Gesamtsituation der Mannschaft

Wenn man deine Beiträge liest, sollte man meinen, dass wir auf einem Abstiegsplatz stehen und Steffen die nächste logische Trainerentlassung wird *Kaffee*

Interessant, wie Du das empfindest, aber als langjähriger Werderfan habe ich es mir abgewöhnt, die Leistung der eigenen Mannschaft schön zu reden.

Zum Trainer: HS hatte einen schwierigen Start und er braucht für die Entwicklung der Mannschaft natürlich Zeit. Ich bin weit davon entfernt ihn entlassen zu wollen, aber wirklich überzeugt hat mich die von ihm gelebte Spielweise noch gar nicht. Meine Hoffnung war, dass sich die Mannschaft spielerisch weiter entwickeln würde, immerhin sind die wichtigsten Spieler geblieben, aber davon sehe ich leider herzlich wenig.

Wirklich ansehnlichen Fußball gab es in Ansätzen gegen MG, aber alle anderen Spiele waren enttäuschend. Das Remis gegen siegessichere Leverkusener, die sich mit einem Mann mehr unverständlicherweise zurückzogen, oder der Sieg gegen Wolfsburg, die trotz starker Einzelspieler, sich in HZ2 unnötigerweise hinten reinstellten, kamen Werder entgegen. Man hatte Raum, keinen pressenden Gegner und benötigte 48 Flanken, um in der eigenen Ideenlosigkeit eine Lücke finden zu können.

Werder hat aus meiner Sicht optimal gepunktet, das Maximum, was aufgrund der gezeigten Leistungen möglich war, geholt und sich in der oberen Hälfte platziert. Kein Abstiegskandidat, auf keinen Fall, aber auch überhaupt keine Mannschaft, die internationale Ambitionen erfüllen könnte.

Werder fehlt ein Stürmer, Stage und Schmid müssen ihre Spielstärke wiederfinden und das Experiment mit Friedl beendet werden. Wenn dann noch das Umschaltspiel funktioniert, ja dann könnte man nach oben schielen. So ist es nur wieder wie seit 2010, eine Saison welche die Ziele die man hatte, wieder ein Jahr in die Zukunft verschiebt.
 
Oder kurz zusammengefasst, Werder übertrifft realistische Erwartungen seit dem Abstieg jedes Jahr aufs Neue und bleibt auf einem guten Kurs.

Dann muss man über Ziele sprechen und abgleichen, wie es mit der Realität aussieht. Bezogen auf den gezeigten Durchschnittsfußball, liegen Erwartung und Realität eng beieinander. Da die Ziele seitens des Vereins nicht kommuniziert werden, ist eine realistische Erwartung nicht abgleichbar.
 
Interessant, wie Du das empfindest, aber als langjähriger Werderfan habe ich es mir abgewöhnt, die Leistung der eigenen Mannschaft schön zu reden.

Zum Trainer: HS hatte einen schwierigen Start und er braucht für die Entwicklung der Mannschaft natürlich Zeit. Ich bin weit davon entfernt ihn entlassen zu wollen, aber wirklich überzeugt hat mich die von ihm gelebte Spielweise noch gar nicht. Meine Hoffnung war, dass sich die Mannschaft spielerisch weiter entwickeln würde, immerhin sind die wichtigsten Spieler geblieben, aber davon sehe ich leider herzlich wenig.

Wirklich ansehnlichen Fußball gab es in Ansätzen gegen MG, aber alle anderen Spiele waren enttäuschend. Das Remis gegen siegessichere Leverkusener, die sich mit einem Mann mehr unverständlicherweise zurückzogen, oder der Sieg gegen Wolfsburg, die trotz starker Einzelspieler, sich in HZ2 unnötigerweise hinten reinstellten, kamen Werder entgegen. Man hatte Raum, keinen pressenden Gegner und benötigte 48 Flanken, um in der eigenen Ideenlosigkeit eine Lücke finden zu können.

Werder hat aus meiner Sicht optimal gepunktet, das Maximum, was aufgrund der gezeigten Leistungen möglich war, geholt und sich in der oberen Hälfte platziert. Kein Abstiegskandidat, auf keinen Fall, aber auch überhaupt keine Mannschaft, die internationale Ambitionen erfüllen könnte.

