Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Ich habe es gestern vor dem Spiel noch geschrieben und Steffen bestätigt wieder alles in einem Spiel, als wolle er seine gesamte Inkompetenz noch einmal präsentieren. Man kann ja mal zusammenfassen.

Startelf
-Friedl wieder als LV
-Mbangula viel zu weit hinten (was soll das?)
-kein Stürmer auf dem Feld
-Njinmah erneut im Mittelfeld
-Grüll trotz guter Leistungen in dieser Saison schon wieder auf anderer Position

Wechsel
-Für Friedl keinen LV eingewechselt, sondern Coulibaly dort hingestellt, was quasi instant zum Platzverweis führte (wenn auch unglücklich)
-Grüll runtergenommen, der wenigstens geackert hat
-Njinmah runtergenommen, der wenigstens noch schnell gewesen wäre
-Topp dann reingebracht, der quasi Alleinunterhalter geben musste
-Bittencourt als Stabilisator viel zu spät (nicht so schlimm wie gegen Köln, aber dennoch)


Was dann noch dazu kommt
-keine Spielintelligenz
-ein Schmid, der weder flanken kann, noch vernünftig Intelligenz beim Pressing zeigt
-kein erkennbares Konzept
-Defensive aufgegeben zugunsten der Offensive (was ich vorher gesagt habe. bei Steffen geht nur eines von beidem scheinbar)
-10min Powerplay am Anfang des Spiels wie immer, danach nix mehr
-Fehlpässe und missglückte Flanken in Massen
-die meiste Zeit viel zu tief gestanden, sodass Stuttgart jeden zweiten Ball bekommen hat
...



Der Mann ist so doch nicht mehr tragbar. WIr haben inzwischen Mitte Dezember und wir sehen keinerlei Verbesserung des Spiels. Wielange will man sich das noch anschauen? Steffen hat vielleicht Potenzial, wenn er ein Team 2-3 Saisons aufbauen kann, aber man sieht ja in Elversberg, dass es auch ohne ihn läuft. Das Missverständnis muss man so schnell wie möglich beenden, bevor er uns ganz nach unten befördert. Noch kann man die Saison retten.
Sehe ich alles exakt genauso. Aber wir müssen auch über Schmid reden. Der hat genauso ne Pause verdient wie Puertas mal die Mitte verdient hat... Schmid ist emsig wie ne Nähmaschine ... da kommt aber nichts bei rum. Klar die Scorer in HH hab ich aufm Zettel, trotzdem rennt mir Schmid da viel zu burschikos überall rum. Wir brauchen mehr Struktur...
 
Ich glaube, das kannst du von Außen gar nicht beurteilen, was Fritz wirklich gelernt hat. Und es stimmt auch gar nicht. Fritz hat ein Studium abgeschlossen über die UEFA und dort seinen Master erhalten.

Allerdings handelt es sich um einen Executive Master, also einen berufsbegleitenden, praxisorientierten Master, der speziell für ehemalige Profispieler konzipiert ist. Ich will das nicht abwerten, aber so ein MBA sieht anders aus, als ein üblicher MBA den man an einen BA, Dr., Dipl. oder Sonstiges anhängen kann.

Ich denke schon, dass er vorbereitet war, aber das war halt kurz vor Trainingsbeginn. Da musste alles schnell gehen und Horst Steffen war die logische Wahl - wie schon erläutert.

Gehen wir davon aus, das Fritz fachlich in der Lage war, die richtigen Entscheidungen treffen zu können, dann verstehe ich nicht, weshalb ihm die schnelle Verpflichtung von Steffen gelang, während die Kaderplanung vollkommen aus dem Ruder lief. Kurz zum zeitlichen Ablauf:

Trainingsauftakt war 7. Juli 2025 - nur Wöber stand hier bereits im Kader, anschliessend kam Mbangula am 23. Juli.

1. Pokalrunde 21. August 2025 - Wöber stand im Kader

25. August - Zugang Sugawara

1. Spieltag Bundesliga - Mbangula stand im Kader

29. August - Zugang Schmidt

2. Spieltag 30. August - Mbangula und Mbangula standen im Kader, Schmidt Einwechslung

1. September - Zugänge Boniface und Puertas

3. Spieltag 12. September - Mbangula, Puertas und Sugawara standen im Kader, Boniface Einwechslung

Der Kader war somit zum 3. Spieltag erstmalig vollständig zusammen, eine gemeinsame Vorbereitung fand nicht statt und für diese Umstände kann man Steffen nicht verantwortlich machen.

Das ist doch alles Steffens Schuld, nicht die von Fritz. Dafuq?

