Gesamtsituation der Mannschaft

Und auch wenn es sowas wie eine Aufsteigereuphorie sicherlich gibt, so ist es trotzdem kein Automatismus das das kleine Heidenheim gut performt und das größere Werder in 2023 total mies. Ich denke Werder hat es sehr schlecht gemacht in 2023.

Das kleine Heidenheim hat es in 2023 genau so gut gemacht wie das kleine Werder in 2022. Schauen wir mal was Heidenheim im zweiten Erstligajahr so bringt. Dann, und erst dann ist ein Vergleich erlaubt.

Vergleichen wir uns doch mal mit unserem Mitaufsteigern von vor 2 Jahren. Schalke? Hertha? Na da hat Ole wohl deutlich mehr richtig gemacht als seine Mitstreiter.
 
Das kleine Heidenheim hat es in 2023 genau so gut gemacht wie das kleine Werder in 2022. Schauen wir mal was Heidenheim im zweiten Erstligajahr so bringt. Dann, und erst dann ist ein Vergleich erlaubt.

Vergleichen wir uns doch mal mit unserem Mitaufsteigern von vor 2 Jahren. Schalke? Hertha? Na da hat Ole wohl deutlich mehr richtig gemacht als seine Mitstreiter.
Hertha??
 
Am wording kann man sich aufhängen, war doch aber klar was gemeint ist. Der HSV und Hertha BSC haben um den 3. verbleibenden Startplatz in der Bundesliga gespielt. Die anderen beiden hatten Schalke und Werder bereits sicher.
 
Das kleine Heidenheim hat es in 2023 genau so gut gemacht wie das kleine Werder in 2022. Schauen wir mal was Heidenheim im zweiten Erstligajahr so bringt. Dann, und erst dann ist ein Vergleich erlaubt.

Vergleichen wir uns doch mal mit unserem Mitaufsteigern von vor 2 Jahren. Schalke? Hertha? Na da hat Ole wohl deutlich mehr richtig gemacht als seine Mitstreiter.

Ich vergleich Werder lieber an erstrebenswerten Verhältnissen ... bzw. Vorbildern. Der Vergleich mit Hertha und Schalke führt eher dazu das alle sich auf die Schulter klopfen und zurücklehnen. Was soll das bringen? Ich finde die Unfähigkeit von Schalke und Hertha nicht unbedingt als tauglichen Beweis dafür warum Werder es in 2023 doch ganz gut gemacht haben soll.
Man vergleicht sich als Firma doch auch lieber an erfolgreichen Modellen, anstatt an der Konkurs Masse.
Heidenheim hat es geschafft mit wenig Kapital und Euphorie erfolgreich zu sein. Darmstadt bisher nicht und Werder in 2023 ganz bestimmt nicht. Also muss Werder besser werden. Das sollte die Richtung sein ....
 
Ich vergleich Werder lieber an erstrebenswerten Verhältnissen ... bzw. Vorbildern. Der Vergleich mit Hertha und Schalke führt eher dazu das alle sich auf die Schulter klopfen und zurücklehnen. Was soll das bringen? Ich finde die Unfähigkeit von Schalke und Hertha nicht unbedingt als tauglichen Beweis dafür warum Werder es in 2023 doch ganz gut gemacht haben soll.
Man vergleicht sich als Firma doch auch lieber an erfolgreichen Modellen, anstatt an der Konkurs Masse.
Heidenheim hat es geschafft mit wenig Kapital und Euphorie erfolgreich zu sein. Darmstadt bisher nicht und Werder in 2023 ganz bestimmt nicht. Also muss Werder besser werden. Das sollte die Richtung sein ....
1899% Zustimmung :tnx: Zumal Werder vom Aufstieg 1981 bis Mitte der 2000er Jahre über weite Strecken selbst zu den Vorbildern gehörte.
 
