Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Jupp, nachhaltig kann er. Hat er bei uns ja auch schon nachgewiesen. Erst der Fastabstieg 19/20, etwas weit entfernt von den
Europlätzen ;-), aber man hat die Relegation überstanden. Dann der Abstieg 20/21, nachdem man ja aller Steine umgedreht hat ;-)
und dann am letzten Spieltag den falschen "Feuerwehrmann" verpflichtete. Ja, der Flori hätte die Relegation noch erreicht.
Nachhaltig ist einzig, dass unser Flori im Jahr des Abstiegs, wie auch im Jahr zuvor 31 ! Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte.
Na na na! Er ist nicht abgestiegen!
 
Jupp, nachhaltig kann er. Hat er bei uns ja auch schon nachgewiesen. Erst der Fastabstieg 19/20, etwas weit entfernt von den
Europlätzen ;-), aber man hat die Relegation überstanden. Dann der Abstieg 20/21, nachdem man ja aller Steine umgedreht hat ;-)
und dann am letzten Spieltag den falschen "Feuerwehrmann" verpflichtete. Ja, der Flori hätte die Relegation noch erreicht.
Nachhaltig ist einzig, dass unser Flori im Jahr des Abstiegs, wie auch im Jahr zuvor 31 ! Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte.
Es ist schon erstaunlich dass Du überhaupt noch mit Werder sympatisierst. Über wirklich jeden Trainer und jeden Funktionär hast Du Dich in der Vergangenheit mehrfach ausgelassen. In Deinen Augen alles Ahnungslose.
Auch akzeptierst Du keine Meinungen anderer Forenschreiber. Auch hier stellst Du viele Beiträge als unnötig oder als von Ahnungslosen geschrieben dar. Meiner Meinung nach ist Florian Kohfeldt ein guter Fußballtrainer, er hat auch nach der Werder-Zeit gute Jobs erhalten ( im Gegensatz zu Nouri, Dutt, Skrpinik) . Die schlechten Punktausbeuten in den beiden Saisons sind nicht allein auf ihn zurückzuführen, genauso wenig wie die erfolgreichen Saisons davor. Im Zeitalter der Söldnermentalität war Kohfeldt eine wohltuende Ausnahme, er hat Werder gelebt.
Oder woher hast Du das Fachwissen, Trainer nach Ihrer Kompetenz zu bewerten? Stehst Du auf dem Trainingsplatz?
 
Es ist schon erstaunlich dass Du überhaupt noch mit Werder sympatisierst. Über wirklich jeden Trainer und jeden Funktionär hast Du Dich in der Vergangenheit mehrfach ausgelassen. In Deinen Augen alles Ahnungslose.
Auch akzeptierst Du keine Meinungen anderer Forenschreiber. Auch hier stellst Du viele Beiträge als unnötig oder als von Ahnungslosen geschrieben dar. Meiner Meinung nach ist Florian Kohfeldt ein guter Fußballtrainer, er hat auch nach der Werder-Zeit gute Jobs erhalten ( im Gegensatz zu Nouri, Dutt, Skrpinik) . Die schlechten Punktausbeuten in den beiden Saisons sind nicht allein auf ihn zurückzuführen, genauso wenig wie die erfolgreichen Saisons davor. Im Zeitalter der Söldnermentalität war Kohfeldt eine wohltuende Ausnahme, er hat Werder gelebt.
Oder woher hast Du das Fachwissen, Trainer nach Ihrer Kompetenz zu bewerten? Stehst Du auf dem Trainingsplatz?

Und warum hatte FK bei Wolfsburg einen noch schlechteren Punkteschnitt als bei uns? Mit einem Kader der vorher für Platz 4 gereicht hat.

Und über KAS Eupen sprechen wir mal lieber gar nicht erst
 
Vielleicht ist FK auch einfach nur ein odentlicher Zweitligatrainer? Gibt schlechtere Jobs. Anfänglich hatte ich in Bremen bei ihm auch ein eher gutes Gefühl. Mit schlechteren Ergebnissen und dem Abrutschen erschien er mir allerdings überfordert. Für die erste Liga ist er einfach falsch, aber wenn er nun seinen Weg gefunden hat, sei es ihm gegönnt. Man hätte damals einfach viel schneller reagieren müssen.
 
