Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Dass Mio der Beste war, sagt doch schon alles über unsere Leistung aus.


Genau. Was für eine unprofessionelle Einstellung und ein Arschtritt für alle Fans.

Spieler mit solchen Einstellungen möchte ich in der neuen Saison nicht mehr im Werder-Trikot sehen.

Denn die 2. Halbzeit spiegelt unsere gesamte Saison wider und das kotzt mich sowas von an.
Ach das Spiel heute sollte man nicht zu hoch hängen. Ich habe das doch auch vor dem Spiel schon gesagt. Keine Ahnung was ihr erwartet habt. Ging um nix mehr und entsprechend haben die Spieler gespielt. BVB war da ja nicht besser.
 
Ach das Spiel heute sollte man nicht zu hoch hängen. Ich habe das doch auch vor dem Spiel schon gesagt. Keine Ahnung was ihr erwartet habt. Ging um nix mehr und entsprechend haben die Spieler gespielt. BVB war da ja nicht besser.
Korrekt. Bei Dortmund ging es um nichts mehr. Kein besserer Tabellenplatz, keine Mehreinnahmen aufgrund einer besseren Platzierung, nichts.

Bei uns hingegen ging es bezüglich der Platzierung noch um ca. 2 Mio. für den Verein und eine klitzekleine Wiedergutmachung im letzten Heimspiel gegenüber den Fans.

Das (immer und immer wieder gezeigte) Ergebnis habe ich erneut live im Stadion erlebt.
 
Korrekt. Bei Dortmund ging es um nichts mehr. Kein besserer Tabellenplatz, keine Mehreinnahmen aufgrund einer besseren Platzierung, nichts.

Bei uns hingegen ging es bezüglich der Platzierung noch um ca. 2 Mio. für den Verein und eine klitzekleine Wiedergutmachung im letzten Heimspiel gegenüber den Fans.

Das (immer und immer wieder gezeigte) Ergebnis habe ich erneut live im Stadion erlebt.
Ich sags jedes Jahr - das interessiert niemanden bei den Spielern. Nirgendwo.
 
Man könnte meinen, das wäre eine Standardantwort von Clemens nach einer Niederlage gegen ein "übermächtiges" Team, aber nichts anderes als eine Ausrede für eine erneute unnötige Niederlage.
Ich weiß gar nicht was du erwartet hast. Es war mit einer Niederlage zu rechnen und auch genau mit dieser Einstellung. Ist ohnehin jedes Jahr so, sofern es um nix mehr geht. Darum schau ich mir den 34. Spieltag auch lieber Konferenz an - heute halt Stadion.
Keine Sau unter den Spielern interessiert sich für TV-Gelder. Das kriegt man auch nicht vermittelt.

Die 33 Spieltage vorher sollte man sich anschauen. Oder eben lieber nicht.
 
Hast du die letzten Jahre unter einem Stein gelebt? Bestimmt unter einem, den Werder schon 3x umdrehen wollte, deswegen wurdest du nicht entdeckt.

Man kann da ja gerne anderer Meinung sein, bzw. optimistischer in die neue Saison gucken, als andere. Aber Angesicht der letzten Jahre hier zu sagen, dass das Ganze lächerlich sei, ist irgendwie… lächerlich. Sprichst du den Leuten ihre Sorgen ab, die sie in Hinblick auf die weitere Entwicklung von Werder haben? Ich denke mal schon, dass uns alle der Wunsch eint, dass sich hier mal was bewegt. Aufgrund jahrelanger Erfahrung fehlt einigen jedoch gelinde gesagt ein wenig die Fantasie dafür.
 
Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die meisten Spieler auch die 33 Spieltage vorher wenig interessieren.
Das gilt es zu hinterfragen. Aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen. Das ist nahezu dieselbe Mannschaft wie unter Ole Werner, die stets eine hohe Moral gezeigt hat.
Aber es gab auch viele Unruhen im Team in dieser Saison, insbesondere vor der Umstellung auf Dreierkette durch unseren Kapitän.
 
Wir müssen doch eh jetzt damit leben.

Können wir auch getrost durch die Hose atmen und uns anschauen, was passiert. Bisher sieht es ganz gut aus mit den Transfers.

