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Halte davon nich besonders viel. Mag diese Eingriffe in das Wirtschaften der Vereine nicht. Im Grunde wird man für gute wirtschaftliche Arbeit bestraft.
Fände ein internationales Lizensierungsverfahren - ähnlich dem Deutschen - wesentlich sinnvoller!
Die UEFA will Fußballclubs verschärft kontrollieren.
Von der Saison 2012/13 an dürfen die Ausgaben für Transfers und Gehälter die Vermögenswerte der Vereine nicht mehr überschreiten. «Das ist der richtige Weg. Der Wettbewerb wird fairer», sagte DFB- Präsident und Exekutiv-Mitglied Theo Zwanziger nach der Sitzung der Deutschen Presse-Agentur dpa. Bei Verstößen sind Sanktionen bis zum Ausschluss aus der Champions League möglich.
Ich finde das einen grundsätzlich richtigen Ansatz, denke aber, dass noch eine Möglichkeit gefunden werden muss, Chancengerechtigkeit beim Start zu schaffen. Allerdings wird es für Schalke schwierig werden, -135 Mio für Spielergehälter auszugeben....
PS. Lieber Mod: Könntest Du den Doppelthread mit der kurzen Überschrift bitte löschen? Da war ich versehentlich auf Return gekommen. Dankeschön!
klingt nicht schlecht, sehe allerdings ein paar zweifel.. wonach richten sich eigentlich im genauen die vermögenswerte von vereinen? spielt da nicht auch der aktuelle kader eine rolle? wenn ja, wonach richtet sich der Vermögenswert der Spieler? nach der Ablösesumme? Ihr versteht worauf ich hinaus will?!
Also, ich lese nur, dass die lfd. Ausgaben die lfd. Einnahmen aus der Sparte Fußball nicht überschreiten dürfen und das Mäzen-Gelder bei der Einnahmenrechnung außen vor bleiben. Was das Ganze mit Schalkes 135 Mio Schulden (und dann auch noch für Spitzengehälter) zu tun hat, ist mir ein Rätsel. Von Vermögenswerte lese ich dem Artikel auch nichts. Vlt. klärst du mich mal kurz auf.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Wert des Kaders an den Ablösesummen taxiert wird, denn nach Vertragsende kann jeder Spieler den Verein ablösefrei verlassen und dieses Schema wäre auch nachteilig für die Clubs, die Spieler aus der eigenen Jugend oder aus unteren Ligen "groß" gemacht hätten. Bliebe der Marktwert, aber hier ist Mißbrauch vorprogrammiert, denn es verleitet dazu, daß ein Club den Wert seiner Spieler höhersetzt, um nicht durch das Raster zu fallen.
Genau das sind die Grauzonen, mit denen man Club A eine Teilnahme gewähren kann, Club B aber nicht. Es muß auch für die Öffentlichkeit klar erkennbar sein, welche Kriterien wie zugrunde gelegt werden.
In der ad-hoc-news stand zunächst nur: Von der Saison 2012/13 an dürfen die Ausgaben für Transfers und Gehälter die Vermögenswerte der Vereine nicht mehr überschreiten.
Daher der Einwand, wie es eigentlich bei Vereinen mit negativen Vermögenswerten aussähe. Das Schalkes Vermögen mehr ist als -135 Mio ist mir durchaus bewusst, nur frage auch ich mich, wie denn die Werte der Spieler ermittelt werden. Allein die Ablösesummen dürften es kaum sein; denn das hießt ja wohl, dass wenn ich einen Spieler für 80 Mio hole er (zumindest im ersten Vertragsjahr) ja mit 80 Mio zu Buche stünde.
Für mich ist das hier ein wichtiger Satz in dem Spiegel-Artikel:
"Diese Eckdaten müssten nun in enger Abstimmung mit den Clubs und den Nationalverbänden weiterentwickelt und in die Statuten eingearbeitet werden, damit sie wie geplant ab der Saison 2012/2013 greifen können."
Zwischen diesen Eckpunkten gibt es eine Menge Spielraum und in meinen Augen wird er sehr schwer eine gemeinsame Lösung zu finden. Aber man hat ja noch ein paar Jahre Zeit.
Ich bin auf jeden Fall gespannt was da am Ende rauskommt.
Selbst wenn das mit den Vermögenswerten stimmen sollte, ist es inhaltlich blanker Unsinn. Was haben denn Vermögenswerte mit lfd. Ausgaben zu tun?
Wenn sich ein Verein ein neues Stadion baut und bilanziert, darf er die Aktiva in gleicher Höhe auch ausgeben? Ein revolutionärer Ansatz.
Aber mir vorwerfen, ich würde blanken Unsinn schreiben. Zunächst einmal sprach ich von negativen Vermögenswerten. Beispielsweise können in Cash-Flow-Rechnungen Kontokorrentkredite als negative Vermögenswerte mit aufgenommen werden, da sie Teil des Liquiditätsmanagements und jederzeit rückzahlbar sind. (Natürlich weiß ich, dass Schalke nicht mit seinem Girokonto mit 135 Mio im Dispo steht, ich habe mich wie gesagt ungenau ausgedrückt.)Auch von negativem Vermögen habe ich noch nie etwas gehört.
Vlt. sollten wir uns erst einmal auf Begrifflichkeiten und deren Inhalte/Definitionen einigen, bevor wieder wilde posting-Schlachten entstehen, an dessen Ende nur Missverständnisse stehen.
Insgesamt finde ich den Ansatz der UEFA natürlich gut, weil er vor allem der Buli langfristig helfen würde. Dazu bedarf es aber konkreten Ausformulierungen ohne Schlupflöcher. Außerdem sollten alle Jahresabschlüsse der Vereine von einem unabhängigen WP geprüft werden.