Gesamtsituation der Mannschaft

Ich verstehe die Frage nicht. 3 Punkte haben oder nicht haben? Dass wir jetzt auf Rang 8 stehen schützt uns auch nicht vor Leistungsschwankungen. Wir müssen sowieso über unseren Verhältnissen spielen um die EL zu erreichen, niemand denkt sich ernsthaft: "Gut, dass wir gegen Gladbach verloren haben, die Tabellenposition hätte eine Euphorie verursacht welche angesichts unseres tatsächlichen Leistungsvermögens nicht angemessen ist und damit einen Absturz auf Rang 10 zur Folge gehabt."
Klar, ich nehme auch die drei Punkte. Mir ging es eher darum, dass wir die Punkte sowieso irgendwann liegen lassen und ich das lieber jetzt nehme als später. Versteh mich da nicht falsch. Wäre auch froh gewesen, wenn wir gegen Gladbach gewonnen hätten.
 
Ich verstehe die Logik nicht ganz.
Wir haben Aktuell 15 Punkte.
Ich bin mir ziemlich sicher das wird diese Saison noch 15 Punkte liegen lassen werden.
Also hätten wir bislang keine Punkte holen brauchen weil wir sie später eh liegen lassen?

Man kann ja sagen solche Spiele wie in Gladbach passieren halt. Aber diese Logik versteh wer will.
 
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Ich verstehe die Logik nicht ganz.
Wir haben Aktuell 15 Punkte.
Ich bin mir ziemlich sicher das wird diese Saison noch 15 Punkte liegen lassen werden.
Also hätten wir bislang keine Punkte holen brauchen weil wir sie später eh liegen lassen?

Man kann ja sagen solche Spiele wie in Gladbach passieren und halt. Aber diese Logik versteh wer will.
Nein, DU verstehst es nur nicht. ;)
Ich sagte exakt, dass solche Spiele in der Saison vorkommen werden und wir aufgrund dessen genau da stehen wo wir auch hingehören. Würden wir diese Spiele auch noch gewinnen, stünden wir in Regionen, in die wir eigentlich nicht gehören, d.h. wir würden überperformen und könnten am Ende nur enttäuschen, da eine solche Überperformance niemals haltbar ist.
 
6 Punkte im November sind noch Pflicht um endlich mal den Stresstest für höhere Regionen zu bestehen. Nicht das wieder deutlich wird ,das Werder unter einem Niederstapelsyndrom leidet.
 
6 Punkte im November sind noch Pflicht um endlich mal den Stresstest für höhere Regionen zu bestehen. Nicht das wieder deutlich wird ,das Werder unter einem Niederstapelsyndrom leidet.
Puh, dein Optimismus ist schwierig. Frankfurt wird ein harter Brocken, auch wenn sie für uns sicherlich einfacher zu bespielen sind als Kiel.
Ich würde vielleicht eher sagen, dass für mich bis Weihnachten Weiterkommen im Pokal und 9 Punkte Pflicht sind. In der Hinrunde erwarte ich noch 15 Punkte, aber zur Erreichung unserer Ziele reichen schon 10, wenn die Rückrunde ähnlich verläuft. 30 Punkte nach der Hinrunde wären hingegen mega, aber nicht glaubwürdig. 25 wären okay.
 
Nein, DU verstehst es nur nicht. ;)
Ich sagte exakt, dass solche Spiele in der Saison vorkommen werden und wir aufgrund dessen genau da stehen wo wir auch hingehören. Würden wir diese Spiele auch noch gewinnen, stünden wir in Regionen, in die wir eigentlich nicht gehören, d.h. wir würden überperformen und könnten am Ende nur enttäuschen, da eine solche Überperformance niemals haltbar ist.
Wir könnten enttäuschen, wir könnten aber auch überraschen.
Was ist der Konjunktiv doch herlich.
Alles eine Glaskugel. Mir ist jeder Punkt den wir haben lieber als der den wir nicht haben. Und wenn wir dadurch als Zwischenergebnis einen dritten Platz einnehmen ist mir das auch recht.
 
Wir könnten enttäuschen, wir könnten aber auch überraschen.
Was ist der Konjunktiv doch herlich.
Alles eine Glaskugel. Mir ist jeder Punkt den wir haben lieber als der den wir nicht haben. Und wenn wir dadurch als Zwischenergebnis einen dritten Platz einnehmen ist mir das auch recht.
Klar, wir könnten auch Meister werden. Ich halte mich da aber eher an einen realistischen Konjunktiv.
 