Generell sind die Schwarzmaler viel zu schwarzmalerisch unterwegs.
Einerseits gibt es gar nicht so viel, was man an dieser Mannschaft verbessern müsste, damit wir wieder hochrutschen und andererseits tut man hier gerade so als stünde schon fest, dass wir im nächsten Jahr absteigen.
Dein Post impliziert fast so etwas wie einen „wird schon irgendwie“-Modus, der in der aktuellen Phase zwar nachvollziehbar ist, aber auch ein Stück weit zu kurz greift. Gerade bei Werder Bremen ist diese Spannung zwischen vorsichtigem Optimismus und tief sitzendem Misstrauen kein Zufall, sondern das Ergebnis einer ziemlich dichten und wiederkehrenden Erfahrung der letzten Jahre.

Die „Schwarzmalerei“, die du ansprichst, ist bei vielen Fans weniger eine Charaktereigenschaft als vielmehr ein erlerntes Schutzverhalten – oder zumindest eine naheliegende Konsequenz aus dem Erlebten. Wer Werder über längere Zeit verfolgt hat, hat mehrfach gesehen, wie sportliche Stabilität zwar angekündigt oder als Ziel formuliert wurde, sich aber nicht nachhaltig verfestigen konnte. Stattdessen dominierten Phasen zwischen Abstieg, knappen Rettungen und struktureller Unsicherheit. Auch Transferphasen wirkten dabei nicht selten eher reaktiv als strategisch konsolidierend.

Ein Beispiel dafür ist der Sommer 2016, wo die Verkäufe wie Vestergaard und Ujah zwar kurzfristig relevante Einnahmen (zusammen 24 Mio. €) entstanden, daraus aber kein stabiler, langfristiger Entwicklungspfad abgeleitet wurde. Entscheidend ist dabei weniger die einzelne Personalie als das Muster dahinter: wiederkehrende Kaderumbrüche unter finanziellen und sportlichen Drucksituationen, ohne dass daraus nachhaltige Weiterentwicklungen entstanden wären. Und damit sind wir auch wieder in der Gegenwart: Der im Frühjahr/Sommer 2025 gestartete, unvermeidbare Umbruch - längst nicht der erste in der letzten Dekade - wurde mit Vollgas gegen die Wand gefahren. So dass jetzt im Frühjahr/Sommer 2026 statt einer Weiterentwicklung des bisherigen Umbruchs ein nahezu gänzlich neuer Umbruch gestartet werden muss. Somit wurde ein wertvolles Jahr verplempert, welches mit der drittschlechtesten Punktausbeute in Werders Erstliga-Historie beinahe in der 2. Liga geendet hätte. Ein idealer Nährboden für wachsenden Pessimismus.

Im Vergleich dazu verlief die Entwicklung des SC Freiburg in diesem Zeitraum deutlich konsequenter. Denn dort stand, anders als hier, weniger die kommunikative Ankündigung von Stabilität im Vordergrund, sondern ein über Jahre hinweg stringent verfolgter Entwicklungsansatz. Kaderwertsteigerungen, klare Transferlogiken und konsequente Reinvestitionen haben dort zu einer gefestigten sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung geführt – inklusive vier Europapokal-Qualifikationen in den letzten 5 Jahren. Mit der Option, durch einen Sieg im EL-Finale in der kommenden Saison sogar in der CL zu spielen. Während für uns Werder-Fans es schon einen Riesenerfolg darstellt, wenn unsere Truppe die 1. DFB-Pokalrunde schadlos übersteht oder in 2-3 Heimspielen in Folge keine Niederlage kassieren würde...

Bei Werder ist es deshalb nachvollziehbar, wenn Aussagen wie „die Mannschaft hat eigentlich eine gute Basis“ bei vielen Fans eher Skepsis als Zuversicht auslösen. Solche Einschätzungen gab es in ähnlicher Form über Jahre hinweg – und zu oft hat sich gezeigt, dass die Konstanz im Leistungsabruf oder in der Entwicklung nicht ausreichte, um diese Basis tatsächlich zu stabilisieren. In der unteren Tabellenhälfte festsitzend reicht das aus, um Abstiegsängste schnell wieder real werden zu lassen. So wie in der gerade abgelaufenen Saison. Gebrannte Kinder scheuen das Feuer.

