Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Das Feuer unterm Dach bzw. der daraus resultierende Frust der Fans ist auch nicht verwunderlich. Von 02/03 bis einschließlich 10/11 belegte der HSV stets einstellige Tabellenplätze in der 1. Liga, und erreichte, wir Werder-Fans werden uns hierbei ganz besonders an 08/09 erinnern, die Halbfinals in dem einen oder anderen nationalen und internationalen Pokalwettbewerbs. Und nun sind sie scheinbar dabei, auch im 6. Jahre in Folge den (direkten) Aufstieg zu vergeigen. Bei uns wurde in den Jahren von jenen Derby-Wochen bis in die Gegenwart viel Bockmist gebaut, aber was im selben Zeitraum beim HSV ablief bzw. abläuft, ist echt Hardcore. Und jetzt droht dem HSV nicht nur das Szenario eines möglichen 7. Jahres in der 2. Liga, sondern auch, dass nach Werder 2022 in diesem Jahr nun auch noch mit St. Pauli der zweite Erzrivale ihnen zeigen könnte, wie Aufstieg funktioniert.
Kann ich bestätigen. Zumindest in Teilen. Einige HSV-Leute die ich kenne geht der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) richtig auf Grundeis, dass Pauli aufsteigt und sie nicht. Andere hoffen dagegen auf solch einen Schlag in die Fresse, damit die HSV-Bosse aufwachen. Damit sie sich auf ihren Job konzentrieren statt sich gegenseitig in die Eier zu treten.
 
Kann ich bestätigen. Zumindest in Teilen. Einige HSV-Leute die ich kenne geht der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) richtig auf Grundeis, dass Pauli aufsteigt und sie nicht. Andere hoffen dagegen auf solch einen Schlag in die Fresse, damit die HSV-Bosse aufwachen. Damit sie sich auf ihren Job konzentrieren statt sich gegenseitig in die Eier zu treten.
Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Achne, irgendwo in der Mitte denke ich.

Unter Tim Walter herrschte für einige Zeit eine Aufbruchstimmung. Nicht zu Unrecht, der Spielstil veränderte sich, wurde offensiv deutlich ansehnlicher. Allerdings defensiv... naja. Dennoch blieb das Ergebnis gleich: Kein Aufstieg. Gut, Relegation statt Platz 4, aber dennoch. Gegen Hertha war es denkbar knapp, gegen Stuttgart war man chancenlos (allerdings relativiert durch die Rolle Stuttgarts diese Saison in der Bundesliga).

Steffen Baumgart braucht erst einmal wirklich Zugriff auf die Mannschaft. Die bisherigen Spiele hat er ein Team von Tim Walter übernommen, das auch verunsichert wirkte. Die Länderspielpause kommt vermutlich Baumgart gerade recht, um jetzt gezielt an "seinem" System zu arbeiten und das zu verdeutlichen. Jedenfalls hoffe ich das. Die entscheidenden Spiele kommen dann auch nachher gegen Kiel und St Pauli. Wenn man beide verliert, hat man es nicht verdient aufzusteigen. Aber noch bin ich halbwegs guter Hoffnung. Von der spielerischen Qualität der einzelnen Spieler ist der HSV gut genug um aufzusteigen. Das Umsetzen, vor allem im defensiven Bereich, hat bisher gefehlt. Und irgendwie ist es wohl hauptsächlich Kopfsache, wenn man etwa gegen Osnabrück 6 Punkte abgibt. Immerhin hat es gegen Wiesbaden ja weitgehend besser funktioniert und mit dem 3:0 stimmte auch das Ergebnis (aus Hamburger Sicht).

Und persönlich fände ich den Aufstieg von St Pauli beim gleichzeitigen Verbleib des HSV keinen Weltuntergang. Es ist (leider) jetzt schon abzusehen, dass die Mannschaft der Kiezkicker nach dieser Saison nicht so bestehen bleibt wie jetzt, anders als Heidenheim. Mal schauen, wie lange St Pauli in der ersten Liga verbleiben wird. Und ja, das wäre mal ein Schlag ins Kontor der Sesselplattdrücker in den diversen HSV-Gremien. Verdient allemal.
 
