Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Naja, ehrlich gesagt lässt die mich ziemlich kalt, wie Werder auch insgesamt, immer schön, wenn wir gewinnen, leider ist das einfach nur Mittelmaß und da fällt es mir tatsächlich schwer richtig emotional dabei zu sein, wenn es um was geht, sei es Europa oder Abstiegskampf wäre das wohl anders, bin da dann doch irgendwie verkopft.
Offenbar bin ich auch kein richtiger Werderfan, da ich Hamburg gar nicht so schlimm finde *schäm*
Da macht es dann wohl doch die Entfernung, es gibt da ganz andere Vereine, die ich gar nicht mag.
Mir geht es genau so . Obwohl ich in den 80ern sehr oft in Bremen war . Zu jedem Heimspiel in der Meistersaison 1988 , sowie einige Auswärtsspiele . Ganz zu schweigen von vielen EC - Spielen . Heute ist es halt dem Alter geschuldet , da ist generell alles um Fußball nicht mehr so wichtig .
 
Horst Steffen muss nach meiner Meinung etwas ändern und zwar
1. das Spielsystem aufgrund der Qualitäten der vorhandenen Spieler anpassen und außerdem
2. in der Offensive die Spieler einsetzen, welche die größte Torgefahr ausstrahlen,
und zwar auf den Positionen, wo sie zumindest nach meiner Auffassung am besten zusammen passen.
Vorschlag daher für die Startelf:
---------------------Backhaus-------------------
------Pieper------Friedl----- Coulibaly------
Sugawara------------------------------Schmidt
---------------Lynen----------Stage---------------
------------------------Schmid-----------------------
-------------Grüll-------------------Mbangula----
Stage sollte sich natürlich auch in die Offensive einschalten. Aber sowohl er als auch Lynen müssen bei erforderlichen Offensivaktionen von Sugawara und Schmidt dessen Seiten mit absichern.
Einwechselspieler:
Hein, Stark, Malatini, Deman, Njinmah, Puertas, Topp, Covic, Bittencourt,
Derzeit auf keinen Fall Boniface.
 
Immer noch stehen die Spieler auf dem Platz, nicht der Trainer.
Wenn ich bei der Arbeit keine Leistung bringe, ist nicht die Schuld des Chefs,
aber er kann was ändern,
das hat er auch bis jetzt getan,
und ich bin gespannt auf die Aufstellung gegen die Porsche Werksmannschaft.
Es ist richtig, das die Spieler auf dem Platz stehen, aber die Taktik, Aufstellung und Einstellung der Spieler ist die Aufgabe des Trainers. Ich persönlich hatte nicht den Eindruck, dass die Einstellung der Spieler nicht gestimmt hat, gekämpft haben wir meiner Meinung nach. Allerdings war die Aufstellung, Taktik und die Justierung während des Spiels nicht gut.
Es war alles das Gleiche wie schon in den vorherigen Spielen, was auch schon sehr instabil und unsouverän wirkte. Es wurden leider keine Veränderungen vorgenommen.
Friedl auf links braucht man nicht mehr thematisieren, und wie @beckstown schon schrieb, wirkt sich das auf das komplette Spielsystem aus wodurch ebenfalls die Offensive gebremst wird.
 
Horst Steffen muss nach meiner Meinung etwas ändern und zwar
1. das Spielsystem aufgrund der Qualitäten der vorhandenen Spieler anpassen und außerdem
2. in der Offensive die Spieler einsetzen, welche die größte Torgefahr ausstrahlen,
und zwar auf den Positionen, wo sie zumindest nach meiner Auffassung am besten zusammen passen.
Vorschlag daher für die Startelf:
---------------------Backhaus-------------------
------Pieper------Friedl----- Coulibaly------
Sugawara------------------------------Schmidt
---------------Lynen----------Stage---------------
------------------------Schmid-----------------------
-------------Grüll-------------------Mbangula----
Stage sollte sich natürlich auch in die Offensive einschalten. Aber sowohl er als auch Lynen müssen bei erforderlichen Offensivaktionen von Sugawara und Schmidt dessen Seiten mit absichern.
Einwechselspieler:
Hein, Stark, Malatini, Deman, Njinmah, Puertas, Topp, Covic, Bittencourt,
Derzeit auf keinen Fall Boniface.
Absolute Zustimmung!
Bis zur Winterpause sollte man es mit dieser Aufstellung mal angehen. In der Winterpause (ok, die ist sehr kurz) kann man ja weiter an dem 4-2-3-1 feilen.
Lynen könnte mal eine Pause bekommen und dafür Bittencourt der Mannschaft und dem Gegner einheizen.
Vorne Mbangula im Wechsel mit Grüll oder Njinmah wirbeln.
Dadurch währen die Verteidiger des Gegners immer gebunden, weil sie höllisch aufpassen müssten, wenn einer der beiden den Ball bekommt.
 