Werder fehlt ein Stürmer, Stage und Schmid müssen ihre Spielstärke wiederfinden und das Experiment mit Friedl beendet werden. Wenn dann noch das Umschaltspiel funktioniert, ja dann könnte man nach oben schielen. So ist es nur wieder wie seit 2010, eine Saison welche die Ziele die man hatte, wieder ein Jahr in die Zukunft verschiebt.
Ich rede hier auch in meinen Augennix schön, ich sehe es lieber positiv als negativ, klar aber ich mach aus Scheiße auch keinen Schokopudding.

Ich denke nicht, dass es fur unsere Spieler so einfach ist ein neues System zu erlernen, da wird es vermutlich für mich als interessierten und nicht ganz ahnungslosen Fussballlaien auch schwierig in der Analyse.
Mal ne vorsichtige Einschätzung; man hat bei Elversberg erlebt, für was für eine Art von Fussball Horst Steffen steht, zweite Liga okay, gänzlich andere Erwartungshaltung im Umfeld auch, junge (wohl überdurchschnittlich) talentierte Spieler.
Das lässt sich offensichtlich hier nicht 1:1 übertragen, unsere Spieler sind/waren keine Pressingmonster und für das Umschaltspiel fehlt uns mMn das Tempo.
Bisher erkenne ich eine defensive Stabilität gegen Gegner auf Augenhöhe, was mich schonmal positiv stimmt, vermutlich geht diese defensive Grundhaltung zu Lasten einer stärkeren Offensive, sieht natürlich langweilig und einfallslo aus, klappt aber momentan punktemäßig ganz gut und das zählt letztlich.
Ziele kannst du hier doch gar nicht formulieren, nach den letzten Jähren hättest du theoretisch Europa ausrufen müssen, ausser Ducksch (immerhin Topscorer oder war das Stage?) keine Abgänge, dafür ein neuer Trainer, neue Spieler aber mMn hättest du dich nach all den Jahren unglaubwürdig gemacht, für den nächsten Schritt fehlt uns da mMn einiges an Qualität sowas wie Frankfurt oder Stuttgart hinzulegen, ich bin da lieber zurückhaltend.
 
Man kann ja nur nüchterne Zahlen vergleichen. Wie du selbst sagst, spielerisch kann man zum jetzigen Zeitpunkt kaum einen Vergleich ziehen.

Ich gebe dir Recht, dass die Punkteausbeute unter diesen Umständen sicherlich besser klingt als unter Ole. Man muss dabei aber auch beachten, dass wir nur ein Spiel hatten in dieser Saison, dass irgendwo halbwegs souverän war - gegen extrem schwache Gladbacher. Die drei Niederlagen waren ziemlich "auf die Fresse", die restlichen 12 Punkte alle extrem knapp. Jedes davon hätte auch leistungstechnisch eine Niederlage sein können. Es ist also gleichermaßen Qualitätsmerkmal, wie auch Unvermögen der Gegner und natürlich Glück dabei.


Alles in Allem gemischte Gefühle noch. Ich bin leistungstechnisch noch nicht überzeugt von Steffen. Von seiner Talentförderung und Lernverhalten durchaus.
Deine gemischten Gefühle teile ich, jedoch muss hierbei auch punktuell die Kirche im Dorf gelassen werden. Denn z.B. woher soll bei einer so jungen, neu zusammengewürfelte Truppe eine schnelle und nachhaltige Souveränität kommen? Mal ganz abgesehen davon, dass von den letzten ca. 10 Spielen unter OW es auch trotz einer im Vergleich zu heute routinierteren und eingespielten Mannschaft oft Spiele mit unzureichender Souveränität gab, die sich z.B. dadurch äußerte, dass wir Gegentore kurz nach eigenen Treffern oder zu Beginn der 2. Halbzeit kassierten. Dass leistungstechnisch noch viel Luft nach oben ist, dahingehend gehe ich mit dir d'accord; aber das sollte bei einem so frühen Zeitpunkt eines solchen Umbruchs nachvollziehbar sein, oder?
 
Ich rede hier auch in meinen Augennix schön, ich sehe es lieber positiv als negativ, klar aber ich mach aus Scheiße auch keinen Schokopudding.