Puh, dein Optimismus ist schwierig. Frankfurt wird ein harter Brocken, auch wenn sie für uns sicherlich einfacher zu bespielen sind als Kiel.
Ich würde vielleicht eher sagen, dass für mich bis Weihnachten Weiterkommen im Pokal und 9 Punkte Pflicht sind. In der Hinrunde erwarte ich noch 15 Punkte, aber zur Erreichung unserer Ziele reichen schon 10, wenn die Rückrunde ähnlich verläuft. 30 Punkte nach der Hinrunde wären hingegen mega, aber nicht glaubwürdig. 25 wären okay.

Nun ja, 6 Punkte gegen Frankfurt und Stuttgart sind nicht unmöglich genau so gut könnten es aber auch Null werden. Das kann in beide Richtungen gehen. Wenn wir unser Offensivspiel durch ziehen können, dann kann das werden. Wenn wir eher in die Deffensive gedrängt werden oder wir kommen gar nicht erst in die Lage mal nach vorne zu spielen dann wird es schwer.

So wie wir spielen können wir zwar mit Punkte rechnen aber nicht gegen wem. Wir sind nicht Stabiel genug um zuverlässig zu liefern. Unser Problem ist es durch das Mittelfeld zu kommen. Wenn wir das besser hin bekommen, dann können wir mit dieser Mannschafft auch viel erreichen. Erwartbar ist das aber derzeit keineswegs. Am ende müsste aber Platz 8 herausspringen. Platz 8 ist auch derzeit für uns Leistungsgerecht. Wenn es für mehr reicht, schlage ich jedenfals nicht die Hände über den Kopf zusammen und sag, " um Gottes Willen, wie konnte das nur passieren?" Nein dann bin ich einfach sehr zufrieden.
 
Puh, dein Optimismus ist schwierig. Frankfurt wird ein harter Brocken, auch wenn sie für uns sicherlich einfacher zu bespielen sind als Kiel.
Ich würde vielleicht eher sagen, dass für mich bis Weihnachten Weiterkommen im Pokal und 9 Punkte Pflicht sind. In der Hinrunde erwarte ich noch 15 Punkte, aber zur Erreichung unserer Ziele reichen schon 10, wenn die Rückrunde ähnlich verläuft. 30 Punkte nach der Hinrunde wären hingegen mega, aber nicht glaubwürdig. 25 wären okay.

Machs Dir doch nicht so schwer ... es sind noch 24 Spieltage ... also sind es noch 24 Pflichtsiege und das meine ich toternst. Es macht keinen Sinn jetzt auch nur einen der 72 austehenden Punkte mental vorher schon abzuschreiben. Es sei denn man ist politisch unterwegs und möchte den Verein aus irgendeiner Verantwortung nehmen oder man ist emotional so unintelligent das man mit Niederlagen nicht umgehen kann und deshalb schon mal vorsichtshalber niederstapelt.

72 Punkte sind der Maßstab.
 
Machs Dir doch nicht so schwer ... es sind noch 24 Spieltage ... also sind es noch 24 Pflichtsiege und das meine ich toternst. Es macht keinen Sinn jetzt auch nur einen der 72 austehenden Punkte mental vorher schon abzuschreiben. Es sei denn man ist politisch unterwegs und möchte den Verein aus irgendeiner Verantwortung nehmen oder man ist emotional so unintelligent das man mit Niederlagen nicht umgehen kann und deshalb schon mal vorsichtshalber niederstapelt.

72 Punkte sind der Maßstab.
Ich bin schon großer Optimist, aber da kann ich einfach nicht mitgehen. :D
Auch wenn ich die Einstellung teile, realistisch gesehen holen wir diese Saison maximal 60 Punkte, was schon extrem überperformed wäre mit unserem Kader. Das wären 30 Punkte in der Hinrunde, sprich noch 5 Siege. Bei Frankfurt, Stuttgart, Union, Leipzig, Heidenheim, Pauli und Bochum wird das schon ein hartes Stück Arbeit. Bin da eher bei 3 Siegen aus sieben Spielen und vielleicht noch 1-2 Unentschieden. Die Quote würde für die EL reichen.
 
Ich hoffe, die Mannschaft nutzt die Länderspielpause und berappelt sich langsam mal. Die letzten 3 Spiele waren richtig schlecht, und mit so einer Leistung in den nächsten 7 Spielen in der Buli holen wir vielleicht 5 Punkte...
Will nicht schwarz malen, bin aktuell extrem enttäuscht und fassungslos ob der Performance. 4x Gladbach und besser kommen noch, wenn wir so weiter spielen wird es hässlich. Hoffen wir das Beste.
 
