Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Im ersten Gang machst du den Tank genau ein Mal leer.
Und dann hast Du zum einen das Entsorgungsproblem des kaputten Autos (bzw der kaputten Teile des Motors) und zum zweiten das Problem, wenn Du Dir einen neuen / gebrauchten Wagen anschaffst, damit Du den dann auch im 1. Gang mit 7000 Touren durch die Stadt jagen kannst, dass dieser Wagen bei der Herstellung ja auch CO2 verursacht, inklusive diverser anderer, vermutlich weitaus schädlicherer Substanzen.
Dagegen bin ich als Nichtraucher mit meiner Strategie, einen Neuwagen anzuschaffen, wenn der Aschenbecher voll ist, ja total klimafreundlich unterwegs. Aber mal ehrlich, nur erster Gang ist doch für Weicheier. Ausschließlich Rückwärtsgang! Und dann auf 7000 Umdrehungen hochjagen. Da hast Du dann kollektiven Spaß auf der Straß´.
 
Wie man es dreht und wendet, das Ergebnis bleibt dasselbe. Wenn sich alles CO2 schon im Umlauf befindet, der Mensch atmet nur das aus, was er schon aufgenommen hat, Pflanzen und Tiere verkamen zu den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas, samt ihrem CO2, geht es nur um den Nichtverbrauch von jeglicher Resource - wir werden/sind zu viele Menschen auf der Welt.

Die Probleme der Welt kommen nicht durch atmende Lebewesen sondern weil wir in 100ten Millionen Jahren gespeichertes CO2 in 100 Jahren in die Atmosphäre blasen. Ich dachte das mit den Menschen sei ein Witz gewesen...
 
Die Probleme der Welt kommen nicht durch atmende Lebewesen sondern weil wir in 100ten Millionen Jahren gespeichertes CO2 in 100 Jahren in die Atmosphäre blasen. Ich dachte das mit den Menschen sei ein Witz gewesen...
Die Frage bleibt doch, wer verantwortlich ist, und das bleibt der Mensch, und je mehr Menschen es gibt, desto mehr wird freigesetzt. Du selber sprachst doch schon mal von deinem, nicht gerade kleinem, persönlichen CO2-Abdruck, welchen Du hinterlässt.
Der Atemausstoß ist dabei doch nur eine hinweisende Randnotiz.
 
Der Atemausstoß ist dabei doch nur eine hinweisende Randnotiz.

Eben ;)

je mehr Menschen es gibt, desto mehr wird freigesetzt.

Nicht zwingend. Wir dürfen als Menschheit ja auch schlauer werden. Und das Ende des fossilen Zeitalters ist unwiderruflich eingeleitet. Erneuerbare Energien sind kurz- mittelfristig unausweichlich. Die Frage ist nur, wie sehr wir auf dem Weg dahin unsere Grundlage (das Auto) zerstören.
 
Die Frage ist nur, wie sehr wir auf dem Weg dahin unsere Grundlage (das Auto) zerstören.
Nach dem Diesel-Skandal wurden reichlich Diesel Fahrzeuge abgewrackt, um mit viel CO2 Emmissionen neue Fahrzeuge zu produzieren. Allerdings ging es beim Diesel-Skandal um die Vermeidung geringer Mengen von Stickoxiden, und nicht um CO2 & Klimawandel.
Wenn man sich so die Verbote in Deutschland anschaut, dann ist mit dem Atomausstieg und dem Abwracken von Diesel-Fahrzeugen wenig der CO2 Fußabdruck im Focus gewesen, sondern es ging vielmehr um teure Konjunkturprogramme, wie zuletzt bei den Wärmepumpen auch.
 

Vor 20 Jahren waren wir aber noch nicht "zu viel" und das Rad drehte sich bereits. Und als Römer, Phönizier und Griechen halb Europa und den Nahen Osten entwaldet haben waren wir auch nicht zu viel. Es ist nur zu jeder Zeit ein zu hoher Verbrauch an Ressourcen. Ob für Galeeren oder Zementfabriken. Oder jedes Jahr ein neues iPhone dessen CO2 wir in imperialen Manier den Chinesen anrechnen.
 