Steffen hat Mitschuld, aber die Zuarbeit der Sportlichen Leitung war mangelhaft. Nicht vergessen, Boniface wurde ihm untergejubelt, einem nachweislich total unfitten Stürmer, der vermutlich kurz vor der Sportinvalidität steht. Werder hat keinen bundesligareifen Stürmer und auch das ist nicht Steffen zuzuschreiben, sondern einzig und allein Fritz.

Die handwerklichen Fehler von Steffen sehe ich genauso wie viele andere Foristen, will die auch gar nicht beschönigen, aber die von mir genannten, gravierenden Versäumnisse der Sportlichen Leitung liegen nicht in seiner Schuld.
 
Steffen hat Mitschuld, aber die Zuarbeit der Sportlichen Leitung war mangelhaft. Nicht vergessen, Boniface wurde ihm untergejubelt, einem nachweislich total unfitten Stürmer, der vermutlich kurz vor der Sportinvalidität steht. Werder hat keinen bundesligareifen Stürmer und auch das ist nicht Steffen zuzuschreiben, sondern einzig und allein

Ich glaube zwar das der Kader weitaus mehr hergibt als HS da rausholt. Aber in diesem Punkt bin ich bei Dir .. mit nem Talent was bis dato nicht gespielt hat (Topp) und so nem Pokerblatt wie Boniface ins Rennen zu gehen das ist schon viel Prinzip Hoffnung....
 
Sehe ich alles exakt genauso. Aber wir müssen auch über Schmid reden. Der hat genauso ne Pause verdient wie Puertas mal die Mitte verdient hat... Schmid ist emsig wie ne Nähmaschine ... da kommt aber nichts bei rum. Klar die Scorer in HH hab ich aufm Zettel, trotzdem rennt mir Schmid da viel zu burschikos überall rum. Wir brauchen mehr Struktur...
Ich habe über Schmid gesprochen. :D
 
Allerdings handelt es sich um einen Executive Master, also einen berufsbegleitenden, praxisorientierten Master, der speziell für ehemalige Profispieler konzipiert ist. Ich will das nicht abwerten, aber so ein MBA sieht anders aus, als ein üblicher MBA den man an einen BA, Dr., Dipl. oder Sonstiges anhängen kann.
Dann solltest du es auch dabei belassen und nicht abwerten. ;)
Er wird schon eine für den Beruf notwendige Ausbildung genossen haben. Was er dann daraus macht, das ist wieder was anderes. Aber nach so kurzer Zeit kann man kein ernstzunehmdes Fazit ziehen. Er hat nur diesen Sommer zu verantworten. Letztes Jahr hatte er nichts zu tun. Da hatte Baumi schon alles erledigt und der Kader hat nicht wirklich viel benötigt.

Gehen wir davon aus, das Fritz fachlich in der Lage war, die richtigen Entscheidungen treffen zu können, dann verstehe ich nicht, weshalb ihm die schnelle Verpflichtung von Steffen gelang, während die Kaderplanung vollkommen aus dem Ruder lief. Kurz zum zeitlichen Ablauf:
...
Ich glaube, das haben Fritzmeyer und auch viele andere schon ausreichend beantwortet. Eigentlich konnte man das sogar sehr gut beobachten.

Dass Werder auf dem Transfermarkt nur handlungsfähig war, wenn vorher Verkäufe auf dem Papier standen, war allen bekannt.
Ausnahme: 100%-Spieler, deren Mehrwert zu 100% sicher ist in den Augen der Verantwortlichen -> Mbangula (und daran gibt es eigentlich auch keinen Zweifel mehr bei 6 Scorern)

Zum Trainingsauftakt war der Kader noch nahezu genau derselbe wie zum Saisonabschluss. Niemand hatte den Verein verlassen außer Burke (Jung und Veljkovic klammere ich bewusst aus, weil wir kein IV-Problem haben). Man versuchte noch eine Einigung bezüglich Köhn zu erhalten, was aber dann scheiterte und man holte Wöber.
Es wurde ein Stürmer gesucht, der Burke ersetzen sollte und man hatte ihn in Asllani gefunden - ging in die Hose. Silva war auch nur ein Kaufthema, weil man bei dem genau wusste, was man holen würde.
Da keine Transfereinnahmen reinkamen, musste man weiter abwarten und konnte niemanden kaufen. Dass man solange abwarten musste, war sicher nicht der Plan, aber nur dadurch hatte man überhaupt eine Chance auf Sugawara, Schmidt, Boniface und Puertas. Mbangula war ein absoluter Zufallstransfer, der nur möglich wurde, weil Juve Geld brauchte.
Das hat alles nicht unbedingt mit Fritz zu tun. Er kann nur mit dem Geld arbeiten, was ihm zur Verfügung steht und wenn keiner unsere Spieler wie Schmid oder Stage kaufen möchte, dann steht er halt da und hat kein Geld.
Keine Frage: Alles auf den letzten Drücker abhandeln, ist nicht der Wunsch von uns oder irgendwem im Verein. Ging aber nicht anders und dafür sind die Transfers echt gut geworden. Dass die alle abbauen nun, das liegt bei Steffen. Dass sie gut sind, das haben sie schon bewiesen.


