Anscheinend hatte er kein Vertrauen in seine Vorgesetzten
Wie ordnest du es eigentlich ein, dass ein hochgelobter junger Spieler das Vertrauen in seinen Vorgesetzten verloren hat und den Verein deswegen verlassen wollte?
Follow along with the video below to see how to install our site as a web app on your home screen.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Anscheinend hatte er kein Vertrauen in seine Vorgesetzten
Wie ordnest du es eigentlich ein, dass ein hochgelobter junger Spieler das Vertrauen in seinen Vorgesetzten verloren hat und den Verein deswegen verlassen wollte?
Auf wen beziehst du dich und worauf willst du hinaus? Werner ist kein Spieler, sondern ein Trainer ich verstehe deinen Punkt grad nicht.
Im Gegensatz zu Njinmah hat Ole geliefert.Du stellst Ole Werner ausgesprochen lobend und positiv dar, seinen Ethos, seine Haltung. Und das seinen Vorgesetzten dies zu Denken geben sollte. Ich wollte dir eine mögliche weitere Perspektive aufzeigen. Vor nämlich genau einer Woche hat die DS getitelt, dass Justin Njinmah einen sofortigen Wechsel anstrebt, sollte Ole Werner Trainer bleiben.
Es ist jetzt nicht so, dass mir solche "Aussagen" (es ist kein Zitat von JN) besonders gefallen würden. Aber wenn ein Spieler wegen Werner weg will, und wenn schon vorher andere -ob zurecht oder unrecht- ihre Perspektive bei Werner kritisch sahen.....sollte das dann Ole Werner nicht zu denken geben? Und spielte das mglw. auch eine Rolle bei der Entscheidung der Vereinsführung nicht blind in Spieler zu investieren (die Werner am Ende dann ja doch nicht einsetzt)? Wieso ist in dieser Causa Werner der Heilige Samariter und die Vereinsführung sind die Bösen? Darauf möchte ich hinaus.
Wieso ist in dieser Causa Werner der Heilige Samariter und die Vereinsführung sind die Bösen? Darauf möchte ich hinaus.
Mir gibt es eher zu denken, dass OW auch in Kiel vorzeitig gegangen ist.
Einerseits richtig, weil hier der Trainerstuhl nicht so schnell wackelt, als an anderen Standorten. Andererseits dürfte dafür das jährliche Salär eines Trainers an anderen Standorten höher sein als am Osterdeich.Mit einer Woche Abstand schon eine krasse Entscheidung von einem sehr jungen Trainer, der vorher „nur“ bei Kiel war, hier nicht zu verlängern auf ein paar sicher verdiente Millionen Euro Gehalt zu verzichten.
Anscheinend hatte er kein Vertrauen in seine Vorgesetzten, dem sog. „Werder Weg“ und dass er hier wirklich dauerhaft glücklich wird. Das sollte den Verantwortlichen zu denken geben! Und es spricht auch für Werners Ethos, keine faulen Kompromisse einzugehen.
Dass er mit Werder von Anfang gefremdelt hat, habe ich schon früh bemerkt und dass er immer lieber auf die Schwächen (wir zahlen wie ein Absteiger) und nie auf die Stärken (wir sind dritter der ewigen Bundesligatabelle und haben ein außergewöhnlich gutes Umfeld, Arbeitsklima und eine starke Jugendarbeit mit der U19 als Pokalsieger und im Liga Halbfinale) hingewiesen hat, fand ich oft komisch.
Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass ihm die Feierlichkeiten zum 125. Vereins-Geburtstags vor dem Heimspiel gegen Heidenheim im Februar 2024sogar ziemlich auf den Sack gegangen sein könnten.(...)so schön diese für Verein, Fans, Medien etc. auch sind
OW hatte z.B. mehrmals betont, dass der Kader verstärkt werden müsste (...) Oder er konnte / wollte etwaige Forderungen seiner Vorgesetzten, zur Schaffung von Mehrwerten vermehrt auf Talente zu setzen, nicht erfüllen.
Mir gibt es eher zu denken, dass OW auch in Kiel vorzeitig gegangen ist. Auch angeblich unterschiedliche Perspektiven in der Zukunft...
Selbstverständlich ist es die Aufgabe eines Trainers, den Fokus auf das nächste Spiel zu richten. Aber wie oft z.B. hat OW den Spielern in den letzten Jahren direkt in der Kabine und indirekt in Interviews bei der PK, in der Mixed Zone etc. "gepredigt" dass es in den entscheidenden Situationen zu oft an Konsequenz fehlte? Ein Trainer kann den Fokus nur in die Birnen der Spieler bringen, umsetzen müssse es die Spieler sowohl individuell als auch als Team selbst.Zudem ist es seine Aufgabe als Cheftrainer den Fokus der Spieler auf das nächste Spiel zu richten, völlig egal was sonst so passiert.
Den Satz vom arroganten Niemeyer, der hier eigentlich noch nicht viel gerissen hat, wird noch lange in meinem Hinterkopf bleiben..."Ich sehe nicht, dass wir in der Position sind, dass wir Ole Werner etwas präsentieren müssen"... was für eine respektlose und undankbare Ansage, an einen Trainer, der uns aus der Versenkung geholt hat und den SVW stetig nach vorn gebracht hat.
Und sehr bedenklich: Der Satz war wahrscheinlich ernst gemeint, vielleicht sogar aus tiefster innerer Überzeugung heraus, quasi ungefiltert. wow.
