Marvin Ducksch (Birmingham City)

Es fängt doch schon bei der uninspirierten Aufstellung an. Man hätte Schmid vorziehen müssen und dann mit Grüll und Schmid in die Konter gehen müssen. Ducksch natürlich raus, das der in so einem Spiel überhaupt nicht zum Zug kommt hätte man durchaus antizipieren können. Dazu am besten noch Derrick. Und schon hätten die Bayern nicht so hoch stehen/pressen können, weil unsere Nadelstiche eine gewisse Gefahr ausgestrahlt hätten.

Aber wenn Ducksch halt in jedem Spiel gesetzt ist, warum auch immer, dann haste halt auch keine taktische Variabilität.... eigentlich haben wir 10 gg 11 gespielt da Ducksch offensiv komplett abgetaucht ist und defensiv sich wenig eingebracht hat.

Das geht aber nicht auf Ducksch Konto, sondern auf OW ... man muss erkennen in welchen Spielen man sich einen Ducksch leisten kann und in welchen nicht.

OW hat die Mannschaft taktisch katastrophal auf Bayern eingestellt... er hat einfach nichts verändert. Wie hier schon geschrieben wurde hätten unsere spielerischen Skills gg Bayern sowieso nicht gefruchtet.... gg Bayern brauchst Du Härte, Motivation und Geschwindigkeit.... und nicht Hacke Spitze einszweidrei ....
 
Ole Werner wird sich schon was dabei gedacht haben. Eigentlich auch nicht so schwer zu verstehen. Ducksch sollte die Bälle kriegen und dann schnell an Grüll oder Schmid weiterleiten. Hat er auch paar mal versucht, aber Romano war nie da und Grüll hat die Bälle gleich verloren. Dazu Ducksch Unwillen zu Zweikämpfen
 
Ich hätte mir auch Köhn auf links und Burke auf rechts gewünscht. Die Bälle, so sie denn gewonnen wurden, mit langem Hafer auf die Flügel, so die Chancen, das Spieler nachrücken, damit man die Bayern wenigstens ein bischen beschäftigt hätte.

Wäre ein Option gewesen ... hätte, könnte, wäre.

Die Bayern ... hätte ... man möglichst vor dem eigenen 16er abfangen müssen.
Wenn man sich zurückzieht und im 16er auf die Dribbel-Könige wartet, dann kann das niemals gutgehen. Fehlt zudem der wichtigste zentrale Abwehrspieler wird´s natürlich nicht leichter.
 
1. Spielerisch einen Angriff einleiten. Das war gestern nicht möglich, weil die Bayern unheimlich effektiv auf die zweiten Bälle UND ballführende Spieler gegangen sind. Keiner unserer Offensivleute hatte gestern die Fähigkeiten sich da durchzusetzen.
2. Langer Ball und sich so aus dem Druck befreien. Dafür müsste aber jemand was mit dem Ball anfangen können. Grüll hat nix gerissen und Ducksch und Zweikämpfe oder Bälle festmachen, das ist wie mit Romano und Luftduellen.
Ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, was du schreibst. Aber das kann dennoch keine schlüssige Erklärung dafür sein, dass wir es nicht geschafft haben, nicht mal einen Torschuss in Richtung des gegnerischen Kasten zu bringen. Nicht einen einzigen. Sogar die spielerisch noch mehr als wir limitierten Kieler, gegen die die Bayern ähnlich souverän agierten wie gegen uns, haben lt. Kicker-Statistik immerhin 5 Schüsse aufs gegnerische Tor gebracht. Von uns kam dahingehend jedoch nix. Nada. Wenn es gestern nicht so sommerlich warm gewesen wäre, hätte der Bayern-Zeugwart gestern das Trikot von Keeper Ulreich ungewaschen wieder in den Schrank legen können.
 