Es ist schon erstaunlich dass Du überhaupt noch mit Werder sympatisierst. Über wirklich jeden Trainer und jeden Funktionär hast Du Dich in der Vergangenheit mehrfach ausgelassen. In Deinen Augen alles Ahnungslose.
Auch akzeptierst Du keine Meinungen anderer Forenschreiber. Auch hier stellst Du viele Beiträge als unnötig oder als von Ahnungslosen geschrieben dar. Meiner Meinung nach ist Florian Kohfeldt ein guter Fußballtrainer, er hat auch nach der Werder-Zeit gute Jobs erhalten ( im Gegensatz zu Nouri, Dutt, Skrpinik) . Die schlechten Punktausbeuten in den beiden Saisons sind nicht allein auf ihn zurückzuführen, genauso wenig wie die erfolgreichen Saisons davor. Im Zeitalter der Söldnermentalität war Kohfeldt eine wohltuende Ausnahme, er hat Werder gelebt.
Oder woher hast Du das Fachwissen, Trainer nach Ihrer Kompetenz zu bewerten? Stehst Du auf dem Trainingsplatz?

Was hat das mit meiner Sympathie hinsichtlich Werder zu tun oder drückt sich diese nur aus, indem man unkritisch einzelne Personen
sowie wie deren Arbeit betrachtet und unter dem Deckmantel als Fan ignoriert. Leider gibt es in den letzten 15 Jahren reichlich Zündstoff.
Ich habe mich über Skripnik ausgelassen. Ich habe mich über Kohfeldt ausgelassen, seine Fachlichkeit aber nicht in Zweifel gezogen, da hatte
ich in der Hauptsache andere Kritikpunkte. Kohfeldt hat einen erheblichen Anteil am Niedergang 19/20 und auch 20/21. Das kann niemand
bestreiten. Wo habe ich Werner, Anfang und Steffen kritisiert? Werner hatte ich wegen seiner mangelnden Durchsetzung in Person von
Woltemade kritisiert, ja, aber ansonsten?
Alex? Alex ist letztendlich an der Mannschaft gescheitert, weil er sich vor der Saison 17/18 mit dem Verzicht auf Bruns und der Inthronisierung
von Feldhoff selbst ins Abseits schoss.
Dutt, wo habe ich Dutt kritisiert? Zu dem Zeitpunkt war ich hier noch gar nicht aktiv. Es sind gerade solche pauschalen unbelegten
Behauptungen einzelner User die hier mit Fachwissen um die Ecke kommen.
Gute Jobs?
Welche Söldnermentalität siehst du vor und nach Kohfeldt? Anfang, Werner und Steffen willst du das doch wohl nicht zusprechen?
Zu deinem letzten Satz:
Ich beurteile nach meinem Fachwissen, meiner Erfahrung, in Teilen meinen Informationen und als Werder-Fan, aber das heißt noch
lange nicht, dass ich alles weiß. In der Sache, muss mich aber auch jemand überzeugen und nicht mit irgendwelchen emotionalen
nicht belegten Behauptungen oder falschen Analysen/Recherchen daherkommen. Ja, da halte ich gegen.
Das war es dann wieder mit der Altersmilde. ;-)
 
Ich mag ihn ja, menschlich war er immer top und auch als Trainer kommt er mir hier viel zu schlecht weg.
Der Fehler hier war, das die Entlassung viel zu spät kam. Klar hätte er selbst früher das Handtuch schmeißen können, hauptschuldig sehe ich aber hier die Etage darüber. Durch deren zögern ist letzten Endes sowohl schaden am Image von FK als auch schaden am Verein angerichtet worden.
Aber diese Leute haben damals in ihm ja ein Bauernopfer gefunden.
 
Interessanter Kicker Artikel indem Kohfeldt einsieht, das die ultimative Nähe und Verbundenheit zu Werder nicht "gesund" war. Nicht das es einen Beweises bedürfte, das diese übertriebene "Familienideologie" a la Kannickelzüchterverein, nicht mit der erforderlichen kritischen Distanz und Austauschbarkeit eines multimillionen Bundesligageschäfts zusammenpassen würde. Aber interessant zu lesen, wie Ehemalige dann doch auf das System Werder reflektieren, nachdem sie dann ausbrechen durften.
 
