Okay, ich hätte vielleicht nicht Milch, sondern Elektrizität, Salatgurken oder Leberkäse als Beispiele für gestiegene Lebenshaltungskosten erwähnen können, aber ändert das etwas daran, dass die Bierpreise im Stadion überzogen sind?
Aber wenn wir schon mal bei dem Thema sind: Der Preis, den der Landwirt von der Nordmilch-Molkerei bekommt hat nichts damit zu tun, ob ich an der Ladenkasse für den Liter Vollmilch 48 oder 84 Cent bezahle. Übrigens wäre den Bauern nicht im mindestens dadurch geholfen, dass ich auf Molkereiprodukte verzichte, um mein Stadionbier zu finanzieren.
Wenn wir schon ins Politische abdriften, könnten wir auch darüber diskutieren, warum eigentlich eine Milchkuh finanziell mehr gefördert wird als ein Mensch, der mehr als ein Jahr lang ohne Arbeit ist. Übrigens steht einem solchen Langzeitarbeitslosen, Hartz-IV-Empfänger genannt, für Lebensmittel PRO TAG etwas weniger Geld zur Verfügung, als demnächst ein Bier im Stadion kosten wird.
Das sind die Dinge, die mich aufregen....