Ein Glanzstück der Tarnung für offensichtliche Selbstverzwergung. Der Link ist toll, zeigt er doch auf das jahrzehntelange Erfolgslosigkeit, in Transfers und ausbleibenden Europateilnahmen Werder verarmt haben. Das heißt die Selbstverzwergung findet seit ca. 2009 statt und Du stellst jetzt ernsthaft Zahlen rein oder verweist darauf, die für genau das Schlechte selbstverzwergende Handeln die Legitimation sein sollen? Das ist krass. Ein Unternehmen ist also fast weg geschrumpft aufgrund schlechter Performance und präsentiert dann Zahlen warum das auch so bleiben wird? Perspektivlosigkeit und Relativierungen pur. OMG! Kenne kein Unternehmen das das überleben würde ... große Klasse ...! Erschreckend ist das ... vielleicht mal wieder Europa einfahren um die Bilanz aufzubessern ....

Ich denke wir deuten da einfach fundamental unterschiedlich, wo Werder in der Nahrungskette steht, besonders in den "goldenen Jahren", denn auch da waren wir ein kleiner Verein. Wir lebten und leben davon Spieler zu vergolden, um in der Liga eine Chance zu haben überhaupt zu bestehen, seit dem Abstieg leisten wir darin wieder deutlich überdurchschnittliche Arbeit. Das wir sogar mal so gut überlebt haben, dass es für Meisterschaften gereicht hat ist erstaunlich. Doch diese Abnutzungsschlacht mündet mittelfristig naturgemäß darin, dass die Großen die Kleinen fressen. Es ist ja nicht so, dass wir in einem luftleerem Raum agieren würden. Wir machen Fehler und "die anderen" leisten grandiose Arbeit oder umgekehrt und manchmal haben wir auch einfach nur Glück oder Pech.
 
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Zu meiner Person: Ich habe hier nie behauptet, dass Werder ins finanzielle Risiko gehen sollte. Europa unbedingt angestrebt werden
müsse oder aber Werder größer sich darstellen sollte, als es derzeit ist.
Natürlich spielt Geld eine Rolle! Die Finanzen sind eine Säule einer erfolgreichen Arbeit. Es gehört aber eben auch die sportliche
Kompetenz (GFS, Kaderplaner, Trainer) dazu.
Ich behaupte einfach, dass die kompetentesten Beiträge hier nie die wirtschaftliche Lage aus dem Blick gelassen haben. Es geht
auch nicht um Gucci oder eine wie du es nennst Rhetorik wie sie ein Trump wählt sondern es geht um inhaltliche, nachvollziehbare
Rhetorik insbesondere im Innenverhältnis. Es geht um die Darstellung/Umsetzung von Konzepten auf Basis der Gegebenheiten.
Dies scheint derzeit in Ansätzen gegeben, aber angesprochen wurden eben die alten Strukturen auf denen der Ist-Stand basiert.
Vielleicht gibt es ja eine neue Binnen-Rhetorik, welche sich allerdings noch nicht zeigt und darauf habe ich meinen Meinung
gesetzt. Vielleicht kannst du dir noch einmal meinen Post anschauen und genau lesen, was ich fett markiert habe und was ich für
mich festgestellt habe. Es geht um Haltung i. S. einer "Triebfeder" und eben nicht um "Verzwergung"/"Genügsamkeit".
Das hat nichts mit Geld zu tun.
In der Vergangenheit gibt es ausreichend Beispiele wie es gemeint ist. Auf der Basis einer kompetenten Finanzpolitik, einer
kompetenten sportlichen Führung sowie natürlich einer entsprechenden Tatgelegenheitsstruktur (zielgerichtete Transfers
in jede Richtungen) können/sollten einen gewachsenen Anspruch höherwertiger Ziele ermöglichen.
Wenn ich kein Geld habe muss ich eben kreativer sein, habe ich das Geld, dann ermöglicht es mir fehlende Kreativität oder
schneller zu kompensieren. Allein dies ist aber nicht ausreichend, weil die sportliche Kompetenz insbesondere die des
Kaderplaners und Trainers eine hohe Bedeutung hat.
Die Beispiele in denen Werder auf dieser Basis eine sehr erfolgreiche Ära nachweisen konnten sind, Rehhagel/Lemke sowie Allofs/Schaaf.
In beiden Fällen waren wir zu Beginn finanziell nicht auf Rosen gebettet sondern sportlich und finanziell am unteren Limit.
Allerdings getragen von einer sportlichen Kompetenz.
Es wurden Verpflichtungen getätigt, welche weniger von hohen Transfersummen sondern mehr von Kreativität getragen waren
Im Übrigen hatten wir in der Neuzeit eine ähnliche Chance, welche (hier ausreichend erörtert) Werder zumindest den Weg nach oben
hätte ermöglichen können. Die Gegebenheiten um den Wechsel Eichin/Baumann. Eichin hatte den Verein wieder finanziell konsolidiert.
Transfers ermöglichten Werder eine hohe Einnahme, welche dann auch genutzt wurden. Nur wurden dann ob der inkompetenten Rolle
des ehemaligen GFS der sportliche Faktor nicht abgerundet. VS durfte zunächst bleiben. Es folgte eine Reaktion der Mannschaft.
Auf dem Fuß der zweite Fehler, AN mit anfänglichen Erfolg und der dritte mit FK wiederholt. In dieser Zeit, ohne zutun von Corona
wurde viel Geld verbrannt, Geld verschenkt durch unverständliche Transfer-Poker.
Danke für deinen Link!!! Dieser Link bringt das Wirken und Handeln dieser damaligen Riege um Baumann zum Ausdruck.

