Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Moin lieber Beckstown!

Erst einmal: Danke für deine Offenheit und vor allem für 45 Jahre Vereinstreue. Das ist ein Pfund, das man nicht wegdiskutieren kann und will. Dass die Sorge um den Verein gerade bei langjährigen Wegbegleitern tief sitzt, nehmen wir sehr ernst. Wenn sich Fans „nicht mehr abgeholt“ fühlen, ist das für uns kein Hintergrundrauschen, sondern ein Auftrag.

Wir möchten aber gerne ein paar Punkte aus deiner Kritik in ein aktuelles Licht rücken:

1. "Die Werder-Art ist mausetot":
Wir verstehen, dass das Gefühl von Stillstand frustrierend ist. Aber hinter den Kulissen hat sich Werder in den letzten zwei Jahren massiv bewegt. Die Öffnung für das regionale Investorenbündnis Anfang 2024 war ein historischer Schritt, der zeigt: Wir klammern uns nicht starr an die Vergangenheit. Dieses Kapital fließt gezielt in die sportliche Entwicklung und die Infrastruktur, um eben nicht mehr nur „durchfinanziert“ zu sein, sondern wieder angreifen zu können.

2. Transparenz vs. Diskretion:
Du schreibst, wer Lücken lässt, muss damit rechnen, dass sie gefüllt werden. Da hast du recht. Dennoch ist professionelles Management im Fußball heute oft ein Drahtseilakt. Verhandlungen und strategische Weichenstellungen brauchen Vertraulichkeit, um Erfolg zu haben. Dass dies nach außen manchmal wie „Abschottung“ wirkt, ist ein schmaler Grat, an dem wir kommunikativ arbeiten müssen. Unser Ziel ist klar: Eine Perspektive zu bieten, die über den bloßen Klassenerhalt hinausgeht.

3. Sportlicher Erfolg vs. gesellschaftliches Engagement:
Hier gibt es für uns kein „Entweder-oder“. Werder Bremen ist mehr als ein reiner Sportbetrieb; wir sind ein Anker in der Region. Unsere Haltung zu gesellschaftlichen Themen gehört zu unserer Identität. Aber – und das ist entscheidend: Davon schießt niemand ein Tor. Der Fokus der Geschäftsführung liegt unmissverständlich auf der sportlichen Konkurrenzfähigkeit der Profimannschaft. Die politischen Botschaften sind Teil unseres Wertesystems, ersetzen aber niemals den sportlichen Ehrgeiz.

4. Zukunft statt Historie:
Wir wollen keine „Erwartungshaltung absenken“. Wir wollen sie mit Realismus unterfüttern. Der Weg zurück nach oben ist im aktuellen Marktumfeld der Bundesliga kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir haben den Kader verjüngt, finanzielle Altlasten abgetragen und Strukturen geschaffen, die uns unabhängiger machen.

Wir fordern nicht, dass alles „geschluckt“ wird. Kritik wie deine zeigt uns, wie lebendig der Verein ist. Wir laden dich und alle Fans ein, den Weg der Veränderung – den wir mit dem strategischen Partner bereits eingeschlagen haben – kritisch, aber gemeinsam mit uns zu gehen.

Wir arbeiten an den neuen Erfolgsgeschichten. Nicht durch Reden, sondern durch die tägliche Arbeit am Osterdeich.

Lebenslang Grün-Weiß!

Dein Team der Werder-Medienabteilung

So in etwa? ;-)
Jetzt schon der Post der Saison! Auf den Punkt und einfach nur Klasse
 
Die sind alle angeschossen durch diese Saison ... wird man sehen wie lange die durchhalten

Diese Ver.arsche mit "die Saison analysieren" ist Quatsch... es gibt keine neuen Erkenntnisse .... alles liegt bereits vor an Erkenntnissen ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Werder könnte sich noch etwas geschickter verhalten, zumindestens im wording. Jedes Jahr "Umbruch" zu verwenden, klingt rückwärtsgewand und irgendwie belastend, negativ und als Vorwegausrede. Das nimmt auch niemand mehr ab, lachen sich ja alle tot, wie viele Umbrüche Werder hat. Ein Umbruch, der mittlerweile jedes Jahr kommt, ist nur ein ganz normaler Saisonübergang oder einfach die normale Veränderung.