Moin Rudi !Heißt ja einfach, blumb gesagt er ist kein Rehhagel. Bei Rehhagel ist man nach deren Pfeife getanzt hat und das zu Recht.
Werner ist kein Schlechter Trainer, keine Frage. Nur paßt der Geldbeutel nicht zu dem Konzept, wie OW die Ziele angehen wollte.
Beispiel Topp, auch wenn ich ein Fan von Ducksch bin. Bin ich aber auch ein Fan von Topp. Trotz seiner wenigen Einsetze hat er jetzt schon eine bessere Scorer ( Tore + Vorlagen) QUOTE wie Dutsch. Bin mal gespannt was ihn gelingt, wenn man ihn mehr Spielzeit gibt.
OW und Werder wollen unterschiedliche Wege zum Erfolg gehen. OW lässt gerne Erfahrende Spieler spielen. Junge Spieler nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Das.konnte man hier deutlich sehen. Kaum ein Junger Spieler ist zu schlecht von Beginn an zu spielen.
Also OW hatte alles was er braucht.Gute Spieler. Den Weg den Werder gehen möchte, der passt nicht zu OW. Man wollte diesen Weg trotzdem gehen, Was man letzten Sommer gesehen hat. Der Weg wäre gescheitert wen Werder den Weg von OW mitgehen würde. Für den Weg von OW ist kein Geld da. Werder muss also den Weg der Verjüngung weiter gehen, man möchte aber trotzdem weiter nach Europa. Deshalb hat man sich vom Trainer getrennt.


...
Den Satz vom arroganten Niemeyer, der hier eigentlich noch nicht viel gerissen hat, wird noch lange in meinem Hinterkopf bleiben..."Ich sehe nicht, dass wir in der Position sind, dass wir Ole Werner etwas präsentieren müssen"... was für eine respektlose und undankbare Ansage, an einen Trainer, der uns aus der Versenkung geholt hat und den SVW stetig nach vorn gebracht hat.

Moin Rudi !
Vorweg: Wir alle sehen fast alles nur von aussen und haben dadurch keinen vollen Einblick in die internen Abläufe.
Und ich kann sogar einiges nachvollziehen was du schreibst.
Du bringst aber ein paar Dinge durcheinander bzw. vermengst mehrere Dinge.
Was hat z.B. Topp mit Ducksch zu tun? Die haben ganz unterschiedliche Profile & Stärken und spielen folglich unterschiedliche Positionen.
Topp ist doch eher "Typ Lücke", also möglicherweise sogar guter "Co-Partner" von MD und kein "Konkurrent".
Und alt gegen jung auszuspielen ist auch keine Lösung. Es kommt immer auf die richtige Mischung an; was auch Horst Steffen betont.
Zurück zum Thema:
Du sagst Werner ist kein Rehagel. Stimmt & Zustimmung.
Frage:
Ich komme damit sogar direkt auf den von dir gebrachten Vergleich zurück.
Und das ist hier die zentrale Frage um die es mir geht & daher eigentlich sogar OT, aber auch wieder passend, da es ja um die unbefriedigende Kommunikation/Kooperation zwischen PN (evtl. soga FMJ) und OW geht; vielleicht sogar der Knackpunkt für die Trennung.
Wer ist eigentlich PN oder wer/was ist er nicht ???
Ein Trainer kann den Fokus nur in die Birnen der Spieler bringen, umsetzen müssse es die Spieler sowohl individuell als auch als Team selbst.
Grundsätzlich kann ich mir das nicht vorstellen, trotzdem sind auch bei hoch motivierten Mannschaften dahingehend schlechte Spiele nicht gänzlich auszuschließen. Aber zum Gesamtbild deines Beispiels gehört auch, dass die Klopp-Mannschaften stets mit Spielern mit hohen Maßen ein Eigenmotivation und Siegeswillen gespickt waren. Wer da zu oft nicht mit mitzog, dem drohte vermutlich ein 4-Augen-Gespräch mit fletschenden Böser-Wolf-Zähnen bei seinem Gegenüber.Kannst du dir vorstellen, dass Spieler (Plural, die ganze Mannschaft) von Jürgen Klopp unmotiviert auf den Platz gehen und gegen Bielefeld abschenken?
Das hoffe ich auch. Aber die Spieler müssen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung auch mitziehen. Sonst könnte sich selbst der beste Motivator den Mund fusselig reden."Geht's raus und spielt's Fußball" und ich würde noch hinzufügen: "Breite Brust, aber nicht Nase hoch". Diese beiden Dinge muss man als Trainer eben auch vermitteln können und da hoffe ich mal auf Steffen.
Das wäre mMn keine Verachtung der Fans und dessen wieso überhaupt Fußball gespielt wird. Denn den Grund hast du selbst genannt: seine Aufgabe als Cheftrainer den Fokus der Spieler auf das Spiel zu richten - obwohl drumherum ca. 42.0000 Menschen im Stadion in Feierlaune sind. Einer Feierlaune, von der sich Spieler bewusst oder unbewusst anstecken lassen können und somit die paar Prozent fehlen, um die Feierlaune mit einem Heimsieg zu krönen.Kann (will?) ich mir nicht vorstellen. Das wäre nämlich schon ne ziemliche Verachtung der Fans und dessen wieso überhaupt Fußball gespielt wird. Zudem ist es seine Aufgabe als Cheftrainer den Fokus der Spieler auf das nächste Spiel zu richten, völlig egal was sonst so passiert.