Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Na ja. Man verliert seinen langjährigen Trainer und seinen Scorer mit MD. Ersatz sollten sein die Dauerverletzten wie Wöber und Boniface, die völlig überraschend dauerhaft ausfallen. Dazu ändert man komplett die Statik im Spielsystem und in der Hierarchie. Die Neuzugänge kommen auf den aller letzten Drücker. Man verliert sehenden Auges in Bielefeld im Pokal und bei der Eintracht. Der Trainer hat augenscheinlich kein Spielkonzept. Defensiv extrem anfällig und offensiv harmlos. Da kann man schon mal schnell in schwere See kommen. Von 6 Leihen fallen deren drei aus, denn Hein ist Ersatztorwart und spielt wenig bis gar nicht, weil Mio Nummer 1 ist. Schmidt wird kaum bis gar nicht eingesetzt, Puertas auf der falschen Position. Einzig Yuki funktioniert. Dann wundert man sich, dass kaum bis gar nichts läuft? Mbangula ist hier kein Faktor mehr. Aus ursprünglich sechs mach zwei. Unter den Bedingungen ist man schnell in der Abstiegszone. Werder ist ein Topabstiegskandidat. Nun holt man einen siebten Leihspieler mit Handverletzung. Völlig unklar, was daraus wird?
Völlig richtig, ABER:
SO hätte es ja nicht laufen müssen.
Dass wir da sind, wo wir sind, nicht nur tabellarisch, ist nicht den neuen Spielern anzulasten, sondern dem, der sie nicht vernünftig einsetzt.
Mehr sage ich dazu hier nicht. Wurde schon lang und breit diskutiert.
Und die GF lassen ihn gewähren, ohne ersichtlichen Plan.
Es hätte nicht nur anders aussehen können, sondern mit den Spielern, die wir haben sogar MÜSSEN.
 
Völlig richtig, ABER:
SO hätte es ja nicht laufen müssen.
Dass wir da sind, wo wir sind, nicht nur tabellarisch, ist nicht den neuen Spielern anzulasten, sondern dem, der sie nicht vernünftig einsetzt.
Mehr sage ich dazu hier nicht. Wurde schon lang und breit diskutiert.
Und die GF lassen ihn gewähren, ohne ersichtlichen Plan.
Es hätte nicht nur anders aussehen können, sondern mit den Spielern, die wir haben sogar MÜSSEN.
Ergänzend dazu allerdings, dass die Erwartung gar nicht bei soviel mehr Punkten lag. Saison-Erwartung angesichts der Umstände wäre bei mir so 42-46 Punkte gewesen, also 21-23 zur Hinrunde. Mit 40 hätte ich mich auch zufrieden gegeben, solange wir nicht in den Abstiegskampf kämen.
Aktuell sieht es nach 17-18 Punkten nach der Hinrunde aus. Das wären allerdings hochgerechnet nur 34-36 Punkte und das ist definitiv Abstiegskampf.

Gemessen daran, dass wir sogar schlechter werden, würde ich sogar noch mehr runtergehen.
 
Sind wir doch mal ehrlich, Werder schafft für EX-Spieler Versorgungsposten ohne wirkliche Qualifikation...erinnert stark an politische Parteien.
Werder-Familie hin oder her, vom Kuschelkurs wird der Verein nicht besser.
Dazu holt man dann zusätzlich eine Vaterfigur alà Horst Steffen, der nie aufmuckt und seine Kernkompetenz darin liegt symphatische Antworten zu geben.
Fertig ist der konfliktlose Einheitsbrei der Glückseeligkeit ohne wirklichen Anspruch und Plan.
Hauptsache alle liegen sich in den Armen.
Das ist wiederholt ein Fehler, der dem Verein mMn schadet und uns damals auch zum Teil den Abstieg beschert hat.
Anstatt umzudenken und auch mal Fachpersonal in bestimmten Bereichen zu integrieren, schmort Werder lieber im eigenen Saft.
So wird der Verein auf Jahre keine Rolle mehr in der 1. Bundesliga spielen.
Der einzige der das erkannt hat war Ole Werner...der einen gewissen Anreiz setzen wollte und der wusste, dass wenn dieser Anreiz nicht erfolgt die Kurve gnadenlos nach unten geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werder schafft für EX-Spieler Versorgungsposten ohne wirkliche Qualifikation
Schon wieder dieser Quatsch.

Clemens Fritz
"Nach knapp drei Jahren Studienzeit hat Clemens Fritz in dieser Woche den Diplom-Studiengang ‚Master for international players‘ (MIP) der UEFA erfolgreich abgeschlossen. Nach sieben Modulen an jeweils unterschiedlichen Standorten in Europa und den USA fand die Abschlusszeremonie für den dritten Jahrgang des Studienkurses im Hauptsitz der UEFA in Nyon statt."

