Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Da man sich im Werder Forum nicht einfach abmelden kann, was wahrscheinlich auch einfach zu kompliziert für die zuständige Abteilung ist, lese ich hier trotz meines eigentlichen Abschieds trotzdem noch manchmal mit…

Deshalb hier mal mein take:

Wenn das Management und der GF eines Multi Millionen Euro Unternehmens die geltenden Regeln nicht kennt, müssten eigentlich ein paar Köpfe rollen.

Entweder auf unterer und mittlerer Ebene, weil dort „das Wissen“ nicht nach „oben“ getragen wurde. Oder besser gleich ganz oben, weil es deren Verantwortung ist, so etwas zu wissen und ein Team zu führen, wo solche „Kommunikationsfehler“ nicht passieren.

Bei Werder herrschen aber andere Regeln und die Vereinsführung versteht sich als Familie, was nur ein schöneres Wort für Mafia ist.

Deshalb hat niemand in Werders Führungsebene was zu befürchten und der Niedergang geht weiter.
Mal grundsätzlich und gar nicht mal auf Fußball bezogen. Wenn Fehler passieren, gibt es aus Führungssicht Folgen Möglichkeiten:
1. Unter den Tisch kehren/jemand anderem die Schuld geben - wenn man nicht damit durchkommt, muss man selbst gehen.
2. Die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen. Es rollt normal immer der Kopf der unteren Ebenen. Das ist auch okay so, wenn der Fehler dort lag.
3. Alles auf sich ziehen und die Konsequenzen tragen.

Fritz hat sich für den Ehrenmann entschieden.
Jetzt ist es nur wirklich albern, bei sowas über Entlassung zu sprechen. Fritz muss sich aber selbst hinterfragen und vor allem weitere Fehler vermeiden.

Das mal losgelöst von etwaigen anderen Fehlern, die gemacht wurden oder nicht gemacht wurden.


Wenn übrigens nochmal der Name RealNico fällt, übergebe ich mich. Influenzer sind Influenzer und haben nicht mehr oder weniger Ahnung als andere Fans. Auch nur Meinungen.
 
Aber ist denn jetzt irgendetwas passiert dadurch? Wenn die Information nicht vorhanden gewesen wäre und Harry Kane hätten wir für kleines Geld leihen können und hätten es aus Unwissenheit nicht getan, OK dann könnte ich den Aufschrei verstehen. Aber ist denn jetzt unterm Strich irgendetwas passiert?

Finde ich jetzt irgendwie "Viel Rauch um Nichts" (Nein, ich bin kein Stoner)
 
Wir hätten Milosevic nicht geholt.
Unterm Strich war es also sogar gut, dass zumindest rechtzeitig bekannt war, dass noch Leihen möglich sind.
Bisschen viel Wirbel drum.
 
Aber ist denn jetzt irgendetwas passiert dadurch?

Man hat sich monatelang nicht um mögliche Leihen im Winter gekümmert, weil man dachte es geht nicht und war dann (zu) spät dran.

Und wer weiß, welche „Kommunikationsprobleme“ sonst noch zwischen unterer und oberer Management Ebene herrschen.

die geben ja teilweise Geld aus, als hätten sie es dicke. Siehe Alvero und Mbangula. Aber bisher waren das alles Flops.

Zufall? Kommunikationsprobleme? Inkompetenz? Pech?
 
Wie schon öfter erwähnt:

Fritzi und seine Freunde sind mit dem Fussball-Business heillos überfordert. Die lassen sich von allen über den Tisch ziehen.

Die Füllkrug Millionen? Verjuxt. Die Finanzspritze der Investorengruppe? Verjubelt. 50 Millionen in 2 Jahren durch den Kamin geblasen. Ergebnis: Nichts zählbares.
Soweit ich es verfolgt habe, sind 10 Mio Euro des Investorengeldes für Mbangula ausgegeben worden, andere Millionen fliessen in den Umbau des Nachwuchsleistungszenttums. Letzteres ist auf jeden Fall sinnvoll angelegt. Bei Mbangula muss man abwarten.
 
Eigentlich müsste Fritz jetzt entlassen werden. Oder zumindest das Team „unter ihm“ neu aufgestellt werden. Das wäre zumindest die logische Konsequenz.