Bayern war auch letztes Jahr zwei Klassen schwächer und dennoch haben wir uns 4 Dinger gefangen. Jeder hier weiss, dass es gegen Bayern immer einen Kipppunkt gibt. Wenn die 2:0 führen, ist das Spiel gelaufen und es werden mehr Gegentore folgen. Und gestern war eigentlich ab Minute 1 klar, dass das ein einseitiges Spiel werden würde. Selbst nach dem 5:0 haben die Bayern noch um jeden Ball gekämpft und fast jeden Zweikampf gewonnen. Wie schon jemand geschrieben hatte - Bayern war auf JEDER Position mindestens eine Klasse besser (nicht nur nominell, sondern auch wirklich) und das hat man gesehen. Darum hatten wir keine Chance. Wir hatten nie eine Chance.
Das ist aber kein Vorwurf an die Mannschaft. Wir sind schlichtweg nicht auf diesem Niveau. Sicher hätte man besser spielen können als gestern, aber am Ergebnis hätte das nicht viel geändert. Gegen diese Bayern reißen wir nix. Da können wir froh sein, wenn es nur 5:0 endet. In Topform und Topbesetzung hätten wir vielleicht ein 1:3 verloren oder so. Und es ist peinlich was hier teilweise geschrieben wird. Da könnte man meinen, wir würden um den Titel mitspielen und hätten es gestern vergeigt. Bayern wird die nächsten Wochen noch sehr viele solche Kantersiege erspielen, in der Liga und auch in der CL. Jeder neutrale Zuschauer wird bestätigen, dass die Leistungen absolut beeindruckend sind. Sie spielen jetzt auch kadergemäss dank Kompany.
Schwer zu sagen wie man Bayern überhaupt bespielen soll.


Wie ich schon vor dem Spiel gesagt habe - wenn Bayern einen guten Tag hat, haben wir keine Chance. Das ist eingetreten.
Letzte Saison war es mMn 1-2 Tore zu hoch.
Gestern war es eher noch schmeichelhaft.
Da sehe ich schon Unterschiede. Und Bayern ist, letztes Jahr, auch nicht mit dem Loch in die Saison gestartet. Das war erst viel später.
Und Gott bewahre mich davor, dass das Team gestern nahe ihre Leistungsgrenze war.
 
Ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, was du schreibst. Aber das kann dennoch keine schlüssige Erklärung dafür sein, dass wir es nicht geschafft haben, nicht mal einen Torschuss in Richtung des gegnerischen Kasten zu bringen. Nicht einen einzigen. Sogar die spielerisch noch mehr als wir limitierten Kieler, gegen die die Bayern ähnlich souverän agierten wie gegen uns, haben lt. Kicker-Statistik immerhin 5 Schüsse aufs gegnerische Tor gebracht. Von uns kam dahingehend jedoch nix. Nada. Wenn es gestern nicht so sommerlich warm gewesen wäre, hätte der Bayern-Zeugwart gestern das Trikot von Keeper Ulreich ungewaschen wieder in den Schrank legen können.
Steht ja auch außer Frage. Darum hat OW zur Halbzeit auch den ganzen Sturm ausgetauscht und komplett auf Harakiri umgestellt. Da war es aber schon zu spät. Die Bayern führten 2:0. Das erhöhte Risiko führte zum 3:0 und dann war es vorbei mit allen Bemühungen. Danach hat sich keiner mehr bemüht.
 
Eh Quatsch, dass die gegen uns mit Keeper gespielt haben. Lieber einen Feldspieler mehr und versuchen, zweistellig zu gewinnen. Hätte ich so gemacht an Kompanys Stelle,

Spätestens seit klar war, dass Njinmah (und damit der schnellste Angreifer) nicht spielt wäre das die beste Taktik gewesen. Distanzschüsse kann bei uns ja auch niemand.

Letzter Mann ist Torwart. :D
 
Letzte Saison war es mMn 1-2 Tore zu hoch.
Gestern war es eher noch schmeichelhaft.
Da sehe ich schon Unterschiede. Und Bayern ist, letztes Jahr, auch nicht mit dem Loch in die Saison gestartet. Das war erst viel später.
Und Gott bewahre mich davor, dass das Team gestern nahe ihre Leistungsgrenze war.
Nahe der Leistungsgrenze gegen solche Bayern und mit diesen Ausfällen. Nicht allgemein gesprochen. In Topbesetzung und Topform wäre es vielleicht vom Ergebnis her ein 1:3 geworden. Hätte etwas besser ausgesehen, aber wir wären genauso chancenlos gewesen.
 