Vor 20 Jahren waren wir aber noch nicht "zu viel" und das Rad drehte sich bereits. Und als Römer, Phönizier und Griechen halb Europa und den Nahen Osten entwaldet haben waren wir auch nicht zu viel.
Das ist jedoch kein rein menschliches Phänomen.
Der Dschungel hält sein Gleichgewicht, indem Raubtiere die Ausbreitung von Tierarten unter Kontrolle halten, und der Regenwald erhalten bleibt.
Das ist allerdings nicht überall so gewesen. Im Südpazifik gibt es eine Vulkaninsel Rapa Nui, auf der vor dem Menschen kein Säugetier heimisch war. Durch die Seefahrt hatten sich Ratten eingeschlichen und konnten sich ungebremst ausbreiten, weil es an Fressfeinden mangelte.
Folglich ist der Baumbestand zugrunde gegangen. Dazu gab es eine Reportage bei ntv.
Am Ende lässt sich ein Ökosystem auch ohne Industrie zerstören und nur mit Ratten kaputtmachen, die sich von Baumsamen ernähren.
 
Wie man es dreht und wendet, das Ergebnis bleibt dasselbe. Wenn sich alles CO2 schon im Umlauf befindet, der Mensch atmet nur das aus, was er schon aufgenommen hat, Pflanzen und Tiere verkamen zu den fossilen Brennstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas, samt ihrem CO2, geht es nur um den Nichtverbrauch von jeglicher Resource - wir werden/sind zu viele Menschen auf der Welt.

Das ist auch solch eine Mär über die 1968 bereits der bekannte Biologe Paul Ehrlich in seiner "Die Bevölkerungsbombe" schrieb und meinte, die Welt würde in den 1970iger Jahren kollabieren, 100 Millionen Menschen würden sterben. Was damals als Alarmzeichen in die Welt posaunt wurde und dann 1972 vom elitären "Club of Rome" in seiner Veröffentlichung "Grenzen des Wachstums" nochmals aufgefrischt wurde, hat sich als Irrtum erwiesen. Die Sterberaten sanken dramatisch, die Ernährungsmöglichkeiten stiegen um ein Vielfaches. Heute gehen Experten davon aus, dass die Erde nahezu 14 Milliarden Menschen versorgen könnte.

Das CO2 Narrativ wurde entwickelt, um diesem Trend entgegen zu wirken und nun erzählt man uns, der Mensch verursache den Treibhauseffekt, würde das "Klima" des Planeten gefährden ohne gleichzeitig sagen zu können, was denn genau das ideale Klima sein soll. So wurden die Begrifflichkeiten in den letzten Jahrzehnten modifiziert, aus Klimaerwärmung, wurde Klimaveränderung, da die Temperaturen nicht stiegen, sondern sanken. Allein die Temperatur in einem großen Raum (z.B. einer Aula) kann nicht korrekt bestimmt werden, da die Messung an den verschiedenen Stellen stark voneinander divergieren. Es ist eine Schimäre, ein Trugschluss und letztendlich nur eine Lüge.

Die in Rio 1992 verabschiedete Agenda 21 (wurde dann in die Agenda 2030 modifiziert) sieht edle Ziele (17 Stück) für die Welt vor, hat aber gravierende Konsequenzen für die gesamte Menschheit was die nähere Zukunft angeht. Vielleicht hat hier der ein- oder andere Mitleser von den 15 Minutenstädten gehört, also Städte, in denen man in Distrikten leben soll und sich in alle Richtungen nur 15 Minuten bewegen darf. Sämtlicher Individualverkehr wird dann eingestellt werden (anfänglich noch mit Ausnahmen), die Bewegungsfreiheit auf diesen Bereich limitiert. In jeder größeren Stadt Deutschlands gibt es Büros für die Agenda21 und über die 15 Minuten Städte gibt es viele Dokumente und Lagepläne - keine Erfindung von mir.

Hier nur ein Link https://15-minuten-stadt.de von vielen, 70 % der Menschheit soll in Städten leben, 75 % der Landesfläche werden Naturreservate (in den USA läuft das unter Wild Life Project).

Daher auch die völlig sinnlos scheinende Einführung der E-Mobilität, die kann man nämlich über den Strom kontrollieren oder weshalb wohl die völlig verkorkst anmutende Energiewende der Grünen. Smart Meter zur Kontrolle der Stromverbräuche, dies ist der Weg den wir gehen.

