Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pala
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Mag ein Punkt sein aber mal ehrlich, gegen unterklassige Mannschaften muss in erster Linie die Einstellung stimmen und die stimmte oft nicht mMn.
Die Frage ist, wie bemisst man das? Laufbereitschaft? Zweikampfverhalten? Schwierig.
Im Prinzip heißt es am Ende immer "die Einstellung". Aber das bezweifle ich grundlegend. Niederlagen haben immer sportliche Gründe. Selbst mit falscher Einstellung verliert man nicht gegen einen Fünftligisten.
Als ob die Bayern z.B. mit Ehrfurcht in solche Spiele reingehen würden. Die spielen einfach ihr Programm runter.
 
Die Frage ist, wie bemisst man das? Laufbereitschaft? Zweikampfverhalten? Schwierig.
Im Prinzip heißt es am Ende immer "die Einstellung". Aber das bezweifle ich grundlegend. Niederlagen haben immer sportliche Gründe. Selbst mit falscher Einstellung verliert man nicht gegen einen Fünftligisten.
Als ob die Bayern z.B. mit Ehrfurcht in solche Spiele reingehen würden. Die spielen einfach ihr Programm runter.
Ja, wenn du die Qualität der Bayern hast, kannst du 40% gegen unterklassige Mannschaften bringen.
Wir konnten uns das nicht erlauben, haben es aber trotzdem getan, zusätzlich zu den taktischen Ungereimtheiten.
 
Ja, wenn du die Qualität der Bayern hast, kannst du 40% gegen unterklassige Mannschaften bringen.
Wir konnten uns das nicht erlauben, haben es aber trotzdem getan, zusätzlich zu den taktischen Ungereimtheiten.
Das ist aber ja der Punkt. Warum können wir uns das nicht erlauben? Weil es uns sportlich an bestimmten Dingen mangelt. Ansonsten könnten wir auch locker das Ding runterspielen.
Sorry, aber gegen Hansa morgen muss JEDER Erstligist auch mit mieser Einstellung locker durchmarschieren. Da liegen einfach Welten zwischen.
Wenn wir das verlieren, dann muss sich sportlich hinterfragen. Selbst wenn man zu doof für Tore ist, man sollte sie zumindest verhindern können.
 
Das ist aber ja der Punkt. Warum können wir uns das nicht erlauben? Weil es uns sportlich an bestimmten Dingen mangelt. Ansonsten könnten wir auch locker das Ding runterspielen.
Sorry, aber gegen Hansa morgen muss JEDER Erstligist auch mit mieser Einstellung locker durchmarschieren. Da liegen einfach Welten zwischen.
Wenn wir das verlieren, dann muss sich sportlich hinterfragen. Selbst wenn man zu doof für Tore ist, man sollte sie zumindest verhindern können.
Wir reden da jetzt über einen 5-Ligisten, natürlich musst du die so oder so weghauen.

Ich meinte die Einstellung gegen Drittligisten.
 
Wir reden da jetzt über einen 5-Ligisten, natürlich musst du die so oder so weghauen.

Ich meinte die Einstellung gegen Drittligisten.
Ja gut, aber auch da bezweifle ich, dass man da locker flockig reingeht und sie unterschätzt. Das Ding zieht sich ja nun seit Jahren bei uns durch. Sobald eine Mannschaft kompakt spielt, verlieren wir. Egal ob dritte, fünfte oder erste Liga - oder Auxerre zuletzt.
Ole konnte das ohne Füllkrug nicht lösen und Steffen und Thioune letzte Saison auch nicht.
 
Die Frage ist, wie bemisst man das? Laufbereitschaft? Zweikampfverhalten? Schwierig.
Im Prinzip heißt es am Ende immer "die Einstellung". Aber das bezweifle ich grundlegend. Niederlagen haben immer sportliche Gründe. Selbst mit falscher Einstellung verliert man nicht gegen einen Fünftligisten.
Als ob die Bayern z.B. mit Ehrfurcht in solche Spiele reingehen würden. Die spielen einfach ihr Programm runter.
Ganz Einfach, die Bayern gewinnen bei Richtiger Einstellung so ein Spiel mit mind. 10 Toren Unterschied. Bei weniger als 5 Toren Unterschied liegt es schon an der Einstellung.

Werder müsste gegen so ein 5. Ligisten mit mind. 5 Toren Unterschied gewinnen.
Wenn es knapp wird, hat es viel mit Einstellung zu tun.