Über das Thema Stürmer und Boniface kann man eine Abhandlung schreiben. Für mich liegt das Problem nicht am Stürmer, sondern am System. Wir haben mit Grüll, Njinmah, Topp und Boniface vier Stürmer im Kader, von denen sich aber keiner für ein System mit nur einem Stürmer eignet.
Natürlich kann man das Fritz ankreiden, dass er keinen anderen Stürmer geholt hat, aber einerseits hat Steffen die Entscheidung mitgetragen und andererseits -> wen hätte Fritz denn holen soll ohne Transfereinnahmen? Gute Stürmer gibt es nicht per Leihe. Das ist doch das ganze Problem dabei. Ist aber nicht die Schuld von Fritz, dass wir keine Kohle haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von der Titulierung "Drittligatrainer", nachzulesen bei @mezzo19742, hat es HS hier, trotz derzeit desolater Vorlage, innerhalb weniger Stunden immerhin zu einem "Zweitligatrainer" gebracht, zu verfolgen bei @ThePundit. Das trifft es eher, denn Zwritliga-Tauglichkeit hat er ja in Elversberg definitiv nachgewiesen.

Ob es für die 1. Ligs reicht, entscheideg dich in diesen Wochen. Gelingt es ihm ein schlingerndes Schiff auf Kurs zu bringen, eine zerfallende Crew zu einen, ein Gewitter zu umschiffen? Oder gerät das Schiff weiter in Schieflage?

Es bedarf jetzt klarer Regeln und Ansagen, mit "Nett-sein" allein kommen wir nicht mehr weiter. Möhliche Massnahmen wurden hier zur Genüge vorgeschlagen. Die erste Handlung muss sein, die Spieler auf ihren jeweils stärksten Positionen einzusetzen.

Augsburg wird ein Schlüsselspiel. Sollte man dort gewinnen, wäre der freie Fall gestoppt, der Verfolger suf Distanz gehalten und in der Trainerfrage erdtmal wieder Ruhe. Sollte man verlieren, brodelt der Bremer Kessel. Augsburg ist kein Übergegner. Meiner Meinung nach haben es HS und das Team selbst in der Hand.
 
Ich glaube, das haben Fritzmeyer und auch viele andere schon ausreichend beantwortet. Eigentlich konnte man das sogar sehr gut beobachten.

Dass Werder auf dem Transfermarkt nur handlungsfähig war, wenn vorher Verkäufe auf dem Papier standen, war allen bekannt.
Ausnahme: 100%-Spieler, deren Mehrwert zu 100% sicher ist in den Augen der Verantwortlichen -> Mbangula (und daran gibt es eigentlich auch keinen Zweifel mehr bei 6 Scorern)

Zum Trainingsauftakt war der Kader noch nahezu genau derselbe wie zum Saisonabschluss. Niemand hatte den Verein verlassen außer Burke (Jung und Veljkovic klammere ich bewusst aus, weil wir kein IV-Problem haben). Man versuchte noch eine Einigung bezüglich Köhn zu erhalten, was aber dann scheiterte und man holte Wöber.
Es wurde ein Stürmer gesucht, der Burke ersetzen sollte und man hatte ihn in Asllani gefunden - ging in die Hose. Silva war auch nur ein Kaufthema, weil man bei dem genau wusste, was man holen würde.
Da keine Transfereinnahmen reinkamen, musste man weiter abwarten und konnte niemanden kaufen. Dass man solange abwarten musste, war sicher nicht der Plan, aber nur dadurch hatte man überhaupt eine Chance auf Sugawara, Schmidt, Boniface und Puertas. Mbangula war ein absoluter Zufallstransfer, der nur möglich wurde, weil Juve Geld brauchte.
Das hat alles nicht unbedingt mit Fritz zu tun. Er kann nur mit dem Geld arbeiten, was ihm zur Verfügung steht und wenn keiner unsere Spieler wie Schmid oder Stage kaufen möchte, dann steht er halt da und hat kein Geld.
Keine Frage: Alles auf den letzten Drücker abhandeln, ist nicht der Wunsch von uns oder irgendwem im Verein. Ging aber nicht anders und dafür sind die Transfers echt gut geworden. Dass die alle abbauen nun, das liegt bei Steffen. Dass sie gut sind, das haben sie schon bewiesen.

