Ole Werner (Cheftrainer RB Leipzig)

Werner hatte das gar nicht nötig gegen Bayern ..da ist man selbst in Führung gegangen und brauchte gar nicht korrigieren..Vielleicht fragt Schmidt lieber Werner, wie man gegen Bayern ohne Gegentore bleibt, dann sind solche Maßnahmen überflüssig zur Halbzeit
demnach hältst du werner für den besseren trainer als schmidt - ich kann mir nicht vorstellen, daß werder so ein spiel dreht - ansonsten siehe tabelle! mit fans wie dir braucht OW sich ja um seinen job keine gedanken machen - die führung ist mit dir!
 
Kurzschlussreaktion. MMn. Bochum hat im letzten Spiel bis zur Nachspielzeit geführt...
Hab mich mal im VfL Forum umgeschaut gestern. Da wurde Letsch seit Wochen eine Sturheit und Lernresistenz nachgesagt ( hat mich stark an unsere Diskussionen mit Ole erinnert )..Gegen Augsburg,Darmstadt und Köln hat er bei Führung zum dritten Mal den Fehler gemacht,die besten Spieler ( gegen Köln Stöger ) und Stürmer rauszunehmen. In der Phase wo die Gegner aufmachten und man gute Konterchanchen hätte haben können ,waren dann quasi nur noch defensive auf dem Feld,keine Entlastung mehr und dann hats geklingelt. Gegen Augsburg schief gegangen,gegen Darmstadt auch und weils so gut war gestern nochmal. Das war dann zuviel .
 
Ich bin grundsätzlich ein Fan davon, ein Trainer lange gewähren zu lassen, auch wenn es mal nicht so läuft. Und mir ist klar, dass OW nicht die alleinige Schuld an unserer Situation trägt - über Jahre würden falsche Netscheidungen von verschiedenen Leuten getroffen und OW war als Trainer immerhin so gut, uns trotz dieser Situation wieder in die erste Bundesliga zu führen.
Aber: seit über einem Jahr läuft es nicht mehr. Abgesehen von dem Sieg gegen Bayern und gegen Freiburg, habe ich diese Saison kein gutes Spiel von uns gesehen, das mit einem Sieg geendet hätte. Das wir bisher keine Abstiegssorgen haben, liegt auch an der Schwäche der letzten drei - wovon zwei anscheinend gerade erstarken. Wir sind gerade in einer ähnlichen Situation, wie in der Bastiegssaison. Ein scheinbar komfortabler Vorsprung, der aber auch schnell dahinschmelzen kann.
Und was macht OW? Er lässt jede Wochen die Spieler performed, die seit Wochen keine guten Leistungen bringen. Ja, die Situation ist beschissen, viele der besseren Spieler sind verletzt. Aber wieso nicht mal einen Opitz oder einen Kownacki von Beginn an spielen lassen? Einen Keita? Einen Hansen-Aaroen?
Ja, das birgt Risiko, aber genau da liegt imo das Problem mit OW. Er geht ungern Risiken ein, lässt seinen konservativen Fußball spielen, auch wenn er nicht funktioniert. Welcher Junge Spieler konnte sich unter OW durchsetzen? Mir fällt nur Nijnmah ein. Malatini hatte immerhin noch seine Momente. Woltemade auf der falschen Position. Dincki vergrault, Salifou bei Juventus, Buchanan ist nach einem Jahr wieder weg, Chiadoria zu Gladbach, Beste für ein Appel und ein Ei verkauft, weil keine Aussicht auf Spielzeit, und Gruev auf die Insel. Gerade bei letzterem: OW hat Groß ihm meistens vorgezogen... und das obwohl Gruevs Leistung, wenn auch weit weg von stabil, deutlich besser waren als die von Groß.
Und an dieser Stelle entstehen neue Probleme - neue und junge Spieler werden nicht eingesetzt, die bisherigen Spieler performen mal gut, häufiger weniger gut, müssen sich aber so oder so keine Sorgen machen, länger als ein zwei Spiele ausgetauscht zu werden (mal mit der Ausnahme Bittencourt, der seinen Platz an Lynen verloren hat, nachdem es wohl häufiger Meinungsverschiedenheiten mit OW gab).
Es entsteht ein immer größer werdender Sumpf, aus dem das Team zu befreien vor allen Dingen die Aufgabe des Trainers ist. Das daran viele scheitern ist klar, aber OW scheint für mich gerade noch künstlich neuen Morast hinzuzuschütten.
Und ich habe wahrlich die Befürchtung, dass uns ein ähnliches Szenario wie 2021 erwartet. Wir steuern weiter auf den Abstieg zu. Es wird sich schon geredet, dass der Vorsprung ja komfortabel sei und nach dem 33. Spieltag sind wir dann aufeinmal auf Platz 16 punktgleich mit dem 17.
Die Frage ist für mich: wird OW wie FloKo vor dem letzten Spieltag entlassen, oder erst wenn der Abstieg besiegelt ist?
 