Am Ende war der Punkt ja noch Glück im Unglück, das haben die Magdeburger aber auch wirklich nicht gut gemacht. 2/3 des Spiels in Überzahl, zur Pause 2:0 führen, das darf man sich nicht mehr nehmen lassen. Von daher könnte sich das für die Moral der Hamburger eher positiv als negativ anfühlen.
 
Frage an Radio Eriwan: Stimmt es, dass man beim Besuch im Volksparkstadion am 11.Juni.2024 um 15:58:22 einen fröhlichen Begrüßungsschnaps erhält?
Antwort von Radio Eriwan: Im Prinzip nein! Man muss die Getränke selbst mitbringen, um die
Schnapszahl
2222 Tage 22 Stunden 22 Minuten 22 Sekunden in Liga 2
abzufeiern.
 
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Ich denke, das war es. Den Sechs-Punkte-Rückstand gegenüber Düsseldorf wird der HSV nicht mehr aufholen zumal Düsseldorf das klar bessere Torverhältnis hat.
 
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0:1 gegen Kiel vergeigt, 6 Punkte Rückstand und eine schlechtere Tordifferenz. War's das bereits für den HSV mit dem Aufstieg?
Realistischerweise: Ja. Aufstieg ist diese Saison passé. Düsseldorf ist in guter Verfassung, scheint auch Spiele zu gewinnen, in denen sie nicht zu hundert Prozent überzeugen, während der HSV solche Spiele gerade verliert bzw nur unentschieden spielt. Und derzeit sind Düsseldorf, St Pauli aber vor allem Kiel besser als der HSV, auch wenn es wehtut, das so zu diagnostizieren.

Baumgart hat nun einen Sommer lang Zeit, an Stellschrauben zu drehen. Mal schauen, inwieweit die Mannschaft zusammenbleibt. Das Hauptproblem sehe ich immer noch bei der Grundeinstellung. Irgendwo scheint da jemand auf der Bremse zu stehen und zu blockieren.
 
Ja , er hatte den Wiederaufstieg auch schon Zwei mal verpasst, aber man lasse sich den Irrsinn mal auf der Zunge zergehen, man entlässt Tim Walter weil man das Vertrauen in seine Arbeit verloren hat. In der Tabelle stand das Team nach 21 Spieltagen mit 37 Punkten auf Relegationsplatz drei und hätten damit nach damaligen Stand erneut den direkten Aufstieg vergeigt. Der Rückstand auf die zweitplatzierte Mannschaft aus Kiel betrug zwei Punkte, zu Tabellenführer und Lokalrivale St. Pauli fehlten dem HSV fünf Zähler. Spieltag 21 und eigentlich noch viel Zeit um da nach oben was zu reißen, wenn man hätte den Trainer in Ruhe arbeiten lassen. Statt dessen holt man einen Trainer aus Köln, der gerade wegen Erfolglosigkeit geschasst wurde und steht mit diesem Trainer nun noch schlechter da, als mit einem, der das Team kannte, der sicherlich wusste wie man mit jedem Einzelnen umzugehen hatte und der ein ziemlich engagierter und kompetenter Typ gewesen sein soll.
Hier mal noch eine interessante Feststellung, die ich dazu im Netz fand und die sehr bezeichnend für den "Umgang" mit Trainern beim H?V ist.

"Walter wechselte im Sommer 2021 zum HSV. In den vergangenen 40 Jahren gab es beim HSV nur drei Trainer mit einer längeren Amtszeit: Ernst Happel (1981–1987), Benno Möhlmann (1992–1995) und Frank Pagelsdorf (1997–2001)."