Ist so als wenn man als Klassenbester unvorbereitet in die Prüfung geht. Da kommt man dann trotzdem irgendwie durch aber eine 1 wird es nicht. Wenn der Klassenbeste Vorbereitet vor der Prüfung sitzt klappt es auch mit einer eins.

Und ja, es sind dann eben die drei Meter die man den Ball nicht entgegen kommt sondern einfach stehen bleibt. Und man geht nicht voll in den Zweikampf oder lässt den Gegenspielern einfach an einen vorbei laufen. Das kann man an vielen kleinen Dingen sehen ob die Einstellung stimmt oder nicht. Der Wille zum Sieg spielt auch eine Rolle. In der Statistik kann man so etwas nicht sehen. Da jedes Spiel anders läuft.
 
Ganz Einfach, die Bayern gewinnen bei Richtiger Einstellung so ein Spiel mit mind. 10 Toren Unterschied. Bei weniger als 5 Toren Unterschied liegt es schon an der Einstellung.

Werder müsste gegen so ein 5. Ligisten mit mind. 5 Toren Unterschied gewinnen.
Wenn es knapp wird, hat es viel mit Einstellung zu tun.

Ist so als wenn man als Klassenbester unvorbereitet in die Prüfung geht. Da kommt man dann trotzdem irgendwie durch aber eine 1 wird es nicht. Wenn der Klassenbeste Vorbereitet vor der Prüfung sitzt klappt es auch mit einer eins.

Und ja, es sind dann eben die drei Meter die man den Ball nicht entgegen kommt sondern einfach stehen bleibt. Und man geht nicht voll in den Zweikampf oder lässt den Gegenspielern einfach an einen vorbei laufen. Das kann man an vielen kleinen Dingen sehen ob die Einstellung stimmt oder nicht. Der Wille zum Sieg spielt auch eine Rolle. In der Statistik kann man so etwas nicht sehen. Da jedes Spiel anders läuft.
Ich verstehe das schon, aber ich sehe das bei einem Zweitligisten oder schwachen Erstligisten, nicht aber bei dritter Liga oder tiefer. Dann gewinnt man halt niedriger.
 
Die Frage ist, wie bemisst man das? Laufbereitschaft? Zweikampfverhalten? Schwierig.
Im Prinzip heißt es am Ende immer "die Einstellung". Aber das bezweifle ich grundlegend. Niederlagen haben immer sportliche Gründe. Selbst mit falscher Einstellung verliert man nicht gegen einen Fünftligisten.
Als ob die Bayern z.B. mit Ehrfurcht in solche Spiele reingehen würden. Die spielen einfach ihr Programm runter.
Die mangelnde Einstellung in Pokalspielen gegen unterklassige Teams (oder auch im Ligaalltag gegen "schlagbare" Gegner) grundsätzlich infrage zu stellen, halte ich für einen signifikanten wie gefährlichen Irrtum.

Bei Werder haben in den vergangenen Jahren immer wieder Sportchefs, Trainer und Führungsspieler die Einstellung der Mannschaft kritisiert. Denn wenn die mentale Spannung nicht ausreichend ist, steigen die Wahrscheinlichkeiten z.B. für nachlässige Zweikampfführung, unzureichende Laufbereitschaft, falsche oder zu langsame Antizipation, schlechtes Stellungsspiel, unpräzises Passspiel oder mangelnde Konsequenz im Abschluss. Defizitäre Einstellung kann deshalb sehr wohl eine wesentliche Mitursache für Niederlagen sein.

Natürlich kann jeder Verein einmal gegen einen Underdog aus dem Pokal ausscheiden. Aber wenn Werder in den vergangenen fünf Jahren fünfmal mal gegen einen solchen Gegner scheitert – einmal in Runde zwei und dreimal bereits in Runde eins –, lässt sich das in der Summe nicht mehr seriös mit Zufall, Pech oder Tagesform erklären. Irgendwann ist es kein Zufall mehr, sondern ein Muster.
 