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Ich bin grundsätzlich ein Fan davon, ein Trainer lange gewähren zu lassen, auch wenn es mal nicht so läuft. Und mir ist klar, dass OW nicht die alleinige Schuld an unserer Situation trägt - über Jahre würden falsche Netscheidungen von verschiedenen Leuten getroffen und OW war als Trainer immerhin so gut, uns trotz dieser Situation wieder in die erste Bundesliga zu führen.
Aber: seit über einem Jahr läuft es nicht mehr. Abgesehen von dem Sieg gegen Bayern und gegen Freiburg, habe ich diese Saison kein gutes Spiel von uns gesehen, das mit einem Sieg geendet hätte. Das wir bisher keine Abstiegssorgen haben, liegt auch an der Schwäche der letzten drei - wovon zwei anscheinend gerade erstarken. Wir sind gerade in einer ähnlichen Situation, wie in der Bastiegssaison. Ein scheinbar komfortabler Vorsprung, der aber auch schnell dahinschmelzen kann.
Und was macht OW? Er lässt jede Wochen die Spieler performed, die seit Wochen keine guten Leistungen bringen. Ja, die Situation ist beschissen, viele der besseren Spieler sind verletzt. Aber wieso nicht mal einen Opitz oder einen Kownacki von Beginn an spielen lassen? Einen Keita? Einen Hansen-Aaroen?
Ja, das birgt Risiko, aber genau da liegt imo das Problem mit OW. Er geht ungern Risiken ein, lässt seinen konservativen Fußball spielen, auch wenn er nicht funktioniert. Welcher Junge Spieler konnte sich unter OW durchsetzen? Mir fällt nur Nijnmah ein. Malatini hatte immerhin noch seine Momente. Woltemade auf der falschen Position. Dincki vergrault, Salifou bei Juventus, Buchanan ist nach einem Jahr wieder weg, Chiadoria zu Gladbach, Beste für ein Appel und ein Ei verkauft, weil keine Aussicht auf Spielzeit, und Gruev auf die Insel. Gerade bei letzterem: OW hat Groß ihm meistens vorgezogen... und das obwohl Gruevs Leistung, wenn auch weit weg von stabil, deutlich besser waren als die von Groß.
Und an dieser Stelle entstehen neue Probleme - neue und junge Spieler werden nicht eingesetzt, die bisherigen Spieler performen mal gut, häufiger weniger gut, müssen sich aber so oder so keine Sorgen machen, länger als ein zwei Spiele ausgetauscht zu werden (mal mit der Ausnahme Bittencourt, der seinen Platz an Lynen verloren hat, nachdem es wohl häufiger Meinungsverschiedenheiten mit OW gab).
Es entsteht ein immer größer werdender Sumpf, aus dem das Team zu befreien vor allen Dingen die Aufgabe des Trainers ist. Das daran viele scheitern ist klar, aber OW scheint für mich gerade noch künstlich neuen Morast hinzuzuschütten.
Und ich habe wahrlich die Befürchtung, dass uns ein ähnliches Szenario wie 2021 erwartet. Wir steuern weiter auf den Abstieg zu. Es wird sich schon geredet, dass der Vorsprung ja komfortabel sei und nach dem 33. Spieltag sind wir dann aufeinmal auf Platz 16 punktgleich mit dem 17.
Die Frage ist für mich: wird OW wie FloKo vor dem letzten Spieltag entlassen, oder erst wenn der Abstieg besiegelt ist?

100% D'accord!
Leverkusen wird Sonntag nach dem Spiel gegen uns die Meisterschaft feiern dürfen (was ich ihnen sehr gönne), danach reißt uns Stuttgart den A... auf und dann wird der Blick auf die Tabelle düster aussehen weil der Vorsprung so gut wie weg ist.
Und dann beginnt das Fracksausen!
Und wir werden weiterhin auf bessere Zeiten und Ergebnisse hoffen, alles schön reden und die Augen davor verschließen, dass OW es in über 2 Jahren nicht geschafft hat ein nachhaltiges System spielen zu lassen und Spieler zu entwickeln.

Es kann doch echt nicht sein nach dem kompletten Jahr 2023 mit diesem Trainer weiter zu machen. Mir kommt OW wie eine Innovationsbremse vor, alt bewährtes kopieren und das war's dann auch. Keine eigenen Ideen, nichts überraschendes und immer wieder das selbe uninspirierte gegurke, was manchmal zu Punkten führt aber null Komma gar keine Identifikation zulässt.
 