Kann man alles auf offiziellen Seiten nachlesen, 15 Minuten Städte sind u.a. Paris, Barcelona, Heidelberg, London etc. Von wegen Klima, es geht um etwas ganz anderes.
 
Du hast Recht. Wir haben zwar schon tausende "Aufwachpunkte" verschlafen, aber irgendwann wird es passieren. Ganz bestimmt. Die Lüge der Temperaturanstiege wird platzen! Jedes Jahr das "wärmste Jahr seit Erfassung der Daten" und das seit 10 Jahren in Folge, wer soll das denn glauben, nervt auch irgendwann nur noch. Die "Statistiken zum selber raus suchen" sind da, man muss sie nur endlich mal lesen. Ansonsten schlaft weiter ihr Schafe, wir Wölfe sind wach. Oder so.
 
Ich bin überzeugt, dass die 5G-Türme von Bill Gates, mit denen er uns seit Corona gefügig macht, auch dafür sorgen werden, dass wir freiwillig in unseren 15-Minuten Distrikten eingesperrt bleiben. So lange bis Katniss Everdeen uns die Augen öffnet. Oh lord, ich hab ein Déjà-vu :kaffee:
 
Die Frage bleibt doch, wer verantwortlich ist, und das bleibt der Mensch, und je mehr Menschen es gibt, desto mehr wird freigesetzt.
Dieser Logik folgend müssten Pakistan, Nigeria, Brasilien, Bangladesch und Mexiko, die im Ranking der Weltbevölkerung je Staat auf den Plätzen 5, 6,7,8 und 10 liegend, zu den 10 größten CO2-Emittenten gehören (zusammen mit Indien, China, USA, Russland und Indonesien, die in beiden Tabellen zu den ersten 10 zu finden) - sind sie aber nicht. Denn an deren Stelle gehören zu diesen unrühmlichen Top 10 der "Klimakiller" Länder mit geringeren Einwohnerzahlen: Japan (Platz 12 bei der Weltbevölkerung), Iran (17.), Deutschland (19.), Südkorea (29.), und Saudi-Arabien (40.).

Was ebenfalls gegen die Logik je mehr Menschen desto mehr wird freigesetzt spricht: die Einwohnerzahlen von Indien und China sind bis auf ca. 100.000 Menschen nahezu identisch - und dennoch waren deren Anteile am CO2-Ausstoß in 2021 sehr unterschiedlich: Indien ca. 7,3 %, China ca. 33%
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser Logik folgend müssten Pakistan, Nigeria, Brasilien, Bangladesch und Mexiko, die im Ranking der Weltbevölkerung je Staat auf den Plätzen 5, 6,7,8 und 10 liegend, zu den 10 größten CO2-Emittenten gehören. Sind sie aber nicht. Denn an deren Stelle gehören zu diesen unrühmlichen Top 10 der "Klimakiller" Länder mit geringeren Einwohnerzahlen: Japan, Deutschland, Saudi-Arabien, Südkorea und Kanada.

Was ebenfalls gegen die Logik je mehr Menschen desto mehr wird freigesetzt spricht: die Einwohnerzahlen von Indien und China sind bis auf ca. 100.000 Menschen nahezu identisch - und dennoch waren deren Anteile am CO2-Ausstoß in 2021 sehr unterschiedlich: Indien ca. 7,3 %, China ca. 33%
Da der Mensch physiologisch gleich daherkommt, beziehen sich die Prozentangaben auf den gesamten CO2-Ausstoß. Du hast doch schon geschrieben, daß der CO2-Ausstoß des Menschen "klimaneutral" zu betrachten ist, weil der Mensch dieses schon mit seiner Nahrung quasi aufgenommen hat und jetzt wieder freisetzt, aber,
der Mensch lebt nicht nur von Luft und Liebe, alte Bauernregel. Zusätzlich zu seiner reinen Existenz benötigt der Mensch eben auch Nahrung zur Wahrung seiner Existenz, und da liegt der Hund begraben. Es ist doch egal ob China und Indien je 1,4 Milliarden Menschen an Bord haben, Brasilien eine niedrige Quote hat, oder wie auch immer die Betrachtung aussieht, mehr Menschen benötigen mehr Ressource, mehr Ressource mehr CO2-Belastung, weltweit. Melde dich, wenn Du den Stein der Weisen gefunden hast, der diese Gleichung aufhebt.
 
