Horst Steffen (z. Zt. vereinslos)

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Die große Frage ist, ob Steffen es schafft, trotz aller Widrigkeiten erneut einen Schritt nach vorne zu machen und die 51 Punkte von Werner sprengt. Sehe ich aktuell allerdings nicht. 50 Punkte sind sicher drin. Für mehr müsste man aber noch viel besser vorne werden.

Werder macht mit Steffen immer wieder einen Entwicklungsschub nach Vorne. Wir werden sehen wann es auch Ofensive zuverlässig klappt, das man zuverlässig auch schon in der ersten halben Stunde und nicht in der Schlussviertelstunde zu Toren kommt.
 
Hier ist die Frage, was du unter Big Points verstehst.
Das kann ich Dir zu 123,456% erklären. Wenn es eng wird am Ende um Europa und das wird es werden, es sei denn wir stürzen ab, dann möchte ich sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, das dieser Verein alles dafür gibt das auch ins Ziel zu bringen. Ich will erkennen das sich Werder dazu bekennt ultimativ Erfolg holen zu wollen. Das man alles dafür gibt, auf und neben dem Platz.

Was ich nicht wieder erleben möchte ist "Wir können, müssen aber nicht". Es waren genau diese paar Prozent an Anspannung im Verein, gepaart mit OWs mutlosen und uninspirierten Aufstellungen, die fehlten zum Erfolg. Da erwarte ich ein deutlich bissigeres Verhalten. Ich glaube HS ist dazu in der Lage, den nehme ich als deutlich mutiger und facettenreicher wahr als OW, die Mannschaft bzw. der Kader ist es auch und ob es der Verein Werder ist werden wir sehen .....
 
Die große Frage ist, ob Steffen es schafft, trotz aller Widrigkeiten erneut einen Schritt nach vorne zu machen und die 51 Punkte von Werner sprengt. Sehe ich aktuell allerdings nicht. 50 Punkte sind sicher drin. Für mehr müsste man aber noch viel besser vorne werden.
Wir sollten nicht den Fehler machen, eine Punktzahl >40-45 zu wünschen / erwarten. Denn HS wurde v.a. auch dafür geholt, um nachhaltige Kadermehrwerte zu schaffen, was bekanntermaßen kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Daher ist es relativ wumpe, ob am Saisonende z.B. 45 oder 50 Punkte herausspringen. Wichtig ist dagegen, dass weit über dem Zeitraum einer einzigen Saison hinaus nachhaltige Entwicklungen in der Talentförderung erkennbar sind.
 
HS wurde überraschend schnell an die Weser geholt und konnte sich vermutlich ausmalen, dass die Aufgabe ihn möglicherweise auch überfordern könnte. Wenn der erfolgreiche Vorgänger mit laufendem Vertrag die Werderbühne verlässt, musste HS bewußt sein, dass es bei Werder größere Probleme geben würde.

Die ersten Hindernisse hat er ja bereits erfahren dürfen, denn die Kaderplanung war, wie auch in den Jahren zuvor, sehr spät abgeschlossen und für einen gelungenen Start in die Saison bestimmt nicht förderlich. Hinzu kamen vielen Verletzte und die Sonderaufgabe, so viele Youngster wie möglich, in den Kader zu übernehmen. Dieser Teil ist ihm bisher ganz gut geglückt und er hat entweder mehr Mut, oder mehr Rückendeckung von Fritz, als es OW hatte.

Was HS bisher nicht gelungen ist, eine spielerisch starke Mannschaft zu formen, eine der Attribute, die man aufgrund seiner Zeit bei Elversberg erhoffen durfte. Auch läßt das Umschaltspiel noch sehr zu wünschen übrig, sicherlich noch ein Problem der zu beantwortenden Frage, ob die 3er oder 4er Kette für Werder die bessere ist. Das Friedl Experiment halte ich für mißlungen, denn der Kapitän und Fundament der Abwehr, hat unter dieser Umstellung arg gelitten und sogar Schwächen aufgezeigt, die man so gar nicht von ihm gewohnt war. Natürlich waren viele Abwehrspieler verletzt und somit kurzzeitig diese Maßnahme gerechtfertigt, aber spätestens seit Schmidt wieder fit war, hätte das sofort beendet werden müssen.

