Er zieht genau die richtigen Schlüsse.Man kann auch einfach falsche Rückschlüsse ziehen um Personen geschickt ans Bein zu pinkeln.
Wichtiger als gendern wäre für mich: das man Personen, die nicht der gleichen Meinung sind, versucht abzuwerten.
Der Punkt ist doch, dass das Thema Gendern völlig banal ist. Niemandem schadet es, aber Leute fühlen sich aus irgendwelchen Gründen bedroht.
Die Frage "Haben wir denn keine anderen Sorgen?" wird dazu gerne gestellt und passt ebenso perfekt auf die Fragesteller selbst. Menschen fühlen sich bedroht, weil sich etwas verändert. Das gilt ganz besonders für die Altersklasse Ü50, die mehr als jede andere Alterklasse Veränderungen ablehnt (prinzipiell nicht unverständlich), Stichwort: Das haben wir immer so gemacht.
Und um seine eigene Argumentation gegen so etwas Banales zu rechtfertigen, werden völlig hanebüchene Bedrohungen aus dem Hut gezaubert, die niemals der Realität entsprechen werden. Das sieht man nicht nur bei diesem Thema.
Traurig an der ganzen Geschichte ist, dass ein Großteil der Protestwähler angibt, dass Themen wie Gendern oder vegane Ernährung der Grund für den Schritt zur AfD sind. Das ist dann an Absurdität kaum zu überbieten, denn diese Themen sind wirklich so klein in einer Welt, die wirklich gerade große Probleme hat.
, zu unterstellen, sie wären veränderungsresistent, und schwebten im ewig gestrigen. Dumm tüch sagt der Ur(alte)-Bremer.
Ich sagte, dass es vor allem die Altersklasse Ü50 ist, weil dem so ist. Das gilt aber nun nicht für alle.