Es ist doch egal ob China und Indien je 1,4 Milliarden Menschen an Bord haben, Brasilien eine niedrige Quote hat, oder wie auch immer die Betrachtung aussieht, mehr Menschen benötigen mehr Ressource, mehr Ressource mehr CO2-Belastung, weltweit. Melde dich, wenn Du den Stein der Weisen gefunden hast, der diese Gleichung aufhebt.

Wie ich weiter oben schon schrieb, es ist immer eine Frage der Ver(sch)wendung von Ressourcen, nicht die reine Anzahl Menschen. Europa wurde entwaldet, da war der Kontinent vergleichsweise unbesiedelt. Aber mehr entnehmen als nachwächst, das konnte Homo Sapiens damals schon gut. Aber kommen wir zur Nahrung. Ca. 15% der globalen Treibhaus-Emissionen (CO2 + CH4 + N2O) kommen aus der (Massen)Tierhaltung*. Was bedeutet, da gibt es 85 sonstige Prozent. Und da landen wir dann unweigerlich bei der Energieerzeugung. Ja, mehr Menschen brauchen mehr Energie denn je mehr Menschen zu mehr Wohlstand gelangen, umso mehr Energie benötigen sie, weil sie umso mehr Luxusgüter konsumieren. Wir haben kein Problem mit 8mrd Menschen, die kann man problemlos versorgen**. Wir haben ein Problem, weil von diesen 8mrd Menschen 4mrd (oder so) jedes Jahr ein neues iPhone wollen. Und immer mehr Menschen wollen immer mehr iPhones. So lange "die" für uns produziert und sonst in ihrer Armut nur leise geweint haben, war alles ok. Aber die wollen nun eben auch leben wie wir. Und das kann uns naturgemäß nicht passen, weil uns ja klar ist, dass das so wie WIR das gemacht haben nicht gut gehen kann....

*wenn alle, wie Jens Spahn es gestern so nachdrücklich gefordert hat, Schnitzel essen, dann dürfte dieser Wert natürlich massiv steigen....
 
@Lübecker

Zum Hinweis von @FatTony bezüglich der Luxusgüter ein lesenswerter Artikel aus der Frankfurter Rundschau:

Superreiche Klimakiller
Die britische Entwicklungshilfeorganisation Oxfam hat immer wieder mit Untersuchungen zur Klimagerechtigkeit von sich reden gemacht. Etwa mit der Erkenntnis, dass für den Anstieg der Treibhausgasemissionen in den letzten 30 Jahre vor allem die reichsten zehn Prozent der Menschheit verantwortlich seien.
2021 gab es laut dem US-Magazin „Forbes“ weltweit 2755 Superreiche, die zusammen über 9,44 Billionen US-Dollar verfügten. Ihr Anteil am weltweiten Vermögen betrug demnach 45,8 Prozent. Laut dem Oxfam-Bericht ist jede:r von ihnen im Durchschnitt für so viele Emissionen verantwortlich wie eine Million Menschen der ärmeren 90 Prozent der Weltbevölkerung.Dabei sind jedoch auch die CO2-Folgen der Investitionen eingerechnet, die Superreiche etwa an Aktienmärkten tätigen. Dabei sind jedoch auch die CO2-Folgen der Investitionen eingerechnet, die Superreiche etwa an Aktienmärkten tätigen.
In dem Report werden die CO2-Bilanzen von 125 Milliardär:innen untersucht. Ergebnis: Ihre kumulierten Emissionen betragen jährlich 393 Millionen Tonnen und damit so viel wie etwa ganz Frankreich.
 
Da habe ich erst kürzlich das Beispiel mit Warren Buffett gebracht:
https://www.werder.de/forum/threads...fridays-for-future.70799/page-46#post-5746428
Wenn bescheidene Milliardäre ihr Vermögen an die ärmsten Menschen spenden würden, dann hätten wir noch größere Umweltschäden, weil das Geld noch schneller konsumiert werden würde.

Die steigende Zahl der Menschen ist nebenbei die Hauptursache für Super-Reichtum.
Bei nur 100.000 Menschen würde es nicht so viele Hierarchien geben, und die Schere zwischen arm & reich wäre viel kleiner.
 
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