Wenn man etwas anders machen möchte, ein Signal setzen möchte, die schlechte Saison vergessen lassen möchte und Perspektive aufzeigen möchte, wie wäre es mit "Aufbruch" viel positiver und mit Perspektive. Mal drüber nachdenken und dann auch so handeln. Im Moment macht man es ja mit zwei schnellen Verpflichtungen.

Ohnehin ist es für Fritz nun wichtig Perspektiven aufzuzeigen. Zu zeigen ob man was anders macht. Alle, ich wiederhole alle, Fans und Medien und die Konkurrenz kennen die Werder Abläufe und haben die Fehler der Vergangenheit auf dem Schirm, insb. die unter Baumann eingeführten späten Verpflichtungen. Das ist Bullshit. Hat uns kein Stück nach vorne gebracht. Also ändern! Geschwindigkeit vor dieser Bettelei, um den einen Spieler, der unbedingt zu uns will, wo es aber vorher noch 300 Entscheidungsketten gibt, das das auch umsetzbar ist. Abrücken von so einem Unsinn. Egal was die Scouting Abteilung über diesen Spieler sagt, kaum einer von diesen Last Minute Leuten hat sich hier durchgesetzt. Die Trefferqualität ist miserabel.

Keine Bonifaces mehr. Diese Rudi-Resterampe Angebote klappen nicht. Wir können indisponierte Spieler nicht besser aufpäppeln als andere. Lernfeld diese Saison war zudem, des es praktisch die ganze Hinrunde nur um Boniface ging, das ist kontraproduktiv. Alle redeten über Boniface und wir rutschten in den Abstiegskampf, weil HS nicht performte.

Und solche Spieler wie Mbangula, die lustlos und entkoppelt wirken, brauchen wir auch nicht. Wer zum Teufel ist für den Charaktertest der Spieler zuständig? Hinterher heißt es immer "wir haben mit allen gesprochen". Mit allen sprechen, ist aber vielleicht nicht immer gut. Die Entscheidung muß sitzen, paßt dieser Spieler charakterlich zu Werder oder nicht. Ob es da hundert Meinungen braucht, weiß ich gar nicht. Eher den einen Manager der erkennt ob es paßt oder nicht! Mal überlegen in welchen Hopplahop Aktionen solche Leute wie Ailton und Pizza geholt wurden (gut Ailton saß auch erstmal auf der Tribüne).

Wenn Fritz bleibt und es sieht ja so aus, dann muß er zeigen das er gelernt hat aus dieser Katastrophensaison. Er muß zeigen das er Veränderungen kann und auch will. Seine Entscheidungen müssen einfach sitzen! Werder hat finanzielle Nachteile, von daher müssen wir in allem besser, schneller und bissiger sein, als die Konkurrenz mit dem Geld, um auf Europakurs zu kommen.
 
Deichstube berichtet, dass Fritzi wohl bleiben darf. Man rechnet ihm an, dass er Fehler erkannt und Lösungen präsentiert hat.
Die finale Entscheidung wird aber erst in einer Aufsichtsrat Sitzung getroffen, die noch aussteht.

Fritz selber sieht offensichtlich keinen Anlass, von selbst zu gehen.
 