Interessanter Kicker Artikel indem Kohfeldt einsieht, das die ultimative Nähe und Verbundenheit zu Werder nicht "gesund" war. Nicht das es einen Beweises bedürfte, das diese übertriebene "Familienideologie" a la Kannickelzüchterverein, nicht mit der erforderlichen kritischen Distanz und Austauschbarkeit eines multimillionen Bundesligageschäfts zusammenpassen würde. Aber interessant zu lesen, wie Ehemalige dann doch auf das System Werder reflektieren, nachdem sie dann ausbrechen durften.
Na, weiß ich nicht. Wie hat er sonst so neben Werder in der ersten Liga performt? Da fehlt mir dann doch auch die eigene Selbstkritik und da geriert sich irgendwie wieder jemand, der scheinbar für alles eine fein formulierte Erklärung hat. An seine damaligen Dampfplaudereien, die zum Teil absurde Züge hatten, erinnere ich mich noch ganz gut. Dieses Interview taugt meiner Ansicht nach nicht als ein Beweis, sondern eher als Verklärung seiner miesen Performance in der Krise. Der ist vielleicht in der zweiten Liga gut aufgehoben, aber in der ersten Liga ist er den Nachweis seiner Tauglichkeit schuldig geblieben. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass bei Werder nicht einiges im Argen ist, aber dies über FK beweisen zu wollen, halte ich hier für falsch.
 
Ich habe ihn damals als Dampfplaudernde instrumentalisierte Erklärmaschine des Vereines erlebt, die im Gegenzug Immunität erhält oder wie es im Fussballdeutsch heißt: Jobgarantie. Das war erschreckend was die Werder Verantwortlichen damals an Hilflosigkeit veranstaltet haben. Er hat es mit sich machen lassen und sicherlich hat er auch viel zur Misere beigetragen. "Das was mit ihm gemacht wurde" hat er jetzt reflektiert.... ist ein Anfang.
 
Ich habe ihn damals als Dampfplaudernde instrumentalisierte Erklärmaschine des Vereines erlebt, die im Gegenzug Immunität erhält oder wie es im Fussballdeutsch heißt: Jobgarantie. Das war erschreckend was die Werder Verantwortlichen damals an Hilflosigkeit veranstaltet haben. Er hat es mit sich machen lassen und sicherlich hat er auch viel zur Misere beigetragen. "Das was mit ihm gemacht wurde" hat er jetzt reflektiert.... ist ein Anfang.
Der Flo kann sagen was er will, ihm wird von einigen alles negativ ausgelegt.
Ihm Gegensatz zu ihm können sich die Kohfeldt-Hasser nicht selbst reflektieren.
Ich ziehe den Hut vor Leuten, die heutzutage noch mit soviel Herzblut in dieser kalten Fussballwelt unterwegs sind. Dies in den Dreck zu ziehen, weil er viele viele renommierte Trainer ( will man die hier alle aufzählen ) vor und nach ihm auch mit dafür verantwortlich war, das Werder abgestiegen ist ist unfair.
Und das Wort ' Dampfplauderer' zeugt von mangelndem Urteilsvermögen sondern ist nichts wie eine Stammtisch-Meinung.
 
Und das Wort ' Dampfplauderer' zeugt von mangelndem Urteilsvermögen sondern ist nichts wie eine Stammtisch-Meinung.
Naja, Flo sagt selbst, dass er damals in einigen Bereichen verbal nichts zu suchen gehabt hat. Und? Soll beckstowns Post in Mö's verschoben werden? Übrigens, wieso verteilst Du den "Dreck" auf andere Trainer? (rhetorisch gefragt)
Ich bin der Meinung, dass Werder mit ihm gegen Gladbach eher 4:2 gewonnen hätte.

Ansonsten: Fußball ist ein hartes Geschäft und das flutscht dann auch - gerade wegen nicht heilen wollender Wunden - bis ins Forum.

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Offenbar hat die persönliche Entwicklung von FK zu einer veränderten Grundhaltung in seinem Trainer-Job geführt.
So jedenfalls kann es dem Interview in der SZ meiner Meinung nach aufgefasst werden (paywall).
Ein Kumpel, der FK schon immer schätzt, meinte, das Interview zeige, wie reflektiert FK sei.
 