Das finde ich das falsche Wort. Es suggeriert, dass es spielerisch sonst gut läuft. Das tut es aus meiner Sicht nicht. Schon lange nicht.

Das ist leider die traurige Wahrheit, die Rumpelsiege vorher haben vieles kaschiert. Das unendlich schlechte Derby war leider die logische Folge...

Das wir vorne nicht die richtige Formation finden ist das eine, das wir uns aber hinten mit der Friedl Nummer ne eigene Baustelle geschaffen haben ist einfach schlecht.
 
Quelle: werder.focus ( Eine auf Instagram von einem Journalisten betriebene Seite mit 15.600 Follower) hat zum Thema Horst Steffen folgende Meinung

Gegen den HSV tut so eine Leistung natürlich doppelt weh, aber auch nüchtern betrachtet kommt von Horst Steffen spielerisch kaum etwas, das länger als 20-30 Minuten halbwegs funktioniert. So ehrlich muss man sein.

Die durchaus glückliche Punkteausbeute überdeckt das alles noch ein bisschen, aber wenn Werder nicht schnell die Kurve kriegt, kann die Rückrunde richtig hässlich werden.

Ein Kritikpunkt an Horst Steffen ist die Teilnahmslosigkeit: vorher schon auffällig, im Derby noch krasser. Da musst du brennen, und nicht so auftreten, als würdest du einen lockeren Spaziergang moderieren. Die Interviews zeigen: Vor, während, nach dem Derby scheinbar null Verständnis, was dieses Spiel bedeutet. Und genauso lief es dann auch.

Ingame-Coaching? Kaum existent. Ein Beispiel: Der HSV kam konsequent über die Außen und wir ließen dort Räume ohne Ende. Steffen wechselt außerdem viel zu spät und dann in einem intensiven Derby auch nur dreimal. Offensiv ist das Ganze komplett planlos, technische Fehler reißen nicht ab. Objektiv der schwächste Fußball seit langer Zeit.

Sein System mit “Freiräumen lassen” funktioniert auch nur, wenn ein Team jahrelang zusammen ist und Abläufe blind sitzen, oder man zumindest einen Kader voller weltklasse Individualisten hat. Aber mit diesem neuen Kader funktioniert das Konzept einfach nicht. Und genau das sieht man: Seit Wochen keine spielerische Entwicklung.

Die Stimmung kippt auch spürbar. Von Euphorie ist nichts übrig. Aussagen mittlerweile nurnoch neutral bis negativ und Spieler, die anfangs noch motiviert schienen, werden immer schwächer.

Und ja, die Transfers sind auch ein Problem: Sturmproblem weiterhin da, Schmidt auf der Bank während Friedl auf der LV verschwendet wird. Mbangula hält die Bank warm, während vorne manche jeden Angriff verstolpern dürfen. Die Aufstellungen wirken einfach nicht schlüssig.

Es ist schade, weil der Ansatz mit dem menschlich sympathischen Steffen spannend klang aber aktuell fehlt jede Weiterentwicklung. Der Weg wirkt nicht mehr wie ein Projekt, sondern eher wie ein Irrweg.

Die lange Schonfrist für Horst Steffen neigt sich dem Ende. Es müssen sichtbare Ergebnisse her.
 
Zuletzt bearbeitet:
Quelle: werder.focus ( Eine auf Instagram von einem Journalisten betriebene Seite mit 15.600 Follower) hat zum Thema Horst Steffen folgende Meinung

Gegen den HSV tut so eine Leistung natürlich doppelt weh, aber auch nüchtern betrachtet kommt von Horst Steffen spielerisch kaum etwas, das länger als 20-30 Minuten halbwegs funktioniert. So ehrlich muss man sein.

Die durchaus glückliche Punkteausbeute überdeckt das alles noch ein bisschen, aber wenn Werder nicht schnell die Kurve kriegt, kann die Rückrunde richtig hässlich werden.

Ein Kritikpunkt an Horst Steffen ist die Teilnahmslosigkeit: vorher schon auffällig, im Derby noch krasser. Da musst du brennen, und nicht so auftreten, als würdest du einen lockeren Spaziergang moderieren. Die Interviews zeigen: Vor, während, nach dem Derby scheinbar null Verständnis, was dieses Spiel bedeutet. Und genauso lief es dann auch.

