Daniel Thioune (Cheftrainer)

Mainz hatte heute nur wenige Chancen und getroffen, Werder macht seine wenigen Dinger auch nicht rein, so sieht dann ein Ergebnis am Ende aus. Thioune fehlte heute Lynen, um die Aufstellung der letzten Woche wiederholen zu können und der Kader lässt solche Ausfälle nicht zu. Mit Lynen und Bittencourt hinten heraus, Grüll in der Mitte, wäre das Mittelfeld besser beherrscht worden und niemand sollte jetzt noch daran zweifeln, dass die Zeit für Topp vorbei ist.

Eine andere Aufstellung wäre gar nicht möglich gewesen und es ist absurd zu glauben, ein Trainer würde einen Stürmer wie Musah in die Startelf aufnehmen. Am Ende, als durch die Auflösung der Stammelf alles Vogelwild wurde, da sah man deutlich, wie groß die Not des Trainers sein muss, 3 Jugendspieler aufbieten zu müssen. Außer Hein saßen da offensichtlich nur noch angeschlagene Spieler, die die Bank für den Spielberichtsbogen aufgefüllt haben.

Thioune und Steffen befinden sich auf dem gleichen Niveau, keiner hat das Format und fairerweise auch nicht die Optionen, den hohen Anforderungen in der Bundesliga gerecht werden zu können.
 
Was ich positiv erwähnen möchte, Thioune reagiert sehr aktiv von der Bank, wenn Spieler leistungstechnisch nichts auf den Platz bringen, Topp zur Halbzeit raus, Grüll, Bittencourt und Sugawara im Verlauf raus und er bringt dann eben auch wieder Covic für Leo, Schmidt für Yuki auf RAV, Musah für Grüll, klar Coulibaly, Mbangula und Agu waren noch auf der Bank, aber vielleicht sind diese drei nächste Woche im wichtigen Spiel gegen Wolfsburg wieder einen Schritt weiter.

Was willste aktuell machen mit diesen vielen Ausfällen zu dieser Unzeit, aber dass Thioune zeitig reagiert von der Bank und ancheinend ein gutes Gespür für neue Impulse von der Bank hat im Spielverlauf finde ich gut.

Und die Spieler spielen trotz ihrer vielen Fehlpässe weniger hinten rum und suchen eher den Weg nach vorne im Umschaltspiel und nach Balleroberung, leider fehlt uns vorne ein echter Knipser ohne Milosevic, Topp und Njinmah und Grüll im Sturm ist ein echtes Trauerspiel, das aktuell anzuschauen, da war Musah´s Schussversuch knapp am Tor vorbei ein echter Lichtblick heute, leider der einzige im Sturm.
 
Was ich positiv erwähnen möchte, Thioune reagiert sehr aktiv von der Bank, wenn Spieler leistungstechnisch nichts auf den Platz bringen, Topp zur Halbzeit raus, Grüll, Bittencourt und Sugawara im Verlauf raus und er bringt dann eben auch wieder Covic für Leo, Schmidt für Yuki auf RAV, Musah für Grüll, klar Coulibaly, Mbangula und Agu waren noch auf der Bank, aber vielleicht sind diese drei nächste Woche im wichtigen Spiel gegen Wolfsburg wieder einen Schritt weiter.

Was willste aktuell machen mit diesen vielen Ausfällen zu dieser Unzeit, aber dass Thioune zeitig reagiert von der Bank und ancheinend ein gutes Gespür für neue Impulse von der Bank hat im Spielverlauf finde ich gut.

Und die Spieler spielen trotz ihrer vielen Fehlpässe weniger hinten rum und suchen eher den Weg nach vorne im Umschaltspiel und nach Balleroberung, leider fehlt uns vorne ein echter Knipser ohne Milosevic, Topp und Njinmah und Grüll im Sturm ist ein echtes Trauerspiel, das aktuell anzuschauen, da war Musah´s Schussversuch knapp am Tor vorbei ein echter Lichtblick heute, leider der einzige im Sturm.
... Pieper nicht zu vergessen, der auch mal im Angriff mit Kopfballstärke aufwarten kann ... und natürlich die Langzeitverletzten.
 