Den Trainer wusste zum Trainingsauftakt, dass sich die Mannschaft verändern würde, nur dass zu diesem Zeitpunkt mit Ausnahme von Wöber und Mbangula, keine nennenswerte Verstärkung eintraf, hat seine Aufbauarbeit doch erheblich gestört. Es ist etwas anderes, im laufenden Geschäftsbetrieb oder in einer entspannten Vorbereitungsphase neue Spieler einbinden zu können.

Was Du oben beschriebst, sind Probleme die der Trainer zu spüren bekommt, diese jedoch nicht zu verantworten hat. Ob dem Management die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein, haben den Trainer nur insoweit zu interessieren, als er die Handlungsunfähigkeit der anderen Akteure auszubaden hat.

Dass Werder kein Geld hat ist auch nicht richtig, auch wenn es Fremdkapital ist. Immerhin hat man letzte Saison rund 2,9 Millionen EUR für Nachhaltigkeitsprojekte und das Frauenteam dazu verwendet und somit den Verlust auf 7,4 Millionen EUR erhöht. Wenn dass die Präferenzen des Vereins sind, muss man sich nicht wundern, wenn auf dem Platz das dabei herauskommt, was man bereits die gesamte Saison sehen musste.

Besonders traurig daran ist, dass dem Verein nichts anderes einzufallen scheint, als das Tafelsilber direkt, oder die angezüchteten Jugendspieler etwas später verkaufen zu wollen. Das wichtigste Kapital von Werder sind neben ein wenig Anlagevermögen, die eigenen Spieler. Vielleicht sollte Werder weniger wichtige Projekte (siehe oben) zurückstellen, neue Finanzierungsquellen erschließen und nicht versuchen, dem Trainer diese Bürde aufzuerlegen.

Über das Thema Stürmer und Boniface kann man eine Abhandlung schreiben. Für mich liegt das Problem nicht am Stürmer, sondern am System. Wir haben mit Grüll, Njinmah, Topp und Boniface vier Stürmer im Kader, von denen sich aber keiner für ein System mit nur einem Stürmer eignet.
Natürlich kann man das Fritz ankreiden, dass er keinen anderen Stürmer geholt hat, aber einerseits hat Steffen die Entscheidung mitgetragen und andererseits -> wen hätte Fritz denn holen soll ohne Transfereinnahmen? Gute Stürmer gibt es nicht per Leihe. Das ist doch das ganze Problem dabei. Ist aber nicht die Schuld von Fritz, dass wir keine Kohle haben.

Gegenfrage, weshalb waren für einen Mbangula 10 Millionen EUR verfügbar, so ungewöhnlich viel Geld für nur einen Spieler, anstelle in einen richtigen Stürmer zu investieren. Covic hätte man ohne Weiteres aufbauen können, doch der sitzt nun in der letzten Reihe der Reservebank und fragt sich, weshalb er keine Chance mehr erhält. Wenn ein Verein schon wenig Ressoucen hat, dann muss man damit sparsam und weitsichtig umgehen. Diese Investition war so nicht notwendig und auch das hat nicht der Trainer zu verantworten.
 
.....und dann diese Pressekonferenz, keine kritischen Fragen an den Trainer? Ist das Angst oder hat man selbst bei der Deichstube nicht die Eier, so Auge in Auge, denn in der Berichterstattung übt man ja auch Kritik. Solche PK's kann man sich in Zukunft in die Haare schmieren...unglaublich, das gesamte SVW Volk ist zu recht angefressen und die Verantwortlichen versuchen sich hinter Floskeln oder Phrasen zu verstecken oder machen mal wieder wie Fritz im Interview, den Schiedsrichter für das kollektive Debakel unseres Vereins verantwortlich.

 
.....und dann diese Pressekonferenz, keine kritischen Fragen an den Trainer? Ist das Angst oder hat man selbst bei der Deichstube nicht die Eier, so Auge in Auge, denn in der Berichterstattung übt man ja auch Kritik. Solche PK's kann man sich in Zukunft in die Haare schmieren...unglaublich, das gesamte SVW Volk ist zu recht angefressen und die Verantwortlichen versuchen sich hinter Floskeln oder Phrasen zu verstecken oder machen mal wieder wie Fritz im Interview, den Schiedsrichter für das kollektive Debakel unseres Vereins verantwortlich.

Danke für`s Reinstellen, aber ich verzichte mal besser drauf.
 
Den Trainer wusste zum Trainingsauftakt, dass sich die Mannschaft verändern würde, nur dass zu diesem Zeitpunkt mit Ausnahme von Wöber und Mbangula, keine nennenswerte Verstärkung eintraf, hat seine Aufbauarbeit doch erheblich gestört. Es ist etwas anderes, im laufenden Geschäftsbetrieb oder in einer entspannten Vorbereitungsphase neue Spieler einbinden zu können.

