Das Thema hat durchaus mit Zetterer zu tun. Denn es ist wie auch bei Ducksch das ewige Thema, dass Spieler für Dinge kritisiert werden, die zwar wahr sind, aber eben ein komisches Geschmäckle haben.
Unser Kader besteht zu großen Teilen immer noch aus den Spielern, die uns in die erste Liga zurückgebracht haben. Dort war es ein starker Kader, aber auch nicht der stärkste. In der Bundesliga sind es aber allesamt nur durchschnittliche Spieler, mal etwas über Durchschnitt, mal darunter.
Das wird sich auch so schnell nicht ändern. (Talente können nicht viel stärker performen als die Gesamtleistung der Mannschaft). Insofern wirkt es manchmal sehr befremdlich, wenn Leute sich über Ducksch oder eben hier Zetti aufregen. Zumindest wenn die Kritik ausufert.
Qualität kann man nur auf zwei Arten steigern.
1. Geld
2. Langfristige Arbeit (allerdings nur begrenzt)
Dein Beitrag ist einfach nur eine einzige Nebelkerze. Es geht hier um die Leistungen von Zetterer. Nicht um unsere finanziellen Möglichkeiten, nicht um den Abstieg und schon gar nicht um Ducksch. Die Tatsache, dass unsere Möglichkeiten begrenzt sind macht Zetterer auch nicht zu einem besseren Spieler und wenn du nicht gern liest, dass Spieler kritisiert werden dann steh doch einfach dazu statt immer wieder gebetsmühlenartig mit den gleichen Ausführungen über Werders finanzielle Situation zu argumentieren.
Ansonsten gibt es einige Faktoren die Einfluss auf die Qualität im Spielerkader haben. Geld und das, was du hier etwas schwammig als "langfristige Arbeit" subsummierst sind wenn man so will 2 davon.
Ist halt am Ende auch eine philosophische Frage, ob man Wege sucht, etwas möglich zu machen oder ob man Gründe/Ausreden sucht warum etwas angeblich nicht möglich ist.
Und ja, wenn man vom absolutem Tiefpunkt, dem Abstieg in Liga 2 ausgeht dann bewerte auch ich die Entwicklung seitdem als sehr erfreulich. Das sollte uns aber nicht dazu verleiten, sich wieder mit dem Status Quo zufriedenzugeben und in den alten Trott zu verfallen, um später wieder durch Misserfolg auf die schmerzhafte Art und Weise zu lernen.