Die Zumutung für HS, keinen ordentlichen Stürmer zur Verfügung zu haben, hat er durch unteschiedliche Aufstellungen zu kompensieren versucht und mußte dennoch feststellen, dass da kein Knipser in der Mannschaft ist, der diese Mannschaft noch ein wenig besser machen würde.

Die 15 Punkte sind deutlich besser, als man das aufgrund der vorgenannten Bedingungen erwarten durfte. Wenn HS die o.g. Probleme abstellen könnte, wäre für Werder ein einstelliger Platz im 1. Jahr mit neuem Trainer möglich. Leider befürchte ich, dass ihm Fritz in der Winterpause nicht den Gefallen tun wird und einen gefährlichen Stürmer holt.
 
Da unsere Offensive zu schwach ist,lässt Steffen wohl etwas defensiver spielen.Und mir kommt es so vor als ob ein Großteil der Spieler nicht direkt für die eigentliche Spielweise von Steffen geeignet sind.Glaube unsere Laufleistung ist immer noch im Vergleich zu anderen Mannschaften im unteren Bereich.So wie wir spielen hätte auch Ducksch da locker mitmachen können.
Erst wenn wir müssen ,wird am Ende der Spiele alles rausgeschmissen.Pressen,hohes anlaufen,gute Boxbesetzung usw..Das ist natürlich risikobehaftet.Aber es scheint auch so als ob die Mannschaft diese Wucht nach vorne dann 15 - 20 Minuten durchhalten kann,aber nicht über 90 Minuten.
Vielleicht ist es aber auch gewollt erstmal Safety first zu spielen.
 
Zum Thema Verteidigung.
Steffen weiß sicher auch ,daß Friedl innen besser ist, aber es gibt da wahrscheinlich mehrere Probleme.
Zum einen ist da seine Erfahrung und den Kapitän setzt man nicht einfach auf die Bank.
Geht Friedl nach innen,muß man entweder Coulibaly oder Pieper.
Couli entwickelt sich gerade super,kommt in den Blickpunkt anderer Mannschaften und könnte jemand sein,der dem Verein eine dringend benötigte Summe einbringt.
Pieper momentan bockstark ( auch vor der Verletzung schon sehr solide) befindet sich gerade auch in Verhandlungen.
Beides schwer..
Und es mag ja auch einen weiteren Grund haben,warum Schmidt nicht links startet.Vielleicht hält Steffen ihn für schwächer als Friedl.
Bislang fand ich Schmidt ganz okay,aber meist war er offensiv unterwegs,kam dann als alles nach vorne orientiert war.
Rein defensiv konnte man ihn kaum beurteilen, wie stark ist er wenn er in einer Abwehrschlacht steht ?
Ist ne verzwickte Situation, aber im Grunde ja Luxus..
 
HS wurde überraschend schnell an die Weser geholt und konnte sich vermutlich ausmalen, dass die Aufgabe ihn möglicherweise auch überfordern könnte. Wenn der erfolgreiche Vorgänger mit laufendem Vertrag die Werderbühne verlässt, musste HS bewußt sein, dass es bei Werder größere Probleme geben würde.

Die ersten Hindernisse hat er ja bereits erfahren dürfen, denn die Kaderplanung war, wie auch in den Jahren zuvor, sehr spät abgeschlossen und für einen gelungenen Start in die Saison bestimmt nicht förderlich. Hinzu kamen vielen Verletzte und die Sonderaufgabe, so viele Youngster wie möglich, in den Kader zu übernehmen. Dieser Teil ist ihm bisher ganz gut geglückt und er hat entweder mehr Mut, oder mehr Rückendeckung von Fritz, als es OW hatte.