Aber wenn Werder in den vergangenen fünf Jahren viermal gegen einen solchen Gegner scheitert – einmal in Runde zwei und dreimal bereits in Runde eins
Muss man aber auch ein wenig relativieren. In den vergangenen 10 Jahren gab es zwei Blamagen - Lotte und Köln.
Bielefeld hat 23/24 eine extrem starke Saison gespielt und das auch ein paar Monate später wieder bestätigt. Da und auch bei Paderborn reden wir von starken Zweitligisten, bzw. dem Niveau eines starken Zweitligisten. Blamagen waren das nicht. Und einen Zweitligisten unterschätzt ein Bundesligist auch nicht unbedingt. Zumal wir ja selbst gerade aus Liga 2 kamen. Das waren einfach starke Leistungen der Gegner, die genau unsere Probleme in Offensive und Defensive aufgezeigt haben.

Viktoria Köln hingegen war einfach blamabel und hatte eindeutige spielerische Gründe, die wir dann ja auch die ganze Saison sehen durften. Wo ich auch die grundsätzliche Einstellung auf dem Platz nicht verkehrt fand. Es stimmt halt vieles taktisch und spielerisch nicht.
 
Die mangelnde Einstellung in Pokalspielen gegen unterklassige Teams (oder auch im Ligaalltag gegen "schlagbare" Gegner) grundsätzlich infrage zu stellen, halte ich für einen signifikanten wie gefährlichen Irrtum.

Bei Werder haben in den vergangenen Jahren immer wieder Sportchefs, Trainer und Führungsspieler die Einstellung der Mannschaft kritisiert. Denn wenn die mentale Spannung nicht ausreichend ist, steigen die Wahrscheinlichkeiten z.B. für nachlässige Zweikampfführung, unzureichende Laufbereitschaft, falsche oder zu langsame Antizipation, schlechtes Stellungsspiel, unpräzises Passspiel oder mangelnde Konsequenz im Abschluss. Defizitäre Einstellung kann deshalb sehr wohl eine wesentliche Mitursache für Niederlagen sein.

Natürlich kann jeder Verein einmal gegen einen Underdog aus dem Pokal ausscheiden. Aber wenn Werder in den vergangenen fünf Jahren fünfmal gegen einen solchen Gegner scheitert – einmal in Runde zwei und dreimal bereits in Runde eins –, lässt sich das in der Summe nicht mehr seriös mit Zufall, Pech oder Tagesform erklären. Irgendwann ist es kein Zufall mehr, sondern ein Muster.

Ein Muster was schleunigst Abgestelt werden muss. Wir sind ja nicht zu umrecht zu gleich der Verein mit den zweit Meisten Pokalsiegen.
 
Muss man aber auch ein wenig relativieren. In den vergangenen 10 Jahren gab es zwei Blamagen - Lotte und Köln.
Bielefeld hat 23/24 eine extrem starke Saison gespielt und das auch ein paar Monate später wieder bestätigt. Da und auch bei Paderborn reden wir von starken Zweitligisten, bzw. dem Niveau eines starken Zweitligisten. Blamagen waren das nicht. Und einen Zweitligisten unterschätzt ein Bundesligist auch nicht unbedingt. Zumal wir ja selbst gerade aus Liga 2 kamen. Das waren einfach starke Leistungen der Gegner, die genau unsere Probleme in Offensive und Defensive aufgezeigt haben.

Viktoria Köln hingegen war einfach blamabel und hatte eindeutige spielerische Gründe, die wir dann ja auch die ganze Saison sehen durften. Wo ich auch die grundsätzliche Einstellung auf dem Platz nicht verkehrt fand. Es stimmt halt vieles taktisch und spielerisch nicht.
Sorry, aber wenn man in den letzten fünf Jahren stets gegen einen unterklassigen Club aus dem Pokal flog, erinnert jede dahingehende Relativierung an den schwarzen Ritter in dem Monty-Python-Film "Ritter der Kokosnuss", der, nachdem er beim Schwertkampf beide Arme und Beine verloren hatte, krampfhaft versuchte, sich mit dem Sieger auf ein Unentschieden zu einigen...


Übrigens: in den letzten 15 Jahren ist Werder 9x gegen einen unterklassigen Club aus dem Pokal geflogen... Dieses Ping-Pong ließe sich beliebig auf weitere Jahrzehnte ausdehnen. Ändert aber nichts an der Tatsache, das jedes Pokal-Aus gegen einen unterklassigen Gegner für jeden Club eine Blamage ist, losgelöst von irgendwelchen Begleitumständen oder gar Liga-Platzierungen.
 
Ich habs schon woanders mal erwähnt. Die einzigen beiden Erstliga-Vereine, die es geschafft haben in den letzten 5 Jahren 2 mal gegen einen Gegner unterhalb der 2. Liga auszuscheiden, sind der VfL Bochum und....