Ingame-Coaching? Kaum existent. Ein Beispiel: Der HSV kam konsequent über die Außen und wir ließen dort Räume ohne Ende. Steffen wechselt außerdem viel zu spät und dann in einem intensiven Derby auch nur dreimal. Offensiv ist das Ganze komplett planlos, technische Fehler reißen nicht ab. Objektiv der schwächste Fußball seit langer Zeit.

Sein System mit “Freiräumen lassen” funktioniert auch nur, wenn ein Team jahrelang zusammen ist und Abläufe blind sitzen, oder man zumindest einen Kader voller weltklasse Individualisten hat. Aber mit diesem neuen Kader funktioniert das Konzept einfach nicht. Und genau das sieht man: Seit Wochen keine spielerische Entwicklung.

Die Stimmung kippt auch spürbar. Von Euphorie ist nichts übrig. Aussagen mittlerweile nurnoch neutral bis negativ und Spieler, die anfangs noch motiviert schienen, werden immer schwächer.

Und ja, die Transfers sind auch ein Problem: Sturmproblem weiterhin da, Schmidt auf der Bank während Friedl auf der LV verschwendet wird. Mbangula hält die Bank warm, während vorne manche jeden Angriff verstolpern dürfen. Die Aufstellungen wirken einfach nicht schlüssig.

Es ist schade, weil der Ansatz mit dem menschlich sympathischen Steffen spannend klang aber aktuell fehlt jede Weiterentwicklung. Der Weg wirkt nicht mehr wie ein Projekt, sondern eher wie ein Irrweg.

Die lange Schonfrist für Horst Steffen neigt sich dem Ende. Es müssen sichtbare Ergebnisse her.
Wirklich guter Kommentar, danke dafür.

2 kleine Anmerkungen von mir dazu.
Eine glückliche Punkteausbeute gibt es für mich eher nicht, genauso wie unglücklich unentschieden spielen wie gegen Köln oder unglücklich knapp verlorene Spiele.
Das Ergebnis eines Spiels ist für mich immer das Resultat aus Entscheidungen und Leistungen.
Und genau da, wie du ganz treffend formuliert hast, wurden aus meiner Sicht einige Fehler begangen die du auf den Punkt gebracht hast.

Die zweite Anmerkung ist bezüglich der Transfers. Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit dem Transfers, allerdings nicht damit wie die neuen Spieler eingesetzt werden.
Sukiwara ist der einzige Selbstläufer, eine absolute Bereicherung.
Alle anderen sind für mich nicht richtig integriert. Mbangula und Schmidt sollten aus meiner Sicht viel mehr spielen (wenn sie fit sind). Das MS Problem hätte man auch Mal mit Mbangula versuchen können zu lösen. Der kann auch ganz vorne 10 mal mehr mit dem Ball anfangen als Topp, Boni, Grüll und Njinmah zusammen, OK, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber ein Versuch wäre es wert.
Grundsätzlich funktioniert aber das ganze Zusammenspiel noch nicht ausreichend, eine Weiterentwicklung wie von dir erwähnt sehe ich auch nicht.
Die linke Seite offensiv und defensiv gelähmt durch die Friedl Entscheidung, und dadurch auch das ganze Konzept für ein 4-2-3-1 System aus dem Gleichgewicht gebracht.
Das In-game coaching in den letzten Spielen einfach nicht gut. Warum Lynen gegen den HSV durchgespielt hat und nicht Fritte gebracht wurde ein Rätsel.

Ich kann nur hoffen, dass endlich was passiert und Änderungen im System und Aufstellung vorgenommen werden, was spätestens zum Spiel gegen den HSV schon hätte passieren müssen. Ansonsten würde es mir persönlich sehr schwer fallen die Analysen und Reaktionen des Trainerteams als seriös und professionell zu bezeichnen.
 
Schlechtester Trainer Transfer seit langer Zeit.