Was HS bisher nicht gelungen ist, eine spielerisch starke Mannschaft zu formen, eine der Attribute, die man aufgrund seiner Zeit bei Elversberg erhoffen durfte. Auch läßt das Umschaltspiel noch sehr zu wünschen übrig, sicherlich noch ein Problem der zu beantwortenden Frage, ob die 3er oder 4er Kette für Werder die bessere ist. Das Friedl Experiment halte ich für mißlungen, denn der Kapitän und Fundament der Abwehr, hat unter dieser Umstellung arg gelitten und sogar Schwächen aufgezeigt, die man so gar nicht von ihm gewohnt war. Natürlich waren viele Abwehrspieler verletzt und somit kurzzeitig diese Maßnahme gerechtfertigt, aber spätestens seit Schmidt wieder fit war, hätte das sofort beendet werden müssen.

Die Zumutung für HS, keinen ordentlichen Stürmer zur Verfügung zu haben, hat er durch unteschiedliche Aufstellungen zu kompensieren versucht und mußte dennoch feststellen, dass da kein Knipser in der Mannschaft ist, der diese Mannschaft noch ein wenig besser machen würde.

Die 15 Punkte sind deutlich besser, als man das aufgrund der vorgenannten Bedingungen erwarten durfte. Wenn HS die o.g. Probleme abstellen könnte, wäre für Werder ein einstelliger Platz im 1. Jahr mit neuem Trainer möglich. Leider befürchte ich, dass ihm Fritz in der Winterpause nicht den Gefallen tun wird und einen gefährlichen Stürmer holt.
Hmh, dem Vernehmen nach wollte OW seinen damals laufenden Vertrag erfüllen, aber nicht verlängern. Gekündigt wurde ihm daraufhin vom Verein, nicht umgekehrt. Die Probleme bei Werder sind gemeinhin bekannt. Allzu grosse Überraschungen dürften sie Horst Steffen als neuem Trainer nicht bereitet haben. HS war er ja sehr schnell bereit, bei Werder anzuheuern, trotz der Probleme.

Bei der Kaderplanung, respektive
-umgestaltung war es, wie so oft zuvor, Priorität, gestandene Spieler zu verkaufen, bevor man neue holt. Das ist eindeutig nicht so gelungen wie erhofft. Für Ducksch und Schmid z. B. gab es nicht die erhofften Angebote. Ttotzdem entschied man sich, mit Mbangula einen verfügbaren Rohdiamanten zu verpflichten. Damit ist Werder stark ins (finanzielle) Risiko gegangen.

Das "Friedl-Experiment" war ja leider erzwungen, nahezu alle Alternativen dazu standen oder strhen nicht zur Verfügung. Man merkt einmsl mehr dass Friedl aussen unglücklich agiert. Ich denke, dass das Experiment zeitnah beendet sein wird, wenn die Alternativen wieder einsatzfähig sind. Nichtsdestotrotz war die Mannschaft mit diesem erzwungenen Experiment in toto nicht unerfolgreich.

Die 4er Kette halte ich für ein freiwilliges "Experiment". Eir werden ggf. sehen, ob HS im Misserfolgsfall bereit wäre, das Experiment zu beenden. Bis hierher hat es noch nicht gezündet.

In Viktor Boniface wurde ein "ordentlicher Stürmer" geholt. Auch der hat bisher noch nicht richtig funktioniert, Fortschritte sind aber unverkennbar. Ich denke, da wird von ihm noch was kommen. Und auch Keke Topp entwickelt sich weiter.

Zur spielerischen Situation und zum Umschaltspiel volle Zustimmung.
 