Geld spielt nur dann eine Rolle, wenn man auch damit umgehen kann. Siehe hierzu herausragend HSV, S04, Hertha.
Weniger Geld erfordert wie gesagt kreatives konzeptionelles Handeln. Siehe hierzu herausragend SCF etc..

Deine Liker haben dann sogleich dein falsches Zitat genutzt, um mit sachfremden Äußerungen die Diskussion in eine andere Richtung
zu lenken, auch nicht neu.

Ich habe zuvor auf einen anderen Beitrag geantwortet. Das passt aber auch in Teilen hier ganz gut hier. Ich versuche die Antwort etwas kürzer zu haten, weil ich noch zwei seiten weiterlesen möchte.

"Ich denke wir deuten da einfach fundamental unterschiedlich, wo Werder in der Nahrungskette steht, besonders in den "goldenen Jahren", denn auch da waren wir ein kleiner Verein. Wir lebten und leben davon Spieler zu vergolden, um in der Liga eine Chance zu haben überhaupt zu bestehen, seit dem Abstieg leisten wir darin wieder deutlich überdurchschnittliche Arbeit. Das wir sogar mal so gut überlebt haben, dass es für Meisterschaften gereicht hat ist erstaunlich. Doch diese Abnutzungsschlacht mündet mittelfristig naturgemäß darin, dass die Großen die Kleinen fressen. Es ist ja nicht so, dass wir in einem luftleerem Raum agieren würden. Wir machen Fehler und "die anderen" leisten grandiose Arbeit oder umgekehrt und manchmal haben wir auch einfach nur Glück oder Pech. Um finanziell mit den Frankfurtern auf Platz 6 aufschließen zu können, müssen wir pro Jahr einen Transferüberschuss von 150 Millionen € erwirtschaften."


Ich glaube man kann "Geld" nicht einfach, bzw. nur bedingt durch "Kreativität und gute Finanzpolitik" ersetzen. Ich komme mit meinem Bürgergeld gut hin, so lange die Waschmaschine nicht kaputt geht. Es ist schlicht nicht erwartbar, dass wir mit günstigerem Personal auf allen Ebenen permanent bessere Arbeit leisten, als alle unsere Konkurrenten, national wie international. Ja wir hätten mehr aus den goldenen Jahren machen müssen, der Sturz hätte nicht so so einem harten Aufprall führen dürfen, dass ist völlig richtig. Die Richtung war aber immer vorgegeben. Es gibt inzwischen 6-7 Vereine in der Liga, die wir vermutlich nie dauerhaft hinter uns lassen werden und eine gute Handvoll Vereine mit mehr Potential, als Werder es hat, warten hinter uns darauf, dass da mal Ruhe und Kompetenz einkehrt, um uns hinter sich zu lassen.
 
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Mag sein, wenn du weißt mit Geld umzugehen und entsprechend kreativ bist. Wenn du aber weniger Ahnung hast erhöhen sich seine
Möglichkeiten deutlich. ;-)
Ich sitze hier grade mit meinen Beratern Bobic, Eberl und Tuchel zusammen, hat 10 Mio gekostet. Thomas zeichnet grade eine Skizze für mein Herzensprojekt. Eine 30m hohe Heuballenstatue von mir als Naturist und auf der Rampe finden ein Unterwäsche-Seifenbahnen-Rutschwettbewerb statt. Hat 5 Mio gekostet. Danach fangen wir dann mit den restlichen 60 Mio, besser als Du zu sein....
 
Klar, wir könnten auch Meister werden. Ich halte mich da aber eher an einen realistischen Konjunktiv.
Das man drei Punkte die man hat, später automatisch wieder verspielt, weil man in der Tabelle zwischenzeitlich zu gut steht, ist nicht realistisch sondern pessimistisch!

Aber gut, realistisch haben wir diese drei Punkte auch nicht. Von daher eh müßig darüber zu reden.
 
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