Wenn Fritz bleibt und es sieht ja so aus, dann muß er zeigen das er gelernt hat aus dieser Katastrophensaison. Er muß zeigen das er Veränderungen kann und auch will. Seine Entscheidungen müssen einfach sitzen! Werder hat finanzielle Nachteile, von daher müssen wir in allem besser, schneller und bissiger sein, als die Konkurrenz mit dem Geld, um auf Europakurs zu kommen.
Natürlich bleibt er. Auch beim Abstieg hätten die mit ihm weitergemacht. Vergesst Europa ganz schnell, denn zuallererst müssen die Finanzen konsolidiert werden. Und das wird noch dauern, sofern es überhaupt gelingt?
Ich gehöre sicherlich nicht zu den Befürwortern von CF. Der Mann ist 20 Jahre im Verein so weit so gut. In seinen bisherigen Positionen im erweiterten Management hat er sich nicht besonders hervorgetan. Der Job des GFS wurde ihm angetragen, weil das hier bei Werder Usus ist. Schon die Wahl eines PN zeigte mir, dass er keinen starken Partner haben wollte sondern Jemanden, dem er letztendlich Aufgaben delegieren konnte. Gute Manager zeichnen sich bei der Auswahl des Teams aus.
Auch sein Konzept konsequent junge Spieler in den Kader zu bringen, ist absolut richtig. Was zwischen ihm und OW vorgefallen ist, wissen wir alle nicht. Die Auswahl von HS als neuen Trainer und Jugendentwickler wurde in der Branche erst einmal goutiert. Das der dermaßen überfordert ist, war mEn so nicht vorhersehbar.
Meine Kritikpunkte sind Handling der Transfers per sè. Dieses redundante Festhalten an Dellenspielern mit der Hoffnung, dass diese irgendwie wieder auf die Füße kommen, ist seit Jahren erfolglos. Wöber hat noch nicht mal 90 min Spielzeit in der gesamten Saison, Boniface insgesamt ein Totalausfall. Bei der Krankengeschichte der beiden wahrlich keine Überraschung.
Auch die Bewertung der Offensive nach den Abgängen eine einzige Tragödie. Werder verliert zweistellige Scorerwerte und eine Kompensation war nicht im mindesten bis zu Ende gedacht! Das ist doch naiv und fahrlässig.
Dazu wirft er seinem Trainer am Ende der TP mal eben ein paar Spieler vor die Füße und lässt ihn diese Malaise ausbügeln. Das waren aber keine Spieler, wo Jeder mit der Zunge geschnalzt hat. Damit hat er sich ganz klar disqualifiziert als GFS, weil das so dilettantisch ist. Dann noch die Nummer mit der Anzahl der Leihspieler zeugt ebenfalls davon, dass er sein Team nicht im Griff hat. Wenn er es schon nicht weiß, sollte jemand Anderes es wissen. Außendarstellung katastrophal. An jedem anderen Standort wäre er längst Geschichte. In Bremen hält man an ihm fest. Werder segelt mit ihm im Windschatten der 2.Liga und das die nächsten Jahre, evtl. Jahrzehnte. Der Verein ist gefangen in sich selbst und seinen Strukturen, die dem modernen Fußballgeschäft einfach nicht genügen. CF ist am Ende ein Phänomen dieses Weges.
 
Falls er bleibt, schauen wir mal als erstes wann die Mannschaft steht. Nicht das das Methode ist. Man nimmt das Argument "Kein Geld" dafür das man spät verpflichtet und nimmt dann die späten Verpflichtungen dafür, das man keinen Erfolg hat. Das wäre eine krasse Ausredenkette.....wir beobachten das mal!
 
Falls er bleibt, schauen wir mal als erstes wann die Mannschaft steht. Nicht das das Methode ist. Man nimmt das Argument "Kein Geld" dafür das man spät verpflichtet und nimmt dann die späten Verpflichtungen dafür, das man keinen Erfolg hat. Das wäre eine krasse Ausredenkette.....wir beobachten das mal!
Ja...schon beobachtet, dass 2 ( in Worten zwei) Neuzugänge jetzt schon klar gemacht werden?
 