Zum Thema Verteidigung.
Steffen weiß sicher auch ,daß Friedl innen besser ist, aber es gibt da wahrscheinlich mehrere Probleme.
Zum einen ist da seine Erfahrung und den Kapitän setzt man nicht einfach auf die Bank.
Geht Friedl nach innen,muß man entweder Coulibaly oder Pieper.
Couli entwickelt sich gerade super,kommt in den Blickpunkt anderer Mannschaften und könnte jemand sein,der dem Verein eine dringend benötigte Summe einbringt.
Pieper momentan bockstark ( auch vor der Verletzung schon sehr solide) befindet sich gerade auch in Verhandlungen.
Beides schwer..
Und es mag ja auch einen weiteren Grund haben,warum Schmidt nicht links startet.Vielleicht hält Steffen ihn für schwächer als Friedl.
Bislang fand ich Schmidt ganz okay,aber meist war er offensiv unterwegs,kam dann als alles nach vorne orientiert war.
Rein defensiv konnte man ihn kaum beurteilen, wie stark ist er wenn er in einer Abwehrschlacht steht ?
Ist ne verzwickte Situation, aber im Grunde ja Luxus..
War Schmidt zuletzt schon wieder bei 100%?

Möglicherweise schätzt HS eine 100% fitte Aushilfe ja als vorübergehend sicherer ein als einen 80 % fitten Spezialisten?
 
Hmh, dem Vernehmen nach wollte OW seinen damals laufenden Vertrag erfüllen, aber nicht verlängern. Gekündigt wurde ihm daraufhin vom Verein, nicht umgekehrt. Die Probleme bei Werder sind gemeinhin bekannt. Allzu grosse Überraschungen dürften sie Horst Steffen als neuem Trainer nicht bereitet haben. HS war er ja sehr schnell bereit, bei Werder anzuheuern, trotz der Probleme.

Bei der Kaderplanung, respektive
-umgestaltung war es, wie so oft zuvor, Priorität, gestandene Spieler zu verkaufen, bevor man neue holt. Das ist eindeutig nicht so gelungen wie erhofft. Für Ducksch und Schmid z. B. gab es nicht die erhofften Angebote. Ttotzdem entschied man sich, mit Mbangula einen verfügbaren Rohdiamanten zu verpflichten. Damit ist Werder stark ins (finanzielle) Risiko gegangen.

Das "Friedl-Experiment" war ja leider erzwungen, nahezu alle Alternativen dazu standen oder strhen nicht zur Verfügung. Man merkt einmsl mehr dass Friedl aussen unglücklich agiert. Ich denke, dass das Experiment zeitnah beendet sein wird, wenn die Alternativen wieder einsatzfähig sind. Nichtsdestotrotz war die Mannschaft mit diesem erzwungenen Experiment in toto nicht unerfolgreich.

Die 4er Kette halte ich für ein freiwilliges "Experiment". Eir werden ggf. sehen, ob HS im Misserfolgsfall bereit wäre, das Experiment zu beenden. Bis hierher hat es noch nicht gezündet.

In Viktor Boniface wurde ein "ordentlicher Stürmer" geholt. Auch der hat bisher noch nicht richtig funktioniert, Fortschritte sind aber unverkennbar. Ich denke, da wird von ihm noch was kommen. Und auch Keke Topp entwickelt sich weiter.

Zur spielerischen Situation und zum Umschaltspiel volle Zustimmung.

Ich hatte geschrieben "....Wenn der erfolgreiche Vorgänger mit laufendem Vertrag die Werderbühne verlässt..." was bewusst offen lässt, wie die Prozedur gelaufen ist. OW war ganz bestimmt klar, dass das Werder nicht wollen würde und hat gleichzeitig erreicht, dass ihm niemand "Fahnenflucht" vorwerfen konnte. Ich war schon überrascht, dass da so schnell ein neuer Trainer präsentiert werden konnte, immerhin lief es für HS in Elversberg gut (auch wenn der Aufstieg unglücklich verpasst wurde) und es ist naheliegend, dass die ersten Gespräche mit ihm schon länger her sein mussten.

