Montagmorgen und alles ist gut! Den Bayern einen Punkt abgejagt und nach KA's Aussagen dürfen wir wohl damit rechnen, dass Pizza in Kürze unser Team verstärken wird.
Alles ist gut? Wirklich? Alles wird gut? Ganz ehrlich, ich weiss nicht so recht :stirn: . Dieses liegt weniger daran, dass bei genauerer Betrachtung doch ein ziemliches Gegurke am Samstag zu sehen war. Klar waren da auch gute Ansätze dabei, aber... Was würde eigentlich passieren, wenn sich beispielsweise Mesut verletzten würde, nicht auszudenken. Oder wenn die Bayern mal keinen schlechten Tag gegen uns haben? Und damit wären wir dann beim eigentlichen Thema, die Transferpolitik, sowohl aktuell, als auch über die letzten Jahre.
Dabei möchte ich gleich mal klarstellen, dass ich unsere gesamte sportliche, wie auch die kommerzielle Leitung für sehr kompetent halte. Trotzdem geht es mir auf den Keks, dass wir ständig mit Kommentaren, wie 'mit Bayern brauchen wir uns nicht zu vergleichen' oder 'wir haben eben nicht den finanziellen Spielraum wie andere' abgespeist werden.
Ohne das gesamte Transferzahlenwerk der letzten Jahre vor- und zurückzuanalysieren (dieses kann in anderen sehr guten User-Beiträgen nachgelesen werden), bleibt festzuhalten, dass leider nach dem Doublejahr ausser Diego und eben Mesut um es ganz vorsichtig auszudrücken nicht gerade glänzend eingekauft wurde. Dieses lässt sich auch nicht einfach mit der gebetsmühlenartigen Wiedererwähnung unserer begrenzten finanziellen Mittel rechtfertigen, das wäre dann doch zu einfach. Wer nach einem Doublegewinn weitere 4 Jahre in der CL teilneimmt und über entsprechende Erlöse verfügt, kann sich eben nicht immer weiter als 'kleinen Verein vom Dorfe' verkaufen. Es ist die Aufgabe eines guten Managements durch eine gute und überlegte Transfer- und Vertragspolitik einen Verein voranzubringen. Auf dem Niveau auf dem Werder zweifelsohne angekommen ist, kann man nicht dauernd und ausschliesslich auf das Entwicklungspotential von jungen Spielern und preisgünstigen Wundertüten aufbauen, es muss leider auch mal in Substanz investiert werden.
Niemand erwartet ein öffentliches Eingeständnis von Transferfehlern. Jeder der arbeitet macht auch mal Fehler, diese müssen sich nur mit den Erfolgen die Waage halten. Vor allem muss aus Fehlern auch gelernt werden, dann wäre das ein Schritt nach vorne.
Aus meiner Sicht haben wir uns die letzten zumindest zwei Jahre personell zurückentwickelt, darüber täuscht auch kein Pokalgewinn hinweg. Wenn diese Ansicht auch von unserem Management geteilt wird, dann wäre jetzt vielleicht kein so schlechter Moment für eine Zäsur in der aktuellen Personalpolitik. Entweder wird ins Risiko gegangen und investiert, oder man backt erstmal kleinere Brötchen, mistet aus und baut junge Talente ein. Alles dazwischen ist aus meiner Sicht Mist.
Alles ist gut? Wirklich? Alles wird gut? Ganz ehrlich, ich weiss nicht so recht :stirn: . Dieses liegt weniger daran, dass bei genauerer Betrachtung doch ein ziemliches Gegurke am Samstag zu sehen war. Klar waren da auch gute Ansätze dabei, aber... Was würde eigentlich passieren, wenn sich beispielsweise Mesut verletzten würde, nicht auszudenken. Oder wenn die Bayern mal keinen schlechten Tag gegen uns haben? Und damit wären wir dann beim eigentlichen Thema, die Transferpolitik, sowohl aktuell, als auch über die letzten Jahre.
Dabei möchte ich gleich mal klarstellen, dass ich unsere gesamte sportliche, wie auch die kommerzielle Leitung für sehr kompetent halte. Trotzdem geht es mir auf den Keks, dass wir ständig mit Kommentaren, wie 'mit Bayern brauchen wir uns nicht zu vergleichen' oder 'wir haben eben nicht den finanziellen Spielraum wie andere' abgespeist werden.
Ohne das gesamte Transferzahlenwerk der letzten Jahre vor- und zurückzuanalysieren (dieses kann in anderen sehr guten User-Beiträgen nachgelesen werden), bleibt festzuhalten, dass leider nach dem Doublejahr ausser Diego und eben Mesut um es ganz vorsichtig auszudrücken nicht gerade glänzend eingekauft wurde. Dieses lässt sich auch nicht einfach mit der gebetsmühlenartigen Wiedererwähnung unserer begrenzten finanziellen Mittel rechtfertigen, das wäre dann doch zu einfach. Wer nach einem Doublegewinn weitere 4 Jahre in der CL teilneimmt und über entsprechende Erlöse verfügt, kann sich eben nicht immer weiter als 'kleinen Verein vom Dorfe' verkaufen. Es ist die Aufgabe eines guten Managements durch eine gute und überlegte Transfer- und Vertragspolitik einen Verein voranzubringen. Auf dem Niveau auf dem Werder zweifelsohne angekommen ist, kann man nicht dauernd und ausschliesslich auf das Entwicklungspotential von jungen Spielern und preisgünstigen Wundertüten aufbauen, es muss leider auch mal in Substanz investiert werden.
Niemand erwartet ein öffentliches Eingeständnis von Transferfehlern. Jeder der arbeitet macht auch mal Fehler, diese müssen sich nur mit den Erfolgen die Waage halten. Vor allem muss aus Fehlern auch gelernt werden, dann wäre das ein Schritt nach vorne.
Aus meiner Sicht haben wir uns die letzten zumindest zwei Jahre personell zurückentwickelt, darüber täuscht auch kein Pokalgewinn hinweg. Wenn diese Ansicht auch von unserem Management geteilt wird, dann wäre jetzt vielleicht kein so schlechter Moment für eine Zäsur in der aktuellen Personalpolitik. Entweder wird ins Risiko gegangen und investiert, oder man backt erstmal kleinere Brötchen, mistet aus und baut junge Talente ein. Alles dazwischen ist aus meiner Sicht Mist.
setzten. Aktuell ist BS Stürmer Nr. 1. Das man ihn für das Angebot ziehen lassen kann, ja das sehe ich auch so, aber man muss es noch lange nicht.