Was Du oben beschriebst, sind Probleme die der Trainer zu spüren bekommt, diese jedoch nicht zu verantworten hat. Ob dem Management die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein, haben den Trainer nur insoweit zu interessieren, als er die Handlungsunfähigkeit der anderen Akteure auszubaden hat.
Du hast Recht, dass das nicht Steffens Schuld ist. Das wurde auch nicht behauptet. ;) Es ging ja um Fritz.

Dass Werder kein Geld hat ist auch nicht richtig, auch wenn es Fremdkapital ist. Immerhin hat man letzte Saison rund 2,9 Millionen EUR für Nachhaltigkeitsprojekte und das Frauenteam dazu verwendet und somit den Verlust auf 7,4 Millionen EUR erhöht. Wenn dass die Präferenzen des Vereins sind, muss man sich nicht wundern, wenn auf dem Platz das dabei herauskommt, was man bereits die gesamte Saison sehen musste.
Die Bilanzen braucht man hier nicht bemühen. "Kein Geld haben" bedeutet in diesem Fall, Fritz hat vom Aufsichtsrat/Verein nur die Freigabe für bestimmte Mittel -> sprich "Transfereinnahmen" und "Sonderfälle". Es ist NICHT seine Entscheidung daran etwas zu verändern. Könnte er, aber dann wäre er wohl seinen Job los, wenns dumm läuft. Er hat eine bestimmte Vorgabe, an die er sich halten muss. Das ist im Übrigen dieselbe, die auch Baumann zuvor hatte. Ist alles jetzt keine Neuigkeit. Wurde von Fritz und Niemeyer alles immer mal wieder so beantwortet.
Es stimmt sowohl, dass wir auf Transfereinnahmen angewiesen sind, als auch, dass wir "handlungsfähig" sind. "Handlungsfähig" ist halt sehr dehnbar.
Gegenfrage, weshalb waren für einen Mbangula 10 Millionen EUR verfügbar, so ungewöhnlich viel Geld für nur einen Spieler, anstelle in einen richtigen Stürmer zu investieren. Covic hätte man ohne Weiteres aufbauen können, doch der sitzt nun in der letzten Reihe der Reservebank und fragt sich, weshalb er keine Chance mehr erhält. Wenn ein Verein schon wenig Ressoucen hat, dann muss man damit sparsam und weitsichtig umgehen. Diese Investition war so nicht notwendig und auch das hat nicht der Trainer zu verantworten.
Die Frage ist falsch gestellt. Es stimmt nicht, dass man nicht auch in einen Stürmer diese Summe investiert hätte. Man hat keinen Stürmer gefunden, für den man diese Summe hätte investieren wollen -> So ist die Formulierung richtig. Asllani wäre so jemand gewesen, aber Hoffenheim hat da einen Riegel vorgeschoben.

Und die Frage nach Mbangula ist ganz einfach. Wir haben einen Spieler geholt, der zu 100% mehr einbringen wird, als wir bezahlt haben, sofern der Trainer ihn auch einsetzt, vor allem richtig. Das tut er aber nicht. Auch gestern hat Mbangula viel zu weit hinten gespielt. Was soll er da? Der gehört in die bedingungslose Offensive hinter die Spitze.
 
Das kann ich dir beantworten. Bis zum bitteren Ende werden unsere Fans dazu bereit sein. Wenn wir bis zum Ende gegen den Abstieg spielen, wird die Mannschaft wieder vor dem Spiel groß empfangen und gepusht. Verstehen kann ich das nicht. Sogesehen kann ich froh sein, dass ich weit genug weg wohne und damit nicht groß in Versuchung komme, solche Unsummen für so einen Schrott auszugeben.
Richtig .Die Hütte ist immer voll.Sieht man auch hier wieviele Leute Karten suchen.
Und wenn es am Ende gegen den Abstieg geht,dann kommt noch der Extrapush der Fans..Irgendwas in Richtung This is Osterdeich,green- white Wonderwall .
Und auch in Liga 2 ist die Hütte voll.
 
Du hast Recht, dass das nicht Steffens Schuld ist. Das wurde auch nicht behauptet. ;) Es ging ja um Fritz.

Wir besprechen doch hier, in welchem Umfang der Trainer etwas zu verantworten hat und was der Sportlichen Leitung zuzuordnen ist. Wenn wir uns im Steffen Thread unterhalten, kann es nie nur um Fritz gegangen sein.