Bei der Kaderplanung war man sehr spät dran und man hatte schon diverse Abgänge, bevor neue Spieler präsentiert wurden, Mbangula wurde mit diesem Geld finanziert (gedeckt). Die Leihe mit Boniface sieht für mich so aus, als ob da schnell noch die Fans zufriedengestellt werden sollten.

Denke, HS braucht noch diese Saison, bis man sich an ihn gewöhnt hat.
 
Wir sollten nicht den Fehler machen, eine Punktzahl >40-45 zu wünschen / erwarten. Denn HS wurde v.a. auch dafür geholt, um nachhaltige Kadermehrwerte zu schaffen, was bekanntermaßen kein Sprint, sondern ein Marathon ist. Daher ist es relativ wumpe, ob am Saisonende z.B. 45 oder 50 Punkte herausspringen. Wichtig ist dagegen, dass weit über dem Zeitraum einer einzigen Saison hinaus nachhaltige Entwicklungen in der Talentförderung erkennbar sind.
Erwartungen hab ich da keine. Ich erwarte den Klassenerhalt und einen spielerischen Fortschritt im neuen System.
 
Das kann ich Dir zu 123,456% erklären. Wenn es eng wird am Ende um Europa und das wird es werden, es sei denn wir stürzen ab, dann möchte ich sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, das dieser Verein alles dafür gibt das auch ins Ziel zu bringen. Ich will erkennen das sich Werder dazu bekennt ultimativ Erfolg holen zu wollen. Das man alles dafür gibt, auf und neben dem Platz.

Was ich nicht wieder erleben möchte ist "Wir können, müssen aber nicht". Es waren genau diese paar Prozent an Anspannung im Verein, gepaart mit OWs mutlosen und uninspirierten Aufstellungen, die fehlten zum Erfolg. Da erwarte ich ein deutlich bissigeres Verhalten. Ich glaube HS ist dazu in der Lage, den nehme ich als deutlich mutiger und facettenreicher wahr als OW, die Mannschaft bzw. der Kader ist es auch und ob es der Verein Werder ist werden wir sehen .....
Beim ersten Absatz 1899% Zustimmung, beim zweiten nicht. Ich weiß, dass du das gerne sagst, aber ich sehe nicht, dass Mannschaft und Trainer dies nicht wollten. Die letzten zwei Saison hatten wir jeweils Ungeschlagen-Serien am Ende der Saison. Auch wenn durch Unentschieden Punkte verloren gingen, hat man u.a. RBL geschlagen. Komplett ohne Punktverluste ist kaum zu erwarten. Der Einsatz und Wille stimmten in beiden Saisons am Ende. Europa verspielt wurde vorher in richtig dummen Niederlagen.
 
Beim ersten Absatz 1899% Zustimmung, beim zweiten nicht. Ich weiß, dass du das gerne sagst, aber ich sehe nicht, dass Mannschaft und Trainer dies nicht wollten. Die letzten zwei Saison hatten wir jeweils Ungeschlagen-Serien am Ende der Saison. Auch wenn durch Unentschieden Punkte verloren gingen, hat man u.a. RBL geschlagen. Komplett ohne Punktverluste ist kaum zu erwarten. Der Einsatz und Wille stimmten in beiden Saisons am Ende. Europa verspielt wurde vorher in richtig dummen Niederlagen.
Es ging vor allem um das fehlende Bekenntnis und den Druck im Verein. Letzte Saision war exemplarisch. Wir hatten mehrfach die Chance uns nachhaltig oben festzusetzen. Um den 20 Spieltag herum meine ich zum einen und auch gegen Ende der Saison. Da kamen übrigens auch mehrere Unentschieden die uns wieder den Platz an der Sonne gekostet haben. Da spielten wir so als wenn wir nicht wollten und kommuniziert wurde "wir können, müssen aber nicht". Tja dann spielt man halt auch so. Erst ganz am Ende als das Kind schon wieder in den Brunnen gefallen war kam ein 'wir wollen". Weiß ich noch genau ...