...tadaaa: Werder Bremen
 
Die mangelnde Einstellung in Pokalspielen gegen unterklassige Teams (oder auch im Ligaalltag gegen "schlagbare" Gegner) grundsätzlich infrage zu stellen, halte ich für einen signifikanten wie gefährlichen Irrtum.

Bei Werder haben in den vergangenen Jahren immer wieder Sportchefs, Trainer und Führungsspieler die Einstellung der Mannschaft kritisiert. Denn wenn die mentale Spannung nicht ausreichend ist, steigen die Wahrscheinlichkeiten z.B. für nachlässige Zweikampfführung, unzureichende Laufbereitschaft, falsche oder zu langsame Antizipation, schlechtes Stellungsspiel, unpräzises Passspiel oder mangelnde Konsequenz im Abschluss. Defizitäre Einstellung kann deshalb sehr wohl eine wesentliche Mitursache für Niederlagen sein.

Natürlich kann jeder Verein einmal gegen einen Underdog aus dem Pokal ausscheiden. Aber wenn Werder in den vergangenen fünf Jahren viermal gegen einen solchen Gegner scheitert – einmal in Runde zwei und dreimal bereits in Runde eins –, lässt sich das in der Summe nicht mehr seriös mit Zufall, Pech oder Tagesform erklären. Irgendwann ist es kein Zufall mehr, sondern ein Muster.

Deshalb forde ich auch immer wieder, das man den Pokal als solches einfach ernst nehmen sollte, vorallem von Vereinsseite. Sonnst passiert das immer wieder. Wir brauchen das als Saison Ziel, ein Minimum erreichen Beispilesweise Viertelfinale. Und dann schauen wir mal, spielen wir ausgerechnet dann wieder gegen ein Unterklassischen Verein, muss man einfach weiter kommen.
 
Deshalb forde ich auch immer wieder, das man den Pokal als solches einfach ernst nehmen sollte, vorallem von Vereinsseite. Sonnst passiert das immer wieder. Wir brauchen das als Saison Ziel, ein Minimum erreichen Beispilesweise Viertelfinale. Und dann schauen wir mal, spielen wir ausgerechnet dann wieder gegen ein Unterklassischen Verein, muss man einfach weiter kommen.
Korrekt, zumal vereinsseitig sehr oft die Mmimi-Platte von wenig Geld und Standortnachteilen abgespielt wird, aber sich gleichzeig durch häufiges Scheitern in Runde 1 oder 2 die Chancen auf Mehreinnahmen oft selbst torpediert.
 
Korrekt, zumal vereinsseitig sehr oft die Mmimi-Platte von wenig Geld und Standortnachteilen abgespielt wird, aber sich gleichzeig durch häufiges Scheitern in Runde 1 oder 2 die Chancen auf Mehreinnahmen oft selbst torpediert.
Wie ich schon schrieb ... habe noch nie im Leben erlebt das jemand besonders vor Motivation und Selbstbewusstsein strotzt, wenn er sich selbst kommunikativ verzwergt und keinen Anspruch an sich hat ....
 
Auch hier nochmal die Frage an dich:

Welche 15 Spieler spielen im Verein keine Rolle?
Kownacki, Alvero, Malatini, Quetant, Topp, Stallmach, Covic, Höcker, Soylu ( der ist allerdings Top), Heitmann, Smarkalev, Stark, Schmetgens ( auch Super)
Werden wohl nicht an Hein, Schlager, Wojcik, Pieper, Friedel, Demand, Agu, Weisser, Lynen, Stage, Reis, Mbangula, Chuki, Füllkrug, Itten, Musah, Erevbenagie, Njinmah, Grüll vorbeikommen!
 
Kownacki, Alvero, Malatini, Quetant, Topp, Stallmach, Covic, Höcker, Soylu ( der ist allerdings Top), Heitmann, Smarkalev, Stark, Schmetgens ( auch Super)
Werden wohl nicht an Hein, Schlager, Wojcik, Pieper, Friedel, Demand, Agu, Weisser, Lynen, Stage, Reis, Mbangula, Chuki, Füllkrug, Itten, Musah, Erevbenagie, Njinmah, Grüll vorbeikommen!
bei Schmetgens wäre ich mit nicht sicher

Und Njinmah? Keiner kommt an ihm vorbei? Momentan eher andersrum: Er kommt an keinem vorbei...
 
Back
Top