Friedl sollte sich als Kapitän mal an die Eier packen und intern mal Klartext reden, denn der Trainer passt nicht zu Werder....der kennt die Spieler nicht und hat null Konzept.
Hui, klare Ansage. Für meinen Geschmack etwas zu hart und pauschal, aber ich gebe dir Recht auf Friedl bezogen. Er sollte wirklich das Gespräch mit HS suchen und das LV "Problem" ansprechen.
Wir wissen zwar nicht, ob das nicht längst schon geschehen ist, aber wir wissen, dass Friedl damit unzufrieden ist.
Man könnte jetzt viel spekulieren, aber das möchte ich nicht. Fakt ist, Friedl als LV funktioniert nicht und das beeinflusst das ganze Spiel. Dieses Problem muss gelöst werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten einige wirklich nicht gute Spiele ( St.Pauli war ein Graupenkick ) ,aber da haben wir gepunktet.
In den letzten 3 Spielen war es gar nicht so schlecht,aber da stimmte das Ergebnis nicht
In Leipzig haben wir tw eine ordentliche Leistung geboten,besonders Hz 1 war nach Meinung der Experten ja wirklich gut.
Und mit Experten meine ich TV, Sportjournalisten etc.In Leipzig kann man verlieren.
Gegen Köln war man in weiten Teilen auch überlegen.
Gegen Hamburg kann man Kampf usw nicht absprechen.Ich denke bei einem Unentschieden wären die Emotionen hier nicht so hoch..

Ja...mir fehlt auch eine Entwicklung.Die müsste von Woche zu Woche doch besser werden..
Und von Rotation sieht man auch wenig.Am Anfang kamen auch mal Schmidt,Leo,Covic ja sogar Alvero und Malatini auf Einsätze..Jetzt nix mehr.
Wenn eine Mannschaft richtig performt - okay, never change a winning Team.
Aber ist nicht so..Und da sollte man über Veränderungen nachdenken.
Ich glaub nicht,das Steffen vor der Winterpause groß was ändert..
 
Diesbezügliche Fragen bei den PK`s lächelt der Trainer weg und sagt, dass Friedl ja schon bewiesen hat, dass er diese Position gut spielen kann.
Und er hatte ja auch schon anklingen lassen daß sich daran erstmal nichts ändert.( Das war nach Friedls Kritik ).
Vielleicht ändert sich das erst wenn Agu wieder fit ist..

Und nur mal so..Sowohl Steffen als auch Duarte und Groß werden ja in Entscheidungen einbezogen .
Was ist wenn Schmidt nach Ansicht unseres Trainerstuffs eben wirklich noch schlechter ist als Friedl auf links ???
Sollte dann Schmidt trotzdem spielen obwohl noch unsicherer hinten als Friedl ? Und zusätzlich müsste ein guter IV ( Karim oder Amos ) auf die Bank..
Nur mal so als Denkanstoß.

Wir alle sehen Dinge nur von außen ,keiner ist beim Training oder in der Kabine dabei.
 
Ich frage mich, was Steffens tolle Spielidee überhaupt sein soll. Hinten dicht und vorne hilft der liebe Go…äääh, Stage? Gegen Leipzig und Bayern kann man ja auch so spielen. Aber gegen den HSV? Dazu hat er Derby nicht begriffen. Mittlerweile geht es mir ähnlich wie Sneer: okay, halt wieder verloren. Kennt man ja seit 15 Jahren. Okay, halt wieder Mittelmaß oder Abstiegskampf. Kennt man ja seit 15 Jahren. Okay, bald gibt es wieder einen neuen Trainer. Kennt man ja…
Aber gegen den HSV darf es so eine Wurstigkeit nicht geben. Und ja, da muss die räumliche Distanz eine Rolle spielen, Cyril. Die gehen gar nicht. Und jeder HSVer, jeder, sagt dir, dass auch Werder gar nicht geht. Das istRivalität, über Jahre gewachsen. Das ist der HSV und der ist doppelplusscheiße!
 
Ich glaub nicht,das Steffen vor der Winterpause groß was ändert..
Ich muß mich tlw. etwas wiederholen. Vorausgesetzt, Mbangula ist fit, dann muss er auch spielen.
Ich habe den Eindruck, Grüll soll dort spielen, um Friedl auf der linken Seite der Viererkette zu unterstützen. Wenn das der Grund ist, ist es unverantwortlich, ein solches Talent mit Kurzeinsätzen versauern zu lassen.
Wenn er sowohl Coulibaly als auch Friedl einsetzen will, dann bitte auf ihren angestammten Positionen. Die Konsequenz wäre (nicht nur aus diesem Grund), auf die Dreierkette umzusteigen.
Schmidt (immerhin schweizer Nationalspieler) oder auch Deman im Wechsel, dann links. Somit ist auch ein Grund nicht mehr vorhanden, Mbangula wegen seiner defensiven Schwächen nicht einzusetzen. Hinzu kommt eine deutliche Verbesserung in der schwächelnden Offensive von Werder.
So geht es jedenfalls nicht weiter und das hat nicht allein mit dem HSV-Spiel zu tun.
 
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