Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Und wenn überhaupt sollten gesellschaftliche Veränderungen im Sinne des demokratischen Grundgedankens aus deren Mitte kommen und nicht von irgendwelchen Thinktanks, die uns medial umerziehen wollen.

Ist es nicht egal, wer einen Vorschlag macht, ob nun ein "Think Tank" oder Karl-Otto aus der Nachbarschaft? Wichtiger ist doch, dass über den Vorschlag debattiert wird.

Gendern wird nach wie vor von rund 80% der deutschen Bevölkerung abgelehnt.

Hast du dafür mal eine belastbare Quelle?
 
Und wenn überhaupt sollten gesellschaftliche Veränderungen im Sinne des demokratischen Grundgedankens aus deren Mitte kommen und nicht von irgendwelchen Thinktanks, die uns medial umerziehen wollen.
Genau dort, in der Mitte der Gesellschaft, hat das Gendern doch seinen Anfang genommen:
Die Geschichte des Genderns ist komplex und durch zahlreiche Entwicklungen und Debatten geprägt. Die Bewegung hin zu einer geschlechtergerechten Sprache und Rechtschreibung setzte in den 1960er-Jahren ein, als FeministInnen den Schrägstrich einführten, um Frauen in der Sprache sichtbarer zu machen. Anstatt nur „Verkäufer“ zu sagen, verwendete man die Formulierung „Verkäufer/innen“. Trotzdem war diese Form nicht unumstritten, denn sie schien die Frau als bloßen Anhang des Mannes darzustellen. Mit dem Aufschwung der feministischen Linguistik in den späten 1970er-Jahren rückte die geschlechtergerechte Sprache stärker ins Zentrum [...]
https://lawpilots.com/de/blog/compliance/gendergerechte-sprache/
;)
 
Leute, lasst es sein, ihr spielt damit nur einer "Seite" in die Karten.

Wenn Leute Unwahrheiten verbreiten, dann soll man das nicht klarstellen? Aber du hast recht, @Bremen hat den falschen link gewählt um das mit den Thinktanks klarzustellen die uns angeblich erziehen wollen. Der hier ist richtig:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/LGBT

P.S wo du recht hast, ist, dass man die Leute ihrem eigenen Schicksal überlassen erlassen muss. Da ist eh Hopfen und Malz verloren. Für meine Kids zum Beispiel wird sich die Frage überhaupt nicht stellen. Und für die Männlein und Fräulein aktuell eben auch nicht. Nur spielt es da ja auch keine Rolle. Von daher...
 
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Ist es nicht egal, wer einen Vorschlag macht, ob nun ein "Think Tank" oder Karl-Otto aus der Nachbarschaft? Wichtiger ist doch, dass über den Vorschlag debattiert wird.



Hast du dafür mal eine belastbare Quelle?
Wenn Leute Unwahrheiten verbreiten, dann soll man das nicht klarstellen? Aber du hast recht, @Bremen hat den falschen link gewählt um das mit den Thinktanks klarzustellen die uns angeblich erziehen wollen. Der hier ist richtig:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/LGBT

P.S wo du recht hast, ist, dass man die Leute ihrem eigenen Schicksal überlassen erlassen muss. Da ist eh Hopfen und Malz verloren. Für meine Kids zum Beispiel wird sich die Frage überhaupt nicht stellen. Und für die Männlein und Fräulein aktuell eben auch nicht. Nur spielt es da ja auch keine Rolle. Von daher...
Ich hab das mit den Thinktanks nicht mal gelesen, sondern nur das fett markierte und darauf bezog sich meine Aussage. Das hat nichts mehr mit der ursprünglichen Genderthematik zu tun und kommt ganz sicher nicht aus der Mitte der Gesellschaft. Belegbare Quellen, wie ein anderer es forderte werde ich nicht liefern. Eure Lebensrealität kann gar nicht so unterschiedlich zu meiner sein, als dass ihr nicht merken würdet, wie wenig Zuspruch diese Ideen bekommen.
 
Das ist doch eh ein diffuser Ausdruck. Was ist denn überhaupt die Mitte der Gesellschaft? Da müsste man ja schon mal ansetzen ehe man sagt "ganz sicher nicht". Denn diese, deine, Sicherheit suggeriert eine Trennschärfe und diese wiederum wirst du ganz sicher nicht haben.
Erzähl mir nicht, dass Du die Umfragen nicht kennst, in denen sich 75% der Teilnehmer gegen das Gendern ausgesprochen haben. Völlig egal, ob es sich dabei um eine relevante Statistik handelt. Und außerdem, was wenn doch? Was ist wenn ich diese Trennschärfe besitze? Ich sehe und ich beurteile, und was sehe ist, dass es absolut kontraproduktiv ist.
 