Ja...schon beobachtet, dass 2 ( in Worten zwei) Neuzugänge jetzt schon klar gemacht werden?
Hab ich und auch geschrieben das ich das gut finde. Trotzdem ist noch großes Misstrauen meinerseits da, ob dieses Jahr die Mannschaft endlich mal rechtzeitig steht. Zu häufig wurde das in den letzten Jahren so gemacht. Irgendwann ist das Vertrauen darin halt verspielt ... von daher warten wir es mal ab wann die Mannschaft steht und ob wir mal früh eine eingespielte Truppe haben ...

Gerne mal nachschauen was ich zu Saisonbeginn geschrieben habe. Ich hatte damals für mich beschlossen, das wenn wir auf den letzten Drücker "Neuzugänge generieren", die uns weiterbringen, das ich dann das OK finde mit diesen ellenlangen Wartezeiten. Nach dieser Saison kann man resümieren, das der Schaden an Pokal und Liga einfach zu groß ist. Diese Risikoabwägung kann jeder 3 Jährige machen. Wäre schön wenn das dann auch von den Experten so kommt. Oder hier schreibt mal jemand ein Mega Totschlagsargument rein, warum wir das zwingend so machen müssen ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Die sind alle angeschossen durch diese Saison ... wird man sehen wie lange die durchhalten

Diese Ver.arsche mit "die Saison analysieren" ist Quatsch... es gibt keine neuen Erkenntnisse .... alles liegt bereits vor an Erkenntnissen ....
Richtig. Es fehlen seit Jahren schlicht die richtigen Konsequenzen! Und dazu gehörte mit Sicherheit nicht, einen Ole Werner wegzuekeln. Allein dafür und die darauffolgende Entwicklung hätten 99 von 100 anderen Vereinen ihre Manager zur Winterpause achtkantig vor die Tür befördert.
 
Aber selbst die "Großen" sind am DEADLINE DAY noch aktiv...

...okay, Boniface war nicht so prickelnd. Einen Gebrauchtwagenhändler könnte man verklagen...uns einen LKW als Sportwagen anzudrehen.
 
Es gibt ja immer Gründe, warum Transfers sich bis zum Deadline Day hinauszögern. Wir wissen die Gründe ja nahezu zu 100%. War ja kein großes Geheimnis.

1. Bei der Stürmersuche hat man eine Absage nach der anderen erhalten (Asllani, Silva, diverse unbekannte, aber bestätigte) und 2 Tage vor Ende kamen nochmal 1-2 Absagen rein.
2. Durch den Trainerwechsel hat sich alles verzögert.
3. Bei einigen Transfers wie Schmidt oder Sugawara musste man sehr lange warten, bis die Tür bei denen aufging.

Selbst die Frage warum man nicht auf andere gesetzt hat, ist eigentlich beantwortet. Andere haben abgesagt und andere waren schlechter als die Wunschspieler.

Kann man dann alles glauben oder anzweifeln, aber das sind die Dinge, die offiziell gesagt wurden.
 
Aber selbst die "Großen" sind am DEADLINE DAY noch aktiv...
Und ne Ergänzung am letzten Tag ist ja auch ok. Aber der Kader muss rechtzeitig stehen und eingespielt sein. Vor der Welle sein, in allem besser sein, darum geht es und nicht wie Baumann oder auch Fritz letzte Saison, sich kaugummiartig an Transfers klammern und dann bringt das alles nicht. Die Kollektive Eingespieltheit ist wertvoller als diese Einzeltransfers, zumal diese Last Minute Spieler hier eh selten einschlagen.

Jedes Jahr der gleiche Mist und jedes Jahr dann die gleichen Erklärungen dazu. Ich würde mir ja selbst sowas von dumm vorkommen, wenn ich jedes Jahr den gleichen Fehler mache und das dann auch selbst mit den gleichen Floskeln und Ausreden erklären müßte. Wir wäre es denn mal damit als Organisation zu lernen.

OK reicht jetzt von meiner Seite auch. Aber die Saison wirkt noch nach bei mir.

Fängt jedenfalls gut an .... auch die Positionen stimmen. Zwei Kaderlöcher wurden damit getroffen. Ich hoffe jetzt einfach darauf das sich endlich mal was verändert ....
 
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