Ich denke nicht, dass es fur unsere Spieler so einfach ist ein neues System zu erlernen, da wird es vermutlich für mich als interessierten und nicht ganz ahnungslosen Fussballlaien auch schwierig in der Analyse.
Mal ne vorsichtige Einschätzung; man hat bei Elversberg erlebt, für was für eine Art von Fussball Horst Steffen steht, zweite Liga okay, gänzlich andere Erwartungshaltung im Umfeld auch, junge (wohl überdurchschnittlich) talentierte Spieler.
Das lässt sich offensichtlich hier nicht 1:1 übertragen, unsere Spieler sind/waren keine Pressingmonster und für das Umschaltspiel fehlt uns mMn das Tempo.
Bisher erkenne ich eine defensive Stabilität gegen Gegner auf Augenhöhe, was mich schonmal positiv stimmt, vermutlich geht diese defensive Grundhaltung zu Lasten einer stärkeren Offensive, sieht natürlich langweilig und einfallslo aus, klappt aber momentan punktemäßig ganz gut und das zählt letztlich.
Ziele kannst du hier doch gar nicht formulieren, nach den letzten Jähren hättest du theoretisch Europa ausrufen müssen, ausser Ducksch (immerhin Topscorer oder war das Stage?) keine Abgänge, dafür ein neuer Trainer, neue Spieler aber mMn hättest du dich nach all den Jahren unglaubwürdig gemacht, für den nächsten Schritt fehlt uns da mMn einiges an Qualität sowas wie Frankfurt oder Stuttgart hinzulegen, ich bin da lieber zurückhaltend.

Liegen wir gar nicht so weit auseinander.

Was aber möglich ist, auch in kurzer Zeit, zeigen uns Frankfurt und Stuttgart. Die waren auch ganz weit unten und habe sich im Eiltempo nach vorne katapultiert. Was ich mir wünsche, vielmehr als unbedingt europäisch spielen zu wollen, sind attraktive Fußballspiele, so wie man die früher regelmässig bei Werder sehen konnte. HS hat das mit Elversberg geschafft (natürlich auf anderem Niveau, aber dennoch schön anzusehen) und wenn er das mit Werder hinbekäme, würde sich der Erfolg von ganz alleine einstellen.
 
Deine gemischten Gefühle teile ich, jedoch muss hierbei auch punktuell die Kirche im Dorf gelassen werden. Denn z.B. woher soll bei einer so jungen, neu zusammengewürfelte Truppe eine schnelle und nachhaltige Souveränität kommen? Mal ganz abgesehen davon, dass von den letzten ca. 10 Spielen unter OW es auch trotz einer im Vergleich zu heute routinierteren und eingespielten Mannschaft oft Spiele mit unzureichender Souveränität gab, die sich z.B. dadurch äußerte, dass wir Gegentore kurz nach eigenen Treffern oder zu Beginn der 2. Halbzeit kassierten. Dass leistungstechnisch noch viel Luft nach oben ist, dahingehend gehe ich mit dir d'accord; aber das sollte bei einem so frühen Zeitpunkt eines solchen Umbruchs nachvollziehbar sein, oder?
Du missverstehst mich da glaube ich auch. Ich sehe es erstmal noch nicht als Kritik an Steffen, sondern hebe nur bei den Dingen den Finger, die noch fehlen. Meine Zweifel an ihm konnte er noch nicht beseitigen und wie du schon sagst, das ist eigentlich auch nicht zu erwarten.
 
Liegen wir gar nicht so weit auseinander.e

Was aber möglich ist, auch in kurzer Zeit, zeigen uns Frankfurt und Stuttgart. Die waren auch ganz weit unten und habe sich im Eiltempo nach vorne katapultiert. Was ich mir wünsche, vielmehr als unbedingt europäisch spielen zu wollen, sind attraktive Fußballspiele, so wie man die früher regelmässig bei Werder sehen konnte. HS hat das mit Elversberg geschafft (natürlich auf anderem Niveau, aber dennoch schön anzusehen) und wenn er das mit Werder hinbekäme, würde sich der Erfolg von ganz alleine einstellen.
Aber genau dies gelingt uns doch auch im Eiltempo. Hatten Frankfurt und Stuttgart auch nen Abstieg vorm Höhenflug? Sind die uns nicht eh strukturel überlegen? Werder war kurz vor mausetot. Merkt man immer noch, Leihen statt Transfers, wie Du ja selber angemerkt hast in einem Deiner Posts hier. Anfang hat es in Liga zwei verbockt, Werner uns dann den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) gerettet und 2x fast nach Europa geführt. Grüße gehen raus an den HsV, die Herta, den FCK etc....Ja Ja es wurden und werden Fehler gemacht. Normal. Jetzt scheint es fast so, als wenn man sich so langsam, sicherer fühlen darf, dass man nicht mehr vor der Saison als Abstiegskandidat gilt. Zumindest entwickelt sich mein mindset für nächste Saison in diese Richtung. Wir haben uns sportlich nicht nur stabilisiert, sondern stehts auch ohne es zu Formulieren unsere Ziele übertroffen.
Werder existiert noch - check
Werder seit dem Aufstieg nicht nur sportlich stabil, sondern schickt sich bereits ein drittes Mal an, Ansprüche auf die Europacupplätze anzumelden. - check
- Werder entwickelt Talente, "die zu Geld gemacht werden" - kein check

