Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

HHG hat sicherlich nur das gemacht wofür er steht und das akzeptiere ich auch. Auch wenn mir einiges nicht gefallen hat. Aber jeder hat ja seine Überzeugungen und wir stehen ja jetzt konstitutiv nicht so schlecht dar, wie man hört. Von daher ist ja schon ein Verdienst erkennbar. Nach Bode waren wir in Liga 2, nur zum Vergleich. Allerdings kommunikativ und von der Transparenz her, bzw. vom Erfolgsanspruch und der Offenheit stehen wir seit Jahrzehnten nicht gut dar. Da müssen Veränderungen her. Dieses selbstverzwergende, in sich gekehrte Kannickelzüchter Image muß echt wech! Es lähmt uns allenthalben ....

Ich persönlich würde mir einen Nachfolger wünschen, der vollkommen unpolitisch mir als Fan das Gefühl gibt, das er nur und ausschließlich Fußballfanatiker ist. Einer der den Fokus zu 150Millionen% auf die sportliche Leistung legt. Einer der bei jeder Niederlage wie Uli Hoeneß puterrot wird. Einer der antritt um Visionen zu fordern und zu fördern. Einer, der eine Ansage macht und echte kurzfristige Ziele hat und diese auch offen und ehrlich bewertet und nicht die 5 Jahres Floskel ... (von wegen wir wollen in 5 Jahren ein anerkanntes Mitglied der Bundesliga sein oder ähnlicher bla bla Relativierungsunfug) ... fußballerische Emotionen und Erfolgsidentifikation pur hätte ich gerne. Einer, der es auch in Kauf nimmt hier nur den Durchlauferhitzer zu spielen und innerlich unabhängig ist, so nach dem Motto (Ich versuche hier in 4 Jahren das volle Programm zu fahren und wenn ich nicht erfolgreich bin, dann hau ich halt wieder ab) .... mit anderen Worten .... wie "safe" ist der Vertrag zwischen Jürgen Klopp und dem DFB? .... oder geht da was ....

Meines Erachtens besteht die erste Amtshandlung des Neuen darin, eine interne Wertekommission zu bilden, die sofort mal diese veralteten Werder Werte beerdigt und auf Offenheit, Mut und Anspruch umschaltet ....
Erst mal sehen ob überhaupt jemand antritt ,der wirklich Dinge ändern will und den Mut hat unbequeme Sachen anzusprechen. Wahrscheinlich wird das jemand der das " Wir sind die Werder Familie und haben uns alle lieb , das Weserstadion ist wie Disney World " keine Kritik und Veränderung " Mantra weiterführt..
Hab da nicht viel Hoffung,das jemand kommt und mal die Bude entstaubt und auf links dreht.
 
Denn, wie es sich gerade darstellt, soll erstmal mehr gesabbelt werden, damit erfolgreiche Resultate erzielt werden. Statt kontinuierlich weiter am Erfolg zu arbeiten, um dann zu sabbeln. Die Weser fließt nicht stromauf.
 
Denn, wie es sich gerade darstellt, soll erstmal mehr gesabbelt werden, damit erfolgreiche Resultate erzielt werden. Statt kontinuierlich weiter am Erfolg zu arbeiten, um dann zu sabbeln. Die Weser fließt nicht stromauf.
An welchem kontinuierlichen Erfolg denn? Ich sehe rückblickend ne katastrophale Saison, die mit Jahns nur ein Bauernopfer gefordert hat.
Alles andere wurde wie immer untern Teppich gekehrt.
Das kann man doch nicht allen Ernstes immernoch unterstützen wollen.
Da kann die Weser hinfließen wo sie will.
 
Wir kamen aus der 2. Liga, haben dann nicht schlecht die berüchtigte 2. Saison nach Wiederaufstieg gut überstanden. Waren 24/25 auf einem Weg vorwärts. Und dann kam der Unfall (Weil Ole sich selbst Fahruntüchtigkeit attestierte und aus dem fahrendem Zug gesprungen ist) . Spricht viel dafür, dass es nun weiter weg.
 