Zwei Siege aus den letzten 10 Spielen. Gegen Bayern und Stuttgart :lol:

Ansonsten in der Tat lächerlich, den Trainer vor die Tür setzen und dann einen (öffentlichen) Korb vom Wunschkandidaten kassieren. Und das ist dann ein positives Beispiel?
Nunja, es gibt Vereine die agieren...es gibt Vereine wie Bochum, die reagieren bevor es zu spät ist. Und es gibt Werder, die FK einen Spieltag vor Schluss durch Schaaf ersetzen, in der Hoffnung, dass er das Ruder noch rumreißt :lol: Aber wenn es nach dir ginge, wäre der vermutlich auch jetzt noch hier Trainer...
 
Ich denke, in Mainz und Köln knallen die Korken.
Das wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen, ob dort auch außerhalb der Narrenzeit die Korken knallen. Denn von den Dreien hat es nur der VfL in der Hand bzw. am Fuß, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen. Mainz und Köln sind dagegen auf Schützenhilfe angewiesen - und müssen dabei noch gegeneinander spielen.
 
Nunja, es gibt Vereine die agieren...es gibt Vereine wie Bochum, die reagieren bevor es zu spät ist. Und es gibt Werder, die FK einen Spieltag vor Schluss durch Schaaf ersetzen, in der Hoffnung, dass er das Ruder noch rumreißt :lol: Aber wenn es nach dir ginge, wäre der vermutlich auch jetzt noch hier Trainer...
Dass sich Werder 2021 taktisch falsch verhalten hat, ist unstrittig. Bochum hat jetzt aber nicht reagiert bevor es zu spät ist, sondern die haben sich mit einem Hüftschuss lächerlich gemacht.

Über einen Trainerwechsel kann man in deren Situation sicher Diskutieren. Allerdings reagiert man erst, wenn man einen Plan B in der Tasche hat.
 
Und ich habe wahrlich die Befürchtung, dass uns ein ähnliches Szenario wie 2021 erwartet. Wir steuern weiter auf den Abstieg zu. Es wird sich schon geredet, dass der Vorsprung ja komfortabel sei und nach dem 33. Spieltag sind wir dann aufeinmal auf Platz 16 punktgleich mit dem 17.
:tnx:
Dieses Szenario sollte nicht gänzlich Sollte nicht gänzlich ausgeschlossen werden, auch wenn die Vorsprünge auf die Plätze 16+17 (7 bzw. 9) etwas komfortabler sind als 2021 nach 28 Spieltagen (4 bzw. 7) und auch noch wie oben beschrieben Mainz und Köln sich im direkten Duell gegenseitig die Punkte wegnehmen.
 
Das wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen, ob dort auch außerhalb der Narrenzeit die Korken knallen. Denn von den Dreien hat es nur der VfL in der Hand bzw. am Fuß, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen. Mainz und Köln sind dagegen auf Schützenhilfe angewiesen - und müssen dabei noch gegeneinander spielen.

Eben. Und wenn ich sehe, dass mein direkter Konkurrent (auf den ich im von mir oben genannten Zeitraum je 5 Punkte gut gemacht habe), sich lächerlich macht...dann gestatte ich mir ein kleines Lächeln und etwas mehr Hoffnung im Abstiegskampf.
 
Dass sich Werder 2021 taktisch falsch verhalten hat, ist unstrittig. Bochum hat jetzt aber nicht reagiert bevor es zu spät ist, sondern die haben sich mit einem Hüftschuss lächerlich gemacht.

Über einen Trainerwechsel kann man in deren Situation sicher Diskutieren. Allerdings reagiert man erst, wenn man einen Plan B in der Tasche hat.

Wie du aber siehst, gibt es immer noch genug Leute, die darüber nicht hinweg kommen (wollen). Den Bochumern haben die beiden Kölner Treffer in der Nachspielzeit offenbar so zugesetzt, dass sie nun panisch reagieren. Und das kann nicht gut sein und ist, siehe Stöger, auch weder gut noch durchdacht. Genau so sollte man einen Trainer NICHT wechseln.
 
Eben. Und wenn ich sehe, dass mein direkter Konkurrent (auf den ich im von mir oben genannten Zeitraum je 5 Punkte gut gemacht habe), sich lächerlich macht...dann gestatte ich mir ein kleines Lächeln und etwas mehr Hoffnung im Abstiegskampf.
Das ist genau diese selbstzufriedene und überhebliche Werder-Mentalität, die uns überhaupt erst wieder in Abstiegsgefahr gebracht hat und ich denke selbst in Mainz und Köln wird man in der Hinsicht professioneller sein.

Zur Info: U19 Trainer Heiko Butscher wird Interimsweise bis Saisonende übernehmen.
Sicher nicht die kreativste Lösung aber aus Werdersicht (Skripnik, Nouri, Kohfeldt) sollte man da lieber mal ganz still sein. Wer am Ende lacht, das werden wir sehen, momentan spricht da mehr für Bochum als für Köln oder Mainz ;)
 
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