Aber man kann das natürlich auch alles runterspielen und weiter so machen.
Völlig überzogen, wenn man es nur auf diese eine Sache bezieht. In welcher Welt leben eigentlich einige hier? Man kann sicherlich der Meinung sein, dass Fritz entlassen gehört, aber nur auf diese eine Geschichte bezogen ist das schon sehr lachhaft. Da sollte man vielleicht mal die Anti-Fritz-Brille absetzen.
Das ist als würde man Steffens Entlassung fordern, weil er im Köln-Spiel den Sieg durch falsche Wechsel verspielt hat.

Man muss schon jedes Thema für sich betrachten und am Ende der Saison eine Analyse machen, was gut und was schlecht war. Alles andere ist dämlichet Aktionismus.
 

Das haben sie beim letzten Abstieg auch geglaubt und viel zu spät reagiert.

Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.

Ich wiederholte mich: sie nennen es Familie, aber eigentlich ist es einfach eine Mafia am Osterdeich, die sich weniger um Werder kümmert, als um ihre eigenen Positionen.

Mein Punkt ist eigentlich:

6 Millionen Alvero, 4 Millionen Deman und 10 Millionen Mbangula.

Das sind 20 Millionen Euro ins Klo geworfen.

Übernimmt dafür irgendjemand die Verantwortung, oder war das einfach auch nur schlechte Kommunikation?

(Keita und den dicken Stürmer von Leverkusen gar nicht mal erwähnt)
 
Das haben sie beim letzten Abstieg auch geglaubt und viel zu spät reagiert.
Was bringt es, mitten in der Saison über die sportliche Führung zu reden? Das ist ein Thema für die Nachbearbeitung einer Saison, wenn es nicht wirklich was richtig Grobes ist.
Aktuell können sie nicht mehr tun und erstmal wäre ein Trainerwechsel der Schritt. Alles Andere brächte nur unnötig Unruhe rein. Könnte man auch noch später tun.
 
Übrigens haben Fritzmeyer mit Deman gar nix am Hut (okay Fritz zumindest beteiligt, aber war Baumis Transfer) und mit Alvero mindestens Niemeyer nicht. Alvero war eine Übereinkunft von Werner, Fritz und Baumann, der vermutlich auch die Kaufoption noch gezogen hat.

Und wer war die ganze Zeit Chef Scout in der Zeit? Sollte zumindest er mal entlassen werden?

Oder verbuchen wir das alles auch unter „kann ja keiner was dafür und deshalb sollte alles so weiterlaufen“?
 
Das ist ein Thema für die Nachbearbeitung einer Saison, wenn es nicht wirklich was richtig Grobes ist.

Was aber - egal für welchen Verein - der schlechtest mögliche Zeitpunkt wäre. Die neue Führungsriege hätte dann quasi Null Zeit im Sommer was zu ändern. Bis die in Amt und Würden sind ist schon wieder erster Spieltag und man wäre Führungslos in der Sommerpause.
 
Was aber - egal für welchen Verein - der schlechtest mögliche Zeitpunkt wäre. Die neue Führungsriege hätte dann quasi Null Zeit im Sommer was zu ändern. Bis die in Amt und Würden sind ist schon wieder erster Spieltag und man wäre Führungslos in der Sommerpause.
Mag sein. Jetzt allerdings auch. Wären wir schon mitten im Abstiegskampf okay. Aber derzeit wäre es ein falsches Signal und würde Unruhe bringen
 
@*Eisbaer*

Ich verlagere unsere Diskussion mal in den Fritz Thread, weil er aktuell der Chef ist.

Meine Kritik ist, dass Werder für zusammen 20 Millionen Euro (plus Gehalt) Alvero, Deman und Mbangula gekauft hat. Dazu Keita und Boniface verpflichtet hat.

Es ist offensichtlich, dass das Scouting und die Entscheidungsfindung bei Transfers am Osterdeich fundamental nicht funktioniert.

Wenn ich dich richtig verstehe, war das alles nur Pech und man sollte nicht mehr darüber sprechen.

Ich sehe das anders. Und man sollte schon herausfinden, wo die ganzen Fehler passierst sind und sie in Zukunft nicht wiederholen.
 
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