Die Bilanzen braucht man hier nicht bemühen. "Kein Geld haben" bedeutet in diesem Fall, Fritz hat vom Aufsichtsrat/Verein nur die Freigabe für bestimmte Mittel -> sprich "Transfereinnahmen" und "Sonderfälle". Es ist NICHT seine Entscheidung daran etwas zu verändern. Könnte er, aber dann wäre er wohl seinen Job los, wenns dumm läuft. Er hat eine bestimmte Vorgabe, an die er sich halten muss. Das ist im Übrigen dieselbe, die auch Baumann zuvor hatte. Ist alles jetzt keine Neuigkeit. Wurde von Fritz und Niemeyer alles immer mal wieder so beantwortet.
Es stimmt sowohl, dass wir auf Transfereinnahmen angewiesen sind, als auch, dass wir "handlungsfähig" sind. "Handlungsfähig" ist halt sehr dehnbar.

Fritz ist neben 3 anderen Kollegen, ein Teil der Geschäftsführung und mit dem Fußball, leitet er die für den Verein wichtigste Abteilung. Wenn es die neu geschaffene 4. Geschäftsführerin Anne-Kathrin Laufmann schafft, für ihren Bereich Sport & Nachhaltigkeit entsprechende Millionen abzuschöpfen, weshalb schafft es Fritz nicht, dasselbe für den Kernbereich, dem Fundament des Vereins, die notwendigen Mittel zu entlocken. Ob er dadurch seinen Job riskierte ist unbewiesen und sollte es so sein, wäre ihm seine Stellung wichtiger, als der Notwendigkeit gehorchend, alles für seinen Bereich erreichen. Nochmals, dem Verein war es möglich, 2,9 Millionen für Nachhaltigkeit und nachrangige Themen "frei" zu machen. Sich damit entschuldigen zu wollen, man habe seine Vorgaben, ist zwar möglich, aber nicht einleuchtend.

Die Frage ist falsch gestellt. Es stimmt nicht, dass man nicht auch in einen Stürmer diese Summe investiert hätte. Man hat keinen Stürmer gefunden, für den man diese Summe hätte investieren wollen -> So ist die Formulierung richtig. Asllani wäre so jemand gewesen, aber Hoffenheim hat da einen Riegel vorgeschoben.

Woher willst Du wissen, ob man die 10 Millionen für einen Stürmer investiert hätte, anstelle dieses Geld für Mbangula auszugeben ? Für Silva hätte man 2 Millionen Ablöse, jedoch eine hohes Gehalt bezahlen müssen, deshalb fiel die 1. Fritz Option flach. Eine Tatsache, die man auch vorher hätte wissen können, zu lange hatte man sich auf diesen Spieler fixiert.

Für Aslani waren 5 - 7 Millionen im Gespräch und die Verhandlungen scheiterten u.a. daran.

Man wollte also gar nicht viel Geld in einen Stürmer, jedoch dafür in ein 21jähriges Talent investieren, von dem man zuvor fast gar nichts wusste.

Da die Transfererlöse bei 9,5 Millionen lagen, hatten man lediglich Geld für einen Transfer und niemals mehr vor, als eine Leihe durchzuführen.

Und die Frage nach Mbangula ist ganz einfach. Wir haben einen Spieler geholt, der zu 100% mehr einbringen wird, als wir bezahlt haben, sofern der Trainer ihn auch einsetzt, vor allem richtig. Das tut er aber nicht. Auch gestern hat Mbangula viel zu weit hinten gespielt. Was soll er da? Der gehört in die bedingungslose Offensive hinter die Spitze.

Das Steffen ihn häufiger und länger hätte bringen müssen, sowie anders spielen lassen steht ausser Frage. Das abe beantwortet keinesfalls meine Frage, denn ich hätte gerne gewusst, weshalb das Geld für nur einen Spieler investiert wurde, von dem man nicht viel kannte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, das kannst du von Außen gar nicht beurteilen, was Fritz wirklich gelernt hat. Und es stimmt auch gar nicht. Fritz hat ein Studium abgeschlossen über die UEFA und dort seinen Master erhalten.

Nur weil jemand ein Studium abgeschlossen hat, heißt das rein gar nichts. Vielleicht hat er sich durchgemogelt, vielleicht hat er wahnsinnig viel gelernt und wieder vergessen. Vielleicht hat er auch viel gelernt, bekommt es nicht angewendet, oder ist schlicht und ergreifend einfach nicht gut in dem, was er tut... du kannst das größte Wissen der Welt haben, wenn du es nicht (zum richtigen Zeitpunkt) angewandt bekommst, bringt das rein gar nichts.
 