Thioune konnte mit dem Kader heute auch nicht wirklich viel bewirken.Großen Vorwurf kann ich ihm nicht machen.

Denke mit Coulibaly,fittem Agu,Mbangula,Milosevic hätte das ein wenig besser ausgesehen.
Richtig.

Verlieren wir gegen WOB, dann wird es ganz eng. Wir müssen mindestens den Relegationsplatz erreichen.
Dann schießen uns Milosevic, Weiser und Boniface in der Relegation wieder "zurück" in die Liga. Wäre das eine Sch....e, wenn zu den Relegationsterminen "alle" wieder fit wären und wir dann auf Platz 17 stehen und schon abgestiegen sind.
 
Thioune konnte mit dem Kader heute auch nicht wirklich viel bewirken.Großen Vorwurf kann ich ihm nicht machen.

Denke mit Coulibaly,fittem Agu,Mbangula,Milosevic hätte das ein wenig besser ausgesehen.
Ich akzeptiere Deine Meinung natürlich, aber ich finde das klingt ganz verdammt nach Ausrede. Die Mannschaft wirkte nicht motiviert genug, nicht bissig genug, nicht kämpferisch genug. Es waren viele gestandene Profis auf dem Platz. Mainz hat uns im eigenen Stadion demonstriert wie Abstiegskampf funktioniert. Selbst mit unserer Top Elf hätten wir mit dieser Einstellung nichts gerissen. Wo waren die begeisternden Zweikämpfe wie gegen Heidenheim? Wo haben die Jungs gebrannt? Wo waren die Grätschen? Wo hat einer die Arme hoch gerissen? Wir haben gespielt als wenn es um nichts mehr geht, übelst untermotiviert!

Das heute war eine bodenlose Frechheit was die Spieler und auch Thioune und der gesamte Verein an Mentalität an den Tag gelegt haben. Ich hatte meine Karte Gott sei Dank verschenkt, dafür hätte ich mich geschämt, wenn ich auch nur einen Euro dafür kassiert hätte! Der Verein hat mich heute maßlos enttäuscht, nicht weil sie verloren haben, Rückschläge wird es geben. Aber die Art und Weise war unwürdig für ein direktes Abstiegsduell!

Daniel Thioune muß sich heute ebenfalls hinterfragen. Warum hat die Mannschaft so einen leblosen Auftritt hingelegt? Das war für ein Endspiel nicht OK!
 
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Was ich positiv erwähnen möchte, Thioune reagiert sehr aktiv von der Bank, wenn Spieler leistungstechnisch nichts auf den Platz bringen, Topp zur Halbzeit raus, Grüll, Bittencourt und Sugawara im Verlauf raus und er bringt dann eben auch wieder Covic für Leo, Schmidt für Yuki auf RAV, Musah für Grüll, klar Coulibaly, Mbangula und Agu waren noch auf der Bank, aber vielleicht sind diese drei nächste Woche im wichtigen Spiel gegen Wolfsburg wieder einen Schritt weiter.

Was willste aktuell machen mit diesen vielen Ausfällen zu dieser Unzeit, aber dass Thioune zeitig reagiert von der Bank und ancheinend ein gutes Gespür für neue Impulse von der Bank hat im Spielverlauf finde ich gut.

Und die Spieler spielen trotz ihrer vielen Fehlpässe weniger hinten rum und suchen eher den Weg nach vorne im Umschaltspiel und nach Balleroberung, leider fehlt uns vorne ein echter Knipser ohne Milosevic, Topp und Njinmah und Grüll im Sturm ist ein echtes Trauerspiel, das aktuell anzuschauen, da war Musah´s Schussversuch knapp am Tor vorbei ein echter Lichtblick heute, leider der einzige im Sturm.
Ich hoffe das behält er bei. Bei den meisten Trainern endet das Familienklima im Verein nach gewisser Zeit darin, das sie Ihre Buddys haben, die immer spielen ....
 