.....es läuft in St.Ellingen! :nohsv:
 
Ja , er hatte den Wiederaufstieg auch schon Zwei mal verpasst, aber man lasse sich den Irrsinn mal auf der Zunge zergehen, man entlässt Tim Walter weil man das Vertrauen in seine Arbeit verloren hat. In der Tabelle stand das Team nach 21 Spieltagen mit 37 Punkten auf Relegationsplatz drei und hätten damit nach damaligen Stand erneut den direkten Aufstieg vergeigt. Der Rückstand auf die zweitplatzierte Mannschaft aus Kiel betrug zwei Punkte, zu Tabellenführer und Lokalrivale St. Pauli fehlten dem HSV fünf Zähler. Spieltag 21 und eigentlich noch viel Zeit um da nach oben was zu reißen, wenn man hätte den Trainer in Ruhe arbeiten lassen. Statt dessen holt man einen Trainer aus Köln, der gerade wegen Erfolglosigkeit geschasst wurde und steht mit diesem Trainer nun noch schlechter da, als mit einem, der das Team kannte, der sicherlich wusste wie man mit jedem Einzelnen umzugehen hatte und der ein ziemlich engagierter und kompetenter Typ gewesen sein soll.
Hier mal noch eine interessante Feststellung, die ich dazu im Netz fand und die sehr bezeichnend für den "Umgang" mit Trainern beim H?V ist.

"Walter wechselte im Sommer 2021 zum HSV. In den vergangenen 40 Jahren gab es beim HSV nur drei Trainer mit einer längeren Amtszeit: Ernst Happel (1981–1987), Benno Möhlmann (1992–1995) und Frank Pagelsdorf (1997–2001)."

.....es läuft in St.Ellingen! :nohsv:

es gibt auch sowas wie einen Trend und 2 Heimspiele hintereinander relativ übel zu verlieren, dazu auch keine Siege gegen die beiden Erstplatzierten und immer mal wieder Aussetzer gegen "kleinere" deuteten eher auf "das wird wieder nix" hin. Naja und ich denke Walter war schon länger ziemlich umstritten, weil er einfach auch polarisierte... immer mit dem Mundwerk voran, ohne auch nur was erreicht zu haben, damit machte er sich und dem Team nur unnötig mehr Druck im Vorfeld. Als es dann immer nicht klappte, waren es die anderen, die Schiris, die Fans, die Spieler, Lasoggas Mutter. Es war abzusehen, dass es wieder nicht klappt (zumindest mit dem direkten Aufstieg) und deswegen wollte man dieses Mal vorzeitig einen neuen Impuls setzen. Hat jetzt zum Erstaunen vieler (auch mir) nicht funktioniert, aber einfach nur abwarten und zuschauen wie Walter es ein 3. Mal vergeigt, wollte man auch nicht, denn dann wären die eigenen Stühle in Gefahr. Also für mich war der Schritt schon nachvollziehbar, fand auch überraschend, dass man Baumgart überzeugen konnte. So richtig gefunden hat man sich wohl noch nicht, Trainereffekt war gleich Null... ist halt doch nicht so einfach, wie man manchmal glaubt.
 
:D....Stimmt man könnte, hätte eigentlich "Lasoggas Mudda" in die Verantwortung nehmen können, aber egal, habe gerade gelesen, das man jetzt darüber nachdenkt, ob nun nicht auch der Kopf von Sportvorstand Boldt rollen müsste. Feuer unter dem Dach in St. Ellingen ist schon so alt wie der Verein selber. Man stelle sich vor, dass der direkte Wiederaufstieg oder die Relegation ausgerechnet am 03.05.2024 im eigenen Stadion gegen
den

FC St. Pauli
endgültig den Bach runter geht ...ich gebe zu, diesen Triumph würde ich den Paulianern gönnen.
 
Als es dann immer nicht klappte, waren es die anderen, die Schiris, die Fans, die Spieler, Lasoggas Mutter.

Das allerdings ist jetzt ja nicht anders.

einfach nur abwarten und zuschauen wie Walter es ein 3. Mal vergeigt, wollte man auch nicht, denn dann wären die eigenen Stühle in Gefahr

Genau das denke ich auch, oder anders gesagt: Eine Panikreaktion. Denn:


Woher und wieso sollte der auch kommen? So wie die Spieler auch jetzt noch in Interviews klingen gab es zwischen Trainer und Mannschaft überhaupt kein Problem, null. Die waren auch nicht verunsichert oder so, wie im Abstiegskampf wäre. Ich bin mal gespannt, ob die jetzt nicht noch auf Platz 5 oder 6 durchgereicht werden weil die Luft raus ist.
 
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