"Während seiner beruflichen Neuorientierung nach der aktiven Karriere absolvierte Niemeyer 2019/2020 den CAS Sportmanagement an der Universität St.Gallen – verteilt über zwei Jahrgänge. Parallel dazu blieb er dem Fussball treu und übernahm verschiedene Aufgaben im Nachwuchs- und Leistungsfussball, zunächst als Trainer und später als Leiter der Jugend sowie als Geschäftsführer Sport beim SC Preussen Münster. Seit 2024 ist Niemeyer beim SV Werder Bremen verantwortlich für den Bereich Profifussball und gestaltet dort strategische und operative Themen rund um Kaderplanung, Entwicklung und die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam."

Peter Niemeyer übrigens auch mit einer guten Leistung bei Preußen Münster. Und selbst die fehlende Erfahrung ist Quatsch. Beide haben bereits vorher ihre Erfahrungen gesammelt.
 
Schon wieder dieser Quatsch.

Clemens Fritz
"Nach knapp drei Jahren Studienzeit hat Clemens Fritz in dieser Woche den Diplom-Studiengang ‚Master for international players‘ (MIP) der UEFA erfolgreich abgeschlossen. Nach sieben Modulen an jeweils unterschiedlichen Standorten in Europa und den USA fand die Abschlusszeremonie für den dritten Jahrgang des Studienkurses im Hauptsitz der UEFA in Nyon statt."

"Während seiner beruflichen Neuorientierung nach der aktiven Karriere absolvierte Niemeyer 2019/2020 den CAS Sportmanagement an der Universität St.Gallen – verteilt über zwei Jahrgänge. Parallel dazu blieb er dem Fussball treu und übernahm verschiedene Aufgaben im Nachwuchs- und Leistungsfussball, zunächst als Trainer und später als Leiter der Jugend sowie als Geschäftsführer Sport beim SC Preussen Münster. Seit 2024 ist Niemeyer beim SV Werder Bremen verantwortlich für den Bereich Profifussball und gestaltet dort strategische und operative Themen rund um Kaderplanung, Entwicklung und die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam."

Peter Niemeyer übrigens auch mit einer guten Leistung bei Preußen Münster. Und selbst die fehlende Erfahrung ist Quatsch. Beide haben bereits vorher ihre Erfahrungen gesammelt.
Also ist Fritz ein Fachtheoretiker mit den passenden Abschlüssen und Niemeyer hat bei Preußen Münster Erfahrungen gesammelt.
Das soll jetzt genau was an meiner Aussage ändern?
Es sind immer noch zwei EX-Spieler, die auf diesem Posten anscheinend heillos überfordert sind.
Was bringt mir Theorie, wenn iman es praktisch nicht umsetzen kann?
Solche Theoretiker hatte ich auch in meiner Ausbildung, die grundsätzlich alles wussten aber handwerklich zwei linke Hände hatten.
 
Schon wieder dieser Quatsch.

Clemens Fritz
"Nach knapp drei Jahren Studienzeit hat Clemens Fritz in dieser Woche den Diplom-Studiengang ‚Master for international players‘ (MIP) der UEFA erfolgreich abgeschlossen. Nach sieben Modulen an jeweils unterschiedlichen Standorten in Europa und den USA fand die Abschlusszeremonie für den dritten Jahrgang des Studienkurses im Hauptsitz der UEFA in Nyon statt."

"Während seiner beruflichen Neuorientierung nach der aktiven Karriere absolvierte Niemeyer 2019/2020 den CAS Sportmanagement an der Universität St.Gallen – verteilt über zwei Jahrgänge. Parallel dazu blieb er dem Fussball treu und übernahm verschiedene Aufgaben im Nachwuchs- und Leistungsfussball, zunächst als Trainer und später als Leiter der Jugend sowie als Geschäftsführer Sport beim SC Preussen Münster. Seit 2024 ist Niemeyer beim SV Werder Bremen verantwortlich für den Bereich Profifussball und gestaltet dort strategische und operative Themen rund um Kaderplanung, Entwicklung und die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam."

Peter Niemeyer übrigens auch mit einer guten Leistung bei Preußen Münster. Und selbst die fehlende Erfahrung ist Quatsch. Beide haben bereits vorher ihre Erfahrungen gesammelt.
Zur Qualifikation gehören jedoch nicht nur gute Studienleistungen. Mindestens genauso wichtig ist die Fähigkeit, Aufgaben zielführend umzusetzen. Davon ist beim Gespann CF + PN bisher jedoch nicht viel zu sehen.
 