Immer das gleiche Muster bei Werder ... man spielt phasenweise gut, dann hat man die Chance was zu erreichen, sofort wird vereinsseitig Druck rausgenomnen und Sätze wie "wir können, müssen aber nicht" werden schon mal vorsichtshalber als Generalausrede zur Selbstentlastung im Versagensfall medial vorausgeschickt.

Und jetzt wirds richtig aberwitzig. Dann folgt natürlich der Absturz auf dem Fuße wie immer bei uns und alle fühlen sich auch noch bestätigt. Das ist richtig crazy. Das es vielleicht daran liegt das man es wieder nur halbherzig versucht hat und selbst mit VorwegAusreden den nötigen Druck rausgenommen hat, drauf kommt seit 10 Jahren keiner bei Werder. Wie auch wenn die oberste Direktive Eigenschutz lautet. Das ist krass betriebsblind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube kaum das es eine vorgeschobene Ausrede ist, wenn es mal wieder Schief geht.
Das ist bei uns auch schon immer so gewessen. Wenn wir zu Anfang der Saison im Mittelfeld herum Starten, haben wir es selten nach Europa geschaft. Wenn dann haben wir spätestens um 5. Spieltag einer dieser Plätze besetzt und diese dann nicht mehr verlassen.

Es ist immer eigentlich gleich, wie du schon sagst. Wenn Werder kurz davor ist eine gute Platzierung zu erreichen zu können, spielt plötzlich alles gegen uns und wir vergeigen auch noch selbst das Spiel mit dem wir den Sprung zu den Begehrten Plätzen schaffen könnten. Danach dauert es auch wieder ein paar Spiele um das ganze aus den Köpfen wieder rauszu bekommen. Das ist Menschlich, etwas ist zu greifen nah und dann kommt die Verkrampfung weil man es unbedingt möchte in unseren Fall zu sehr. Weil es eben nur kurze Zeit erreichbar ist. Deshalb verlieren einige den Job statt befördert zu werden und andere bleiben deshalb auf einer Stelle stehen, weil dann Fehler passieren, die einen sonst nicht unterlaufen würden.
 
Es ging vor allem um das fehlende Bekenntnis und den Druck im Verein. Letzte Saision war exemplarisch. Wir hatten mehrfach die Chance uns nachhaltig oben festzusetzen. Um den 20 Spieltag herum meine ich zum einen und auch gegen Ende der Saison. Da kamen übrigens auch mehrere Unentschieden die uns wieder den Platz an der Sonne gekostet haben. Da spielten wir so als wenn wir nicht wollten und kommuniziert wurde "wir können, müssen aber nicht". Tja dann spielt man halt auch so. Erst ganz am Ende als das Kind schon wieder in den Brunnen gefallen war kam ein 'wir wollen". Weiß ich noch genau ...

Immer das gleiche Muster bei Werder ... man spielt phasenweise gut, dann hat man die Chance was zu erreichen, sofort wird vereinsseitig Druck rausgenomnen und Sätze wie "wir können, müssen aber nicht" werden schon mal vorsichtshalber als Generalausrede zur Selbstentlastung im Versagensfall medial vorausgeschickt.