Ich hätte mir auch Köhn auf links und Burke auf rechts gewünscht. Die Bälle, so sie denn gewonnen wurden, mit langem Hafer auf die Flügel, so die Chancen, das Spieler nachrücken, damit man die Bayern wenigstens ein bischen beschäftigt hätte.
Hätten wir so von Beginn an gespielt, wäre es ganz sicher zweistellig geworden.
Gestern die zweite Halbzeit hat auch ziemlich deutlich gezeigt, warum die von einigen Foristen geforderte Aufstellung mit Weiser im Mittelfeld, Agu rechts und Köhn links ein Selbstmordkommando ist und nur bei Rückstand eine gute Idee darstellt.
 
Hätten wir so von Beginn an gespielt, wäre es ganz sicher zweistellig geworden.
Gestern die zweite Halbzeit hat auch ziemlich deutlich gezeigt, warum die von einigen Foristen geforderte Aufstellung mit Weiser im Mittelfeld, Agu rechts und Köhn links ein Selbstmordkommando ist und nur bei Rückstand eine gute Idee darstellt.
Wenn Mannschaften wie Bayern gerade über das MF dominiert muss man es so gut wie möglich aus dem Spiel nehmen/dessen Rhythmus stören und das geht nur wenn man eben über dieses hinweg spielst. Von daher wäre eine andere Aufstellung mit schnellen Spielern vorne besser gewesen um sie dann mit langen Bällen zu füttern. Langer Hafer bzw. hauptsächlich mit langen Bällen von hinten heraus zu agieren muss in manchen Spielen erlaubt sein wie dem Gestrigen z.B., spielerisch gegen Bayern von hinten rauszuspielen ist mMn Harakiri gerade wenn sie in so einer Verfassung sind was aufgrund der vorherigen Ergebnissen von Bayern vorhersehbar war.
 
Wenn Mannschaften wie Bayern gerade über das MF dominiert muss man es so gut wie möglich aus dem Spiel nehmen/dessen Rhythmus stören und das geht nur wenn man eben über dieses hinweg spielst. Von daher wäre eine andere Aufstellung mit schnellen Spielern vorne besser gewesen um sie dann mit langen Bällen zu füttern. Langer Hafer bzw. hauptsächlich mit langen Bällen von hinten heraus zu agieren muss in manchen Spielen erlaubt sein wie dem Gestrigen z.B., spielerisch gegen Bayern von hinten rauszuspielen ist mMn Harakiri gerade wenn sie in so einer Verfassung sind was aufgrund der vorherigen Ergebnissen von Bayern vorhersehbar war.
...vor allem dann, wenn die Pässe nach vorne entweder schlecht gespielt und/oder schlecht angenommen wurden.
 
Wenn Mannschaften wie Bayern gerade über das MF dominiert muss man es so gut wie möglich aus dem Spiel nehmen/dessen Rhythmus stören und das geht nur wenn man eben über dieses hinweg spielst. Von daher wäre eine andere Aufstellung mit schnellen Spielern vorne besser gewesen um sie dann mit langen Bällen zu füttern. Langer Hafer bzw. hauptsächlich mit langen Bällen von hinten heraus zu agieren muss in manchen Spielen erlaubt sein wie dem Gestrigen z.B., spielerisch gegen Bayern von hinten rauszuspielen ist mMn Harakiri gerade wenn sie in so einer Verfassung sind was aufgrund der vorherigen Ergebnissen von Bayern vorhersehbar war.
Ist ja alles richtig. Darum hat OW dann ja auch umgestellt. Aber von Anfang an mit dieser Aufstellung und es hätte zur Halbzeit nicht 0:2, sondern da schon 0:5 gestanden, denn das wäre viel zu offensiv gewesen und bei der Körpersprache der Bayern hätte es düster ausgesehen.
Der Plan sah ursprünglich anders aus. Die Mannschaft sollte sich aus einer stabilen Defensive herauskombinieren, den Ball auf Ducksch bringen und dann schnell den Ball auf Schmid und Grüll. Ungefähr so wie wir auch in Mainz am Ende gespielt haben, nur ohne Köhn.
Womit nur keiner gerechnet hat, war das wirklich extrem starke Pressing der Bayern. Damit war diese ganze Taktik nur noch Blödsinn, vor allem weil Ducksch und Grüll gar nicht funktionierten.