ABER

es erscheint plötzlich möglich, jedes Jahr 25+x Mio durch einzelne Transfers zu erzielen und das auf die nächsten drei Jahre...
Coulibaly im Sommer, gefolgt von Backhaus und Covic

Wir gehen stabil in die richtige Richtung, und das konstant seit dem Abstieg. Alles super? Neee, aber eben ziemlich geil!
 
Noch mal an die Foristen: es sind gerade mal 10 Spiele gespielt, der Kader ist extrem spät zusammengestellt worden, neue Hierarchie in der Mannschaft und neues Spielsystem. Das kann wunderbar funktionieren, wenn man pro Spieler hohe zweistellige Beträge investiert. Werder hat nur Leihspieler geholt, bei denen beileibe nicht Jeder gekauft werden kann. Identifikation daher von den Betroffenen einzufordern ist zwar nett aber nicht gottgegeben.
Der Hinweis auf den VfB hinkt gewaltig, weil die nämlich richtig viel Geld in die Hand genommen haben und mit ihren Transfers fast immer richtig lagen. Die Europa-Prognose von CF mit ca 5 Jahren oder auch länger halte ich für realistisch. Diese Saison steht die Stabilisierung an. Für Europa wird das nicht reichen.
 
Bisher erkenne ich eine defensive Stabilität gegen Gegner auf Augenhöhe, was mich schonmal positiv stimmt, vermutlich geht diese defensive Grundhaltung zu Lasten einer stärkeren Offensive, sieht natürlich langweilig und einfallslo aus [...]
In der momentanen Phase ist es nicht verwunderlich, dass die Offensive schwächelt. Denn wenn du als Mannschaft offensiv agieren möchtest, ist eine gute defensive Grundordnung zur Absicherung nach hinten Grundvoraussetzung. Daher vermute ich, dass der gerne offensiv spielende HS zunächst darauf bedacht ist, dass die Mannschaft sich erst einmal so einspielt, um damit eine, seinen Vorstellungen entsprechende stabile defensive Grundordnung aufzubauen. Und darauf aufbauend mehr Offensive zu wagen.
 
Noch mal an die Foristen: es sind gerade mal 10 Spiele gespielt, der Kader ist extrem spät zusammengestellt worden, neue Hierarchie in der Mannschaft und neues Spielsystem. Das kann wunderbar funktionieren, wenn man pro Spieler hohe zweistellige Beträge investiert. Werder hat nur Leihspieler geholt, bei denen beileibe nicht Jeder gekauft werden kann. Identifikation daher von den Betroffenen einzufordern ist zwar nett aber nicht gottgegeben.
Der Hinweis auf den VfB hinkt gewaltig, weil die nämlich richtig viel Geld in die Hand genommen haben und mit ihren Transfers fast immer richtig lagen. Die Europa-Prognose von CF mit ca 5 Jahren oder auch länger halte ich für realistisch. Diese Saison steht die Stabilisierung an. Für Europa wird das nicht reichen.
Nach 10 Spielen kann man doch ein Zwischenfazit ziehen, ein Drittel der Saison ist rum.
Ich finde, dass es bisher doch ordentlich funktioniert, das solltest auch du "oller Miesepeter" einsehen oder?
Natürlich kann man uns nicht mit Stuttgart oder Frankfurt vergleichen, das sind andere Standorte, daher vergleiche ich uns lieber mit Mönchengladbach, die ähnliche Vorrausetzungen hatten/haben wie wir aber eben auch "Wunderheiler" mit Favre und Eberl damals.
Wo die ohne die stehen sieht man ja seit Jahren wo es stetig bergab ging, manchmal machts offenbar auch einfach die Expertise der handelnden Personen.
 