Nur weil jemand ein Studium abgeschlossen hat, heißt das rein gar nichts. Vielleicht hat er sich durchgemogelt, vielleicht hat er wahnsinnig viel gelernt und wieder vergessen. Vielleicht hat er auch viel gelernt, bekommt es nicht angewendet, oder ist schlicht und ergreifend einfach nicht gut in dem, was er tut... du kannst das größte Wissen der Welt haben, wenn du es nicht (zum richtigen Zeitpunkt) angewandt bekommst, bringt das rein gar nichts.
Weder das Eine, noch das Andere. Darum ging es ja auch nicht. Es ging darum, ob Fritz eine richtige Ausbildung für seinen Job genossen hat oder nur eine Trainee-Ausbildung bei Werder.
 
Wir besprechen doch hier, in welchem Umfang der Trainer etwas zu verantworten hat und was der Sportlichen Leitung zuzuordnen ist. Wenn wir uns im Steffen Thread unterhalten, kann es nie nur um Fritz gegangen sein.
Da drehst du dir aber nun was zurecht. Es gibt Dinge, die der Trainer zu verantworten und welche, die Fritz zu verantworten hat. In dem Fall ging es klar um eine Sache, die in deinen Augen Fritz zu verantworten hat. Stimmte aber nicht, es war Steffens Verantwortung.

Fritz ist neben 3 anderen Kollegen, ein Teil der Geschäftsführung und mit dem Fußball, leitet er die für den Verein wichtigste Abteilung. Wenn es die neu geschaffene 4. Geschäftsführerin Anne-Kathrin Laufmann schafft, für ihren Bereich Sport & Nachhaltigkeit entsprechende Millionen abzuschöpfen, weshalb schafft es Fritz nicht, dasselbe für den Kernbereich, dem Fundament des Vereins, die notwendigen Mittel zu entlocken. Ob er dadurch seinen Job riskierte ist unbewiesen und sollte es so sein, wäre ihm seine Stellung wichtiger, als der Notwendigkeit gehorchend, alles für seinen Bereich erreichen. Nochmals, dem Verein war es möglich, 2,9 Millionen für Nachhaltigkeit und nachrangige Themen "frei" zu machen. Sich damit entschuldigen zu wollen, man habe seine Vorgaben, ist zwar möglich, aber nicht einleuchtend.
Das sind vielleicht Fragen, die du an den Verein richten solltest, wo die ihre Prioritäten setzen. Der Punkt ist, dass das alles keine Erfindung von Clemens Fritz ist. Das Thema haben wir seit Jahren. Warum jetzt explizit Fritz daran Schuld sein soll, erschließt sich mir nicht.

Woher willst Du wissen, ob man die 10 Millionen für einen Stürmer investiert hätte, anstelle dieses Geld für Mbangula auszugeben ?
Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von Fritzmeyer. Man kann sie also als Fakt ansehen. Vor allem ist nicht die Frage "anstatt". Vielleicht hätte man auch beides getan, wenn sich eine Möglichkeit ergeben hätte. Das ist ziemlich spekulativ.

Und natürlich kann man nicht pauschal sagen, dass man für Asllani auch 10 Mio. ausgegeben hätte. Bei jedem Spieler gibt es eine bestimmte Grenze, die sich am geschätzten Potenzial ausrichtet. Mbangula kam aus Turin, Asllani aus Elversberg. Da besteht schon ein Unterschied.

Und das ist nur auf Asllani bezogen. Hätte man einen Stürmer gefunden, der vergleichbar mit dem Wert Mbangulas gewesen wäre, hätte man auch mehr geboten als für Asllani. Ist doch eine Quatsch-Diskussion. Jeder Spieler wird für sich bewertet.
Stürmer haben nur dummerweise die Eigenschaft, dass sie sehr teuer werden, wenn sie gut sind. Und wenn sie nicht gut sind, dann will sie auch keiner. ;) Ist halt schon deutlich schwieriger einen gescheiten Stürmer zu finden und ein deutlich größeres Risiko, dass ein Stürmer komplett floppt, vor allem bei Zweitligastürmern -> siehe Kownacki. Werder wollte den ganzen Sommer einen Stürmer, hat aber weder die A-Lösung bekommen, noch bekam man die E-Lösung. Ist alles gescheitert. Hat Fritz sogar explizit so gesagt. Nur deswegen kam überhaupt Boniface, weil man sonst wohl niemanden mehr gefunden hätte.

Das Steffen ihn häufiger und länger bringen müssen, sowie anders spielen lassen steht ausser Frage. Das abe beantwortet keinesfalls meine Frage, denn ich hätte gerne gewusst, weshalb das Geld für nur einen Spieler investiert wurde, von dem man nicht viel kannte.
Wie kommst du darauf? Mbangula wurde schon jahrelang beobachtet und dann gab es die Chance und man hat zugegriffen. Aussage Fritz.
Warum sollte ich das anzweifeln?
 