An welchem kontinuierlichen Erfolg denn? Ich sehe rückblickend ne katastrophale Saison,
Erfolg: nach dem Abstieg, als viele hier in pessimistischer Hochform das Durchreichen in die 3. Liga prognostizierten, kam ein sofortiger Wiederaufstieg (macht nicht jeder), dann nach Anfangs Abgang mit Ole immer etwas besser (auch wenn die Luft zum Saisonende nicht ganz reichte) und das sollte letzte Saison weitergehen. Aber Horst (egal welche ach so tollen Trainer keinen Bock auf Werder hatten) war keine Lösung, wobei die Verletztenmisere den Hauptgrund bildete (@ katastrophale Saison) und nun sehe ich positiv den erfolgreichen Weg eines Wiederaufsteigers. Denn Ofw, wir kommen von ganz unten.
 
Wir kamen aus der 2. Liga, haben dann nicht schlecht die berüchtigte 2. Saison nach Wiederaufstieg gut überstanden. Waren 24/25 auf einem Weg vorwärts. Und dann kam der Unfall (Weil Ole sich selbst Fahruntüchtigkeit attestierte und aus dem fahrendem Zug gesprungen ist) . Spricht viel dafür, dass es nun weiter weg.
Vergiss es. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Das sage ich bereits seit Jahren. Wir brauchen wieder stabile Fahrwasser, dann beruhigt sich die Meute wieder. Leider ist die Saison immer noch lange hin.
 
Denn, wie es sich gerade darstellt, soll erstmal mehr gesabbelt werden, damit erfolgreiche Resultate erzielt werden. Statt kontinuierlich weiter am Erfolg zu arbeiten, um dann zu sabbeln. Die Weser fließt nicht stromauf.
Absolut richtig, an der Vereinskommunikation muss ganz schwer gearbeitet werden. Es geht nicht um sabbeln, sondern darum den kommunikativen Nachweis zu bringen, das man wirklich Erfolg will. das sog. Bekenntnis fehlt seit Jahren. Die jetzige Kommunikation läßt daran erhebliche Schweifel. Die jetzige Kommunikation fordert Ruhe ein und ist auf finanzielle Ausreden und Selbstverzwergung fokussiert und ist von ängstlichem mantraartigem Niederstappeln geprägt. Dass mit den einst mutigen Hanseaten zu Vergleichen finde ich abenteuerlich. Das ist total unhanseatisch und fügt sich nahtlos in die zahlreichen Verirrungen im Verein ein. Man hält sich für clever, daß man irgendwie das Umfeld und die Presse beschwichtigen kann oder die Erwartungen des Umfeldes absenken kann, dadurch das man andauernd relativierend niederstappelt. Nur sind wir hier nicht vor Gericht, bei dem "Fresse halten" sicherlich auch mal angebracht ist. Wir sind im Multimedialem Fußballbusiness unterwegs. Da beschwichtigst Du gar nichts. Nicht einer der Verantwortlichen bleibt auch nur einen Tag länger im Amt durch irgendwelche Floskeln. Das Wohl oder Wehe der Vereine wird auf dem Platz entschieden. Die Schlagzeilen oder die Enttäuschung/Euphorie danach sind immer die Gleichen. Du machst Dir nur den Vereinsruf kaputt und gilst als unambitioniert. Im Schlimmsten Fall tritts Du einen degenerativen Prozess der Selbstverzwergung in Gang durch mantraartiges Kleinreden und Genügsamkeit. Das letzte Jahr war kein Unfall sondern Ausdruck, einer schlechten Trainerverpflichtung, schlechter Transfers und das auch noch in einem anspruchslosen Umfeld!

Unsere ängstlichen, verkrampften und teils lustlosen Heimspiele sind auch Ausdruck dieses zigfach bekundeten Niederstappelns. Warum sollen die Matrosen denn hart gegen den Wind segeln und das Schiff retten, wenn der Käptn seit Jahren öffentlich sagt "mir ist das alles egal, dann gehen wir halt unter, bei mir muss keiner" ....
 
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