Warum sollte ich mir diese Statistiken geben und wieso glaubst du zu wissen, was ich weiß und was nicht?

Was ist wenn ich diese Trennschärfe besitze?

In dem Fall würde ich dir empfehlen eine Veröffentlichung zu schreiben. Du würdest damit ein vielzitiertes Standardwerk setzen um das ich dich beneiden würde. Deinen H-Index könnte ich niemals erreichen.
 
Warum sollte ich mir diese Statistiken geben und wieso glaubst du zu wissen, was ich weiß und was nicht?



In dem Fall würde ich dir empfehlen eine Veröffentlichung zu schreiben. Du würdest damit ein vielzitiertes Standardwerk setzen um das ich dich beneiden würde. Deinen H-Index könnte ich niemals erreichen.
Nun, ich ging davon aus, dass wenn Du Dich zu diesem Thema äußerst, Du zumindest eine grundsätzliche Einschätzung dessen besitzt.
 
Nun, ich ging davon aus, dass wenn Du Dich zu diesem Thema äußerst, Du zumindest eine grundsätzliche Einschätzung dessen besitzt.

Zum Thema politische Mitte haben Mehrheiten oder Minderheiten nichts beizutragen. Und zum Thema gendern habe ich eine Meinung, die von selbigen ebenfalls unbeeinflusst ist. Also was spielt es für eine Rolle? Und nur mal so am Rande: Ich halte die Art und Weise wie das Thema gendern teilweise umgesetzt wird für falsch und kontraproduktiv. So würde ich bei entsprechenden Umfragen wohl vermutlich unter "eher ablehnend" geführt werden. Ich akzeptiere das alles aber trotzdem und setze es um wo ich kann, muss oder Lust drauf habe. In einem Fussballforum zb gebe ich mir nur selten Mühe und auch sonst macht das meiner Beobachtung nach niemand.
 
Also ich sehe zwischen dem Ursprung, und dem worüber jetzt immernoch debattiert wird, keinen wirklichen Zusammenhang mehr.
Der Zusammenhang ist doch offensichtlich. In den 1960er/1970er Jahren drehten sich die Debatten um geschlechtergerechten Sprachumgang bei/mit
Frauen, aktuell drehen sich die Debatten um geschlechtergerechten Sprachumgang bei/mit intersexuellen Menschen.
 
Zum Thema politische Mitte haben Mehrheiten oder Minderheiten nichts beizutragen. Und zum Thema gendern habe ich eine Meinung, die von selbigen ebenfalls unbeeinflusst ist. Also was spielt es für eine Rolle? Und nur mal so am Rande: Ich halte die Art und Weise wie das Thema gendern teilweise umgesetzt wird für falsch und kontraproduktiv. So würde ich bei entsprechenden Umfragen wohl vermutlich unter "eher ablehnend" geführt werden. Ich akzeptiere das alles aber trotzdem und setze es um wo ich kann, muss oder Lust drauf habe. In einem Fussballforum zb gebe ich mir nur selten Mühe und auch sonst macht das meiner Beobachtung nach niemand.
Es spielt doch eben die Rolle, dass es genau darum geht. Wer ist dafür wer ist dagegen. 75% sind dagegen. Nich machen also, bzw. machen wenn man will. Es wird ja niemand dafür belangt, dass er gendert. Das kann man doch einfach so stehen lassen, ohne alte weiße Männer, Angst, und Derlei hinzuzuziehen und damit die Debatte so aufzuheizen. Das ist es, was ich kritisiere. Dieser Schubladen-Hass.

Und nochmal ein anekdotisches Beispiel von gestern. Der Tag an dem ich zum ersten Mal gendern musste. Komischerweise kam mir das zuvor nur beim Lesen unter und ich musste es bisher nie aussprechen. Ich lese dem Sohn meines Kumpels ein Pixie-Buch vor und stolpere.
"Die Maschinist .... t-tinnen". Was wenn ich mich gar nicht daran gewöhnen will? Vor Allem weil ich anzweifle, dass es irgendwem irgendetwas bringt. Ich habe hier nur quergelesen aber keine wirklich belegbare Aussage von einer betroffenen Person gefunden der es dadurch besser ginge. Darüber hinaus ist es teilweise einfach "falsch". Ich mag Sprache. Ich mag keine Sprachverbiegung.
 
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