Und jetzt wirds richtig aberwitzig. Dann folgt natürlich der Absturz auf dem Fuße wie immer bei uns und alle fühlen sich auch noch bestätigt. Das ist richtig crazy. Das es vielleicht daran liegt das man es wieder nur halbherzig versucht hat und selbst mit VorwegAusreden den nötigen Druck rausgenommen hat, drauf kommt seit 10 Jahren keiner bei Werder. Wie auch wenn die oberste Direktive Eigenschutz lautet. Das ist krass betriebsblind.
Der Fehler in deiner Sichtweise ist nicht, dass es diesen Effekt nicht gibt, sondern dass du davon ausgehst, dass damit sagen wir mal 10% mehr Punkte rausspringen. Damit das tatsächlich der Fall ist, müsste aber entsprechend Luft bei der Motivation der Spieler sein.
Und genau dort argumentierst du ins Nirgendwo. In puncto Motivation, Siegeswille, etc. stehen wir seit Jahren an der Spitze der Liga, was immer und immer wieder Thema bei Journalisten/Kommentatoren ist. Schwer zu sagen, ob da noch Luft nach oben ist.

Zum Leistungsvermögen gehört mehr als nur der unbedingte Wille. Qualität und Quantität des Kaders, Gesundheit und Fitness, Taktik und Zusammenspiel, viele externe Umstände wie Wettee, Fans, Bodenverhältnisse, usw.
Und als wäre das alles nicht genug, ist auch all das beim Gegner noch relevant.

Viel zu viele Fragezeichen, um wirklich eine solche Aussage zu treffen, bzw. anhand dessen glaubhaft zu kritisieren und argumentieren.


Btw. kann sowas auch den gegensätzlichen Effekt haben, so gesehen vor unserem Abstieg. Die Gefahr besteht aber wohl gerade nicht.
 
Aber nicht zu viele Fragezeichen um es nicht einfach mal auszuprobieren.... einfach mal mutig voran vereinsseitig ... spricht ja nichts dagegen die Kommunikationspolitik anzupassen....
Wer sagt dir denn, dass dem nicht schon so ist? Was intern gesagt wird und was extern, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Irgendwas in die Medien schreien, hat überhaupt keinen Effekt.
Zumindest von Spielerseite wird schon seit Jahren so geredet und das zählt.

Der Grund für die öffentliche Zurückhaltung ist ohnehin der, dass man ein gewisses Image behalten will und nicht so überheblich wirken will wie Hamburg oder Köln zum Beispiel schon häufig.
 
Wer sagt dir denn, dass dem nicht schon so ist? Was intern gesagt wird und was extern, sind zwei völlig verschiedene Dinge. Irgendwas in die Medien schreien, hat überhaupt keinen Effekt.
Zumindest von Spielerseite wird schon seit Jahren so geredet und das zählt.

Der Grund für die öffentliche Zurückhaltung ist ohnehin der, dass man ein gewisses Image behalten will und nicht so überheblich wirken will wie Hamburg oder Köln zum Beispiel schon häufig.
Grund für die Zurückhaltung sind in meinen Augen eher Versagensängste und ein falsches Understatement. Wie schon häufig diskutiert, es geht nicht um stetiges plumpes Posaunen, sondern um Hinterlegen der eigenen Ansprüche dosiert und zum richtigen Zeitpunkt. Wie zum Beispiel nach der Winterpause. Da muss Werder wacher sein als in der Vergangenheit. Letzte Saison hatten wir da den totalen Absturz, weil jeder dachte es geht locker weiter wie im Dezember. Fritz spricht ja ab und an über Ansprüche. Wir werden sehen ob er erkennt wann vereinsseitig gepusht werden muss....ab und an braucht es eine Erinnerung.

HS hingegen dosiert m. E. sehr fein seine Anspruchshaltung ggü. den Spielern auch öffentlich und auch überhaupt nicht laut, dafür aber sehr wertschätzend. Kann er auch so tun, weil er konsequent und nachvollziehbar handelt. Beim Leistungstief finden die Spieler sich genauso schnell auf der Bank wieder wie er Ihnen im Umkehrschluss auch wieder eine Chance gibt. Auch so n Thema wo wir hier bei OW ewig diskutiert haben und was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist im Profi Fussball....