Somit ist das, dass manche Fans früh wieder über Abstiegsszenarien sprechen, daher weniger Ausdruck von Übertreibung als vielmehr das Resultat wiederholter Erfahrung unter ähnlichen Vorzeichen. Es ist eine Haltung nach dem Motto: Vertrauen entsteht hier nicht aus Ankündigungen oder Momentaufnahmen, sondern erst aus nachweisbarer Stabilität über Zeit.

Am Ende treffen hier zwei Perspektiven aufeinander, die beide legitim sind: der Wunsch, den Blick nach vorne nicht dauerhaft von der Vergangenheit dominieren zu lassen, und die Erfahrung vieler Fans, die genau diese Vergangenheit eben nicht ausblenden können. Letztere sind bei Werder jedoch kein Zufall, sondern ist den Entwicklungen und den daraus in sehr hoher Zahl resultierenden Enttäuschungen in letzten 1-2 Jahrzehnten gut begründet – und entsprechend tief verankert.
 
Ist nicht so als könnten wir was daran ändern. Kritik ist beim Verein angekommen. Jetzt werden wir sehen, ob man es beherzigt oder nicht.
Bisher wurde die ankommende Kritik bei Werder jedoch nicht beherzigt – zumindest nicht ausreichend. Und wir reden hier nicht über ein paar Wochen oder Monate, sondern über Jahrzehnte, in denen bei aufkommender Kritik wahlweise verbale Beißreflexe ooder reflexartig der Rückzug hinter die grün-weiße Wagenburg erfolgte, bis der Sturm vorübergezogen war. Nicht einmal die Empfehlungen des Beraters de Witt wurden konsequent umgesetzt, obwohl man ihn gleich zweimal selbst ins Haus holte.

Ein solches, über viele Jahre hinweg konsequent praktiziertes Blockadeverhalten in den Führungsebenen, welches Missstände nicht nur verlängert, sondern teils sogar verschärft hat, trägt einen erheblichen Anteil daran, dass sich bei vielen Fans und Mitgliedern in Bremen ein tiefes Misstrauen festsetzte.

Wie stark dieses über Jahre gewachsene Misstrauen inzwischen geworden ist, zeigten in den vergangenen Monaten unter anderem die Online-Petition sowie die diversen Banner in der Ostkurve. Noch vor wenigen Monaten wäre so etwas kaum vorstellbar gewesen, weil Verein und Fans trotz zahlreicher Enttäuschungen stets den Schulterschluss gesucht und meist auch gefunden haben.

Soweit hätte es jedoch gar nicht erst kommen müssen. Denn selbstverständlich passieren überall dort Fehler, wo Menschen arbeiten. Hätten die eng miteinander verflochtenen Führungsebenen von Kapitalgesellschaft und Stammverein über Jahre hinweg jedoch mehr Selbstreflexion, Selbstkritik, zielführende Handlungsfähigkeit und vor allem ein besseres Gespür für die Basis – also Mitglieder und Fans – gezeigt, wäre das Misstrauen bei weitem nicht so tief verwurzelt, wie es heute der Fall ist.
 
Wir müssen doch eh jetzt damit leben.

Können wir auch getrost durch die Hose atmen und uns anschauen, was passiert. Bisher sieht es ganz gut aus mit den Transfers.

Generell sind die Schwarzmaler viel zu schwarzmalerisch unterwegs.
Einerseits gibt es gar nicht so viel, was man an dieser Mannschaft verbessern müsste, damit wir wieder hochrutschen und andererseits tut man hier gerade so als stünde schon fest, dass wir im nächsten Jahr absteigen.
Manchmal ist es schwer was von dir zu lesen. Du warst mit deinen Vermutungen was die jetzige Saison anging , komplett daneben und fängst jetzt auch noch an den Dreck den wir hier 34 mal vorgesetzt gekriegt haben schön zu reden. Manchmal ist weniger mehr lieber Eisbär .
 
Worte werden Werder nicht mehr helfen sondern nur noch Taten
Oh die werden kommen. Bin mal gespannt, wer Alles so geht? Backhaus sehr wahrscheinlich, Weiser auch, LB schon weg, JN will weg, Stage wenn er schlau ist, geht er, Friedl evtl. doch WOB nach deren erfolgreicher Relegation???
Auf jeden Fall wird er noch 8-9 Spieler brauchen. Hein scheint klar zu sein. Davon werden mindestens 5 Leihspieler am Ende sein. Markus Pilawa neuer Kaderplaner, der ja beim BVB und zuletzt den Bayern war. Mal sehen.
 
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