dieses Thema wollte ich aufwerfen, da vor,mit und nach der Verpflichtung von Borowski diese Frage aus meiner Sicht im Raum steht...
Das Frankfurt Spiel wird (nach einem Unentschieden bei den Bayern) am nächsten Montag vergessen sein aber ich gehe davon aus, dass diese Frage der "Doppelsechs" bei vielen immer noch im Raum stehen wird...
Es kommt halt auf die Zielsetzung an, die man mit einer solchen Debatte hat. Wenn du glaubst, zum jetzigen Zeitpunkt ein abschließendes Urteil über unsere Doppelsechs Frings/Borowski dir erlauben zu können, dann bist du doch der Dampfplauderer, zu denen du dich nicht zählst (ich bis dato im Übrigen auch nicht). Es geht doch gar nicht mehr um eine vernünftige Beurteilung der Situation auf dieser Position. Es geht hier doch nur noch um die Bestätigung vieler Vorurteile ggü. diesen beiden.
Daher halte ich diese Debatte nach einem solchen Spiel wie gegen Frankfurt, für voreingenommen, verfrüht und wie dkbs so schön schreibt für´n Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
. Wie schrieb schon ein anderer geschätzter User? Lasst uns ma 10 Spiele abwarten, bevor wir den Stab über diese beiden brechen.
Einerseits richtig. Und doch nicht ganz, denn in der allmählich müßigen Debatte geht es um die Sinnhaftigkeit der Systemumstellung. Dass Werder und TS vorgeben, kompakter agieren zu wollen und dann praktisch neben zwei Stürmern noch mit 3,5 an sich offensiven Spielern im Mittelfeld auftreten ist doch der Hauptgrund für die ausufernden Diskussionen. Unabhängig von anderen Positionen.
Ja gerne. Dann lasst uns das doch diskutieren, die Systemumstellung. Lasst uns darüber diskutieren, ob Mesut nicht in der Raute auf die 10 gehört oder ob dann Frings, Borowski oder Niemeyer alleine vor der Abwehr agieren sollten.
Mir bereitet diese Vorstellung allerdings mehr Sorgen, als die Vorstellung, in dieser Konstellation ins Rennen zu gehen. Es wird eh noch Verschiebungen personeller und taktischer Natur geben.
Wie schon oben: Man kann ja alles diskutieren, aber hier in diesem Thread, hat sich keine Diskussion über irgendwelche Systeme an sich entwickelt, sondern eine Abreibung für den einen oder anderen Spieler, der sowieso viel zu viel Geld verdient und dafür viel zu wenig Leistung bringt, ohne zu reflektieren, wo die Fehler Samstag eigentlich wirklich lagen. Aber dafür interessiert sich ja eh keiner.
Davon abgesehen kann ich mir gut vorstellen, dass das nun in München wieder ganz anders aussieht. Möglicherweise werden Frings/Borowski doppelt brennen. Wenn es optimal läuft, der Gegner auch mal Chancen liegenlässt, alle unserer Jungs hochkonzentiert und motiviert auftreten, ist mit dieser qualitativ guten Mannschaft vieles möglich, da hast Du natürlich recht. Nur letztlich geht es hier und in anderen Threads darum, dass Werder nach wie vor überhaupt nicht in der Lage ist, öfter SCHLECHTE SPIELE zu gewinnen und wie das funktionieren könnte. So bedarf es immer eines hohen Aufwandes, der sich eben nicht immer gewinnbringend auswirkt. Es geht um Cleverness, dazu leistungsförderndes Klima, gelebten Selbstanspruch, Winner-Mentalität.
Völlig richtig. Wir werden wieder völlig neue Aspekte zu diskutieren haben nach kommenden Samstag. Warten wir´s doch einfach mal ab.