Zur Qualifikation gehören jedoch nicht nur gute Studienleistungen. Mindestens genauso wichtig ist die Fähigkeit, Aufgaben zielführend umzusetzen.
"Unter Qualifikation (Arbeitsqualifikation; lateinisch qualis facere, „Beschaffenheit herstellen“) versteht man allgemein in der Wirtschaft und speziell im Personalwesen, die sich aus Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Schlüsselqualifikation zusammensetzende Eignung einer Person für einen Beruf oder eine bestimmte Aufgabe."

Was dann daraus in der Praxis gemacht wird, ist wieder eine andere Frage.
 
"Unter Qualifikation (Arbeitsqualifikation; lateinisch qualis facere, „Beschaffenheit herstellen“) versteht man allgemein in der Wirtschaft und speziell im Personalwesen, die sich aus Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Schlüsselqualifikation zusammensetzende Eignung einer Person für einen Beruf oder eine bestimmte Aufgabe."

Was dann daraus in der Praxis gemacht wird, ist wieder eine andere Frage.
Moment, das Klugsschieten ist doch mein Job. ;)

Wie auch immer. In meinem sehr langen Berufsleben im Vertrieb habe ich, sowohl bei meinen Arbeitgebern als auch bei Kunden und Lieferanten, immer mal wieder mit Menschen zusammengearbeitet, die fachlich gut bis sehr ausgebildet waren, bei denen aber deren Fähigkeiten in praktischen Umsetzung mit ihren Abschlüssen nicht mithalten konnten / können - Fritzmeyer lassen grüßen. Und ebenso lernte ich Menschen kennen, die nach Abschluss von Haupt- oder Realschule auch ohne Studium die Karriereleiter teilweise bis ganz oben erfolgreich emporklettern, eben weil sie in der Praxis hervorragend waren / sind.
 
Moment, das Klugsschieten ist doch mein Job. ;)

Wie auch immer. In meinem sehr langen Berufsleben im Vertrieb habe ich, sowohl bei meinen Arbeitgebern als auch bei Kunden und Lieferanten, immer mal wieder mit Menschen zusammengearbeitet, die fachlich gut bis sehr ausgebildet waren, bei denen aber deren Fähigkeiten in praktischen Umsetzung mit ihren Abschlüssen nicht mithalten konnten / können - Fritzmeyer lassen grüßen. Und ebenso lernte ich Menschen kennen, die nach Abschluss von Haupt- oder Realschule auch ohne Studium die Karriereleiter teilweise bis ganz oben erfolgreich emporklettern, eben weil sie in der Praxis hervorragend waren / sind.
Ohne da jetzt eine sinnlose Argumentationskette draus zu machen - eine theoretische Qualifikation haben Fritzmeyer, den Nachweis der praktischen Qualifikation haben sie noch nachzuweisen.
 
Ich glaube nicht das man jetzt 1 zu 1 von der Quali auf die Effektivität einer Aufgabe schließen kann. Habe schon hochstudierte Leute gesehen, die an den einfachsten Dingen zerbrochen sind und Leute mit gar keiner Ausbildung, die sich aber in alles reingebissen haben. Allerdings habe ich auch schon häufig den umgedrehten Fall gesehen, wo Bildung deutlich hilft in strategischer Denkweise und wo dann eben bei einem gewissen Low Level Bildungsniveau deutlich Grenzen waren. Dazu sollte man noch die Bildung oder angelesenes Wissen und die zig Formen von Intelligenz unterscheiden. Beides kann sich ergänzen, muß es aber nicht. Das ist ne Wissenschaft für sich.

Mich interessiert die Ausbildung von Fritz und Niemeyer kein bißchen. Mich interessieren noch nicht mal die Transferbedingungen. Wenn se nen 3ten Liga Spieler für 20 mio. holen und der haut hier alles weg paßt das für mich. Mich interessiert ausschließlich ob sie als Verantwortungsträger den Verein zum Erfolg pushen (Kommunikation, Anspruchshaltung) und ob die Spieler, die sie verpflichten auf dem Platz funktionieren (Effektivität). Mich interessiert auch nicht die Werder Mischpoke mehr. Die können von mir aus jeden Tag nen Familienfest im Nordturm feiern, sei es Ihnen gegönnt.

Erfolg (Europa) und damit die Tabelle und ein wenig Fußballästethik sind für mich die Messpunkte. Dazu den Erfolgswillen, den der Verein repräsentiert. Letzteres ist wohl das größte Manko im Verein. Daran bewerte ich persönlich, ob der Verein auf den unterschiedlichen Positionen gut aufgestellt ist oder nicht.