Thioune und Steffen befinden sich auf dem gleichen Niveau, keiner hat das Format und fairerweise auch nicht die Optionen, den hohen Anforderungen in der Bundesliga gerecht werden zu können.
Die Trainerfrage bei Werder ist ein Symptom tieferliegender struktureller Probleme, bei der CF als Geschäftsführer Profifußball in der Verantwortung steht. Er trägt für Kaderzusammenstellung, strategische Ausrichtung und die Wahl der Trainer Hauptverantwortung. D.h, wenn Trainer wie Steffen und Thioune „nicht das Format“ haben, stellt sich zwangsläufig die Frage: Warum wurden sie überhaupt verpflichtet?

Thioune ist bereits der siebte Chefcoach in Folge ohne Erstligaerfahrung. Vier seiner sechs Vorgänger wurden nach weniger als 2 Jahren entlassen und bei Kohfeldt kam es etwas später nach einem Höhenflug auch zu einem jähen Absturz. Diese Häufung ist kein Zufall. Sie zeigt, dass die Arbeitsbedingungen für Trainer ohne umfassende Bundesliga-Erfahrung bei Werder äußerst schwierig sind.

Hinzu kommt, dass der Kader von Fritz in der Außendarstellung häufig stärker dargestellt wird, als er tatsächlich ist – sei es, um das eigene Gesicht zu wahren, oder aus Überzeugung. Wenn aber auch unter dem zweiten Trainer die durchschnittliche Punktausbeute weiterhin unterdurchschnittlich bleibt, lassen sich die Ursachen nicht allein beim Trainer und seinem Vorgänger festmachen. Primär verantwortlich ist derjenige, der Trainer und Mannschaft einstellt und führt – also die sportliche Leitung. Und in letzter Instanz auch der Aufsichtsrat, der Wirken der Geschäftsführer zu bewerten hat.

Somit ist auch dieses ein strukturelles Problem, bei dem die Suche nach der Schuld allein bei den Trainern zu kurz greift.
 
Ich akzeptiere Deine Meinung natürlich, aber ich finde das klingt ganz verdammt nach Ausrede. Die Mannschaft wirkte nicht motiviert genug, nicht bissig genug, nicht kämpferisch genug. Es waren viele gestandene Profis auf dem Platz. Mainz hat uns im eigenen Stadion demonstriert wie Abstiegskampf funktioniert. Selbst mit unserer Top Elf hätten wir mit dieser Einstellung nichts gerissen. Wo waren die begeisternden Zweikämpfe wie gegen Heidenheim? Wo haben die Jungs gebrannt? Wo waren die Grätschen? Wo hat einer die Arme hoch gerissen? Wir haben gespielt als wenn es um nichts mehr geht, übelst untermotiviert!

Das heute war eine bodenlose Frechheit was die Spieler und auch Thioune und der gesamte Verein an Mentalität an den Tag gelegt haben. Ich hatte meine Karte Gott sei Dank verschenkt, dafür hätte ich mich geschämt, wenn ich auch nur einen Euro dafür kassiert hätte! Der Verein hat mich heute maßlos enttäuscht, nicht weil sie verloren haben, Rückschläge wird es geben. Aber die Art und Weise war unwürdig für ein direktes Abstiegsduell!

Daniel Thioune muß sich heute ebenfalls hinterfragen. Warum hat die Mannschaft so einen leblosen Auftritt hingelegt? Das war für ein Endspiel nicht OK!
Unabhängig von der Einstellung, fehlte aber Qualität. Mit Milo und Mbangula kannst du Mainz wahrscheinlich mehr unter Druck setzen oder mal Gefahr erzeugen.
 
Richtig.

Verlieren wir gegen WOB, dann wird es ganz eng. Wir müssen mindestens den Relegationsplatz erreichen.
Dann schießen uns Milosevic, Weiser und Boniface in der Relegation wieder "zurück" in die Liga. Wäre das eine Sch....e, wenn zu den Relegationsterminen "alle" wieder fit wären und wir dann auf Platz 17 stehen und schon abgestiegen sind.
Ich glaub nicht das Boniface zurückkehrt.Weiser wird irgendwann im April wiederkehren ( voraussichtlich ) und ist dann fast ein Jahr ohne Wettkampfpraxis,da erwarte ich auch keine Wunderdinge..
Und bei Milosevic macht mir Sorge,das man offensichtlich nach 2 Wochen anscheinend noch nicht mal weiß wo die Schmerzen herkommen..
 
