Ein äußerst wichtiges Thema, aber ist diese Thematik in unserem Team so zwingend präsent? Woran machst du das fest, bzw. welche Beispiele gibt es oder was ist da bekannt geworden. Die kleine Episode zwischen Leo und Köhn, die ich als berechtigt angesehen habe, zähle ich mal noch nicht zu den von dir angesprochenen Störungen im Mannschaftsgefüge.
Tja, woran mache ich es fest?
Ich kann dir natürlich keine Beweise/Fakten liefern, aber
@kasselaner76 hat in seinem Post ein paar Indizien benannt, welche auf eben diese
atmosphärischen Störungen hinweisen könnten. Mir sind schon in verschiedenen Spielen (insbesondere RR) Verhaltensweisen aufgefallen,
die klar nicht die Bereitschaft des unbedingten Unterstützens hatten. Wenn dann noch der Trainer und auch einzelne Spieler diese anspricht/
andeutet, dann ist da nach meinen Erfahrungen ne Menge dran. Niemand verliert ein Spiel absichtlich. Es sind die letzten Körner oder
Prozentpunkte die am Vollkommenen fehlen. Wenn die sich häufen und der Erfolg ausbleibt mündet es häufig in Schuldzuweisungen etc..
Die Nummer mit den Alphatieren und einer vermeintlichen Bevorzugung trägt dann noch eine Menge dazu bei.
Die Nummer Bittencourt/Köhn ist ein Paradebeispiel. Zurecht weist Leo Bittencourt Derrick Köhn zurecht. Sicherlich nicht im richtigen Ton,
aber es ist der Situation geschuldet. Die Reaktion von DK "kann" man dann vielleicht auch noch verstehen, obwohl .....
Das die Nummer dann aber selbst mit der Frustration des Ausscheidens und der dazwischen liegenden Zeit in der Kabine weiter geführt wurde,
zeigt klar auf, dass hier einiges nicht stimmt.
Das die Mannschaft einer Lagerbildung unterliegt ist bekannt, eigentlich aber auch nicht schlimm, aber wenn der Erfolg ausbleibt aufgrund
gewisser Verhaltensweisen dann bilden sich Risse/Zerwürfnisse.
Sind aber Dinge die man, wenn man an/bei der Mannschaft wahrnehmen kann und rechtzeitig gegensteuern muss. Dies ist aber auch
kein hundertprozentiger Erfolgshinweis. Es kommt immer auf die einzelnen Charaktere an. Diese scheinen eben nicht ganz so einfach
zu sein, wie Ole Werner jetzt jüngst erwähnte und es für ihn auch nicht neu ist.