Für einen Verein wie Werder essentiell. Wir können nur über Motivation und gute Führung kommen. Mehr Geld und Qualität bzw. Breite haben andere. Vielleicht diesmal auch zum richtigen Zeitpunkt extern ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmhm, ich weiß nicht wieso das immer so gesagt wird. Die Dreierkette ist unheimlich flexibel. Die Viererkette ist starr.
Aus 3 Verteidigern können schnell 5 werden, je nach Bedarf. Und die beiden zusätzlichen Verteidiger können je nach Spielsituation die Abwehr, das defensive Mittelfeld oder die Offensive unterstützen, ja sogar bis in den Sturm. Wir haben die passenden Spieler dafür.

Ich will nicht sagen, dass die Viererkette keine Vorteile hätte, aber sie ist sehr starr. Die Außenverteidiger sind viel mehr hinten gebunden als in der Dreierkette und dadurch bieten sich auch mehr Räume vor der Abwehr.

Am Ende steht und fällt es mit den verfügbaren Spielern und dieser Kader wurde über vier Jahre auf Dreierkette aufgebaut, inklusive U-Mannschaften.
Da hat sich durch die Transfers erstmal auch nicht viel dran geändert. Wobei ich Sugawara und Schmidt vermutlich beides gut spielen können.

Ich denke aber auch nicht, dass man jetzt nochmal alles ändern sollte.

Die Viererkette ist genauso starr und flexibel wie die Dreierkette. Du stellst es am Ende ja selbst heraus es richtet sich nach verfügbaren Spielern.
Aber eben nicht nur, sondern auch nach der Spielidee. Diese kann sich wandeln und sich an den Gegnern ausrichten. Daher ist es wünschenswert
das Spieler verschieden Spielsysteme beherrschen. Wie HS sagt ist die Dreierkette im Portfolio.
Deine Erklärung die Viererkette sei zu starr ist sehr, sehr einfach und entspricht nicht der Fachlichkeit. Ebenso die Erklärung für die Räume vor
der Abwehr. Mal ganz platt, so wie du, in der Dreierkette bilden sich mehr Räume auf den Flügeln.
Jetzt zu der Behauptung, dass die Dreierkette über Jahre aufgebaut wurde trifft für den Profibereich zu, aber für die U-Mannschaften eben nicht.
Ich hatte dir deine Behauptung bereits einmal widersprochen mit dem Hinweis, dass die U-Teams die Viererkette spielen, seit Jahren.
Du scheinst aber auf diese Hinweise nicht einzugehen und behauptest weiter diesen Unsinn. Manchmal hilft ne vernünftige Recherche,
wenn man ansonsten nicht im Thema ist.
 
Die Bayern spielen in ihrer Grundformation auch mit einer 4'er Kette.
In Ballbesitz wechselt das dann in eine 2-3-5'er Formation. Ich denke nicht, dass die 4'er Kette unflexibel und starr ist. Aktuell sieht das bei Ballbesitz bei uns leider noch nicht so aus. Liegt wahrscheinlich daran, dass nach den ersten Spielen mit vielen Gegentoren, erst einmal der Fokus auf die Defensive gelegt wurde, und nun sukzessive die Spielweise auch offensiv verfeinert wird, bis die richtige Balance gefunden ist und das System verinnerlicht wurde. Geben wir der Sache noch Zeit, das geht offensichtlich nicht so schnell bei uns wie wir es uns wünschen. Gut Ding braucht Weile ;-)
 
Ich hab eigentlich nicht viel zu meckern momentan. Außer Friedl auf links ... das ist Granatenmist egal welcher Gedanke da hinter steht. Friedl hat einfach außen defensiv ein zu schlechtes Stellungsspiel und offensiv kommen da keine Flankenläufe. Was soll er da also. Und außerdem zieht er selbst Fresse wenn er da spielen muss ..... will er doch gar nicht. Also die Konstellation gehört sofort abgeschafft ...
 
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