Klimapolitik, Energiewende, Fridays For Future....

Was wäre denn Deiner Meinung nach eine zielführende Energiepolitik? Der Kauf von Atomstrom aus Frankreich? Kohleankauf aus Polen, um mit Kohlekraftwerken mehr C0² denn je in die Luft zu blasen? Nur Wind und Sonne? Das wäre konsequent.
Eine, die auf Einhaltung der Klimaziele ausgerichtet, möglichst umweltschonend, wirtschaftlich und sicher ist. Und Atomstrom ist nichts von dem:
Atomkraft ist keine Option zur Klimarettung, denn sie ist zu teuer, zu langsam, zu gefährlich und nicht robust gegen den Klimawandel. Mit Strom aus Wind und Sonne gibt es längst eine viel bessere, klimafreundlichere und günstigere Alternative.
https://www.bmuv.de/faq/ist-atomkraft-klimaneutral
 
Wenn's ans Geld geht, kann man plötzlich doch etwas besser mit den Ressourcen umgehen.
Deswegen ist bzgl. der Ressourcen das Sparen auch meistens die bessere Alternative, als zu investieren.
Das gilt dann auch für die Investitionen in Wärmepumpen inkl. der Fußbodenheizung mit Milliarden Quadratmetern CO2 intensiven Estrichbeton.
Und wofür? Damit am Ende dann gespart werden kann?
Nein, im Umkehrschluss würde zukünftig bei günstiger Energie mit der Zeit wieder mehr geheizt werden, wenn es denn nicht mehr so sehr ans Geld ginge. Dann hätte die obere Schicht ihre beheizten Swimmingpools in Betrieb. Der Pool ist dann jedoch größer bzw. auch wärmer.
Auch die mittlere und untere Schicht würde zu Hause wieder mehr die Heizung aufdrehen, und hätte dabei kein schlechtes Gewissen, weil mittlerweile so viel Energie regenerativ gewonnen wird.
Jedoch haben auch Wind/Solar-Energie ihren Fußabdruck. Dieser ist zwar kleiner, aber wäre wahrscheinlich durch das Verhalten der Menschen wieder größer, wenn mit Energie um sich geworfen werden würde.
=> Deswegen wird mMn auch in Zukunft Energie in DE durch Steuern teuer bleiben. Es ist nicht so, dass wir jetzt ein, zwei Jahrzehnte investieren, um dann als Volk die Lorbeeren zu kassieren. Nein, das Volk muss jetzt in eine Energiepolitik investieren, um in Zukunft über Steuern noch mehr für saubere Energie abgeben, damit nicht mit Energie um sich geworfen wird.
 
Aber im letzten Satz steckt ggf mehr drin:
Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis Jahresende 2025 über 50 Prozent liegen
...da ist jedoch viel Interpretations-Spielraum drin.
50% wovon? Von Chinas gesamter Elektrizität?
Und wie ambitioniert soll das Ziel >50% sein?
Wir verfehlen in DE doch auch ständig unsere Ziele. Solange es keine Strafen für das Erreichen der Ziele gibt, können die uns alles erzählen.
 
Das ist BILD-Niveau. Habeck macht nicht die Strompreise, die Grüne Partei Deutschlands ist nicht für die weltweit auftretende Inflation verantwortlich

Komisch nur, dass die angeblich weltweite Inflation hauptsächlich Deutschland trifft. Bürger in anderen Ländern zahlen da weit weniger "mehr" als der dumme Deutsche.

Aber der Deutsche lässt sich ja auch einreden, billiges, subventioniertes Benzin gibts erst, wenn das teure aus dem Bodentank verkauft ist. Im Gegensatz zum Ende der Subventionierung. Da war der Bodentank pünktlich um 0:00 leer und die Tankwagen haben den teuren, unsubventionierten Sprit nachgefüllt.
 
Legt man als Immobilienbesitzer nicht naturgemäß auch Geld zur Seite, um sowas wie Heizungen, Dächer, Küchengeräte etc. sinnvoll auszutauschen, sobald es soweit ist?

Ja, für das defekte Teil legt man Geld an die Seite. Aber wenn man seine Heizung tauscht muss man i.d.R. keine Grundsanierung vornehmen wie es für eine Wärmepumpe notwendig ist, damit diese effizient heizen kann.
 
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Komisch nur, dass die angeblich weltweite Inflation hauptsächlich Deutschland trifft. Bürger in anderen Ländern zahlen da weit weniger "mehr" als der dumme Deutsche.

