Bei Wattenscheid ist es ähnlcih wie bei Fortuna Köln, das Problem wenn die Mäzene weg sind....
Steilmann in Wattenscheid, Jean Löring in Köln, der ist am Ende total verarmt verstorben.
Fortuna schafft wohl dieses Jahr wieder den Aufstieg in die dritte Liga, die waren damals Dauergast in der zweiten Liga zumindest.
Traurige Angelegenheit mit Löring, war eine spezielle Type und hat alles für seine Fortuna gegeben.
Da hat es der Hopp besser angestellt, Der hat sich vor der TSG schon für die Mannheimer Adler engagiert. Habe den mal getroffen, als ich noch im Raum Mannheim mehrere Jahre beruflich zu tun hatte. Wirkte nicht unsympathisch und den Adlern hat sein Geld nicht geschadet. Es hätten auch die Waldhofbuben werden können, zumindest hat er dort finanziell unterstützt, aber eine Fusion mit der TSG scheiterte.
Wenn man aber das Mäzenatentum im Deutschen Fußball mit dem in England vergleicht, dann sind das hier alles kleine Fische und nichts, worüber man sich aufzuregen braucht. In England verfolge ich seit vielen Jahren die Queens Park Rangers (Loftus Road) im Westen Londons (4 Km von Chelsea und Fulham entfernt) und da haben Leute wie
Flavio Briatore und
Bernie Ecclestone ihr Unwesen getrieben, später dann mit Gewinn an malaysischen Unternehmer
Tony Fernandes (Chef der Airline AirAsia und Teamchef des Formel-1-Teams Lotus), sowie an Stahlmagnaten Lakshmi Mittal verkauft.
Zwar kann man in England auch nicht machen was man möchte, aber mir will kein Verein mehr einfallen, den sich nicht irgendein gelangweilter Superreicher unter den Nagel gerissen hat. Dann kann es passieren, dass so Vereine wie de walisische FC Wrexham beinahe einen Durchmarch in die EPL geschafft hätte oder ein Manchester City zum Top Club werden konnte, obwohl die vor ca. 15 Jahren noch ein totaler Underdog waren.
Kann man so machen, aber dann gibt man die Seele des Vereins auf, darf aber vielleicht mal wieder CL spielen.