Zwischenfazit:

Mit den Platzierungen der letzten Jahre bin ich nicht zufrieden. Mit etwas mehr Wille und Risiko (vor allem ein 10er letzten Winter) hätte Europa drin gelegen. Es wirkt auf mich als wenn der Verein nicht den ultimativen Willen zum Erfolg hat. Die Kommunikation wirkt genügsam und schützend bzw. relativierend, anstatt bissig und Erfolgshungrig. Andauernde Leistungseinbrüche nach gleichen Mustern verhindern hier den Erfolg. Dieser Aufgabe kommen Fritz und Niemeyer m. E. nicht genug nach. Zu verhalten, zu medienscheu hat man von außen nicht das Gefühl, das der Verein seinen Fans absolut Erfolg bescheren will. Da geht mehr und das hatte ich zu den Zeitpunkten auch immer geschrieben, was es gewesen wäre. Letztenendes erreicht das aber den Verein nur über Unmutsbekundungen im Stadion, sprich Pfiffe. Abstimmung per Gestik und Lautstärke. Besser wäre Applaus bei guten Leistungen.

Bei den Transfers war ich letzten Sommer begeistert, auch über den Boniface Deal (hat halt nicht geklappt) und besonders über den Mbangula Deal. Meines Erachtens liegt hier nicht das Problem bei Fritz und Niemeyer, sondern holt der Trainer einfach nicht genug aus dem doch sehr komfortablen Kader heraus. Die ersten 15 Spiele waren ohne klare Linie. Hier wird es auch wieder auf Fritz und Niemeyer ankommen ggf. rechtzeitig zu intervenieren, sprich nen neuen Übungsleiter in der Hinterhand zu haben. Noch gehe ich davon aus das HS das noch irgendwie hinbekommt.

Ich glaube in Summe sind viele Fans ungeduldig auf Erfolg. Auch die andauernden Begründungen für das Scheitern kennt jeder bis zum abwinken. Es liegt auch bzw. vor allem an Fritz und Niemeyer den Fans nicht immer etwas von Restriktionen zu erzählen, sondern eine Aufbruch-(anstatt Umbruch)stimmung zu vermitteln. Der Verein bietet mittlerweile zu wenig Träume und zuviel Langeweile!
 
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Ich finde das jetzt gar nicht schlimm. Mal etwas nicht auf der Pfanne zu haben ist eher menschlich. Das die Bild Zeitung da jetzt so´n Herrmann von macht ist halt deren Produkt. Finde ich eher lustig. Ich sag immer "Fehler passieren, nur dumm wenn sie andauernd passieren". Jetzt wissen sie es! Für mich keine große Sache. Mir sind andere Dinge wichtiger!
 
Ne die anderen Manager, waren ja auch nicht studieren.
Scherz beiseite, wer leiht schon die halbe Mannschaft und muss das dann wissen?
Genau darauf wollte ich hinaus.

Peinlich an der Sache ist gar nicht mal, dass Fritz und Niemeyer das nicht wussten, sondern dass es - laut Fritz - durchaus jemand wusste, aber es eben nicht in der Führungsetage ankam. Das ist ein peinlicher Kommunikationsfehler.
 
Genau darauf wollte ich hinaus.

Peinlich an der Sache ist gar nicht mal, dass Fritz und Niemeyer das nicht wussten, sondern dass es - laut Fritz - durchaus jemand wusste, aber es eben nicht in der Führungsetage ankam. Das ist ein peinlicher Kommunikationsfehler.

Da man sich im Werder Forum nicht einfach abmelden kann, was wahrscheinlich auch einfach zu kompliziert für die zuständige Abteilung ist, lese ich hier trotz meines eigentlichen Abschieds trotzdem noch manchmal mit…

Deshalb hier mal mein take:

Wenn das Management und der GF eines Multi Millionen Euro Unternehmens die geltenden Regeln nicht kennt, müssten eigentlich ein paar Köpfe rollen.

Entweder auf unterer und mittlerer Ebene, weil dort „das Wissen“ nicht nach „oben“ getragen wurde. Oder besser gleich ganz oben, weil es deren Verantwortung ist, so etwas zu wissen und ein Team zu führen, wo solche „Kommunikationsfehler“ nicht passieren.

Bei Werder herrschen aber andere Regeln und die Vereinsführung versteht sich als Familie, was nur ein schöneres Wort für Mafia ist.

Deshalb hat niemand in Werders Führungsebene was zu befürchten und der Niedergang geht weiter.
 
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