Aber der Deutsche lässt sich ja auch einreden, billiges, subventioniertes Benzin gibts erst, wenn das teure aus dem Bodentank verkauft ist. Im Gegensatz zum Ende der Subventionierung. Da war der Bodentank pünktlich um 0:00 leer und die Tankwagen haben den teuren, unsubventionierten Sprit nachgefüllt.
Ähm, nein. Die hohe Inflation betrifft aktuell eigentlich alle Industrieländer und eigentlich alle haben entsprechende Hilfen, besonders was die Energie angeht, für ihre Bürger eingerichtet.
 
Ja, für das defekte Teil legt man Geld an die Seite. Aber wenn man seine Heizung tauscht muss man i.d.R. keine Grundsanierung vornehmen wie es für eine Wärmepumpe notwendig ist, damit diese effizient heizen kann.
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Hö? Nach dreißig Jahren sollte man schon überlegen, sich mehr als nur ein Teil einer Heizung auszutauschen. Und wenn man in den letzten 9 Jahren nicht langsam darüber nachgedacht hat, dass Gas vielleicht icht er Energieträger der Zukunft ist, dann lebt man einfach hinterm Mond.
Wenn ich als Regierung in der nichtselbstverschuldeten Krise permanent in die Medien trete, Horrorszenarien an die Wand male, verursache ich ein Unbehagen in der Bevölkerung. Wie oft sah ich mich von Patienten mit der Frage konfrontiert, dass der Betreffende Angst davor hatte, im Winter in der Kalten Bude zu hocken. Angst ist der Schlüssel. In einer Krise gibt es immer extrem viele Verlierer und ein paar Gewinner, die diese Ängste aufnehmen und nur zu ihrem eigenen Vorteil nutzen. Denk an die Tankpauschale. Spritpreise auf Rekordhoch. Das passiert dann.
Oder schau in die USA, wo seit Jahrzehnten die Bevölkerung systematisch unter Angst gehalten wird. Findest Du dort die Reaktionen der Menschen erstrebenswert? Das ist doch irrational.
Menschen sind nun einmal Angstgesteuert vgl. Riemann Grundformen der Angst. Lies es und Du verstehst, was ich meine. Ein kapitalistisches System reagiert sofort auf Angstszenarien. Die Mehrheit verliert und Wenige gewinnen.
Diese Kommunikation hat mE schon mit Beginn der Corona-Maßnahmen - zumindest seitens der Regierung - relativ gut funktioniert. Was BILD, Telegram und Co. daraus gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt. Aber seitens Spahn und Merkel gab es Verlautbarungen von möglichen schlimmen Szenarios, dem gegenüber standen aber nur sehr milde Maßnahmen, die kaum den Alltag beeinflusst hatten. Ähnliches hier und jetzt. Ich habe keinen Tag gefroren, ich habe Rückzahlungen bei Strom und Gas bekommen (und höre ähnliches aus meinem Umkreis). Die Einkäufe werden teurer, ja. Aber ich bin sicher die daraus gestiegenen Steuereinnahmen wird unser Finanzminister sinnvoll wieder an die Bevölkerung zurückgeben können. Zum Beispiel eine Porsche-Kaufprämie oder sowas in der Art.
Komisch nur, dass die angeblich weltweite Inflation hauptsächlich Deutschland trifft. Bürger in anderen Ländern zahlen da weit weniger "mehr" als der dumme Deutsche.

Aber der Deutsche lässt sich ja auch einreden, billiges, subventioniertes Benzin gibts erst, wenn das teure aus dem Bodentank verkauft ist. Im Gegensatz zum Ende der Subventionierung. Da war der Bodentank pünktlich um 0:00 leer und die Tankwagen haben den teuren, unsubventionierten Sprit nachgefüllt.
Du verbreitest hier Fakenews.

https://www.ifo.de/fakten/2023-04-1...inflation-bleibt-weltweit-hoch-1-quartal-2023

In Spanien wird z.B. die USt auf Lebensmittel ausgesetzt. Das ist etwas das, das jedem hilft, das jeder braucht. Und du redest wieder von zu teurem Benzin, weil man das schön den Grünen anhängen kann?
 
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Hö? Nach dreißig Jahren sollte man schon überlegen, sich mehr als nur ein Teil einer Heizung auszutauschen. Und wenn man in den letzten 9 Jahren nicht langsam darüber nachgedacht hat, dass Gas vielleicht icht er Energieträger der Zukunft ist, dann lebt man einfach hinterm Mond.

Nach dreißig Jahren saniert man nicht sein Dach und nach 30 Jahren Heizkörpern baut man sich nicht plötzlich eine Fussbodenheizung ein.

Und vor 9 Jahren war allgemeine Empfehlung aller Experten und Parteien "Kauf dir eine Gasheizung" dem Geldbeutel und der Umwelt zu Liebe. Gas ist nur nicht mehr das Mittel der Wahl, weil es unser Freund aus Übersee nicht möchte. Zumindest solange wir nicht mit seinem Drecks Frackinggas heizen.