Ich glaub nicht das Boniface zurückkehrt.Weiser wird irgendwann im April wiederkehren ( voraussichtlich ) und ist dann fast ein Jahr ohne Wettkampfpraxis,da erwarte ich auch keine Wunderdinge..
Und bei Milosevic macht mir Sorge,das man offensichtlich nach 2 Wochen anscheinend noch nicht mal weiß wo die Schmerzen herkommen..
... und in weiteren 2 Wochen stellt man fest, daß das Steißbein gebrochen ist.
 
Thioune ist jetzt seit 6 Spielen im Amt und hat bei der letzten Pressekonferenz zu verstehen gegeben, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist und seine Spielphilosophie verinnerlicht hätte.
Ich bin nicht naiv und weiß, dass wir nicht alle Spiele gewinnen werden und das sich die Personalsituation und die schlechte Transferpolitik nicht in Luft auflösen, nur weil ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht... trotzdem erwarte ich von der Mannschaft Kampf, Wille und Leidenschaft in diesem Abstiegskampf und gerade im eigenen Stadion dürfen wir nicht wieder in alte Muster verfallen.
Diese unabdingbaren Attribute zu vermitteln ist ganz klar Aufgabe des Trainers und man sollte diese Basics tunlichst dauerhaft wieder an den Tag legen.
Vielleicht haben wir uns von der Leistung gegen den Tabellenletzten Heidenheim und vom Spiel gegen 10 Unionern auch blenden lassen und dieser Aufschwung war eigentlich gar keiner.
Fest steht, dass es gestern gegen Mainz ein heftiger Arschtritt gegenüber allen Fans war.
 
Die Trainerfrage bei Werder ist ein Symptom tieferliegender struktureller Probleme, bei der CF als Geschäftsführer Profifußball in der Verantwortung steht. Er trägt für Kaderzusammenstellung, strategische Ausrichtung und die Wahl der Trainer Hauptverantwortung. D.h, wenn Trainer wie Steffen und Thioune „nicht das Format“ haben, stellt sich zwangsläufig die Frage: Warum wurden sie überhaupt verpflichtet?

Thioune ist bereits der siebte Chefcoach in Folge ohne Erstligaerfahrung. Vier seiner sechs Vorgänger wurden nach weniger als 2 Jahren entlassen und bei Kohfeldt kam es etwas später nach einem Höhenflug auch zu einem jähen Absturz. Diese Häufung ist kein Zufall. Sie zeigt, dass die Arbeitsbedingungen für Trainer ohne umfassende Bundesliga-Erfahrung bei Werder äußerst schwierig sind.

Hinzu kommt, dass der Kader von Fritz in der Außendarstellung häufig stärker dargestellt wird, als er tatsächlich ist – sei es, um das eigene Gesicht zu wahren, oder aus Überzeugung. Wenn aber auch unter dem zweiten Trainer die durchschnittliche Punktausbeute weiterhin unterdurchschnittlich bleibt, lassen sich die Ursachen nicht allein beim Trainer und seinem Vorgänger festmachen. Primär verantwortlich ist derjenige, der Trainer und Mannschaft einstellt und führt – also die sportliche Leitung. Und in letzter Instanz auch der Aufsichtsrat, der Wirken der Geschäftsführer zu bewerten hat.

Somit ist auch dieses ein strukturelles Problem, bei dem die Suche nach der Schuld allein bei den Trainern zu kurz greift.

Grundsätzlich stimme ich dem zu, aber da wir uns im Thioune Thread befinden, ging es mir zunächst einmal um den Trainer und nicht darum, ein großes Fass aufmachen zu wollen. Natürlich gibt es viele Gründe, weshalb Werder dort steht wo es steht, aber der Trainer ist nun einmal die wichtigste Person, was den Status der Mannschaft anbetrifft.