Der Flo kann sagen was er will, ihm wird von einigen alles negativ ausgelegt.
Ihm Gegensatz zu ihm können sich die Kohfeldt-Hasser nicht selbst reflektieren.
Ich ziehe den Hut vor Leuten, die heutzutage noch mit soviel Herzblut in dieser kalten Fussballwelt unterwegs sind. Dies in den Dreck zu ziehen, weil er viele viele renommierte Trainer ( will man die hier alle aufzählen ) vor und nach ihm auch mit dafür verantwortlich war, das Werder abgestiegen ist ist unfair.
Und das Wort ' Dampfplauderer' zeugt von mangelndem Urteilsvermögen sondern ist nichts wie eine Stammtisch-Meinung.
Dampfplauderer ist sicherlich ne Stammtisch Parole. Sein Herzblut in allen Ehren, aber seine Wesenszeit hier in Bremen war der Gipfel der typischen Werder Mechanismen. Verantwortliche die mit Folien umherzogen wo Kohfeldt in einer Reihe mit Rehhagel und Schaaf als endlos Trainerlösung präsentiert wurde, nur damit die damaligen Verantwortlichen ihre falsch abgespeicherten Nostalgieträume befriedigen konnten. Kohfeldt wurde als ultimative öffentliche Erklärmaschine missbraucht, der die sportlichen und Führungstechnischen Missstände im Verein immer und immer wieder erklären mußte und wohl auch wollte, bis sie soweit von der Realität entfernt waren, das es Richtung Slapstick ging. Alle Verantwortlichen haben sich damals in der Wagenburg hinter ihm versteckt und haben den Jungen vor geschickt und er ist naiv voran gegangen. Und wie es so schön heißt "Kohfeldt war jung und brauchte das Geld". Der Klassiker in Bremen ... ein 110% abhängiger, junger und beeinflussbarer Trainer, der den ganzen Mist hier mit macht. Ein Spielball für die damaligen Verantwortlichen. Gegenleistung ist in Bremen immer die gesprochene Jobgarantie, die hier zwar später, aber letztenendes doch fällt. Würde er heute scheinbar so nicht mehr mitmachen ....
 
Gegen Kohfeldt persönlich habe ich nichts, kenne ihn auch nicht.
Bestimmt ein netter Kerl und 100% Werder, zweifellos.
Er kam aber hier an offensichtliche Grenzen, die er versucht hat verbal zu zerstreuen.
Man hätte ihn deutlich früher erlösen müssen, da lag der Fehler nicht nur bei ihm.
 
Ich habe ihn damals als Dampfplaudernde instrumentalisierte Erklärmaschine des Vereines erlebt, die im Gegenzug Immunität erhält oder wie es im Fussballdeutsch heißt: Jobgarantie. Das war erschreckend was die Werder Verantwortlichen damals an Hilflosigkeit veranstaltet haben. Er hat es mit sich machen lassen und sicherlich hat er auch viel zur Misere beigetragen. "Das was mit ihm gemacht wurde" hat er jetzt reflektiert.... ist ein Anfang.

In einem Satz alles zum Ausdruck gebracht!!

Den letzten Satz möchte ich aus meiner Sicht und meinem Wissen ergänzen:

"Das was mit ihm gemacht wurde und er auch bewusst selbst betrieben hat" hat er jetzt vielleicht reflektiert.... ist ein Anfang.

Dennoch stecken in dieser sogenannten Selbstreflektierung auch Anteile von "Greenwashing".

Doof ist er halt nicht, er weiß sich halt rhetorisch einwandfrei auszudrücken. Allerdings schwingt da immer ein wenig die
Überheblichkeit sich der Schwäche des Gegenüber sich zu sein.
 
Der Flo kann sagen was er will, ihm wird von einigen alles negativ ausgelegt.
Ihm Gegensatz zu ihm können sich die Kohfeldt-Hasser nicht selbst reflektieren.
Ich ziehe den Hut vor Leuten, die heutzutage noch mit soviel Herzblut in dieser kalten Fussballwelt unterwegs sind. Dies in den Dreck zu ziehen, weil er viele viele renommierte Trainer ( will man die hier alle aufzählen ) vor und nach ihm auch mit dafür verantwortlich war, das Werder abgestiegen ist ist unfair.
Und das Wort ' Dampfplauderer' zeugt von mangelndem Urteilsvermögen sondern ist nichts wie eine Stammtisch-Meinung.
Unfair ist es andere Trainer mit der damals wie heute entstandenen Misere verantwortlich zu machen.
Inwiefern andere Trainer für den letzten Abstieg verantwortlich waren bleibt wahrscheinlich dein Geheimnis und so wie von dir
behauptet zeigt es eigentlich eine gewisse Unwissenheit/Verblendung was die eigentlichen Ursachen für den damaligen Abstieg,
wie auch der neuerlichen Gefahr eines Abstiegs anbelangt.
MMn sind es in erster Linie Misswirtschaft i. S. v. Umgang mit den Finanzen, mangelhaftes Scouting, in Teilen mangelhafte Geschäftsführung
sowie strategische Ausrichtung.
Für mein Verständnis ist ein "Dampfplauderer"
Jemand der besonders viel und gern redet; also eine redegewandte Person, die sich wortreich zu zahlreichen Themen äußert.
........... aber vielleicht passt der Erklärbär eher. Bitte nicht mit dem Eisbären verwechseln.