Hätten wir uns nur hin und wieder befreien können, hätten wir eine Chance gehabt, aber so...

Lange Bälle haben übrigens auch in Hälfte 2 nicht funktioniert. Dafür fehlt uns einfach das Personal.
 
Die Mannschaft sollte sich aus einer stabilen Defensive herauskombinieren
das war aufgrund der Spiele von den Bayern gegen Kiel und gerade auch in CL mit Ansage die verkehrte Herangehensweise mit entsprechenden Ergebnis. In diesem Spiel hätte sehr viel körperbetonter gespielt werden müssen (hat ja nicht mal annähernd stattgefunden) gepaart mit sehr viel mehr langen Bällen (und ich meine richtig lange Bälle die nicht schon an der Mittellinie verhungern) um der Defensive Luft zu verschaffen, ist kein schöner Fußball aber darum geht es nicht.
 
das war aufgrund der Spiele von den Bayern gegen Kiel und gerade auch in CL mit Ansage die verkehrte Herangehensweise mit entsprechenden Ergebnis. In diesem Spiel hätte sehr viel körperbetonter gespielt werden müssen (hat ja nicht mal annähernd stattgefunden) gepaart mit sehr viel mehr langen Bällen (und ich meine richtig lange Bälle die nicht schon an der Mittellinie verhungern) um der Defensive Luft zu verschaffen, ist kein schöner Fußball aber darum geht es nicht.
Da ich die Spiele nicht gesehen habe, erspar ich mir da ein Urteil drüber.

Ole Werner hat im Endeffekt auf die Taktik gesetzt, die im letzten Spiel gegen Bayern erfolgreich war und letzte Woche gegen Mainz. Das ist der Fußball, den wir seit fast einem Jahr spielen. Die Gründe warum das nicht funktioniert hat, haben wir ja schon erörtert. Es hätte funktionieren können, hat es aber nicht. Sich nun hinstellen und sagen, er hätte von vornherein anders spielen lassen sollen, ist sehr vermessen. Egal wie wir gespielt hätten, die Probleme wären dieselben gewesen und hätten zum selben Ergebnis geführt. Für ein besseres Ergebnis fehlte unser Mannschaft Qualität, die richtigen Spieler und letztendlich auch Körperlichkeit und Konzentration. Die Taktik war am Ende zweitrangig, wenn es an diesen Dingen mangelt.
 
Es hätte auch so wie wir tatsächlich gespielt haben, zweistellig werden können, denn die Bayern trafen 2x das Aluminium und Zetterer parierte ein paar Male hervorragend.
Waren es nicht sogar dreimal Alu?
Das war halt gar nicht der Punkt dabei, sondern dass Harakiri auch keine Lösung gewesen wäre. Egal welche Taktik, am Ende stünde dasselbe Ergebnis. Ich denke nicht, dass es Werners Taktik war jeden Ball zu vertendeln und den Bayern 99% Ballbesitz zu gewähren. ;)
 
Waren es nicht sogar dreimal Alu?
Das war halt gar nicht der Punkt dabei, sondern dass Harakiri auch keine Lösung gewesen wäre. Egal welche Taktik, am Ende stünde dasselbe Ergebnis. Ich denke nicht, dass es Werners Taktik war jeden Ball zu vertendeln und den Bayern 99% Ballbesitz zu gewähren. ;)
Du widersprichst dir in deinen Aussagen aber selbst. Wenn man sich nicht hinten reindrücken lassen möchte sodass der Gegner gefühlt 99% Ballbesitz hat muss man ihn durch Entlastungsangriffe beschäftigen.
 
Ob es mit anderer Aufstellung oder Taktik besser gewesen wäre weiß man nicht.Vielleicht nur 0 : 4..Viellicht auch ganz gut .Wenn man knapp verliert,dann geht man ins nächste Spiel ganz anders rein.Denkt sich : knapp verloren gegen Bayern,also sind andere Mannschaften ein Selbstläufer.So haben wir was wieder gutzumachen.

In Hoffenheim wartet jetzt ein machbarer Gegner ,da ist kein Musiala,Kane,Olise usw..Die sind verunsichert,da kann man was holen und darauf gilt es sich zu fokusieren.
 
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