Das auch verletzte Spieler auf der Reservebank sitzen dürfen wird (hoffentlich) der Grund gewesen sein, weshalb so unerfahrene Spieler wie Schmetgens, Covic und Musah eingewechselt wurden. Leider erfuhr man im Vorfeld auf der Werder Homepage nur, dass Agu, Mbangula und Coulibaly wieder in den Kader zurückgehrt seien, nicht aber, ob und wer tatsächlich spielen könne. Diesen Umstand, auf kein bundesligaerprobtes Personal zurückgreifen zu können, kann man Thioune wirklich nicht anlasten, diese Saison stand in dieser Hinsicht von Anfang an unter einem sehr schlechten Stern.

Dennoch muss sich der Trainer dahingehend kritisieren lassen, wieder auf einen total überforderten Topp zurückgegriffen und somit 45 Minunten verschenkt zu haben. Topp scheint ein netter Kerl zu sein und dennoch konnte jeder zum wiederholten Male sehen, dass die Bundesliga für ihn mindestens eine Nummer zu groß ist. Diese Einsicht muss endlich einkehren und konsequent gelebt werden - Topp ist draußen !

Thioune hätte anstelle von Lynen und Topp, Bittencourt und Puertas weiter hinten spielen und Covic gemeinsam mit Stage offensiv agieren lassen können. Grüll hätte die Position von Topp übernommen, so wie man das bereits gegen die Eisernen sehen konnte.

Viel fataler hingegen war, wie super motivierte Mainzer, technisch sauber kombinierten und Werder so aussehen ließ, als ob die Mannschaft und nicht die Mainzer, vor einigen Tagen noch gespielt hätten. Die Anzahl der Fehlpässe war riesig, Ballbehandlung und Standards wieder unterirdisch und wirklich niemand in der Mannschaft hatte eine Idee, wie man mit dem kompakt stehenden Gegner umgehen sollte. Zumindest von der Startelf hatte ich von der 1. Minute an Powerfussball erwartet, gesehen habe ich planloses Ballgeschiebe in der eigenen Spielhälfte und einige Spieler mit angezogener Handbremse, die mehr Angst vor der 5. gelben Karte hatten, als sich voll reinzuhängen.

Alles das hätte der Trainer im Vorfeld positiv beeinflussen können, hat er aber nicht und Menschen die sich immer nur herausreden, bewirken auch niemals das Besondere. Der Gegner, ebenfalls mit einer sehr ersatzgeschwächten Mannschaft angetreten, hat einen solchen Trainer.
 
Was ich positiv erwähnen möchte, Thioune reagiert sehr aktiv von der Bank, wenn Spieler leistungstechnisch nichts auf den Platz bringen, Topp zur Halbzeit raus, Grüll, Bittencourt und Sugawara im Verlauf raus und er bringt dann eben auch wieder Covic für Leo, Schmidt für Yuki auf RAV, Musah für Grüll, klar Coulibaly, Mbangula und Agu waren noch auf der Bank, aber vielleicht sind diese drei nächste Woche im wichtigen Spiel gegen Wolfsburg wieder einen Schritt weiter.

Was willste aktuell machen mit diesen vielen Ausfällen zu dieser Unzeit, aber dass Thioune zeitig reagiert von der Bank und ancheinend ein gutes Gespür für neue Impulse von der Bank hat im Spielverlauf finde ich gut.