Zumal Werder vom Aufstieg 1981 bis Mitte der 2000er Jahre über weite Strecken selbst zu den Vorbildern gehörte.
Und der Blick zurück ist oft so lähmend; die Sentimentalität verklärt den Blick für völlig andere Voraussetzungen, die heute gelten.
Vom vergangenen Ruhm zu schwärmen und diesen zum Maßstab des Heute zu machen - damit sind schon ganz andere derbe auf die Fresse gefallen. Als abschreckendes Beispiel sei hier dezent auf den FCK hingewiesen. Auch dort gab es Missmanagement beim Träumen von Gestern. Und in die gleiche Richtung geht es m.E. in Bremen; das unglückliche Wirken von Mr. Phlegma FB ist, neben dem Geld verbrennen seiner Vorgänger nach 2004, ein zentraler Bestandteil der Abwärtsbewegung.
M.E. wird Werder mindestens noch 10 Jahre brauchen (wohlwollend geschätzt), um den Blick auf die einstelligen Tabellenplätze richten zu können.
 
M.E. wird Werder mindestens noch 10 Jahre brauchen (wohlwollend geschätzt), um den Blick auf die einstelligen Tabellenplätze richten zu können.
Das ist aber sehr wohlwollend. Plätze 11 bis 15 sind Werders Range die kommenden Jahre bestenfalls. Sie haben hohe Verbindlichkeiten, die sie relativ kurzfristig bedienen müssen. Bedeutet, dass sie jede Saison ihre Aktivposten veräußern müssen und kaum bis gar kein Geld für Neuverpflichtungen haben.
In der anstehenden TP wird etwas passieren und zwar auf der Abgangsseite. Rapp wohl zum KSC?, Kownacki Leihe Richtung 2.Liga und Pavlenka wird wahrscheinlich auch nicht 6 Monate vor der EM als TW seiner Nat11 Zetterer zuschauen wollen?
Zugänge: Pfeifer aus Augsburg??? Warum sollte der FCA einen direkten Konkurrenten stärken wollen/sollen? Nötig haben die das nicht. Amiri? Lev muss 5 Spieler zum Afrika-Cup abstellen und Amiri ist ein Kandidat für deren Ersatzbank und für Kurzeinsätze. Ist das realistisch? Reese? Völliger Quatsch weil für Werder unbezahlbar. Aktuell sowieso nicht, evtl. im Sommer und von welchem Geld? Bleiben doch nur noch Spieler X von Verein Y. Das ist Insiderwissen. Dann müssen halt 5.Ligaspieler von der U23 eben doch von Herrn Werner eingebaut werden. Ist ein Teil des Drei-Säulenkonzepts des Herrn FB. Andernorts muss man das auch.
 
Und der Blick zurück ist oft so lähmend; die Sentimentalität verklärt den Blick für völlig andere Voraussetzungen, die heute gelten.
Vom vergangenen Ruhm zu schwärmen und diesen zum Maßstab des Heute zu machen - damit sind schon ganz andere derbe auf die Fresse gefallen. Als abschreckendes Beispiel sei hier dezent auf den FCK hingewiesen. Auch dort gab es Missmanagement beim Träumen von Gestern. Und in die gleiche Richtung geht es m.E. in Bremen; das unglückliche Wirken von Mr. Phlegma FB ist, neben dem Geld verbrennen seiner Vorgänger nach 2004, ein zentraler Bestandteil der Abwärtsbewegung.
Wenn ich in Sentimentalitäten hätte verfallen wollen, dann hätte ich es auch entsprechend formuliert ;) Denn mein Post ist lediglich ein Hinweis, das dass seinerzeit das Denken und Handeln bei Werder an den damaligen (!) Voraussetzungen ausgerichtet war und somit hier vorbildlich gearbeitet wurde. Und das impliziert selbstverständlich nicht (!) den Wunsch / die Forderung, dass das damalige Denken und Handeln in der Gegenwart angewendet werden soll; sondern - was eigentlich selbsterklärend sein sollte - dass man bei Werder das gegenwärtigen Denken und Handeln an den gegenwärtigen (!) Voraussetzungen ausrichtet.
 