Nach 10 Spielen kann man doch ein Zwischenfazit ziehen, ein Drittel der Saison ist rum.
Ich finde, dass es bisher doch ordentlich funktioniert, das solltest auch du "oller Miesepeter" einsehen oder?
Natürlich kann man uns nicht mit Stuttgart oder Frankfurt vergleichen, das sind andere Standorte, daher vergleiche ich uns lieber mit Mönchengladbach, die ähnliche Vorrausetzungen hatten/haben wie wir aber eben auch "Wunderheiler" mit Favre und Eberl damals.
Wo die ohne die stehen sieht man ja seit Jahren wo es stetig bergab ging, manchmal machts offenbar auch einfach die Expertise der handelnden Personen.

Weshalb sollte der Vergleich mit Stuttgart und Frankfurt hinken, die waren auch ganz unten und haben es geschafft, sich wieder nach vorne zu spielen. Wenn Werder es nicht versteht entsprechende Geldgeber zu finden, dann muss das nicht immer an dem Einzugsbereich liegen, sondern möglicherweise am eigenen Management. Wie Werder Dinge angeht, konnte man am Forum erleben, die Art, wie spät die Mannschaft zusammengestellt wurde und die wacklige Finanzierung durch die Verlängerung der Anleihe. Auch die Weise, wie mit der Auswahl der Aufsichtsräte umgegangen wurde zeigen mangelnde Transparenz.

Will man zeitnah den Bundesliga Durchschnitt verlassen, wird man nicht umhin kommen, die provinzielle Aussendarstellung nochmals zu überdenken. Gladbach ist ein Nest, deren Erfolgsstory liegt in den 70iger Jahren und wurde niemals mehr erreicht.
 
Ich bin nach wie vor unsicher, wo die Reise hingeht. Die defensive Stabilität sehe ich auch, junge Eigengewächse wie Backhaus, Coulibaly (beide schon Stammelf) und Covic (1. Einwechseloption im OM) machen mir Mut und Hoffnung. Coulibalys Wert könnte sehr schnell ins Absurde steigen, wenn seine Entwicklung anhält und mglw englische Vereine ins Gespräch kommen. Offensiv ist es weitgehend eine Offenbarung und viel Brechstange, andererseits sprechen die späten Tore für eine intakte Moral und die Fitness im Team, was Hoffnung macht. Sugawara muss man nach dieser Saison zwingend fest verpflichten, Sehr gut, dass da eine Kaufoption vorliegt. Mbangula rechtfertigt so langsam die in ihn investierte Summe. Boniface sehe ich nicht so negativ wie einige hier, er reißt Lücken, stabilisiert sich langsam und könnte durchaus noch zu einem wichtigen Faktor werden. Einen Keita 2.0 sehe ich da nicht und wenn, dann ist er eh nur geliehen und am Ende der Saison weg. Schmidt kann ich noch nicht einschätzen, mE wird da aber nicht viel kommen, so ein Köhn 2.0. Von Puertas bin ich sehr enttäuscht, das war bisher nicht viel. Was ich nicht verstehe ist, dass im Worum und auch hier zT von einem „zusammengeliehenen Kader“ die Rede war. Keiner der Leihspieler spielt bisher eine wichtige Rolle oder wir haben eben eine Kaufoption (Yukinari). Die Transferpolitik war diesm Sommer ausgesprochen gut durchdacht und erfolgreich, wenngleich sehr spät umgesetzt, was uns zugegebenermaßen im Pokal gekillt hat.
Sorge habe ich aufgrund der gezeigten Leistungen, das wir diese Punktausbeute nicht halten können und am Maximum performt haben. Unsere Punktgewinne erinnern an Union vor ein paar Jahren. Die haben gepunktet und keiner wusste, warum. Ich hoffe wirklich, dass Steffen einen offensiven Masterplan hat und dieser auch bald funzt, sonst kann das Pendel sehr bald in die andere Richtung schlagen. Tendenz bei mir aber eher: Glas halbvoll und mich stört es, wenn einige jetzt schon Europ kategorisch ausschließen. Werders Ziel sollte es zumindest sein, da bin ich bei @beckstown.
 
