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Moin, ich brauch da mal ne Grundsätzliche Info. Ich komme aus dem raum Hannover und würde gerne ne Auswärtsfahrt mit machen, dann natürlich in Hannover ^^
Es wäre meine erste, wenn ich über Tickting Auswärts bestelle und Sitzplätze bis 50EUR eingebe, lande ich dann auf jeden Fall im Gästeblock? Ich will unbedingt mal dabei sein ^^
Danke für die antworten!



Also wenn du die Karten über Werder orderst, bekommst du selbstredend nur Karten aus dem Kartenkontingents des Gastes - im Spiel 96 vs Bremen also Karten für Werder
Wenn dir Platztechnisch egal ist, wo du bist, dann kannst du das so machen. Aber es sollte bei der Stadiongröße eigentlich kein Problem sein einen Steher zu bekommen
Ich würde dir aber raten vielleicht doch eher zu nem Heimspiel nach Bremen zu fahren.
1. ist es hier viel schöner
2. sind die Kontrollen in Hannover immer so ätzend
Solltest du keinen Platz bekommen haben, schau doch hier mal in der Kartenbörse - ich bin mir ziemlich sicher, dass da Tickets angeboten werden.
2. sind die Kontrollen in Hannover immer so ätzend![]()



Kann ich nur bestätigen. Ich wohne ja im benachbarten Ausland und habe trotzdem immer meine bestellten Karten – auch Ostkurvensteher – ohne Probleme auch bekommen (ich bin Fördermitglied).Das günstigste, um an Karten zu kommen, ist Mitglied oder Fördermitglied zu werden und dann bei den "bevorzugten Bestellfristen" Karten für die gewünschten Spiel zu bestellen. Da bekommt man fast immer 2 Karten. Und dann rechnet sich das auch mit Mitgliedsgebühren.
Liebe Grüße und viel Erfolg.

Meine Freundin will Mitglied werden wegen der bevorzugten Kartenvergabe.
Lohnt sich das wirklich? Sie geht eigentlich nur in die ost steh
Bitte weniger Assis in der Kurve.....Bitte nicht noch mehr Frauen in der Kurve!
Warum nicht...!?Bitte nicht noch mehr Frauen in der Kurve!

..klingt doch auch gleich viel schöner mit...Warum nicht...!?![]()
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Ja, lohnt sich. Ich bekomme als Mitglied fast immer welche, bestelle auch nur Ost Steh.Meine Freundin will Mitglied werden wegen der bevorzugten Kartenvergabe.
Lohnt sich das wirklich? Sie geht eigentlich nur in die ost steh
Werder Bremen steht vor einer Weichenstellung, die weit über den Verein hinausweist. Soll der Verkauf von Eintrittskarten künftig stärker den Marktkräften folgen, oder bleibt das Stadion vor allem ein Ort für treue Stammgäste ? Nach der jüngsten Verschärfung der Dauerkartenregeln – Mindestnutzung von 15 der 17 Heimspiele, vollständige Personalisierung, nur noch eine Karte pro Person – ist die Verärgerung bei vielen Fans noch frisch. Manche befürchten, dass langjährige Kartengemeinschaften unter Freunden oder in der Familie auseinandergerissen werden, andere klagen über den zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Vor diesem Hintergrund wirkt die Idee, künftig auch bei Werder auf Dynamic Pricing und eine 50/50-Aufteilung zwischen Dauer- und Tageskarten zu setzen, wie ein Schritt zu viel zur falschen Zeit. Andere Bundesligisten zeigen zwar, dass sich mit variablen Preismodellen tatsächlich Mehreinnahmen erzielen lassen. Bei Hertha BSC stieg der durchschnittliche Ticketpreis nach Einführung eines vollständig dynamischen Systems um bis zu zehn Prozent, ohne dass die Auslastung darunter litt. Auch RB Leipzig, Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach setzen längst auf gestaffelte Preise nach Gegner oder Termin. Der 1. FC Köln begrenzt seine Dauerkartenquote sogar bewusst auf gut die Hälfte der Kapazität, um genug Tageskarten anbieten zu können.
Doch diese Beispiele zeigen auch, erfolgreich ist ein solcher Umbau nur, wenn er behutsam eingeführt und transparent kommuniziert wird. Ein abrupter Sprung von der aktuellen, stark auf Stammkunden ausgerichteten Quote von rund 64 Prozent (Bundesligadurchschnitt 57%) auf ein starres 50/50-Modell wäre bei Werder etwas anderes als bei Vereinen, die diesen Weg über Jahre gegangen sind. Gerade weil die Fanbasis erst kürzlich eine tiefgreifende Reform verkraften musste, droht eine zweite grundlegende Umstellung als Vertrauensbruch wahrgenommen zu werden, zumal international die Erfahrungen mit radikalem Dynamic Pricing, etwa bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 oder beim FC Valencia, gezeigt haben, wie schnell aus Preisdifferenzierung der Vorwurf der reinen Gewinnmaximierung auf Kosten der Fans wird. Nicht ohne Grund hat sich die UEFA für die Europameisterschaft 2028 bewusst gegen dynamische Preise entschieden.
Wirtschaftlich ist der Druck bei Werder unbestreitbar da, Der Verein schloss das vergangene Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von 7,4 Millionen Euro ab. Eine Ertragssteigerung im Ticketing ist also nachvollziehbar. Aber gerade weil das Vertrauen der Fans kein beliebig erneuerbares Gut ist, sollte die Vereinsführung nicht auf das radikalste Modell setzen, sondern auf eine maßvolle, schrittweise Annäherung an eine ausgewogenere Kartenverteilung – mit spürbaren Erleichterungen für treue Dauerkarteninhaber als Ausgleich. Wer die Fans nur als Umsatzquelle behandelt, riskiert am Ende mehr, als er an Ticketerlösen gewinnt.