Und der Blick zurück ist oft so lähmend; die Sentimentalität verklärt den Blick für völlig andere Voraussetzungen, die heute gelten.
Vom vergangenen Ruhm zu schwärmen und diesen zum Maßstab des Heute zu machen - damit sind schon ganz andere derbe auf die Fresse gefallen. Als abschreckendes Beispiel sei hier dezent auf den FCK hingewiesen. Auch dort gab es Missmanagement beim Träumen von Gestern. Und in die gleiche Richtung geht es m.E. in Bremen; das unglückliche Wirken von Mr. Phlegma FB ist, neben dem Geld verbrennen seiner Vorgänger nach 2004, ein zentraler Bestandteil der Abwärtsbewegung.
M.E. wird Werder mindestens noch 10 Jahre brauchen (wohlwollend geschätzt), um den Blick auf die einstelligen Tabellenplätze richten zu können.

Natürlich haben wir heute ganz andere Verhältnisse, welche man sich in Teilen aber auch selbst auferlegt hat.
Ich glaube aber nicht das @Bremen mit seinem Post einer gewissen Sentimentalität verfallen war sondern lediglich auf die Umstände und was
daraus geschaffen wurde hinweisen wollte. Werder war zu Beginn dieser Ära nicht reicher, aber vielleicht kreativer im Finanzgebaren.
Den eigentlichen Erfolg jedoch hatte man einem Trainer mit hoher Kompetenz zu verdanken. Erst diese Kombination ermöglichte Werder diese
erfolgreichen Jahre. Zur damaligen Zeit wurden zielgerichtete Transfers (ohne hohe Ablösesummen) getätigt, dies war möglich weil Otto ein
gutes Gespür für Talente besaß und die Mannschaft führte.
Mit dem Blick zurück ist es so eine Sache und zwar dann, wenn man nur zurück schaut und nicht analysiert, um etwaige Schlüsse/Verhaltensweisen
daraus zu ziehen ist es m. E. ausschließlich Sentimentalität. Also ist mMn der Blick zurück nicht grundlegend verkehrt sondern entscheidend ist,
wie schaue ich zurück mit welchen machbaren Zielen.
Mit Blick auf die letzten Jahre (Baumann) stimme ich dir absolut zu.
Werder wird zunächst 10 Jahre brauchen um sich finanziell und sportlich zu erholen, wobei derzeit aus meiner Sicht eher die Gefahr besteht,
dass man noch weiter sportlich an Wert und Interesse verliert. Perspektivspieler (Nachwuchs) sind kaum vorhanden und wenn, dann sind sie
so gut und müssen verkauft werden oder aber sportlich nur Mittelmaß (wenn überhaupt) und die Konkurrenzfähigkeit leidet.
Ja richtig, Freiburg stellt da derzeit ein anderes Bild dar und zeigt was möglich ist. Die haben aber einen funktionierenden Nachwuchs, eine
gesunde Struktur sowie einen kompetenten Trainer. Heidenheim fährt hingegen mit einem kompetenten Trainer eine andere Philosophie, mangels
Nachwuchs integriert man Zielspieler (Sichtung) über Leihe oder eben zu günstigen Konditionen.
 
Ach Du große Neune ... der WK berichtet das Statistiker Werder auf Platz 14 sehen. Wenn das auch nur ein Werder Verantwortlicher ließt, lassen sich alle im Verein knietief in den Ohrensessel sacken und keiner macht mehr nen Finger krum .... 2 Liga wir kommen!
 
Ach Du große Neune ... der WK berichtet das Statistiker Werder auf Platz 14 sehen. Wenn das auch nur ein Werder Verantwortlicher ließt, lassen sich alle im Verein knietief in den Ohrensessel sacken und keiner macht mehr nen Finger krum .... 2 Liga wir kommen!

Egal wie dünne Bretter man bohrt (und deines war aus Pergament), man findet immer noch jemanden, der das für eine Leistung hält und lobt :wayne:
 
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