Butter bei die Fische:

Zitat Kohfeldt:
"Scheinbar bin ich jemand, bei dem Dinge sehr schnell überhöht wurden, was im Umkehrschluss bedeutet, dass Dinge ganz schnell in die andere Richtung gedeutet werden können", reflektierte Kohfeldt. "Das ist ja auch eine spannende Fallhöhe: in zwei Jahren zum Trainer des Jahres - und dann abgestürzt. Das alles gefällt mir nicht, aber ich habe gelernt, damit zu leben. Zumal ich betonen will: Ich habe diese persönliche Überhöhung nie selbst betrieben."
Betrieben haben es die Medien und die Verantwortlichen des SV Werder, aber auch in einem erheblichen Maße er selbst. Durch sein Wirken,
seine Erklärungen trägt er seinen Anteil dazu bei. Also die Betonung kann er sich schenken.


Für den Abstieg hat er natürlich auch wieder einen Erklärungsansatz.
Zitat Kohfeldt:
"Wir hatten damals vor der Saison intern ein klares Gespräch, in dem ich meinte: Mit dem Kader, da wird das nicht reichen, da können wir fußballerisch nicht das umsetzen, was wir wollen", sagte er. "Und dann haben wir uns für den ekelhaftesten Fußball der Liga entschieden. 3-5-2, tief stehen, vorn hilft der liebe Gott - das hat rückblickend nicht zu mir gepasst. Heute würde ich das so nicht mehr machen."

Richtig ist, dass damals 17/18 und auch 18/19 die besten Spielzeiten seit längerer Zeit absolviert wurden. Die Kader dieser Zeit waren grundsätzlich identisch, wobei man 18/19 den Kader mit Klaassen, Osako, Pizarro und Sahin aufgewertet hatte. Ja, und er spielte diese Zeit mit einer 4er-Kette.
19/20 wollte man den nächsten Schritt Richtung Europa gehen. Nach dem Abgang von Kruse und den Erfahrungen um Osako (oftmals falsche 9)
hat man 19/20 mit den Verpflichtungen Füllkrug, Toprak und Bittencourt den Schritt verwirklichen wollen, aber man hat die Spielposition um
Kruse nicht kompensieren können. Im weiteren Verlauf (nach Ausfall Füllkrug) mit Selke und Vogt den drohenden Absturz verhindern wollen.
19/20 spielte er praktisch alles Systeme durch (Chaos) ..... Nach dem Absturz wurde wurde zur RR auf 3er-Kette umgestellt, aber nie konsequent.
Die Spieler waren verunsichert und so wirkte auch das Werderspiel, weit ab von den bisherigen spielerischen Leistungen.
Ja, gerade zu Beginn der Saison auch begründet durch eine mangelhafte Saisonvorbereitung, welche schließlich in eine große Verletzungsmisere
mündete.
So, und nun also stellte ER fest, dass zu Beginn der Saison 20/21 mit dem identischen Kader (plus Agu und Chong) mit welchem man 19/20 in Richtung Europa wollte, dass man den Fußball den man spielen wollte so nicht umsetzbar sei??
In dieser Saison wurde fast grundlegend kein 3-5-2 gespielt.
Entscheidend war damals die Umstellung nach dem Spiel in Bielefeld, als er der Meinung war man müsste jetzt wieder mehr spielerisch agieren,
weil man den Klassenerhalt wohl jetzt nicht mehr verspielen würde. In der restlichen Zeit Herr Kohfeldt! setzten sie fast grundlegend auf 4er-Kette
offensiv. Waas dann folgte war eine beispiellose Niederlagenserie.
Diese Erklärung, man habe sich für ein 3-5-2 und somit für den ekelhaftesten Fußball der Liga entschieden ist, ist so nicht richtig.
Außerdem war Davy Klaassen zu Beginn der Saison noch bis Oktober 2020 im Kader. Dieser Kader war so, auch ohne Klaassen,
nicht abstiegsreif, landete man nach der HR (13. ST) mit 14 Punkten auf Platz 13, weit ab von den Abstiegsrängen.Das hat er sich voll und ganz zuzuschreiben und war eher seiner Unerfahrenheit geschuldet.
Kohfeldt war ab der Saison zusammen mit Baumann für die Zusammenstellung des Kaders allein verantwortlich, da Tim Steidten wohlwissend
um gewisse Vorgänge im Juni 2019 ein Angebot von Bayer angenommen hat. Die darauf folgende Transferpolitik war maßgeblich die Folge
von Misswirtschaft und Mangel an Kompetenz.

Selbstreflektion:
Sieht für mich anders aus.
 
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