Und die Spieler spielen trotz ihrer vielen Fehlpässe weniger hinten rum und suchen eher den Weg nach vorne im Umschaltspiel und nach Balleroberung, leider fehlt uns vorne ein echter Knipser ohne Milosevic, Topp und Njinmah und Grüll im Sturm ist ein echtes Trauerspiel, das aktuell anzuschauen, da war Musah´s Schussversuch knapp am Tor vorbei ein echter Lichtblick heute, leider der einzige im Sturm.
Fand es gestern eher, dass man einen Rückfall in alte Zeiten erlebt hat. Wenig Kampf, viel hinten rum gespielt ohne Tiefe entstehen zu lassen. Klar, ist die personelle Lage gerade sehr angespannt. Dann muss ich es als Mannschaft jedoch mit den Grundtugenden schaffen. Kampf und Wille. Diese beiden Attribute habe ich gestern nicht gesehen.
Wahrscheinlich war man sich zu sicher. Mainz spielte innerhalb der Woche, man hatte für sich einen „positiven Lauf“.
Gestern war es für mich ganz klar eine mentale Geschichte.
 
Gott sei Dank hatten die Mainzer drei Tage vorher noch ein Europapokalspiel, ansonsten hätte es wahrscheinlich noch häufiger geklingelt.

Werder ist einfach nicht erstligareif und nächste Saison droht ein Desaster wie bei Holstein Kiel.
Die sind nur dann Erstlingsreif wenn alle Einsatzfähig sind und Mentalität an den Tag legen. Agu, Pieper, Milosovic, Stark, Weisser, Lynen fehlten Gegen Mainz!
Dazu mit Topp ein Mann weniger auf den Platz.
 
Thioune ist jetzt seit 6 Spielen im Amt und hat bei der letzten Pressekonferenz zu verstehen gegeben, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist und seine Spielphilosophie verinnerlicht hätte.
Ich bin nicht naiv und weiß, dass wir nicht alle Spiele gewinnen werden und das sich die Personalsituation und die schlechte Transferpolitik nicht in Luft auflösen, nur weil ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht... trotzdem erwarte ich von der Mannschaft Kampf, Wille und Leidenschaft in diesem Abstiegskampf und gerade im eigenen Stadion dürfen wir nicht wieder in alte Muster verfallen.
Diese unabdingbaren Attribute zu vermitteln ist ganz klar Aufgabe des Trainers und man sollte diese Basics tunlichst dauerhaft wieder an den Tag legen.
Vielleicht haben wir uns von der Leistung gegen den Tabellenletzten Heidenheim und vom Spiel gegen 10 Unionern auch blenden lassen und dieser Aufschwung war eigentlich gar keiner.
Fest steht, dass es gestern gegen Mainz ein heftiger Arschtritt gegenüber allen Fans war.
die von dir genannten unabdingbaren attribute versuchten schon alle trainer (nach schaaf) ihrer jeweiligen mannschaft einzuimpfen - da ich mir nicht vorstellen kann, daß alle mannschaften dagegen immun waren, kann es also nur an der mangelnden qualität und persönlichkeit der trainer gelegen haben - thioune mache ich keinen vorwurf - nach der sehr guten vorstellung in berlin hat er bestimmt ein "weiter so" ausgegeben - daß die mannschaft das einfach nicht umsetzen konnte, verstand er am allerwenigsten, was ihm deutlich anzumerken war - wir kennen das schon seit ca 15 jahren und verstehen es auch nicht - für den m.e. sehr entscheidenden personellen aderlaß kann er nichts - leistungsträger wie weiser, stage, stark und pieper sind aktuell nicht zu ersetzen und wenn der rest nicht mal normalform erreicht, kommt eben so was wie gestern dabei raus! wünschen wir ihm und der mannschaft glück und erfolg in wolfsburg - mehr geht nicht!
 
Thioune ist jetzt seit 6 Spielen im Amt und hat bei der letzten Pressekonferenz zu verstehen gegeben, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist und seine Spielphilosophie verinnerlicht hätte.
Um bei der PK nach der gestrigen Pleite einzugestehen, dass er uns schon ein bisschen weiter wähnte... Sorry, aber das reichlich naiv von ihm, und zwar inhaltlich aufgrund dessen, was du geschrieben hattest
Ich bin nicht naiv und weiß, dass wir nicht alle Spiele gewinnen werden und das sich die Personalsituation und die schlechte Transferpolitik nicht in Luft auflösen, nur weil ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht...
Zumal diese Defizite sich seit Jahren wie ein roter Faden durch die letzten Jahre ziehen.
 
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