Ich bin nach wie vor unsicher, wo die Reise hingeht. Die defensive Stabilität sehe ich auch, junge Eigengewächse wie Backhaus, Coulibaly (beide schon Stammelf) und Covic (1. Einwechseloption im OM) machen mir Mut und Hoffnung. Coulibalys Wert könnte sehr schnell ins Absurde steigen, wenn seine Entwicklung anhält und mglw englische Vereine ins Gespräch kommen. Offensiv ist es weitgehend eine Offenbarung und viel Brechstange, andererseits sprechen die späten Tore für eine intakte Moral und die Fitness im Team, was Hoffnung macht. Sugawara muss man nach dieser Saison zwingend fest verpflichten, Sehr gut, dass da eine Kaufoption vorliegt. Mbangula rechtfertigt so langsam die in ihn investierte Summe. Boniface sehe ich nicht so negativ wie einige hier, er reißt Lücken, stabilisiert sich langsam und könnte durchaus noch zu einem wichtigen Faktor werden. Einen Keita 2.0 sehe ich da nicht und wenn, dann ist er eh nur geliehen und am Ende der Saison weg. Schmidt kann ich noch nicht einschätzen, mE wird da aber nicht viel kommen, so ein Köhn 2.0. Von Puertas bin ich sehr enttäuscht, das war bisher nicht viel. Was ich nicht verstehe ist, dass im Worum und auch hier zT von einem „zusammengeliehenen Kader“ die Rede war. Keiner der Leihspieler spielt bisher eine wichtige Rolle oder wir haben eben eine Kaufoption (Yukinari). Die Transferpolitik war diesm Sommer ausgesprochen gut durchdacht und erfolgreich, wenngleich sehr spät umgesetzt, was uns zugegebenermaßen im Pokal gekillt hat.
Sorge habe ich aufgrund der gezeigten Leistungen, das wir diese Punktausbeute nicht halten können und am Maximum performt haben. Unsere Punktgewinne erinnern an Union vor ein paar Jahren. Die haben gepunktet und keiner wusste, warum. Ich hoffe wirklich, dass Steffen einen offensiven Masterplan hat und dieser auch bald funzt, sonst kann das Pendel sehr bald in die andere Richtung schlagen. Tendenz bei mir aber eher: Glas halbvoll und mich stört es, wenn einige jetzt schon Europ kategorisch ausschließen. Werders Ziel sollte es zumindest sein, da bin ich bei @beckstown.

Wir sind in der Tat noch nicht am Leistungsmaximum, das macht mir deshalb eher Hoffnung das wir die Ergebnise auch halten können oder noch besseren kommen.

Rückschläge in Form von Niederlagen wird es immer geben. Nach der Länderspielpause geht es noch mal ein Stück nach vorne mit der Performence.
 
Gesamtsituation
nun
die Fehlenden bestimmen immer noch unser Spiel, das tun sie zwar immer, aber das Fehlen der Außen, in der Friedl dort spielen muss, ist sicherlich nicht optimal.
Blindes Verstehen auf dem Platz kommt, daran hapert natürlich das Offensivspiel. Da hängen auch Schnelligkeit und Überraschung in den Aktionen mit dran.
Ich stell mir vor, wie es wäre, wenn an den Ergebnisse auch noch Pech kleben würde.
Und ob es Gründe gibt, dass es nicht so ist.
Da gibt es sicher einige. Auch wenn wir Werner mit Steffen vergleichen.
Werner passt besser zu den Dosen, Steffen zu uns.

Immer noch keine Smilies
 
Weshalb sollte der Vergleich mit Stuttgart und Frankfurt hinken, die waren auch ganz unten und haben es geschafft, sich wieder nach vorne zu spielen. Wenn Werder es nicht versteht entsprechende Geldgeber zu finden, dann muss das nicht immer an dem Einzugsbereich liegen, sondern möglicherweise am eigenen Management. Wie Werder Dinge angeht, konnte man am Forum erleben, die Art, wie spät die Mannschaft zusammengestellt wurde und die wacklige Finanzierung durch die Verlängerung der Anleihe. Auch die Weise, wie mit der Auswahl der Aufsichtsräte umgegangen wurde zeigen mangelnde Transparenz.