Wer vor 20 Jahren darüber nachgedacht hat mit Strom zu heizen, wurde öffentlich am nächsten Baum aufgeknüpft.
 
Nach dreißig Jahren saniert man nicht sein Dach und nach 30 Jahren Heizkörpern baut man sich nicht plötzlich eine Fussbodenheizung ein.

Und vor 9 Jahren war allgemeine Empfehlung aller Experten und Parteien "Kauf dir eine Gasheizung" dem Geldbeutel und der Umwelt zu Liebe. Gas ist nur nicht mehr das Mittel der Wahl, weil es unser Freund aus Übersee nicht möchte. Zumindest solange wir nicht mit seinem Drecks Frackinggas heizen.

Wer vor 20 Jahren darüber nachgedacht hat mit Strom zu heizen, wurde öffentlich am nächsten Baum aufgeknüpft.
Mit einer modernen Wärmepumpe braucht man keine Fussbodenheizung. Das sind alte Ansichten. Eine moderne Monoblock-WP kann man quasi 1:1 gegen den Brenner tauschen. Was man beachten sollte ist der Wärmebedarf. Eine WP funktioniert nur ordentlich wenn das Gebäude nicht mehr als 150kWh/m²/a braucht, was aber normalerweise bei den meisten Häusern ab Ende der 70er problemlos funktioniert.
Einfach mal ein wenig Zeit investieren und einen Blick in dieses Video werfen.
 
Nach dreißig Jahren saniert man nicht sein Dach und nach 30 Jahren Heizkörpern baut man sich nicht plötzlich eine Fussbodenheizung ein.

Und vor 9 Jahren war allgemeine Empfehlung aller Experten und Parteien "Kauf dir eine Gasheizung" dem Geldbeutel und der Umwelt zu Liebe. Gas ist nur nicht mehr das Mittel der Wahl, weil es unser Freund aus Übersee nicht möchte. Zumindest solange wir nicht mit seinem Drecks Frackinggas heizen.

Wer vor 20 Jahren darüber nachgedacht hat mit Strom zu heizen, wurde öffentlich am nächsten Baum aufgeknüpft.
Fakenews und jetzt noch anti-amerikanische Verschwörungstheorien. Ich warte noch auf „die Erde ist eine Scheibe“ dann rufe ich BINGO.

Bei einer Dachsanierung kannst du übrigens auch durchaus schon nach 40 Jahren dabei sein, soweit ist das also nicht weg. Und dass man bei einer Heizung nach 20-30 Jahren Re-Investitionen im niedrigen fünfstelligen Bereich erwarten kann, ist nicht unüblich. Meine Philosophie ist dann eine langfristige Lösung zu suchen. Muss man natürlich nicht.
 
Erst werden riesige Investitionen für den Wärmepumpen-Ausbau gefordert. Anschließend wird relativiert, dass es eigentlich ohne Fußbodenheizung ein relativ geringer Aufwand ist.
Am Ende muss es jedoch irgend jemand zahlen. Für Wohnungs-Eigentümer ist es nicht mehr wirtschaftlich, zumal die Politik zuletzt mit Mietpreisbremsen die Mieteinnahmen drosselte, und zugleich immer mehr Kosten auf die Eigentümer abwälzte.
Wenn der Aufwand des Umbaus überschaubar gering und wirtschaftlich wäre, dann würden die Eigentümer von sich aus lieber in die Infrastruktur für den Wärmepumpenausbau investieren, statt in eine neue Gasheizung.
Am Ende soll es nun der allgemein sparsame Bürger über die Inflation zahlen. Da war mir das alte grüne Modell noch lieber, als der Sprit 5 DM pro Liter kosten sollte.
Anders als bei der Inflation konnte der Bürger bei dem Sprit immerhin noch Spritkosten sparen.
Aber auch für die Grünen gibt es mehr Wähler zu gewinnen die gerne viel Auto fahren, als Wâhler die sich mehr Sorgen um ihre längerfristigen Ersparnisse machen.
 
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@cornholio
Nicht nur die Grünen, sondern alle Parteien bzw. alle Regierungen haben immer mehr Geld zu verteilen. So funktioniert die Wirtschaft, dass Zentralbanken immer mehr Geld drucken. Seit der Finanzkrise 2008 wurde die Geldmenge mehr als versechstfacht.
Folglich können die Staaten immer größere Rettungspakete schnüren. Die Inflation ist auf jeden Fall da. Es stellt sich dann nur die Frage, ob die Bürger mehr selbst entscheiden dürfen in welche Märkte sie investieren, oder ob man sie zu Investitionen zwingt. Neues Auto, Neue Heizung...
 
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