Horst Steffen verunsichert mit seinen Aufstellungen die Mannschaft und einzelne Spieler. Spieler auf Positionen einzusetzenden, die ihnen nicht liegen (Friedl, Mbangula, Grüll), Spieler immer wieder auf andere Positionen aufzustellen (Grüll, Schmid, Njinmah, Puertas ).
Von seiner Sturheit, auf die Viererkette zu beharren oder zuletzt eine verkappte Fünferkette mit Spielern daraus zu machen, die dazu nicht geeignet sind, ganz zu schweigen.
 
Da drehst du dir aber nun was zurecht. Es gibt Dinge, die der Trainer zu verantworten und welche, die Fritz zu verantworten hat. In dem Fall ging es klar um eine Sache, die in deinen Augen Fritz zu verantworten hat. Stimmte aber nicht, es war Steffens Verantwortung.

Ich beziehe mich auf den Anfang meines ersten Beitrags #1.092 zu diesem Thema als ich u.a. folgendes schrieb:

Man darf es sich nicht zu einfach machen und die Schuld nur beim Trainer suchen zu wollen, die Sportliche Leitung trägt die größere Schuld an der Misere.

Es ging doch offensichtlich immer auch um Steffen, ansonsten hätte ich in einem anderen Thread dazu geschrieben.

Das sind vielleicht Fragen, die du an den Verein richten solltest, wo die ihre Prioritäten setzen. Der Punkt ist, dass das alles keine Erfindung von Clemens Fritz ist. Das Thema haben wir seit Jahren. Warum jetzt explizit Fritz daran Schuld sein soll, erschließt sich mir nicht.

Was interessiert mich der Verein. von dem ich persönlich niemals eine klärende Antwort erhalten würde. Wir diskutieren dass doch hier und ziehen eigene Schlüsse.

Wie kommst du darauf? Mbangula wurde schon jahrelang beobachtet und dann gab es die Chance und man hat zugegriffen. Aussage Fritz.
Warum sollte ich das anzweifeln?

Für Coulibaly hat man dem HSV nichts bezahlt, für Covic wurde ebenfalls keine Ablöse bezahlt.

Mbangula ist 21 Jahre jung und den soll man längere Zeit beobachtet haben, um dann am Ende 10 Millionen auf den Tisch zu legen ?

Für ablösefreie Spieler muss man lediglich in Zeit und ein relativ niedriges Gehalt investieren, für Mbangula soll man, in Erwartung der ganz großen Kasse, 10 Millionen in die Hand nehmen, um die in den Sand setzen zu können ?

Finde den Fehler.
 
Ich sags auch mal ganz deutlich: Es ist sogar egal, ob Steffen die Schuld trägt oder Fritz. Die sportliche Leitung hatte eine Vorstellung von Trainern- und Spielertransfers.

Wenn die Spieler und der Trainer nun nicht zusammenpassen, ist die logische Konsequenz der Austausch des Trainers.
 
Ich beziehe mich auf den Anfang meines ersten Beitrags #1.092 zu diesem Thema als ich u.a. folgendes schrieb:

Man darf es sich nicht zu einfach machen und die Schuld nur beim Trainer suchen zu wollen, die Sportliche Leitung trägt die größere Schuld an der Misere.

Es ging doch offensichtlich immer auch um Steffen, ansonsten hätte ich in einem anderen Thread dazu geschrieben.



Was interessiert mich der Verein. von dem ich persönlich niemals eine klärende Antwort erhalten würde. Wir diskutieren dass doch hier und ziehen eigene Schlüsse.



Für Coulibaly hat man dem HSV nichts bezahlt, für Covic wurde ebenfalls keine Ablöse bezahlt.

Mbangula ist 21 Jahre jung und den soll man längere Zeit beobachtet haben, um dann am Ende 10 Millionen auf den Tisch zu legen ?

Für ablösefreie Spieler muss man lediglich in Zeit und ein relativ niedriges Gehalt investieren, für Mbangula soll man, in Erwartung der ganz großen Kasse, 10 Millionen in die Hand nehmen, um die in den Sand setzen zu können ?

Finde den Fehler.
Warum vergleichst du mit Coulibaly und Covic? Ich hab dir eben doch schon beschrieben, dass jeder Spieler für sich bewertet wird. Mbangula hätte man sicher auch für weniger geholt. Bei Covic und Coulibaly wissen wir nicht, wo die Obergrenze gewesen wäre. Aber beide Spieler kamen aus der Jugend und nicht aus dem erweiterten Stamm eines Topclubs.
Bangs hat weit mehr Potenzial als die beiden, auch wenn Coulibaly gerade gehyped wird. Schon alleine aufgrund der Position ist da mehr Geld drin.
 
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