiden Parteien außer im Bereich Steuern eigentlich einig? Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen lese/höre ich bislang hauptsächlich, wo sie sich nicht einig sind.
 
EU bremst schwarz-gelbe Steuersenkerkoalition

Damit stellt sich jetzt die Frage, ob man beim dem Steuersenkungsprogramm wegen dem drohenden Defizit-Verfahren nicht weit genug gedacht hat oder ob Schwarz-Gelb sich in 4 Jahren dem Wahlvolk verkaufen kann, daß man es der EU zu "verdanken" hat, daß die vor dem 2009er Plebeszit angekündigten Steuersenkungen nicht durchgeführt werden konnten?
 
Nö, aber dafür, das hier zwei "Wunschpartner" in Verhandlungen sind, hört man derzeit von Gemeinsamkeiten reichlich wenig.
Das ist eine ganz einfache, logische Folge daraus, dass jede der drei beteiligten Parteien sich profilieren will, einerseits vor der eigenen Basis, andererseits in der Öffentlichkeit. Da wird versucht, plakativ die Dinge in den Vordergrund zu rücken, die eine Art "Signalwirkung" haben können.
Einen weiteren Beitrag dazu leisten die Medien, da sich Streitigkeiten eben besser verkaufen lassen als Einigkeit. Aber von hundert Punkten, die bei den Koalitionsgesprächen angesprochen werden, machen sicherlich 90 keinerlei Probleme, tendenziell eher mehr. Aber die schaffen es eben nicht in die Schlagzeilen.
 
Das ist eine ganz einfache, logische Folge daraus, dass jede der drei beteiligten Parteien sich profilieren will, einerseits vor der eigenen Basis, andererseits in der Öffentlichkeit. Da wird versucht, plakativ die Dinge in den Vordergrund zu rücken, die eine Art "Signalwirkung" haben können.
Einen weiteren Beitrag dazu leisten die Medien, da sich Streitigkeiten eben besser verkaufen lassen als Einigkeit. Aber von hundert Punkten, die bei den Koalitionsgesprächen angesprochen werden, machen sicherlich 90 keinerlei Probleme, tendenziell eher mehr. Aber die schaffen es eben nicht in die Schlagzeilen.
:tnx:
Wäre bei Rot/Grün, vor allem aber bei Rot/Rot/Grün, oder Schwarz/Rot nicht anders...
 
wer spricht davon, dass Westerwelle die Löhne nach unten drücken will?

Ich spreche davon. Und es gibt dafür Belege:

Westerwelle ist für die Abschaffung der vorhandenen Mindestlöhne, gegen einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn und für eine weitgehende Deregulierung der Leiharbeit (die ja bekanntlich missbraucht wird zum Tarifdumping). Weiter propagiert Westerwelle die Erleichterung von Tarifabweichungen (nach unten!) und nennt die Gewerkschaften "die wahre Plage" in diesem Land.
(Da ist selbst der des Sozialismus nun gänzlich unverdächtige Bundespräsident Köhler zum Glück anderer Meinung :D)
 
Im aktuellen Spiegel wird Guido Westerwelle kurz biografiert. Dort sieht man ihn als verhassten Mitschüler, über den sich alle lustig machen (es wurde ein extra Buch mit den nervigsten Spürchen Westerwelles angelegt), mit einem Rechtspopulisten als Jugendidol (Fortuyn) und schon damals mit der Einstellung, dass Leute, die wenig leisten, wenig erhalten sollen.
 
Im aktuellen Spiegel wird Guido Westerwelle kurz biografiert. Dort sieht man ihn als verhassten Mitschüler, über den sich alle lustig machen (es wurde ein extra Buch mit den nervigsten Spürchen Westerwelles angelegt), mit einem Rechtspopulisten als Jugendidol (Fortuyn) und schon damals mit der Einstellung, dass Leute, die wenig leisten, wenig erhalten sollen.


Na dann ist ja alles klar.
 
Ich habe das absolut wertungsfrei gemeint, wollte es nur in den Raum stellen, da es gerade um Westerwelle ging. Klar, Fortuyn als Jugendidol halte ich für fragwürdig, jedoch ist die Zeit auch vorbei. Dass er ein Außenseiter war ist mir egal, weil das ja nichts über seine Qualitäten als Politiker aussagt. Damit disualifiziert er sich viel mehr selber.
 
Im aktuellen Spiegel wird Guido Westerwelle kurz biografiert. Dort sieht man ihn als verhassten Mitschüler, über den sich alle lustig machen (es wurde ein extra Buch mit den nervigsten Spürchen Westerwelles angelegt), mit einem Rechtspopulisten als Jugendidol (Fortuyn) und schon damals mit der Einstellung, dass Leute, die wenig leisten, wenig erhalten sollen.

durchaus lustiger artikel:D
sein jugendidol ist auch nochmal n sache für sich, wer hält sich als homosexueller bitte einen rechtsradikalen zum vorbild machen?

auf der letzten seite übrigens guter einwurf von Bremen, die EU Komission hat gegen deutschland jetzt ein verfahren wegen der verschuldung eingeleitet. jeder der jetzt noch steuern senken will, der hats nicht kapiert..
 
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