Will man zeitnah den Bundesliga Durchschnitt verlassen, wird man nicht umhin kommen, die provinzielle Aussendarstellung nochmals zu überdenken. Gladbach ist ein Nest, deren Erfolgsstory liegt in den 70iger Jahren und wurde niemals mehr erreicht.
Das kleinste und ärmste Bundesland bietet andere Voraussetzungen. Es gibt nicht ein DAX Unternehmen weit und breit, schlicht weniger Menschen und auch die Medienlandschaften, die für Sendezeit sorgen und damit zu Einnahmen führen, sind in Bremen unterrepresentiert. Gegen den Bank- und Automobilssektor von deenen die anderen Vereine profitieren, können wir nur träumen. Da hinkt selbst der Vergleich mit Gladbach. Dürften in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas stecken.
spätestes Zusammenstellen der Manschaft - Geld - wir sind grade der Pleite entkommen, auch wenn es Dir schwer fällt, das zu akzeptieren
wacklige Finanzierg - INSOLVENZ - Die Banken wollen uns kein Geld leihen, weil wir nah am Kollaps standen und nicht über den Berg sind.
Und mangeldende Transparenz/provinzielle Aussendarstellung - Was geht es uns an. Werder hat ein Markenimage. Es wird bewusst ein bodenständiges, hanseatisches Profil gepflegt – das ist Teil der Identität und kein Marketingfehler. Nicht jeder Verein muss sich über Hochglanz-Image oder Dauer-Eventisierung definieren. Das passt zum Standort und daraus hat Werder verdammt viel gemacht.
Das ist unsere Identität, die die wilde "mal was wagen, krass nach Außen Populisieren" Garde hier im Forum verkennt. Es ist nicht schlau, an der Identität des Vereins, der Stadt und damit der der Fans zu sehr zu werkeln. Ich finde es ziemlich sexy Werder und nicht Frankfurt Fan zu sein, auch wenn die sich viel besser selber feiern können. Aber egal, die Konzepte, bzw. die gewachsene Identität lässt sich nicht einfach austauschen.

So wie Du schreibst, könnte man meinen, Du denkst Werder gehört unter die Top 2-6 der Liga. Das ist schlicht falsch und würde sich auch nicht ändern, wenn wir einen jungen Ulli H. Klon hätten.
 
Natürlich kann man uns nicht mit Stuttgart oder Frankfurt vergleichen, das sind andere Standorte, daher vergleiche ich uns lieber mit Mönchengladbach, die ähnliche Vorrausetzungen hatten/haben wie wir aber eben auch "Wunderheiler" mit Favre und Eberl damals.
Ich denke schon, dass wir uns mit Stuttgart und Frankfurt messen können - wenn nicht sogar sollten. Selbstverständlich nicht hinsichtlich der Wirtschaftskraft des jeweiligen Umfelds, jedoch bezüglich dessen, was dort richtig gemacht wurde, um aus den sportlichen und wirtschaftlichen Tälern herauszukommen. Wobei sich der Vergleich mit Frankfurt besonders eignet, denn bekanntermaßen kam es am 34. ST der Saison 15/16 zum Showdown des direkten Duells, wer den direkten Klassenerhalt schafft bzw. in die Relegation musste. In Frankfurt wurden unmittelbar danach die richtigen Lehren gezogen, in Bremen dagegen nicht.
 
Die Sache ist halt, dass sich die Zeiten geändert haben und von den Millionen, die z.B. Stuttgart von Porsche und Daimler bekommen hat, kann Werder nur träumen. Es war schon super, dass sich die Investorengruppe gefunden hat.
Wenn man sich aber man umschaut, welche Firmen in Bremen und Umgebung aktiv sind, dann sollte es trotzdem möglich sein, dieses Potential zu heben.
Wobei man nach dem Abstieg imho die richtigen Schlüsse gezogen wurden. Auch wenn ich die Trennung von Ole nicht gut gefunden habe, scheinen wir uns aktuell zumindest nicht wirklich verschlechtert zu haben.
Ja, es wäre schön, wenn wir uns letztes Jahr für Europa qualifiziert hätten, aber da wo wir her kommen und wenn man an die Jahre vor dem Abstieg zurück denkt, dann kann ich gut damit leben wenn wir ein paar Jahre im Niemandsland bleiben und besonders nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
 
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